Dossier E-Food


Tengelmann-Boss Karl-Ervian Haub hat Lebensmittel einmal als den schwierigsten Markt im Onlinehandel überhaupt bezeichnet. Nicht zu unrecht. Die Herausforderungen sind komplex, die Kosten hoch, die Aussichten ungewiss. Und doch wagen sich kleine und große Händler inzwischen mit Verve an die noch zögerlichen Kunden.


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Christian Eggert, Bonativo: "Unser Modell ist in allen Großstädten umsetzbar"

Rocket Internet stürzt sich mit Gebrüll ins Food-Geschäft. Der Lebensmittel-Lieferdienst Bonativo ist eines der zahlreichen Neugründungen der Startup-Fabrik um Oliver Samwer. Was Bonativo, das in London gestartet und jetzt auch Berlin aktiv ist, von anderen Food-Startups unterscheidet und warum die Produzenten vor Ort davon profitieren, darüber haben wir mit Co-Gründer Christian Eggert gesprochen. Mehr lesen

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Hat das Ausland die Erfolgsformel für den Lebensmittel-Onlinehandel gefunden?

Handelsexperte Gerrit Heinemann ist skeptisch. Lebensmittel-Onlinehandel in Deutschland, das werde nur „für kleine Nischen wie für Menschen mit wenig Zeit  funktionieren.“ Argumente, die diese These stützen, gibt es reichlich. Doch ein Blick ins Ausland zeigt, dass E-Food durchaus zum Massengeschäft taugt.Ein Blick ins Ausland zeigt, dass E-Food durchaus zum Massengeschäft taugt. Eine neue Studie unterstreicht das. Mehr lesen

Studien

Online-Lebensmittel: Amazon hat die Nase vorn

Werden die deutschen Lebensmittelhändler beim Thema E-Food das Nachsehen haben? Eine solche Entwicklung scheint zu drohen, wenn man sich die Ergebnisse den neuen W3B-Report "Lebensmittel im Internet" von Fittkau & Maaß ansieht. Danach haben über die Hälfte der Online-Nutzer, die schon einmal Lebensmittel über das Netz geordert haben, dies bei Amazon getan. Es folgen mit gut 30 Prozent Ebay, dann erst Gourmondo, Rewe, und Edeka.<br /> Mehr lesen

Studien

Lebensmittelkauf im Internet: Was Kunden wollen

Deutsche Konsumenten sind dem Lebensmittel-Onlinekauf gegenüber durchaus aufgeschlossen. Laut jüngsten Ergebnissen des „Consumer Barometers: Food Online“ von IFH Köln und KPMG hat jeder dritte der 519 Befragten hat schon einmal Lebensmittel im Internet gekauft. Rund drei Viertel können sich vorstellen, zukünftig online Lebensmittel zu bestellen. Das Online-Panel bietet detaillierte Einblicke in Vorbehalte und Wünsche aus Verbrauchersicht: Zentrale Treiber für den Online-Kauf sind Bequemlichkeit und Flexibilität. Logistikqualität und Frischegarantie stellen die wichtigsten Services für Konsumenten dar. Mehr lesen

Studien

E-Food und der Content: Mal karge Euro-Palette, mal reizvolle Rezept-Welten

Was erwarten Kunden in Lebensmittel-Onlineshops? Gute Preise und viele Produkte. Natürlich. Aber auch Rezeptideen oder Nährwertangaben wären eine hübsche Sache. Von wegen Service und Einkauferlebnis. Einige Branchengrößen zeigen sich da aber so karg wie eine leergeräumte Euro-Palette. Mehr lesen

Studien

Exklusiv: Der E-Food-Kunde ist faul, kritisch und ein bisschen geizig - aber ein lohnendes Ziel

Der “typische” deutsche Kunde im Lebensmittel- Onlinehandel hat als Stadtmensch den Supermarkt fast vor der Haustür, bewegt sich aber nicht mal zum Online-Shoppen von der Couch,  bestellt am liebsten schwere Getränkekisten und will die Lieferung möglichst flexibel und kostengünstig an die Haustür. Diesen Kunden gibt es. Eine europaweite Studie von SyndicatePlus, die etailment exklusiv vorab vorliegt, stellt den E-Food-Kunden dann aber doch ein wenig differenzierter dar. Mehr lesen

