
Meta-Brillen machen den Laden zur Datenschutzzone
Smart Glasses bringen KI an den POS – und heimliche Aufnahmen gleich mit. Händler brauchen jetzt Hausregeln, bevor der erste Streit an der Kasse eskaliert.
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Smart Glasses bringen KI an den POS – und heimliche Aufnahmen gleich mit. Händler brauchen jetzt Hausregeln, bevor der erste Streit an der Kasse eskaliert.

Neue bevh-Signale zeigen: Marktplätze ziehen im E-Commerce davon. Für Händler zählt jetzt, ob Payment, Daten und Seller-Prozesse skalieren.

Anthropics KI hat nicht das Internet geknackt. Für Händler ist der Fall trotzdem ein Weckruf: Verschlüsselung, Passwörter und Zuständigkeiten brauchen einen Realitätscheck.

Klarna bringt „Buy Now, Pay Later“ gemeinsam mit Lululemon erstmals an die stationäre Kasse in Deutschland und Großbritannien. Der Schritt fällt in einen Monat, in dem Regulierer auf beiden Märkten die Zügel für genau dieses Geschäftsmodell anziehen. Ein Blick auf Begründung, Belege und offene Fragen.

Mehr als die Hälfte der Befragten jeder Generation gewichtet den Einfluss sozialer Medien höher als bei den klassischer Medien, berichtet Meedia.de. Zwei Drittel verfolgten täglich Influencer-Inhalte, so die nicht repräsentative Studie „Publicis More: Influencer Impact“. 47 Prozent hätten bereits ein empfohlenes Produkt gekauft, in der Gen Z seien es sogar 59 Prozent. 38 Prozent stöberten zuerst bei Creatorn statt in klassischen Medien, 28 Prozent hielten klassische Werbung bei zusätzlicher Influencer-Präsenz für überzeugender.

Eine US-Sammelklage wirft Google vor, sensible Nutzerdaten über seine Werbetechnologie an chinesische Firmen wie Temu und Baidu weitergereicht zu haben, meldet Retail-News.de. Beim Website-Besuch seien IP-Adressen, Gerätekennungen und technische Informationen erfasst worden und das ohne ausreichende Zustimmung. Die Kläger fordern Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Unterlassung – und setzen ein Geschäftsmodell unter Druck, das vom Datenhunger lebt.

Der digitale Marktplatz G2A.com lässt seinen autonomen KI-Support-Agenten „Dave“ nun in 180 Ländern für Verkäufer arbeiten, berichtet Thenextweb.com. In 63 Tagen habe Dave rund 14.400 Tickets bearbeitet und 54 Prozent der Fälle eigenständig gelöst, was das Support-Aufkommen der Händler um 27 bis 30 Prozent gesenkt habe. Er fange Nachfragespitzen ab, etwa bei Blockbuster-Starts wie GTA 6. Die Routing-Genauigkeit liege bei 93,8 Prozent, die Nutzerzufriedenheit bei 4,16 von fünf.

Die deutsche Wirtschaft blieb im ersten Halbjahr trotz hoher Energiepreise auf Erholungskurs, meldet das Ifo-Institut. Das Bruttoinlandsprodukt sei im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gestiegen, getragen von der Finanzpolitik und dem Auslandsgeschäft. Auch der Einzelhandel erhole sich nach schwachem Jahresstart. Trotz des am 10. Juli neu entflammten Golf-Konflikts blickten die befragten Unternehmen weniger pessimistisch nach vorn.

Doordash darf künftig einen eigenen Drohnenlieferdienst betreiben, berichtet Cnet.com. Die US-Luftfahrtbehörde FAA habe die Genehmigung erteilt. Für die Zertifizierung habe Doordash Lufttüchtigkeit, Wartung und Sicherheitsverfahren nachweisen müssen. Bestehende Partnerschaften mit Wing, Flytrex und Manna liefen weiter. Welche Zustellart gewählt werde, entscheide die KI, Kunden könnten nicht gezielt Drohnen auswählen. Den Großteil der über drei Mio. täglichen Bestellungen trügen weiterhin menschliche Fahrer aus.

