Es gibt sie, die Mittelständler, die nicht klein bei geben. Die Digitalisierung nutzen. Mit Übersicht. Mit klaren Zielen und klarem Fokus. Nämlich im Sinne der Kunden. Ihr Beispiel zeigt, wie hervorragend ein kleineres Unternehmen, stationär und als Online-Anbieter, im digitalen Zeitalter gegen die digitalen Großmächte existieren kann. etailment stellt diese Player immer wieder vor. Hier ist eine Übersicht über besonders aktive Mittelständler.

So wurde Asphaltgold zum Top-Shop für Sneaker
Wenn selbst prominente Fußballtrainer wie Thomas Tuchel hier einkaufen, dann muss der Laden etwas Besonderes sein. Seit gut zehn Jahren gibt es Asphaltgold, und in der Sneaker-Szene ist das Darmstädter Geschäft von Daniel Benz eine Institution. Dabei war das alles gar nicht so geplant.
AGC-Store: Größer und teurer als die Stammfiliale
© Asphaltgold
AGC-Store: Größer und teurer als die Stammfiliale
Wo der Mittelstand die digitale Handelswelt verstanden hat
Nicole und Dirk Kaelber sind die beiden Geschäftsführer von Intersport Schrey in Pforzheim. Die Geschwister verkörpern den Typ mittelständischer Händler, den man nicht oft findet: Mut zum Risiko. Marc Ramelow zeigt, dass es im schwer kämpfenden mittelständischen Textilhandel immer noch Unternehmen gibt, die sich behaupten. Acht Modehäuser und ein Café gehören zu Ramelow. Innovation ist hier Geschäftsprinzip.

Wie Norddeutschlands größtes Shopping-Center seine digitale Aufholjagd orchestriert
Dodenhof ist Norddeutschlands größtes Shopping-Center. Dort hat man die Wende zur digitalen Transformation eher spät eingeleitet. Doch dafür rüstet sich das Einzelhandelsunternehmen nun mit umso mehr Akribie für die Zukunft und schwört dabei auf ganz bestimmte Elemente und Prozesse. Welche sind das?

Premium fürs Baby: Wie die Ott-Brüder den Kinderwagenmarkt revolutionieren wollen
Wenn werdende Eltern sich einen Kinderwagen kaufen müssen, haben sie ein Problem: Was für ein Produkt soll ich nehmen? Das Start-up Bonavi will die Suche vereinfachen und bietet nur ein Modell an, das aber alle guten Eigenschaften vereinen soll. Und dafür haben sich Gründer von Deutschlands führender Fachfrau für Babys beraten lassen.
Bonavi-Gründer Markus und Niklas Ott (rechts): Früher Matratzen, heute Kinderwagen
© The Happy Baby Company
Bonavi-Gründer Markus und Niklas Ott (rechts): Früher Matratzen, heute Kinderwagen
Balanceakt im Verbund
Kein Händlerverbund ist so komplex und so kompliziert zu steuern wie die Bielefelder EK-Servicegroup: 4000 Unternehmer in acht verschiedenen Branchen, vom Spezialisten bis zum Generalisten. Und nun soll auch noch die digitale Aufholjagd beginnen – eine echte Herausforderung.

Warum tausendkind die Werbung selbst in die Hand nimmt
Es gibt viele Gründe, ein Unternehmen zu gründen. Kathrin Weiß zum Beispiel wollte eine gute Freundin sein: „Um den Babys meiner Freundinnen mit tollen Geschenken eine Freude zu machen, musste ich mich immer an erfahrene Mütter wenden und erhielt auf meine Anfrage hin ellenlange Excel-Listen mit Shops von Spielzeug- und Accessoire-Labels“, erinnert sich Weiß. „Da stellte ich mir die Frage, warum nicht all die besonderen und schönen Dinge gebündelt und übersichtlich in einem Onlineshop zu finden sind.“ So war die Geschäftsidee zu tausendkind.de geboren.
Die Tausendkind-Gründerinnen Kathrin Weiß (l.) und Anike von Gagern
© Tausendkind
Die Tausendkind-Gründerinnen Kathrin Weiß (l.) und Anike von Gagern
Online-Möbel: Wie Connox dem Giganten Otto eine lange Nase machte
Design, Premium, Spitzenservice - diesen Anspruch hat Connox. Der Hannoveraner Onlinemöbelhändler will damit an die Spitze Europas. Die üblichen Mitspieler in der Branche interessieren ihn deswegen nicht. Und selbst der Marktführer muss einsehen, dass ihm zwei clevere Unternehmer aus Niedersachsen mal eine Woche voraus sein können.

