Engbers, Herrenmodehändler mit 300 Filialen in Deutschland und Österreich, ist bereits seit dem Jahr 2000 im Onlinehandel. Bei der laufenden Modernisierung verfolgt engbers eine datengetriebene und anforderungsorientierte Weiterentwicklung.

Die Engbers GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren für einen hohen Qualitäts- und Serviceanspruch in der Männermode steht. Am Hauptsitz im münsterländischen Gronau und in mehr als 300 Filialen in Deutschland und Österreich beschäftigt das Unternehmen aktuell über 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Service an einem stetig wachsenden Kundenstamm von derzeit rund 2,3 Mio Menschen.
© engbers
Bereits im Jahr 2000 ist engbers in den Online-Handel eingestiegen und kann somit durchaus als E-Commerce-Pionier unter den deutschen Fashion-Retailern bezeichnet werden. Seit 2010 vertraut engbers im Online- und heute auch Multichannel-Vertrieb auf die Expertise des E-Commerce-Spezialisten Shopmacher und folgt mit beachtlichem Erfolg konsequent dessen Philosophie der kontinuierlichen Shop-Verbesserung. Die Fakten sprechen hierbei für sich.

Moderne E-Commerce-Plattform Basis für kontinuierliches Wachstum

„Im Jahr 2010 haben wir unsere Online-Aktivitäten auf eine moderne, entwicklungsfähige E-Commerce-Plattform gestellt“, sagt Bernd Bosch, Geschäftsführer von engbers. „Wir arbeiten seither mit den Shopmachern zusammen, die uns damals nicht nur eine moderne E-Commerce-Plattform hingestellt haben, sondern seither ein wichtiger beratender Wegbegleiter bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Online-Aktivitäten ist.“

Die technologische Basis hinter der Plattform ist das Shopsystem Oxid für den Checkout in Kombination mit einem von den Shopmachern entwickelten Symfony-Frontend sowie dem CommerceCockpit. Das CommerceCockpit ist eine ebenfalls von Shopmacher entwickelte SaaS-Lösung, die es Redakteuren bei engbers ermöglicht, große Teile der Shop-Plattform selber zu editieren, ohne tiefergehende technische Kenntnisse haben zu müssen oder für jede Änderung die Agentur konsultieren zu müssen. Das betrifft nicht nur Bilder und Texte, sondern auch viele andere Bereiche des Shops. Das CommerceCockpit ermöglicht eine hohe Flexibilität und Verwaltbarkeit der gesamten Plattform.

Dynamische Entwicklung der E-Commerce-Plattform im Gleichschritt mit Anforderungen

„Im Online-Bereich entwickeln sich das Mode-Business und die Kundenanforderungen noch weitaus dynamischer als im stationären Bereich“, sagt Bernd Bosch. „Deshalb war und ist der Shopmacher-Ansatz der agilen und kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer E-Commerce-Plattform genau die Philosophie, die wir brauchen und die uns massiv hilft.“
Bernd Bosch, Geschäftsführer von engbers
© engbers
Bernd Bosch, Geschäftsführer von engbers
Und so habe die engbers-Plattform in ihrer heutigen Form sowohl im Look & Feel als auch in technologischer Hinsicht nur noch sehr wenig mit dem Status von 2010 gemein. „Shopmacher berät uns und zeigt mit einem strikt datengetriebenen Ansatz auf, wo sich Anforderungen verändern und wo wir effizienter werden müssen“, so Bernd Bosch. „Und an genau diesen Stellen verbessern wir dann gemeinsam unsere Plattform im Gleichschritt mit den jeweiligen Anforderungen.“

Flexible Weiterentwicklung dank vereinbarter Entwicklungsressourcen

Zum Zweck der kontinuierlichen aber gleichzeitig flexiblen und anforderungsorientierten Weiterentwicklung der E-Commerce-Plattform folgt engbers an einer zentralen Empfehlung der Shopmacher. Diese postuliert, nicht mehr in Projekten zu denken und weiterzuentwickeln. Vielmehr sichert sich engbers jeweils zum Jahresende auf Basis einer groben gemeinsam erarbeiteten Planung Entwicklungsressourcen für ein Jahr.

