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Lagermitarbeiter packt gemischtes Sortiment ein – Sinnbild für gescheiterten Bild-Marktplatz
© Black Forest Labs / Flux

Bild schließt seinen Marktplatz

Nach gut zwei Jahren macht der Bild-Marktplatz dicht, meldet Haendlerbund.de. Ein knapper Hinweis verweise Käufer nur noch auf ihre Gewährleistungsansprüche. Zum Start habe der Marktplatz über 30.000 Produkte von mehr als 50 Händlern versammelt und mit Werbeflächen im Bild-Umfeld gelockt. Was er aber wem verkaufen wolle, sei unklar geblieben. Die Kosten für technische Anbindung und Warenbestand hätten die Händler getragen: Vorleistungen für eine Plattform, die sich nicht für ein Sortiment entscheiden wollte.

Björn Böer03.09.263 Min.
Hand zögert vor Zahlung am Self-Checkout als Symbol für Vertrauensgrenze bei KI-Einkäufen
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Briten trauen der KI 150 Pfund weit

Bei rund 150 Pfund endet das Vertrauen: Bis zu diesem Betrag würden britische Konsumenten KI-Agenten eigenständig einkaufen lassen, zitiert Channelx.world eine Studie der MACH Alliance. Zwei Drittel der Befragten nutzten KI schon beim Suchen und Stöbern, unter Millennials sogar neun von zehn. Doch das Bezahlen wollten nur neun Prozent erlauben, bei teuren Anschaffungen sinke der Anteil auf vier Prozent. Millennials würden in diesem Fall die KI-Geldbörsen beim autonomen Einkaufen mit 235 Pfund ausstatten, die Babyboomer hingegen nur mit 67 Pfund.

David Wöllenstein03.09.263 Min.
Mitarbeiter packt Bestellung in engem Dark Store – Symbol für Indiens wachsenden Quick-Commerce
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Indiens Quick-Commerce wächst schneller als der Profit

Indiens Online-Handel wächst bis 2030 auf 345 Mrd. Dollar, berichtet Whalesbook.com. Nach der Prognose des Analysehauses Infisum lege der Markt von 125 Mrd. Dollar 2024 um jährlich 18,4 Prozent zu. Fast die Hälfte des Zuwachses entfalle auf Sofortlieferdienste; deren Netz kleiner Stadtteillager werde von 2.525 auf 7.500 wachsen. Die Nachfrage ziehe vor allem in kleineren Städten jenseits der Metropolen an, die ausgabenstärkste Gruppe bleibe die Generation Z. Profitabel arbeite bislang kaum ein Anbieter: Der Ausbau der Logistik verschlinge bislang noch die Gewinne.

Thomas Rehm03.09.262 Min.
Paar vergleicht gemeinsame Einkaufsliste auf dem Smartphone im Supermarkt
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Twint packt den Einkaufszettel in die Bezahl-App

Twint baut seine Bezahl-App zum Einkaufszettel aus, berichtet ITMagazine.ch. Nutzer könnten beliebig viele Listen anlegen und sie per Code teilen; alle Teilnehmer könnten Produkte ergänzen oder Gekauftes abhaken. Alle Änderungen erreichten laufend alle Beteiligten. Eine Suche mit rund 1.500 Artikeln stehe bereits zur Verfügung, eigene Einträge könnten manuell hinzugefügt werden. Nach dem Einkauf führe ein Tippen direkt zur Bezahlfunktion. Ziel sei es, die Rolle von Twint im stationären Handel zu stärken.

Thomas Rehm03.09.262 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert unterschiedlich große Pakete im modernen Fulfillment-Center
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Österreicher bestellen häufig, Schweizer zahlen am besten

Im E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

David Wöllenstein03.09.263 Min.
Mitarbeiter packt Online-Bestellung in Sam's Club Fulfillment-Center in China
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Sam’s Club hat 10,7 Mio. Mitglieder in China

Sam’s Club beschleunigt seine Expansion in China, berichtet Scmp.com. Der Walmart-Ableger zähle im Juni 10,7 Mio. zahlende Mitglieder und habe am Montag seine sechste Pekinger Filiale eröffnet. Allein in diesem Jahr sollen noch 13 weitere Läden folgen, womit das Netz auf 76 Filialen wachse. Das Online-Geschäft sei laut Unternehmen einer der Haupttreiber für das Wachstum des auf Mitgliedschaft basierenden Großhändlers in China.

