
YouTube startet Affiliate-Shopping in Deutschland
Zehn Händler von Otto bis XXXLutz begleiten den Start des YouTube Shopping-Affiliate-Programms in Deutschland. Creator taggen Produkte direkt im Video, die Provisionsraten setzen die Händler selbst.
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Zehn Händler von Otto bis XXXLutz begleiten den Start des YouTube Shopping-Affiliate-Programms in Deutschland. Creator taggen Produkte direkt im Video, die Provisionsraten setzen die Händler selbst.
Laut einer neuen Befragung sind mehr als die Hälfte der jungen Verbraucher KI-Influencern gegenüber offen. Für Händler, die über Avatare als Verkaufs- oder Beratungsfigur nachdenken, ist die eigentliche Frage: Offenheit gleich Vertrauen?

Nach gut zwei Jahren macht der Bild-Marktplatz dicht, meldet Haendlerbund.de. Ein knapper Hinweis verweise Käufer nur noch auf ihre Gewährleistungsansprüche. Zum Start habe der Marktplatz über 30.000 Produkte von mehr als 50 Händlern versammelt und mit Werbeflächen im Bild-Umfeld gelockt. Was er aber wem verkaufen wolle, sei unklar geblieben. Die Kosten für technische Anbindung und Warenbestand hätten die Händler getragen: Vorleistungen für eine Plattform, die sich nicht für ein Sortiment entscheiden wollte.

Bei rund 150 Pfund endet das Vertrauen: Bis zu diesem Betrag würden britische Konsumenten KI-Agenten eigenständig einkaufen lassen, zitiert Channelx.world eine Studie der MACH Alliance. Zwei Drittel der Befragten nutzten KI schon beim Suchen und Stöbern, unter Millennials sogar neun von zehn. Doch das Bezahlen wollten nur neun Prozent erlauben, bei teuren Anschaffungen sinke der Anteil auf vier Prozent. Millennials würden in diesem Fall die KI-Geldbörsen beim autonomen Einkaufen mit 235 Pfund ausstatten, die Babyboomer hingegen nur mit 67 Pfund.

Twint baut seine Bezahl-App zum Einkaufszettel aus, berichtet ITMagazine.ch. Nutzer könnten beliebig viele Listen anlegen und sie per Code teilen; alle Teilnehmer könnten Produkte ergänzen oder Gekauftes abhaken. Alle Änderungen erreichten laufend alle Beteiligten. Eine Suche mit rund 1.500 Artikeln stehe bereits zur Verfügung, eigene Einträge könnten manuell hinzugefügt werden. Nach dem Einkauf führe ein Tippen direkt zur Bezahlfunktion. Ziel sei es, die Rolle von Twint im stationären Handel zu stärken.

Im E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

Sam’s Club beschleunigt seine Expansion in China, berichtet Scmp.com. Der Walmart-Ableger zähle im Juni 10,7 Mio. zahlende Mitglieder und habe am Montag seine sechste Pekinger Filiale eröffnet. Allein in diesem Jahr sollen noch 13 weitere Läden folgen, womit das Netz auf 76 Filialen wachse. Das Online-Geschäft sei laut Unternehmen einer der Haupttreiber für das Wachstum des auf Mitgliedschaft basierenden Großhändlers in China.

Der Gewerbekundenservice „Businessplus“ von Kfzteile24 ist in den ersten acht Monaten des Jahres um mehr als 60 Prozent gewachsen, berichtet Reifenpresse.de. Der Service beliefere rund 5.000 Werkstätten und gewerbliche Betriebe direkt und sei mit Zuwächsen von jährlich über 50 Prozent, schon lange profitabel. Den Grund sehe Kfzteile24 in der Mischung aus schneller Lieferung und Betreuung vor Ort: Werkstätten erwarteten Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr sowie transparente Preise.

Uber streicht rund 3.300 Stellen und damit etwa zehn Prozent der Belegschaft, berichtet Reuters.com. Der Konzern dünne seine Hierarchien aus: Die Zahl der Beschäftigten sieben oder mehr Ebenen unter dem Konzernchef solle um 20 Prozent sinken, die der Kleinstteams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern fast um die Hälfte. Künftig bündele Uber die Teams in New York und San Francisco, die meisten Remote-Kräfte müssten umziehen. Ganz ortsunabhängig arbeiten solle nur noch rund ein Prozent.

Die organische Sichtbarkeit der 2.500 umsatzstärksten deutschen Online-Shops sinkt erstmals seit Jahren, und zwar um 16,7 Prozent, zeigt eine Studie von Sistrix. Google spiele die KI-Übersichten dreimal so oft aus wie im Vorjahr, bei 14,2 Prozent der Keywords. Mittlerweile lösten bereits 69,7 Prozent der Recherchesuchen eine KI-Antwort aus, bei Kaufsuchen seien es bislang aber nur 0,2 Prozent. Trotzdem: Wer aus der Vergleichsphase verschwinde, fehle später auch in der Kaufentscheidung.

Online-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

Betrüger tarnen Fake-Shops zunehmend als regionale Familienbetriebe, berichtet NW.de. Es gebe ein bestimmtes Muster: Adressen aus Vorname und Stadt wie „anna-berlin.de“. Als Hintergrund diene beispielsweise eine angebliche Geschäftsaufgabe und im Frontend gebe es Rabatte bis zu 80 Prozent. Im Impressum fänden sich dann oft Adressen in Wyoming oder Hongkong, die Rücksendung führe nach Fernost. Die Ware überzeuge selten und hohe Rücksendekosten entwerteten das Widerrufsrecht.

