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Foto: Prüfer untersucht eine geöffnete kompakte Maschine auf einer Palette in einer sauberen Logistikhalle
© OpenAI

Maschinen online: Vier von fünf EU-Ansprechpartnern gibt es nicht

Bei Maschinen aus Drittstaaten existieren 80 Prozent der in Online-Angeboten genannten EU-Verantwortlichen gar nicht, berichtet Ad-Hoc-News.de. Damit fehle bei Sicherheits- und Haftungsfragen der gesetzlich vorgeschriebene Ansprechpartner im Binnenmarkt. Außerdem habe die Marktüberwachung Baden-Württemberg rund 40 Prozent der jährlich etwa 12.000 geprüften Produkte beanstandet – von zu lauten Minibaggern bis zu Laserschneidern ohne Sicherheitsglas.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Mann sitzt mit Laptop, Notizbuch und Planblättern in einem hellen modernen Büro
© OpenAI

KI bringt US-Konzernen außerhalb der Tech-Branche nichts

Großen US-Konzernen außerhalb der Tech-Branche hat KI bislang keinen finanziellen Ertrag gebracht, berichtet Techcrunch.com. Torsten Slok, Chefökonom des Finanzinvestors Apollo, habe dafür den S&P 500 ohne die sieben großen Tech-Konzerne untersucht. Trotz massiver Investitionen bewege sich weder die Gewinnmarge noch der Umsatz pro Mitarbeiter. Dass der Rest bloß hinterherhinke, bezweifelt Slok: KI tauge vielleicht als guter Rechner, im Geschäft zähle aber Urteilsvermögen. Vertrauen, Kultur und ungeschriebene Regeln verstehe die Technik nicht, und genau davon hänge der Erfolg ab.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Zwei Männer prüfen an einem Labortisch ein kleines Sensorbauteil, einer schreibt Notizen.
© OpenAI

Debenhams: Schwarze Zahlen dank Leasing-Gutschrift

Anthropic beteiligt sich gemeinsam mit dem Finanzinvestor Hg an einer neuen europäischen Techberatung, berichtet Manager-Magazin.de unter Berufung auf die „Financial Times“. Sie solle KI-Berater und Ingenieure direkt in Unternehmen schicken, auch in Hg-Portfoliofirmen. Diesen Job habe bislang vor allem Accenture für Anthropic erledigt. Allerdings sei Hg mit seinen gut 100 KI-Experten eher Beiboot als Tanker. Trotzdem: Für Accenture komme ein weiterer Rivale hinzu, in einem Geschäft mit ohnehin bröckelnden Preisen.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Arbeiter verpackt Smartphone und Laptop an einem sauberen Packtisch mit Kartons im Lager.
© OpenAI

refurbed setzt nach Großbritannien über

Der Wiener Marktplatz refurbed verkauft generalüberholte Elektronik jetzt auch in Großbritannien, berichtet Channelx.world. Nach 24 europäischen Ländern sei das Königreich der 25. Markt, und zwar einer mit ausgeprägtem Appetit auf aufbereitete Technik. Das Sortiment reiche von Smartphones und Smartwatches bis zu Tablets und Laptops. Auch der umgekehrte Warenfluss stehe offen: Wer Handy, Laptop oder Konsole ausgemustert habe, könne sie an refurbed verkaufen, mit versichertem Gratisversand und Auszahlung binnen 48 Stunden.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter packt Pflegeprodukte in einer sauberen Lagerstation in eine Liefertasche.
© OpenAI

L’Oréal will sich in Indien nach vorne liefern

L’Oréal will in Indien vor allem über Quick Commerce wachsen, berichtet Indiatimes.com. Laut Quartalsbericht sei das dortige Konsumgütergeschäft zuletzt zweistellig gewachsen. Konzernchef Nicolas Hieronimus spreche von einer Trendwende. Als Treiber nenne er fähigere Teams, mehr eigens für Indien entwickelte Produkte, den beschleunigten Online-Handel und die steigende Nachfrage nach Haar- und Hautpflege.