Player

Trotz Relaunch: Rewe macht den Online-Einkauf nicht leicht

Seit Anfang Juli hat Rewe.de einen neuen Onlineshop. Wir haben mal kurz einen Blick darauf geworfen, um uns einem einen leichten, übersichtlichen Design zu erfreuen. Aber das hält leider nur auf den ersten Blick.  Mehr lesen

Player&People

Amazon fresh startet in Deutschland - Frische Lebensmittel als Klebstoff der Kundenbindung

Spätestens im September will Amazon in Deutschland frische Lebensmittel an die Kunden liefern. Brot, Butter, Salat und Co sollen dann nach dem Vorbild von Amazon fresh in den USA mit einer Lieferflotte im Amazon-Branding bis an die Haustür kommen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Insider-Informationen. Mehr lesen

Player&People

Wie der Innovationsmotor Jeff Bezos mit Amazon Dash und Co den Handel vorführt

Preis, Sortiment, Zuverlässigkeit. Diese Faktoren gelten gemeinhin als die Säulen des Erfolgs von Amazon. Doch der Testlauf mit Amazon Dash, einem schicken, aber simplen Barcorde-Scanner für daheim, zeigt, dass der Amazon Erfolg auch noch eine weitere Säule hat: Mut, mit Innovationen vorzupreschen, die das eigene Ökosystem verdichten und dem Kunden noch mehr Bequemlichkeit an allen Kontaktpunkten versprechen. Hier sind einige der bekannteren und weniger bekannteren Neuerungen. Mehr lesen

Morning Briefing

Amazon Dash - ein Zauberstab für den Einkauf, Zalando, myWallet, Alibaba, eBay, Marks & Spencer

Amazon: Macht Amazon mit einem Zauberstab den Lebensmittel-Onlinehandel salonfähig? Ein kleiner schlanker Stick namens "Amazon Dash" soll beim Bestellen daheim helfen und sich dabei direkt beim Scannen mit dem Lebensmittellieferdienst "Amazon Fresh" verbinden. Einfach Barcodes auf Produktpackungen scannen, oder per Spracheingabe den Artikel nennen und schon landen Joghurt, Toilettenpapier und Nudeln auf dem digitalen Einkaufszettel. Der kann dann am PC oder am Smartphone nachbearbeitet werden. Das Video zeigt, wie kinderleicht Amazon Dash ist. <br />In den USA startet derzeit der Beta-Test in ausgewählten Städten. Das digitale Stäbchen lässt sich natürlich auch im Laden einsetzen. <br />Das klingt zwar besser als der selbst-ordernde Kühlschrank, weil der nicht weiß, wie es um die Rolle Zewa steht. Doch so cool und praktisch das Tool auch wirkt, es kommt mir eher vor wie etwas, dass eBay dereinst genauso bevölkern könnte wie Sandwich-Toaster und andere tolle Haushaltsgeräte, die man dann doch nie nutzt. Spätestens wenn das Smartphone in nicht allzuvielen Jahren in jedem Haushalt zum Quasi-Standard gehört, und die App der bevorzugten Handelskette eine Scan-Funktion hat, staubt der Dash in der Abstellkammer vor sich hin. Bis dahin aber hat Amazon in Sachen Innovation und Aufmerksamkeit die Nase vorn und ein Gerät, um frühzeitig dem Massenmarktkunden - auch bei weiteren Sortimenten - zur Hand zu gehen. Die Gefahr für den Handel ist, dass er dabei zu lange zuschaut. Einen Barcode-Scanner zur Produkterkennung hat die Amazon Einkaufs-App schließlich ohnehin schon. <br /><br /> Jetzt lesen: Zalando muss Schuhe zurückrufen, eBay macht Platz für den Handel mit Bitcoin. Mehr lesen

Morning Briefing

Das babylonische Online-Konzept der Edeka, Media-Saturn, Mornin Glory, eBay, Amazon

