Mit der GründerInnenstadt-Initiative unterstützen Facebook und Instagram Unternehmerinnen im Aufbau krisenfester Geschäftskonzepte.

Laut Facebooks Wirtschaftsstudie zur Lage von Kleinunternehmen aus dem Jahr 2020 beklagten 53 Prozent der von Frauen geleiteten Unternehmen während der Pandemie Umsatzeinbußen, während es bei von Männern geführten Unternehmen 37 Prozent waren. Grund genug für Facebook, die Mittelstandsinitiative „GründerInnenstadt“ ins Leben zu rufen. Die Initiative startete bereits im Juni dieses Jahres. Zum Auftakt der Initiative wurden drei Schaufenster von weiblich geführten Unternehmen in verschiedenen Städten umgestaltet.

Ziel war, wie der Name #GründerInnenstadt vermuten lässt, zum einen die Wiederbelebung der Innenstädte, zum anderen die Geschäftsideen und Geschichten von Einzelhändlerinnen in den Vordergrund zu rücken. Als Teil der Kampagne haben Facebook und Instagram auch ein exklusives digitales Fellowship, die Durchstarterinnen Academy, ins Leben gerufen. Das Fellowship unterstützt Unternehmerinnen dabei, ihre digitalen Fähigkeiten auszubauen und ihr Online-Geschäft mit ihrem Offline-Geschäft bestmöglich zu verknüpfen. Über 1.000 Unternehmerinnen haben sich hierfür beworben - aus verschiedenen Branchen wurden 10 Bewerberinnen ausgesucht. In der Durchstarterinnen Academy, erhalten sie exklusive Einzelcoachings von Facebook Expert*innen.

Unterstützt wird die Initiative vom Einzelhandelsverband HDE, Schirmherrin Sylvie Meis, Retail & Destination Expertin Nicole Srock.Stanley und dem Karrierenetzwerk nushu. Durch diese vielfältige Expertise lernen die Unternehmerinnen, ihren Kund*innen ein vielfältiges Angebot zu bereiten. Nach Ablauf der Academy sind die Frauen mit Expertenwissen ausgestattet und können zukünftigen Krisensituationen resilienter begegnen.
Schirmherrin der GründerInnenstadt-Initiative Sylvie Meis mit Unternehmerin Meike Pfeiffer von COB Concept Store in Essen.
© Christoph Steinweg
Schirmherrin der GründerInnenstadt-Initiative Sylvie Meis mit Unternehmerin Meike Pfeiffer von COB Concept Store in Essen.

Die Zukunft des Handels ist hybrid

Die letzten Monate haben gezeigt, dass Digitalisierung in Krisenzeiten zusätzliche Absatzmöglichkeiten für den Einzelhandel bringt. Das stationäre Geschäft lässt sich durch die Digitalisierung jedoch nicht ablösen und ersetzen. „Facebook und Instagram treten nicht als Konkurrent des stationären Handels auf. Wir bauen vielmehr Brücken zwischen der physischen und digitalen Welt. Rund 200 Millionen Unternehmen weltweit nutzen Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp - 90% davon kostenlos. Wir bieten dem Einzelhandel somit eine unglaubliche Plattform, aufspringen müssen die Händler*innen nur noch selbst“, so Angelika Gifford, Vizepräsidentin für Zentraleuropa bei Facebook beim Auftakt Facebook und Instagrams diesjähriger Mittelstandinitiative. Es ist besonders wichtig, „dass Unternehmen sowohl stationär als auch digital gut aufgestellt sind und möglichst viele Schnittstellen schaffen“. Hybride Geschäftsmodelle verbinden das, was Kund*innen sich wünschen: Andere Menschen treffen und Neues erleben, ohne auf den Komfort digitaler Einkaufsmöglichkeiten zu verzichten.
Angelika Gifford, Vizepräsidentin für Zentraleuropa bei Facebook, beim Auftakt Facebook und Instagrams diesjähriger Mittelstandsinitiative GründerInnenstadt in Essen.
© Christoph Steinweg
Angelika Gifford, Vizepräsidentin für Zentraleuropa bei Facebook, beim Auftakt Facebook und Instagrams diesjähriger Mittelstandsinitiative GründerInnenstadt in Essen.

Kostenlose Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen

Gute Ideen verdienen es, gefunden zu werden - deswegen bieten Facebook und Instagram online eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Präsenz auf Facebook, Instagram oder WhatsApp als digitales Schaufenster hilft Geschäften, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Mit Produkten, die auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen abgestimmt wurden, können Händler*innen ihre Reichweite vergrößern. Zielgruppenanalysen durch Facebook-Insights können dabei helfen, den ausgespielten Inhalt von Unternehmen auf die Kundschaft anzupassen.

Instagrams kürzlich eingeführter „Inspiration Hubs“ fördert die Inspiration kleiner und mittlerer Unternehmen, indem es sowohl organische als auch bezahlte Beiträge von Unternehmen, die dem eigenen ähnlich sind, anzeigt. Und mit Hilfe der WhatsApp Business App können Unternehmer*innen bequem mit ihren Kund*innen in Kontakt treten, ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen und Fragen während des gesamten Einkaufserlebnisses beantworten. Im Tool-Kit finden Kleinunternehmen weitere kostenlose Marketing-Werkzeuge, die ihr Unternehmen sichtbarer machen. Die Effektivität der eigenen digitalen Präsenz kann dann im Diagnosetool analysiert werden.

Damit auch weitere Unternehmer*innen von dem Trainingsangeboten der Durchstarterinnen Academy profitieren können, findet am 13. Oktober eine öffentliche virtuelle Veranstaltung der „Digital Durchstarten“-Serie statt. Retail- und Facebookexpert*innen werden ihre Expertise zum Einsatz von sozialen Medien und Laden-Konzeption geben und diskutieren, wieso ein hybrider Ansatz wichtig für eine zukunftsgerichtetes Geschäftsmodell ist. Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ausgestrahlt wird die Veranstaltung auf fb.com/facebookpolitik.