Redaktion26.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt verpackte Kleidung in einem modernen Modewarenlager mit Kartons und Kleiderstangen.
© OpenAI

Debenhams Group schreibt wieder schwarze Zahlen

Die offiziell noch als Boohoo Group firmierende Debenhams Group weist erstmals seit 2021 einen Vorsteuergewinn aus: 28,3 Mio. Pfund im Halbjahr bis Ende August, berichtet Drapersonline.com. Darin stecke allerdings eine buchhalterische Leasing-Gutschrift von rund 40 Mio. Pfund für ein untervermietetes US-Lager. Operativ helfe der Marktplatz: Sein Anteil am Handelsvolumen sei auf 38,9 Prozent gestiegen, die Bruttomarge auf 54,1 Prozent.

Redaktion26.10.263 Min.
Foto: Mann ordnet Sakkos auf einer Kleiderstange in einem gepflegten Modegeschäft.
© OpenAI

Frasers wird Boss bei Hugo Boss

Frasers hält nun 50,08 Prozent an Hugo Boss und macht den Modekonzern damit zur Tochter, berichtet Reuters.com. Den letzten Schritt über die Schwelle ließ sich der von Mike Ashley kontrollierte britische Händler rund 7,6 Mio. Euro kosten. Gewinne, Vermögen und Verbindlichkeiten von Hugo Boss werde Frasers künftig in den eigenen Abschluss aufnehmen. Im Juni hatte Hugo Boss ein Übernahmeangebot über zwei Mrd. Euro noch als finanziell unzureichend abgelehnt. Seither kauft Frasers Aktie um Aktie zu, den Aufsichtsrat führt inzwischen Frasers-Chef Michael Murray.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Person am Küchentisch mit Smartphone, Karte, Warenkorb und Versandetiketten bei Tageslicht
© OpenAI

Temu: In Deutschland 59 Prozent teurer als in der Schweiz

Ein identischer Temu-Warenkorb kostet in Deutschland 59 Prozent mehr als in der Schweiz, zeigt ein Preisvergleich von Carpathia.ch. Der Test-Warenkorb habe in Deutschland 126,94 Euro ausgemacht, in der Schweiz umgerechnet 80 Euro. Von den 21,42 Euro Einfuhrabgaben im deutschen Checkout zahle der Kunde 15 Euro, den Rest trage Temu. Selbst nach Abzug dieser Summe und des Mehrwertsteuergefälles klaffe aber noch eine Lücke von rund 21,60 Euro. Denkbar seien Schweizer Aktionspreise oder die bereits eingepreiste EU-Gebühr von zwei Euro, die ab November anfalle.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Mann nutzt Smartphone am sauberen Küchentisch neben Paketen, Karte, Zubehör und Kaffeetasse.
© Black Forest Labs / Flux

35 Mio. Kunden: Brasilien ist ein AliExpress-Kernmarkt

Brasilien gehört zu den größten Märkten von AliExpress weltweit, berichtet Macaubusiness.com. Mehr als 35 Mio. aktive Kunden zähle die Alibaba-Tochter dort, über 40 Prozent des Umsatzes entfalle auf chinesische Marken. Händler mit Ware in brasilianischen Lagern locke die Plattform mit Subventionen und bevorzugter Platzierung in Suche und Empfehlungen. 7,7 Mio. Dollar Zusatzumsatz habe die Zusammenarbeit mit lokalen Zahlungsdienstleistern binnen eines Geschäftsjahres eingespielt – bei einem Einsatz von einer Mio. Dollar.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Hände richten einen Keramikbecher für ein Produktfoto auf einem sauberen Holztisch aus.
© Black Forest Labs / Flux

Etsy: KI darf retuschieren, aber nicht schummeln

Etsy verlangt für viele Angebote künftig mindestens ein unbearbeitetes Foto des echten Artikels vor realem Hintergrund, berichtet Chip.de. Auch bestehende Angebote seien gegebenenfalls anzupassen. KI-Retusche bleibe erlaubt, solange das Bild die Ware nicht anders zeige, als sie beim Käufer ankomme. Weiche ein Artikel erheblich ab, drohe eine Rückerstattung. Strenger gehe Etsy bei Schnittmustern, Rezepten und Anleitungen vor: Der Inhalt müsse vom Verkäufer stammen, nicht von der KI, dazu gehöre ein Foto eines echten Ergebnisses.

