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Kanadische Banken sperren KI-Agenten
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Kanadische Banken sperren KI-Agenten

Die fünf großen Banken Kanadas gehen auf Distanz zu persönlichen KI-Agenten: Sie sperren sie für das Onlinebanking, schränken sie ein oder unterstützen sie nicht. In den USA warnt die Bank of America ihre Kundinnen und Kunden. Damit wächst die Distanz zwischen Zahlungsnetzwerken, die Agenten an die Kasse lassen, und Banken, die den Zugang zum Konto verteidigen.

David Wöllenstein31.10.263 Min.
Foto: Frau blickt in heller Küche auf ihr Smartphone, vor ihr liegen geöffnete Snacktüten und ein Wasserglas.
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Vzbv will Influencer-Werbung für Ungesundes verbieten

Vier von zehn 14- bis 25-Jährigen haben schon Lebensmittel auf Influencer-Empfehlung gekauft, meldet der Verbraucherzentrale Bundesverband. Dass 87 Prozent angeben, Werbung auf Social Media leicht zu erkennen, wertet der Verband als Beleg: Kennzeichnung reiche nicht, Werbung wirke auch durchschaut. Er fordert von der Bundesregierung ein Werbeverbot für Influencer mit überwiegend jungem Publikum, und zwar bei Produkten, die laut WHO-Kriterien für Kinder zu viel Zucker, Fett oder Salz enthalten. 57 Prozent der Befragten gehen noch weiter: Influencer sollten für Ungesundes gar nicht werben dürfen.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: IT-Azubi arbeitet im hellen Labor am Laptop neben Schaltplan und Steckbrett
© OpenAI

KI-Nachhilfe: IT-Azubis lösen Aufgaben von Ingenieuren

Mit ChatGPT lösen IT-Azubis Aufgaben studierter Ingenieure, zeigt eine Studie des Ifo-Instituts. Bei Hochschulaufgaben steige der Punkteanteil mit KI von rund 41 auf 70 Prozent, bei Aufgaben der Abschlussprüfung verdreifache er sich von 22 auf 66 Prozent. Das Verständnis leide darunter zumindest kurzfristig nicht. Am besten schneide ab, wer die eigene KI-Kompetenz hoch einschätze. Die bringe sich die Mehrheit selbst bei: Von den 84 Prozent, die KI in der Berufsschule nutzen, lerne dort nur jeder Sechste den richtigen Umgang.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau vergleicht am Küchentisch zwei unbeschriftete Flaschen und hält ein Smartphone in der Hand
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Google will mehr Werbung ins Agenten-Shopping einbauen

Google will KI-Agenten die lästige Routinearbeit beim Einkaufen überlassen, die Markenwahl und den Preisvergleich aber den Nutzern, und genau dort Werbung platzieren, berichtet Businessinsider.de. Nicht jeder Kunde wolle das billigste Angebot, oft entscheide auch Markentreue oder Serviceleistungen, argumentiere Chief Business Officer Philipp Schindler. Der Hintergrund: Der KI-Modus beschere Google mehr Suchanfragen als je zuvor, aber nicht im gleichen Maß Umsatz, was Investoren beunruhige. Der Konzern teste bereits gekennzeichnete gesponserte Links in KI-generierten Listen und Angebote bei der Reiseplanung.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Person hält Smartphone neben E-Reader und Smart Speaker auf einem aufgeräumten Schreibtisch.
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Amazon streicht 250 Jobs bei Echo und Kindle

Amazon streicht bis zu 250 Stellen in der Gerätesparte rund um Kindle und Echo, berichtet Reuters.com. Betroffen seien vor allem Softwareentwickler, die Nachricht sei frühmorgens per E-Mail und SMS eingetroffen. Bereits Anfang Oktober habe der Konzern knapp 1.000 Stellen im Handelsgeschäft gestrichen, darunter im Kundenservice und in der Händlerbetreuung. Amazon begründe die neuen Kürzungen mit Effizienz und der Produktplanung. Das Timing verwundere: Am Mittwoch habe Amazon fünf neue Alexa-Geräte vorgestellt.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau bedient Smartphone am Küchentisch neben Paket, Geschenktüte und Bankkarte.
© OpenAI

Später zahlen bei easyShop: Klarna kommt in 19 Ländern

Der vor wenigen Wochen gestartete Marktplatz easyShop aus der Easy-Markenfamilie bindet Klarna in 19 europäischen Märkten in den Checkout ein, berichtet Channelx.world. Wer dort einkauft, könne sofort zahlen, den Betrag in drei zinsfreie Raten aufteilen oder ihn ebenfalls zinsfrei erst nach 30 Tagen begleichen. Für easyShop stehe mit Black Friday und Weihnachten die erste Hochsaison an; BNPL lande also rechtzeitig vor dem Ansturm an der Kasse.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau filmt ein Pflegeprodukt mit Smartphone auf Stativ in einem hellen, aufgeräumten Studio.
© OpenAI

US-Marken verkaufen an Tiktok Shop vorbei

US-Marken nutzen Tiktok als Schaufenster, verkaufen aber anderswo, zitiert Retailtechinnovationhub.com eine Studie von Metricool. Ein organischer Tiktok-Post verweise demnach fünfmal häufiger auf eine externe Webseite als auf Tiktoks hauseigenen Shop. Die meiste Resonanz der 3.234 untersuchten Beiträge von 72 E-Commerce-Marken liefere ohnehin Instagram: 293 Interaktionen pro typischem Post, gegenüber 74 auf Tiktok, neun auf Facebook und acht auf Youtube.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Hände halten einen unscharfen Zahlungsbeleg neben einem Stapel neutraler Karten auf einem hellen Schreibtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Quittung genügt: Mastercard testet agentische Zahlung ohne Konto

Bei einer Mastercard-Demonstration auf der Konferenz „Cloudflare Connect“ hat ein KI-Agent neun Zahlungen an zwei Dienstleister selbst ausgelöst, berichtet Retail-News.de. Er habe Social-Media-Daten und acht Werbemotive beschafft, ohne Kundenkonto und innerhalb eines vorab freigegebenen Budgets. Für jede Zahlung habe der Agent einen signierten Beleg erstellt; der Anbieter könne diesen prüfen und liefern, ohne auf das Geld zu warten. Die Belege könnten gesammelt und später gebündelt eingelöst werden, was auch kleine Beträge wirtschaftlich mache.

