Schlechte Aussichten für E-Food

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1 Min.Aktualisiert am
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Nein, optimistisch ist Prof. Dr. Dirk Morschett von der Universität Fribourg in Sachen Lebensmittel-Onlinehandel wahrlich nicht. Die E-Food-Pläne der Deutschen begleitet er eher mit einem Schmunzeln. "Food-Online wird in Deutschland auf Dauer kein Erfolgsmodell", sagte Morschett auf dem Europäischen Online-Handelskongress - etailment Summit 2012 in Berlin.

"Food-Online wird in Deutschland auf Dauer kein Erfolgsmodell", sagte Morschett auf dem Europäischen Online-Handelskongress - etailment Summit 2012 in Berlin.

Einen Marktanteil von gerade  einmal rund 4 Prozent erwartet Morschett. Und das auch erst bis 2022. Und davon dürften auch nur die wenigsten profitieren. Das Ende von Froodies und die unfreiwillige Pause von Supermarkt.de zeigen auch gerade, dass das Geld mit E-Food nicht leicht zu verdienen ist.

So glaubt Morschett denn auch eher daran, dass sich hierzulande vor allem Drive-In-Lösungen durchsetzen werden. Die aber sollten Händler eher als Teil des Kundenservice begreifen. Ein Geschäftsmodell mit dem man reich werden könne, sei das nicht. Auch nicht in Zukunft.

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