Björn Böer03.09.262 Min.
Lieferfahrer übergibt Ersatzteile direkt an Mechaniker in moderner Kfz-Werkstatt
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Kfzteile24 wächst im Werkstattgeschäft um 60 Prozent

Der Gewerbekundenservice „Businessplus“ von Kfzteile24 ist in den ersten acht Monaten des Jahres um mehr als 60 Prozent gewachsen, berichtet Reifenpresse.de. Der Service beliefere rund 5.000 Werkstätten und gewerbliche Betriebe direkt und sei mit Zuwächsen von jährlich über 50 Prozent, schon lange profitabel. Den Grund sehe Kfzteile24 in der Mischung aus schneller Lieferung und Betreuung vor Ort: Werkstätten erwarteten Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr sowie transparente Preise.

Björn Böer03.09.262 Min.
Modernes Großraumbüro mit teils leeren Schreibtischen symbolisiert Ubers Stellenabbau und Team-Konzentration
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Uber kappt zehn Prozent der Belegschaft

Uber streicht rund 3.300 Stellen und damit etwa zehn Prozent der Belegschaft, berichtet Reuters.com. Der Konzern dünne seine Hierarchien aus: Die Zahl der Beschäftigten sieben oder mehr Ebenen unter dem Konzernchef solle um 20 Prozent sinken, die der Kleinstteams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern fast um die Hälfte. Künftig bündele Uber die Teams in New York und San Francisco, die meisten Remote-Kräfte müssten umziehen. Ganz ortsunabhängig arbeiten solle nur noch rund ein Prozent.

Björn Böer03.09.262 Min.
3D-Illustration: Shop-Karten verblassen unter dominantem KI-Suchantwort-Panel
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Top-Shops verlieren 16,7 Prozent Sichtbarkeit

Die organische Sichtbarkeit der 2.500 umsatzstärksten deutschen Online-Shops sinkt erstmals seit Jahren, und zwar um 16,7 Prozent, zeigt eine Studie von Sistrix. Google spiele die KI-Übersichten dreimal so oft aus wie im Vorjahr, bei 14,2 Prozent der Keywords. Mittlerweile lösten bereits 69,7 Prozent der Recherchesuchen eine KI-Antwort aus, bei Kaufsuchen seien es bislang aber nur 0,2 Prozent. Trotzdem: Wer aus der Vergleichsphase verschwinde, fehle später auch in der Kaufentscheidung.

Björn Böer03.09.262 Min.
Marketing-Team produziert Produktcontent für steigende Social-Media-Werbebudgets im E-Commerce
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Händler erhöhen ihr Meta-Budget drastisch

Online-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

David Wöllenstein03.09.263 Min.
Handgewickeltes Paket zwischen anonymen Versandkartons symbolisiert falsche Regionalität von Fake-Shops
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„Anna aus Berlin“ sitzt in Wyoming

Betrüger tarnen Fake-Shops zunehmend als regionale Familienbetriebe, berichtet NW.de. Es gebe ein bestimmtes Muster: Adressen aus Vorname und Stadt wie „anna-berlin.de“. Als Hintergrund diene beispielsweise eine angebliche Geschäftsaufgabe und im Frontend gebe es Rabatte bis zu 80 Prozent. Im Impressum fänden sich dann oft Adressen in Wyoming oder Hongkong, die Rücksendung führe nach Fernost. Die Ware überzeuge selten und hohe Rücksendekosten entwerteten das Widerrufsrecht.

Thomas Rehm03.09.262 Min.
Mechanikerin wechselt Scheibenwischer, Tablet zeigt digitale Fahrzeugdaten in Werkstatt
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Ebay Motors UK verwaltet die Hauptuntersuchung

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

David Wöllenstein03.09.263 Min.
Mitarbeiterin scannt Kleinsendungen, im Hintergrund gestapelte Frachtcontainer im Lager
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Neue Zölle wirken an der Grenze, aber nicht im Handel

Der französische Zoll meldet 30 bis 40 Prozent weniger Billigpakete seit der Einführung des EU-Pauschalzolls auf Kleinsendungen, berichtet Händlerbund.de. Deutsche Online-Händler würden davon allerdings bislang wenig bemerken. Im Sellerforum vermuten mehrere, Temu, Shein und Co. bündelten ihre Ware inzwischen schlicht in Sammelcontainern und schickten sie per Bahn oder Schiff in EU-Lager. Andere fürchten, die neue Gebühr, die pro Warengruppe greift, treffe vor allem kleine heimische Importeure.

Thomas Rehm02.09.263 Min.

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