Welche Themen im Rahmen dieses Kontingentes umgesetzt werden, wird dann jeweils monatlich priorisiert und entschieden. So kann engbers flexibel auf sich permanent ändernde Marktentwicklungen reagieren und auch neue Themen und Trends mit geringer Vorlaufzeit angehen. Der Aufwand für oft bis zur Umsetzung schon wieder obsolete Planungen sinkt im Rahmen dieses Modells signifikant und es kann deutlich mehr Energie in die Ad-hoc-Umsetzung von Teilprojekten fließen.

Umsatzwachstum, Mobile Optimierung, Sichtbarkeit und Verzahnung der Kanäle

Seit dem Start der Zusammenarbeit mit Shopmacher erzielt engbers im Online-Geschäft jährlich ein zweistelliges Umsatzwachstum. „Nun kann man zwar sagen, dass Wachstumsraten jenseits der zehn Prozent im E-Commerce beinahe üblich sind“, sagt Bernd Bosch. „Jedoch erzielt man gerade im hart umkämpften Fashion-Bereich zweistelliges Wachstum nicht durch Stillstand, sondern nur durch agile Weiterentwicklung der eigenen Services für die Online-Kunden. Und das ist genau das, was wir gemeinsam mit den Shopmachern tun.“

So konnte engbers im Bereich des immer wichtiger werdenden Mobile Commerce den Anteil der mobilen Nutzung bei der Kernmarke engbers in den vergangenen zwei Jahren signifikant von zehn auf dreißig Prozent steigern. Bei den engbers-Marken emilio adani und engbers xxl liegt der mobile Anteil aktuell schon bei beinahe 50 Prozent.
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Die SEO-Sichtbarkeit von engbers ist seit Mitte des Jahres 2015 durch zahlreiche inhaltliche Maßnahmen aber auch durch die Weiterentwicklung der E-Commerce-Plattform deutlich gestiegen und hat sich seither beinahe verdoppelt.

Seit 2013 nutzt engbers auch externe Online-Vertriebswege wie Otto und Amazon. „Durch die Nutzung dieser Marktplätze hat engbers als vertikaler Anbieter nicht nur zusätzliche Online-Kunden, sondern auch stationäre Neukunden, die enbgers möglicherweise zuvor gar nicht kannten, gewonnen. Diese Erhöhung der Reichweite und Bekanntheit hilft unserem Unternehmen insgesamt“, zeigt sich Bernd Bosch auch mit diesem Schritt zufrieden.

Multichannel-Vertrieb und Crosschannel-Services auf der Agenda

Getreu dem Motto, dass eine E-Commerce-Plattform niemals wirklich fertig ist, gehen die Innovationen und Weiterentwicklungen bei engbers ungebremst weiter. Aktuell stehen die weitere Optimierung von Kundenservices aus dem Bereich Crosschannel wie click & reserve, das in Kürze freigeschaltet wird, und weitere Maßnahmen zur noch stärkeren Verzahnung der stationären und digitalen Absatzkanäle auf der Agenda.
Zu diesem Zweck wird unter anderem ein neues, flexibles und servicestarkes Kassensystem implementiert. Mit diesem können Kunden dann nicht nur ihre online bestellte Ware in der Filiale umtauschen, sondern auch bezahlen.

Shopverbesserung weiter im Fokus bei engbers

„Wir sind mit der Entwicklung unserer E-Commerce-Plattform und unseres Online-Geschäftes in den vergangenen Jahren sehr zufrieden“, resümiert Bernd Bosch. „Doch wir wissen natürlich, dass der Stand Anfang 2018 den Anforderungen Ende 2018 nicht mehr genügen wird. Daher werden wir gemeinsam mit den Shopmachern weiter daran arbeiten, die Funktionalitäten und Services für unsere Kunden in allen Bereichen weiter zu verbessern.
Und das Spannende im E-Commerce ist ja, dass wir heute noch gar nicht genau wissen, was in sechs oder zwölf Monaten gefordert sein wird. Die analytische und datengetriebene Beratung der Shopmacher und die Philosophie der Shopverbesserung werden uns da hoffentlich wie in den vergangenen Jahren konkret weiterhelfen.“

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