Redaktion30.10.263 Min.
Foto: Lieferarbeiter packt Gemüse und Lebensmittel in zwei graue Isoliertaschen an einem hellen Abholtresen
© Black Forest Labs / Flux

DoorDash kauft Instacart für 17 Mrd. Dollar

DoorDash übernimmt den Rivalen Instacart für 17 Mrd. Dollar, berichtet Engadget.com. Der Kauf vereine die zwei größten Lebensmittel-Lieferdienste der USA, sofern die Kartellwächter mitspielen. Groß geworden sei DoorDash mit Restaurantessen, liefere jetzt aber auch Lebensmittel; Instacarts Netz könne dieses Geschäft stärken. Für beide sei es der zweite Anlauf: Schon 2021 sei verhandelt worden, damals zu einer höheren Bewertung für Instacart. Diese Gespräche seien an Preis und Kartellbedenken gescheitert.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Hände zeigen am Besprechungstisch auf ein Lizenzdokument neben Zeitungsstapeln in hellem Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Leistungsschutzrecht: Meta scheitert mit Berufung in Paris

Meta muss in Frankreich zurück an den Verhandlungstisch: Das Pariser Berufungsgericht hat die Berufung des Konzerns gegen zwei einstweilige Maßnahmen der Wettbewerbsbehörde abgewiesen, berichtet Reuters.com. Die Behörde hatte Meta im Juli außerdem verpflichtet, Plattformumsätze und die Nutzung geschützter Inhalte offenzulegen und Presseinhalte nicht schlechter darzustellen. Hintergrund: Das EU-Recht erlaubt Verlagen, für die digitale Nutzung ihrer Inhalte Geld zu verlangen, das Abkommen mit Meta lief aber 2024 aus. Seit 2025 sei kein Cent mehr an französische Medien geflossen.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Hände verschließen einen kleinen Karton neben einem Smartphone auf einem hellen Küchentisch.
© Black Forest Labs / Flux

Ebay wächst kräftig, verdient aber weniger

Ebay hat im dritten Quartal seinen Umsatz um 14 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar gesteigert und damit die eigene Prognose übertroffen, berichtet IT-Times.de. Das Handelsvolumen der Plattform sei um 15 Prozent auf 23,2 Mrd. Dollar gewachsen. Der Gewinn halte nicht Schritt: Das Nettoergebnis sei von 593 auf 497 Mio. Dollar geschrumpft, die operative Marge von 20,3 auf 19,2 Prozent gerutscht. Auch lasse der Schwung nach – im ersten Quartal habe das Umsatzplus noch 19 Prozent betragen.

Redaktion30.10.263 Min.
Foto: Person im Büro prüft ein Smartphone neben Notizbuch und geschlossenem Laptop
© Black Forest Labs / Flux

Alphabet wächst kräftig, nur nicht kräftig genug

Alphabet steuert nach Quartalszahlen auf den größten Kursverlust seiner Geschichte zu, berichtet Fastcompany.com. Die Aktie habe nachbörslich mehr als zehn Prozent verloren, vorbörslich setze sich der Rutsch fort. Dabei wuchs der Umsatz im dritten Quartal um 25 Prozent auf 127,6 Mrd. Dollar, Google Cloud legte um 103 Prozent zu. Die Börse hatte allerdings mit 128,2 Mrd. Dollar gerechnet. Noch deutlicher verfehlte der bereinigte Gewinn je Aktie die Prognose: 2,67 statt 3,02 Dollar.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Person mit Smartphone vor geöffnetem Kühlschrank in heller Küche mit frischen Lebensmitteln
© Black Forest Labs / Flux

„Frag den Guru“: Marktguru hat einen Chatbot

Marktguru stellt Nutzern seiner Prospekt-App in Deutschland und Österreich laut Pressemitteilung einen KI-Chatbot zur Seite, der Angebote mit tatsächlich gezahlten Preisen abgleicht. Grundlage seien Prospekte mit rund 90 Prozent Marktabdeckung im Lebensmittel- und Konsumgüterhandel sowie rund 620.000 Kassenbons, die Nutzer monatlich einreichen. Der Bot beantworte Fragen per Text, Sprache oder Foto – etwa vom Kühlschrankinhalt – mit Angeboten in der Nähe, Rezepten und Vorratstipps.

Redaktion30.10.263 Min.
Lokale Domain, globaler Handel: Was eine .de-Domain internationalen Händlern bringt – und was nicht
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Lokale Domain, globaler Handel: Was eine .de-Domain internationalen Händlern bringt – und was nicht

Rund 2,15 Millionen .de-Domains sind laut DENIC im Ausland registriert. Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Domain-Registrars united-domains, ordnet ein, was die Endung internationalen Händlern bringt. Seine zentrale Quelle, der Global Domain Report, stammt von InterNetX und Sedo, die wie united-domains zur IONOS Group gehören.

etailment29.10.264 Min.

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