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

Unternehmen kaufen KI-Lizenzen und lassen ihre Abläufe unverändert, dann bleiben die erhofften Einsparungen aus. Christian Maaß, Managing Director bei Thomann und Mitglied des etailment-Expertenrats, zeigt, warum sich gerade das Produktivitätsparadoxon der PC-Ära wiederholt.

Der eingestellte BILD Marktplatz zeigt, wie riskant junge Plattformen sind. Händler brauchen Testbudgets, Abbruchkriterien und einen sauberen Exit-Plan.

Ein neues Länderranking sieht Deutschland bei Patenten auf Platz 1 und bei der digitalen Adoption auf Platz 11. Im E-Comerce: 22,97 Prozent, Rang 19 von 29, unter dem EU-Schnitt.

Der französische Zoll meldet 30 bis 40 Prozent weniger Billigpakete seit der Einführung des EU-Pauschalzolls auf Kleinsendungen, berichtet Händlerbund.de. Deutsche Online-Händler würden davon allerdings bislang wenig bemerken. Im Sellerforum vermuten mehrere, Temu, Shein und Co. bündelten ihre Ware inzwischen schlicht in Sammelcontainern und schickten sie per Bahn oder Schiff in EU-Lager. Andere fürchten, die neue Gebühr, die pro Warengruppe greift, treffe vor allem kleine heimische Importeure.

Sam’s Club beschleunigt seine Expansion in China, berichtet Scmp.com. Der Walmart-Ableger zähle im Juni 10,7 Mio. zahlende Mitglieder und habe am Montag seine sechste Pekinger Filiale eröffnet. Allein in diesem Jahr sollen noch 13 weitere Läden folgen, womit das Netz auf 76 Filialen wachse. Das Online-Geschäft sei laut Unternehmen einer der Haupttreiber für das Wachstum des auf Mitgliedschaft basierenden Großhändlers in China.
© Black Forest Labs / FluxIm E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

Der Gewerbekundenservice „Businessplus“ von Kfzteile24 ist in den ersten acht Monaten des Jahres um mehr als 60 Prozent gewachsen, berichtet Reifenpresse.de. Der Service beliefere rund 5.000 Werkstätten und gewerbliche Betriebe direkt und sei mit Zuwächsen von jährlich über 50 Prozent, schon lange profitabel. Den Grund sehe Kfzteile24 in der Mischung aus schneller Lieferung und Betreuung vor Ort: Werkstätten erwarteten Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr sowie transparente Preise.

Uber streicht rund 3.300 Stellen und damit etwa zehn Prozent der Belegschaft, berichtet Reuters.com. Der Konzern dünne seine Hierarchien aus: Die Zahl der Beschäftigten sieben oder mehr Ebenen unter dem Konzernchef solle um 20 Prozent sinken, die der Kleinstteams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern fast um die Hälfte. Künftig bündele Uber die Teams in New York und San Francisco, die meisten Remote-Kräfte müssten umziehen. Ganz ortsunabhängig arbeiten solle nur noch rund ein Prozent.

Die organische Sichtbarkeit der 2.500 umsatzstärksten deutschen Online-Shops sinkt erstmals seit Jahren, und zwar um 16,7 Prozent, zeigt eine Studie von Sistrix. Google spiele die KI-Übersichten dreimal so oft aus wie im Vorjahr, bei 14,2 Prozent der Keywords. Mittlerweile lösten bereits 69,7 Prozent der Recherchesuchen eine KI-Antwort aus, bei Kaufsuchen seien es bislang aber nur 0,2 Prozent. Trotzdem: Wer aus der Vergleichsphase verschwinde, fehle später auch in der Kaufentscheidung.

Betrüger tarnen Fake-Shops zunehmend als regionale Familienbetriebe, berichtet NW.de. Es gebe ein bestimmtes Muster: Adressen aus Vorname und Stadt wie „anna-berlin.de“. Als Hintergrund diene beispielsweise eine angebliche Geschäftsaufgabe und im Frontend gebe es Rabatte bis zu 80 Prozent. Im Impressum fänden sich dann oft Adressen in Wyoming oder Hongkong, die Rücksendung führe nach Fernost. Die Ware überzeuge selten und hohe Rücksendekosten entwerteten das Widerrufsrecht.
© Black Forest Labs / FluxOnline-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

Unternehmen kaufen KI-Lizenzen und lassen ihre Abläufe unverändert, dann bleiben die erhofften Einsparungen aus. Christian Maaß, Managing Director bei Thomann und Mitglied des etailment-Expertenrats, zeigt, warum sich gerade das Produktivitätsparadoxon der PC-Ära wiederholt.

Der eingestellte BILD Marktplatz zeigt, wie riskant junge Plattformen sind. Händler brauchen Testbudgets, Abbruchkriterien und einen sauberen Exit-Plan.

Ein neues Länderranking sieht Deutschland bei Patenten auf Platz 1 und bei der digitalen Adoption auf Platz 11. Im E-Comerce: 22,97 Prozent, Rang 19 von 29, unter dem EU-Schnitt.

Der französische Zoll meldet 30 bis 40 Prozent weniger Billigpakete seit der Einführung des EU-Pauschalzolls auf Kleinsendungen, berichtet Händlerbund.de. Deutsche Online-Händler würden davon allerdings bislang wenig bemerken. Im Sellerforum vermuten mehrere, Temu, Shein und Co. bündelten ihre Ware inzwischen schlicht in Sammelcontainern und schickten sie per Bahn oder Schiff in EU-Lager. Andere fürchten, die neue Gebühr, die pro Warengruppe greift, treffe vor allem kleine heimische Importeure.