Feine Lederwaren aus Kirn in alle Welt
Das Familienunternehmen Braun Büffel fertigt seit 130 hochwertige Lederwaren. Auch in Asien kommen die Geldbörsen "made in Germany" gut an.

Engbers - Nicht nur bei Mode flexibel im Trend
Engbers, Herrenmodehändler mit 300 Filialen in Deutschland und Österreich, ist bereits seit dem Jahr 2000 im Onlinehandel. Bei der laufenden Modernisierung verfolgt engbers eine datengetriebene und anforderungsorientierte Weiterentwicklung.

Nachhaltige Babyhygiene – diese Idee fand sogar Amazon preiswürdig
Weil Stephanie Oppitz den Müll durch Wegwerfwindeln vermeiden wollte, erfand sie ein umweltfreundliches Stoffwindel-System. Amazon unterstützte sie im Rahmen des Projekts "Unternehmer der Zukunft", bekannt zu werden. Nun gibt sie in ihr Wissen an die "Unternehmerinnen der Zukunft" weiter.

Wie ein Schuhhaus in kleinen Schritten den Webshop optimiert
Alles neu bedeutet nicht automatisch alles gut: Statt einen Webshop alle paar Jahre komplett neu aufzusetzen ist es sinnvoller, ihn ständig in kleinen Schritten zu verbessern, argumentiert André Roitzsch von Shopmacher. Beim Schuhhaus Zumnorde klappt das gut.

Schuhe24.de verkauft lokale Sortimente - und keiner merkt's
800 stationäre Händler verkaufen über Schuhe24.de. Außer um den Versand müssen sie sich um nichts kümmern. Weil sie weitgehend anonym bleiben, müssen sie im Laden keine Preisdiskussionen fürchten.

Lampenwelt: Die Könige der Nische beeindruckten sogar Oliver Samwer
Was alles passieren kann, wenn man schusselig ist und das Kreuzchen an der falschen Stelle macht. Andreas und Thomas Rebmann waren vor gut zehn Jahren schusselig - und befinden sich seitdem als Onlinehändler mit Lampenwelt.de auf einem Erfolgskurs, der kein Ende zu kennen scheint. Das liegt aber nicht nur am Zufall.
Alles begann in einer Garage: Thomas (li.) und Andreas Rebmann von Lampenwelt.
© Lampenwelt
Alles begann in einer Garage: Thomas (li.) und Andreas Rebmann von Lampenwelt.
Kann Zamro die "Nummer 1" für das Handwerk werden?
Der Onlinehandel mit Geschäftskunden schlummert noch weitgehend vor sich hin. Das niederländische Start-up Zamro will das ändern und zum führenden One-Stop-E-Shop für das Handwerk in Europa werden.

MEHR ZUM THEMA:

Günter Althaus - ANWR-Chef und Präsident des Mittelstandsverbundes will neue Netzwerke mit Start-ups.
© Alexander Heimann
Digitalisierung

Verbundgruppen umschmeicheln Start-ups


Die App ersetzt den Getränkehändler um die Ecke
© Durst
Start-ups

Durst – Die App als Getränkehändler um die Ecke


© esterpoon - fotolia.com
Die Woche im Handel

Fluch und Segen der Fläche