Metas boomendes Werbegeschäft finanziert einen milliardenschweren KI-Ausbau, der Anleger zunehmend verunsichert, meldet Heise.de. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28 Prozent auf den Rekord von 60,8 Mrd. Dollar geklettert. Zugleich stelle der Konzern für das laufende Quartal nur 61 bis 64 Mrd. Dollar in Aussicht und hebe seine KI-Investitionen weiter an. Der freie Cashflow sei um 91 Prozent auf 784 Mio. Dollar geschrumpft. Eine Gefahr könnten auch Rechtsverfahren darstellen: Vier US-Bundesstaaten forderten bis zu 1,4 Bio. Dollar, da sie Meta-Plattformen für suchterregend hielten.

Die Eurozone wuchs im zweiten Quartal 2026 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, berichtet N-tv.de. Ökonomen hätten nur ein halb so kräftiges Plus erwartet, nachdem das BIP zu Jahresbeginn noch stagniert habe. Eine Rückkehr zur Normalität werde erst nach Kriegsende erwartet. Den Einlagesatz über 2,50 Prozent dürfte die EZB vorerst kaum anheben.

Ebay hat laut Pressemitteilung die Übernahme des Modemarktplatzes Depop abgeschlossen. Depop bediene mit gebrauchter Mode vor allem Gen Z und Millennials und ergänze damit Ebays C2C-Geschäft, das im Segment Mode jährlich über 10 Mrd. Dollar Warenwert bewege. Depop bleibe als eigenständige Marke mit eigener Plattform und Community bestehen, während Ebay Versand, Personalisierung und Compliance beisteuere. Beide Seiten wollten so das Wachstum in der Kreislaufmode beschleunigen.

Der Umsatz von L’Oréal habe im ersten Halbjahr um 5,8 Prozent auf 23,77 Mrd. Euro zugelegt, berichtet Retail-News.de. Getragen hätten das Plus alle Divisionen, besonders Professional Products und Dermatological Beauty. Der Online-Handel sei zweistellig und fast doppelt so schnell wie der gesamte Kosmetikmarkt gewachsen. Die operative Marge habe mit 21,3 Prozent einen Höchstwert erreicht, der operative Gewinn sei auf 5,06 Mrd. Euro geklettert.

In Nepal startete mit Chynabazar.com eine E-Commerce-Plattform, die in China produzierte Waren direkt an nepalesische Konsumenten liefert, meldet News.cn. Importe erreichten Kunden dort bislang über Importeure, Großhändler und Distributoren, was die Preise treibe und die Verfügbarkeit unsicher mache. Zum Start umfasse das Sortiment Elektronik, Mode, Lifestyle sowie Gesundheit und Beauty.

Amazon erweitert seinen Standort Pforzheim und investiert dort über 300 Mio. Euro, berichtet Wiwo.de. Bis Ende 2029 solle sich die Belegschaft von über 1.000 auf deutlich mehr als 2.000 Menschen mehr als verdoppeln. Gelagert würden künftig kleine bis mittlere Artikel vom USB-Stick bis zum Bügeleisen, der Standort böte Platz für rund 20 Mio. Artikel. Während des Umbaus blieben alle Arbeitsplätze erhalten.

Auf dem ukrainischen Militär-Marktplatz „Brave1 Market“ erhielten Soldaten bestellte Drohnen zuletzt binnen acht statt vierzehn Tagen, meldet Businessinsider.de. Über die Plattform orderten Fronteinheiten Kampfdrohnen und taktische Ausrüstung direkt bei Herstellern und bewerteten sie anschließend für Kameraden. Im Juni summierten sich die Bestellungen laut Verteidigungsministerium auf rund 111 Mio. Dollar. Ein ePoints-System verrechne außerdem bestätigte Abschüsse als Gutschrift; über 500.000 Drohnen seien so bereits geordert worden.

Die Bafin will Finfluencer in sozialen Medien künftig genauer unter die Lupe nehmen, meldet Businessinsider.de. Rund 60 Prozent der 18- bis 45-Jährigen hielten solche Finanztipps für eine gute Alternative zur professionellen Beratung – vielen sei jedoch nicht bewusst, dass dahinter oft Bezahlung stecke. Fünf Punkte seien zentral: Kompetenz, Transparenz, Fairness, Regeltreue und Risikobewusstsein. Neue Vorschriften brauche es nicht, so die Behörde – die bestehenden Regeln griffen längst auch im Feed.