Edeka: Edeka Minden-Hannover, größte Regionalgesellschaft der Handelskette, geht nach langer Pilotphase mit einem runderneuerten Onlineshop auf Basis der Intershop-Plattform in Netz. Entwickelt hat den Auftritt die Stuttgarter Internetagentur dmc digital media center. Der Shop liefert nach Hause und bietet auch Abholung im Markt. Nur zeigt sich da gleich das ganze digitale Elend des föderalen Prinzips der Genossenschaft. Kunden, die bei Google nach einem Online-Shop von Edeka suchen, finden Edeka24 (von Südwest), Edeka-Lebensmittel (von Bleise), Dein-Edeka bei Rostock, einen Edeka-Scharrer-Shop, eine E-World für Feinkost und Co. Den Shop von Edeka-Minden ("Erste Bestellvorgänge sind bereits erfolgreich abgewickelt worden") findet der Kunde erstmal gar nicht. Oder er nimmt dann erst einmal diesen Edeka-Händler hier in Minden. Ganz bestimmt habe ich noch etwas vergessen. Ungeil. <br /><br /> Jetzt lesen: Soap Opera bei Media-Saturn, eBay legt um 14 Prozent zu. Mehr lesen

Studien

Studie verspricht den "Big Bang" für E-Food - Was der Handel dafür tun muss

An eine zweistellige Prognose für die nahe Zukunft des Lebensmittel-Onlinehandels in Deutschland traute sich bislang so recht keiner heran. Verständlich. Denn beispielsweise Fittkau & Maaß hat mit der W3B-Umfrage zum Thema "Lebensmittel im Internet" unter 4.800 deutschen Internet-Nutzern herausgefunden, dass gerade einmal 6 Prozent der deutschen Internet-Nutzer überhaupt schon einmal frische Lebensmittel online eingekauft haben. Und da ist dann auch jeder Teebeutel aus einem Shop mit dabei. Gerade einmal 0,5 Milliarden Euro von den 175 Milliarden Euro für Lebensmittel werden im Internet ausgeben. Doch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young schreckt das nicht. Von aktuell 0,3 Prozent werde der Marktanteil von E-Food bis 2020 auf 10 Prozent steigen. Mehr lesen

E-Commerce

Wie Rewe E-Food vergeigt

Bis zu 5 Prozent des Lebensmittelhandels werden bis 2020 im Web stattfinden. Das sagt eine Prognose von McKinsey. Bislang aber unternehmen die stationären Lebensmittel-Riesen alles, um diesen Prozess weiter zu verzögern. E-Food ist in Deutschland bei Top-Playern wie Rewe und Tengelmann eine Folge von Pleiten und Pannen. Mehr lesen

Studien

Studie zu E-Food: Die Frische-Qualität wird zur Gretchenfrage

Lebensmittelketten wie Rewe, Edeka, Kaisers (Bringmeister), Bünting (Mytime) wagen sich ebenso wie Pure-Player (Food.de, Allyouneed) mit immer größeren Schritten in den E-Food-Markt. Nur die Kunden zögern noch. Lediglich knapp 6 % der deutschen Internet-Nutzer haben schon einmal frische Lebensmittel online eingekauft. Weitere 15 % sind immerhin grundsätzlich daran interessiert. Das zeigt aber auch. Das Potenzial ist da. Händler müssen dafür einen noch genaueren Blick auf die Entscheidungskriterien der Kunden werfen. Fittkau & Maaß hat das mit der W3B-Umfrage zum Thema "Lebensmittel im Internet" unter 4.800 deutschen Internet-Nutzern getan. Mehr lesen

E-Commerce

Mytime: E-Food kommt per Same Day Delivery ins Ruhrgebiet

E-Food geht nicht. Geht doch. Es ist schon erstaunlich, wie trotz aller Unkenrufe, der Sorgenfalten über Margen und Logistikkosten und zunächst zurückhaltender Verbraucher Online-Lebensmittel inzwischen auf breiter Front verteilt werden.  Beschränkten sich die Offensiven der Player bislang eher auf Großstädte, wagt sich die Handelskette Bünting mit ihrem E-Food-Konzept Mytime nun sogar in die Über-Metropole "Kohlenpott" und beliefert das gesamte Ruhrgebiet per Express. Mehr lesen

Studien

Lesetipp: Wie funktioniert eigentlich E-Food?