Redaktion26.10.262 Min.
Foto: Hände vergleichen eine beige Jacke mit Produktfotos und Stoffmustern an einem Mode-Arbeitsplatz.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Modesuche wächst an Shopdaten

Ein KI-Suchprototyp für Mode, der Produktfotos und Beschreibungen kombiniert, liefert nach dem Training mit Shopdaten in 95 statt 70 Prozent der Fälle den gesuchten Artikel unter den ersten fünf Treffern, zitiert Devdiscourse.com eine Studie aus der Fachzeitschrift „AI“. Die Antwortzeit sinke zugleich von 2,5 auf 1,2 Sekunden. Das System verstehe Text oder Bild als Suchanfrage und könne aus Fotos Produkttexte für Händler generieren. Allerdings trete der Prototyp im Labor bislang nur gegen die eigene Vorversion an.

Redaktion26.10.263 Min.
Foto: Person lädt Einkaufstaschen mit Gemüse in den offenen Kofferraum eines weißen Autos vor einem Supermarkt.
© Black Forest Labs / Flux

Instacart sondiert Verkauf, Uber steigt aus

Instacart, an der Börse mehr als 13 Mrd. Dollar wert, sondiert offenbar einen Verkauf, berichtet Techcrunch.com. Der Lebensmittel-Lieferdienst habe eine Investmentbank angeheuert und mit DoorDash über eine Übernahme gesprochen. Auch Uber habe mit am Tisch gesessen, sich aber wieder verabschiedet. Der Prozess stehe am Anfang; ob es zum Verkauf komme, sei noch offen. Die Anleger warten das nicht ab: Die Instacart-Aktie sprang 9,2 Prozent, Uber und DoorDash gaben nach.

Redaktion26.10.262 Min.
Illustration: Weiße 3D-Elemente: Laden, Profilkarten, verbundenes Raster, Diagramm und Karte auf grauem Grund
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Dashboards, mehr Entscheidungen. Warum Händler ihr Reporting von Vanity Metrics befreien müssen

Mehr Daten, mehr Tools, mehr Dashboards – und trotzdem entscheidet der Handel nicht schneller. Michael Witzenleiter aus dem Etailment-Expertenrat argumentiert, dass Händler kein Daten-, sondern ein Reporting-Problem haben. Er zeigt in fünf Schritten, wie sie Vanity Metrics aus dem Management-Reporting streichen.

Michael Witzenleiter25.10.268 Min.
Foto: Person tippt am Küchentresen auf ein Smartphone neben Lebensmitteln und Haushaltswaren.
© OpenAI

Walmart lässt KI-Agenten an die Kasse

Walmart öffnet seine Kasse für KI-Agenten, die im Auftrag von Kunden einkaufen und bezahlen, berichtet Reuters.com. Ab November könne jeder Kunde einzelne Agenten autorisieren, deren Käufe getrennt verfolgen, Ausgabenlimits setzen oder jede Bestellung einzeln freigeben. Ein Walmart+-Abo sei nicht nötig. Amazon geht den umgekehrten Weg und hält fremde Shopping-Agenten auf Abstand.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Mann im Büro betrachtet ein Smartphone, daneben liegen Zeitung und Kaffeetasse auf einem hellen Tisch
© OpenAI

Springer hätte gern ein Stück vom europäischen Tiktok

Axel Springer zeigt grundsätzlich Interesse an Tiktoks Europa-Geschäft, meldet Manager-Magazin.de. Aktuell stelle sich die Frage allerdings nicht, so der Medienkonzern. Er reagiere damit auf einen Bericht der Financial Times: Vorstandschef Mathias Döpfner habe dem US-Botschafter in Frankreich eine Springer-Beteiligung an einem Kauf vorgeschlagen. Vorbild seien die USA, wo Eigentümer ByteDance im Januar einem mehrheitlich amerikanischen Gemeinschaftsunternehmen zustimmte, um ein Verbot abzuwenden. Für Europa zeichne sich Vergleichbares noch nicht ab.

Redaktion23.10.262 Min.

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