FinTech-Unternehmen revolutionieren mit innovativen Lösungen den Payment-Markt. Darüber hinaus öffnet die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) externen Dienstleistern den Zugriff auf Kontodaten und kurbelt den Wettbewerb im Zahlungsverkehr zusätzlich an. Klassische Banken sehen ihr Geschäft hierdurch gefährdet. Die neue Auflage der ECC-Payment-Studie wird sich daher unter anderem dem Einfluss von FinTechs auf den Payment-Markt widmen.

FinTech-Unternehmen bieten Finanzdienstleistungen mithilfe moderner, innovativer Technologien an. Diese Unternehmen sind keine klassischen Banken und betreiben typischerweise ihr Geschäft ohne Banklizenz, teilweise mit einer Lizenz als Zahlungsinstitut. Das Angebot von FinTech-Unternehmen ist in der Regel internetbasiert, anwendungsorientiert und umfasst unterschiedliche Bereiche wie den Zahlungsverkehr, Kredite/Finanzierung und Vermögensmanagement.

Bereits 2017 erhielt Klarna eine Banklizenz. Damit entwickelte sich der Payment-Dienstleister vom führenden Zahlungsdienstleister zu einer der größten Banken Europas. Auch große Internetkonzerne, wie Amazon, Google oder Facebook, ziehen ebenfalls in Erwägung, selbst Finanzdienstleistungen anzubieten bzw. tun dies bereits.

Auch das Online-Vergleichsportal Check24 hat eine eigene Banklizenz beantragt, um seine Expansion als Finanzdienstleister weiter voranzutreiben und neue Produkte, etwa Kredite mit Negativzins, anzubieten.
Von diesen Entwicklungen bleibt auch der Bereich des Zahlungsverkehrs nicht unbetroffen: In Zukunft plant die Vergleichsplattform den Zahlungsverkehr zwischen Kunden und Anbietern selbst abzuwickeln. Insbesondere die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) kurbelt den Wettbewerb im Zahlungsverkehr an und schafft neue Angebote. Seit dem 13. Januar 2018 gelten in Europa und auch in Deutschland neue Regeln für den bargeldlosen Zahlungsverkehr: Die PSD2 schreibt den Banken vor, externen Dienstleistern Zugriff auf Kontodaten zu gewähren, sofern die Kunden den Auftrag dazu erteilen.

Was erwarten Händler von Finanzdienstleistern?

Nicht nur für Konsumenten, sondern auch für Händler und Hersteller, die ihre Produkte im Internet an Endkunden verkaufen, ergeben sich dadurch innovative Produkte und Services. Onlinehändler, die auch in Zukunft die Zahlungswünsche ihrer Kunden erfüllen und die eigenen Prozesse bei verwaltungsintensiven Aufgaben wie Buchhaltung und Rechnungen verschlanken möchten oder nach alternativen Finanzierungen suchen, sollten sich mit dem Angebot von FinTech-Unternehmen verstärkt auseinandersetzen.

•    Was bedeutet diese Entwicklung für Banken? Hat das klassische Bankenmodell ausgedient?
•    Welche Finanzdienstleistungen nutzen Händler und Hersteller bereits von FinTech-Unternehmen bzw. wäre die Nutzung grundsätzlich interessant für Sie?
•    Welche Anforderungen haben Händler und Hersteller an Finanzdienstleister von morgen?

Mit diesen und weiteren relevanten Fragen beschäftigt sich die ECC-Payment-Studie Vol. 24, Standardstudie im deutschsprachigen Payment-Sektor.

Ihre Meinung ist dabei gefragt.

Haben Sie den Überblick und können einschätzen, wie Ihre Kunden heute und in Zukunft bezahlen möchten?
Und was sind Ihre Anforderungen an einen Finanzdienstleister im Bereich Zahlungsverkehr? Nehmen Sie jetzt an der Umfrage der ECC-Payment-Studie Vol. 24 teil.

Neben der Relevanz von FinTech-Unternehmen werden auch die Nutzung und Bewertung von Zahlungsverfahren sowie Trends und Entwicklungen im Payment-Markt betrachtet. Neben einer Umfrage unter Händlern und Herstellern werden zusätzlich weitere Konsumenten zu ihrem Zahlungsverhalten und -vorlieben befragt.

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