Lippenstift, Make-Up, Parfum & Co werden immer öfter im Netz gekauft. Dabei profitieren die Anbieter von überdurchschnittlich mobilen Kunden und einer neidisch machenden Konversionsrate.

„Zur Zeit beträgt der Onlineumsatz im Parfümerie-Bereich noch unter 15 Prozent, doch der Anteil wächst weiterhin dynamisch“, sagt Elmar Keldenich, Geschäftsführer des Handelsverbands Kosmetik. Dabei macht es zunehmend mobil "Klick".
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Im ersten Quartal dieses Jahres wurden bereits 43 Prozent aller Onlinekäufe von Kosmetik via Smartphone und Tablet getätigt – ein Rekordwert verglichen mit anderen Branchen. Auch über die Hälfte des Traffics in den Webshops für Kosmetik (54 Prozent) kommt bereits über mobile Endgeräte. Mit der Bildschirmgröße schrumpfen allerdings auch die Warenkörbe: von 49 Euro (Q1-2016) auf 38 Euro (Q1-2017), wie der aktuelle intelliAd „E-Commerce Branchenindex Q1/2017“  zeigt. Dieses Phänomen ist allerdings branchenunabhängig.
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Mit einer Konversionsrate von 7 Prozent verzeichnen Kosmetikanzeigen bei der Suchmaschinenwerbung den besten Wert aller Branchen innerhalb der intelliAd-Studie. Für einen durchschnittlichen Warenkorbwert von 38 Euro müssen Webshops, die Kosmetik verkaufen, im Mittel 4 Euro oder 11 Prozent des Warenkorbwertes für Suchmaschinenwerbung aufwenden. Ein Klick kostet im Schnitt 0,28 Euro.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal haben sich in der Online-Kosmetik dabei fast alle Parameter positiv verändert: die Konversionsrate verdoppelte sich, die Dauer der Kaufentscheidung verkürzte sich um ein Drittel, der Anteil der mobilen Einkäufe wuchs um 88 Prozent und die Kosten pro Klick sanken um 44 Prozent. Lediglich der Warenkorbwert sank um 22 Prozent.
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