E-Food ist ein Trendthema: Weltweit arbeiten viele große Onliner-Retailer und Supermarktketten an Zustell-Konzepten und/oder Click & Collect-Lösungen. E-Food ist in Deutschland noch ein Nischengeschäft, könnte jedoch ein echter Problemlöser sein: "Morgens bestellt, abends geliefert". Aber wie lässt sich das eigentlich logistisch umsetzen? Dazu ein Lesetipp. Mehr lesen

E-Commerce

e-Food: Mytime will Starterfolg mit Werbe-Offensive und Same-Day-Delivery ausbauen

Es stand zuletzt nicht gut um den Lebensmittel-Onlinehandel. Supermarkt.de ist gerade in den Winterschlaf gegangen,  bei Allyouneed strich Gründer Christian Heitmeyer, obendrein Präsident des bislang unauffälligen Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel, die Segel, und gab seine Anteile an DHL ab, im Frühjahr meldete der 2009 gestartete E-Food-Versender Froodies Insolvenz an und der immer noch rote Zahlen schreibende Feinkost-Versender Gourmondo wechselte an den Lebensmittel.de-Betreiber Andreas Prüfer. Immerhin von der Bünting Handelsgruppe und ihrem Online-Ableger Mytime kommen nun positive Signale.  Mehr lesen

Marketing

E-Food: 4 Beispiele für Stellschrauben im Onlinehandel

Wer mit E-Food  punkten will, der muss auch trommeln und sich richtig positionieren. etailment stellt 4 Beispiele vom  3. Deutschen E-Food-Kongress in Wiesbaden vor und zeigt, welche Stellschrauben Bringmeister, Emmas Enkel, Supermarkt. de und der Near-Food-Anbieter Noblego nutzen. Mehr lesen

E-Commerce

E-Food: Warum der deutsche Markt noch stottert

Die Erwartungen an kommende Geschäfte im Lebensmittel-Onlinehandel sind zuweilen hoch. Doch die ersten Träume sind erst einmal geplatzt. Im Frühjahr meldete der 2009 gestartete E-Food-Versender Froodies Insolvenz an. Im Oktober dann der Paukenschlag: Der Feinkost-Versender Gourmondo, ein Klassiker der Branche, geht an den Lebensmittel.de-Betreiber Andreas Prüfer. Gründer Pascal Zier behält nur noch zehn Prozent. Gewinn hat Gourmondo in den vergangen zehn Jahren nicht gemacht. Dabei weckt der Blick nach Großbritannien, in die Schweiz oder auch nach Frankreich doch so große Hoffnungen. In Großbritannien liegt der Marktanteil von E-Food im Lebensmittelhandel bei sieben Prozent, in Frankreich sind es immerhin noch 2,5 Prozent, hierzulande gerade einmal ein schlappes halbes Prozent. Selbst wenn man sich den Markanteil mit absoluten Kundenzahlen hoch und schön rechnet, bleiben immer noch deutliche Unwägbarkeiten. Denn der Markt in Deutschland tickt anders. Das machte Ludwig Voll, Partner der Strategieberatung OC&C auf dem 3. Deutschen E-Food-Kongress in Wiesbaden deutlich. Mehr lesen

E-Commerce

E-Food: Warum es der Handel noch vergeigt

Schöne E-Food-Welt UK: Einen Marktanteil von 7 Prozent erreichen dort Online-Lebensmittel. In Deutschland steht noch eine null vor dem Komma. Das liegt, wie Ludwig Voll, Partner der Strategiebera Mehr lesen

E-Commerce

eFood: Tengelmann wird online zum Bringmeister

Wer auf Kaisers-bringts.de, Tengelmann-bringts.de oder Kaisers.biz klickt, der wird gegenwärtig kaum eine Änderung merken. Man muss schon, umgeleitet wird nicht, auf die soeben freigeschaltete Domain Bringmeister.de direkt klicken, um die neue Dachmarke in Sachen Online-Lebensmittelhandel bei Tengelmann kennen zu lernen. Unter dieser Dachmarke will der Händler seine Bringdienste für eFood zusammenführen und zeigt damit zugleich nach Tests in Berlin und München nun auch in Düsseldorf Flagge. Mehr lesen