Der digitale Marktplatz G2A.com lässt seinen autonomen KI-Support-Agenten „Dave“ nun in 180 Ländern für Verkäufer arbeiten, berichtet Thenextweb.com. In 63 Tagen habe Dave rund 14.400 Tickets bearbeitet und 54 Prozent der Fälle eigenständig gelöst, was das Support-Aufkommen der Händler um 27 bis 30 Prozent gesenkt habe. Er fange Nachfragespitzen ab, etwa bei Blockbuster-Starts wie GTA 6. Die Routing-Genauigkeit liege bei 93,8 Prozent, die Nutzerzufriedenheit bei 4,16 von fünf.
© Black Forest Labs / FluxEine US-Sammelklage wirft Google vor, sensible Nutzerdaten über seine Werbetechnologie an chinesische Firmen wie Temu und Baidu weitergereicht zu haben, meldet Retail-News.de. Beim Website-Besuch seien IP-Adressen, Gerätekennungen und technische Informationen erfasst worden und das ohne ausreichende Zustimmung. Die Kläger fordern Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Unterlassung – und setzen ein Geschäftsmodell unter Druck, das vom Datenhunger lebt.

Die deutsche Wirtschaft blieb im ersten Halbjahr trotz hoher Energiepreise auf Erholungskurs, meldet das Ifo-Institut. Das Bruttoinlandsprodukt sei im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gestiegen, getragen von der Finanzpolitik und dem Auslandsgeschäft. Auch der Einzelhandel erhole sich nach schwachem Jahresstart. Trotz des am 10. Juli neu entflammten Golf-Konflikts blickten die befragten Unternehmen weniger pessimistisch nach vorn.

Doordash darf künftig einen eigenen Drohnenlieferdienst betreiben, berichtet Cnet.com. Die US-Luftfahrtbehörde FAA habe die Genehmigung erteilt. Für die Zertifizierung habe Doordash Lufttüchtigkeit, Wartung und Sicherheitsverfahren nachweisen müssen. Bestehende Partnerschaften mit Wing, Flytrex und Manna liefen weiter. Welche Zustellart gewählt werde, entscheide die KI, Kunden könnten nicht gezielt Drohnen auswählen. Den Großteil der über drei Mio. täglichen Bestellungen trügen weiterhin menschliche Fahrer aus.

Metas boomendes Werbegeschäft finanziert einen milliardenschweren KI-Ausbau, der Anleger zunehmend verunsichert, meldet Heise.de. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28 Prozent auf den Rekord von 60,8 Mrd. Dollar geklettert. Zugleich stelle der Konzern für das laufende Quartal nur 61 bis 64 Mrd. Dollar in Aussicht und hebe seine KI-Investitionen weiter an. Der freie Cashflow sei um 91 Prozent auf 784 Mio. Dollar geschrumpft. Eine Gefahr könnten auch Rechtsverfahren darstellen: Vier US-Bundesstaaten forderten bis zu 1,4 Bio. Dollar, da sie Meta-Plattformen für suchterregend hielten.
© Black Forest Labs / FluxDie Eurozone wuchs im zweiten Quartal 2026 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, berichtet N-tv.de. Ökonomen hätten nur ein halb so kräftiges Plus erwartet, nachdem das BIP zu Jahresbeginn noch stagniert habe. Eine Rückkehr zur Normalität werde erst nach Kriegsende erwartet. Den Einlagesatz über 2,50 Prozent dürfte die EZB vorerst kaum anheben.

Ebay hat laut Pressemitteilung die Übernahme des Modemarktplatzes Depop abgeschlossen. Depop bediene mit gebrauchter Mode vor allem Gen Z und Millennials und ergänze damit Ebays C2C-Geschäft, das im Segment Mode jährlich über 10 Mrd. Dollar Warenwert bewege. Depop bleibe als eigenständige Marke mit eigener Plattform und Community bestehen, während Ebay Versand, Personalisierung und Compliance beisteuere. Beide Seiten wollten so das Wachstum in der Kreislaufmode beschleunigen.

Der Umsatz von L’Oréal habe im ersten Halbjahr um 5,8 Prozent auf 23,77 Mrd. Euro zugelegt, berichtet Retail-News.de. Getragen hätten das Plus alle Divisionen, besonders Professional Products und Dermatological Beauty. Der Online-Handel sei zweistellig und fast doppelt so schnell wie der gesamte Kosmetikmarkt gewachsen. Die operative Marge habe mit 21,3 Prozent einen Höchstwert erreicht, der operative Gewinn sei auf 5,06 Mrd. Euro geklettert.

In Nepal startete mit Chynabazar.com eine E-Commerce-Plattform, die in China produzierte Waren direkt an nepalesische Konsumenten liefert, meldet News.cn. Importe erreichten Kunden dort bislang über Importeure, Großhändler und Distributoren, was die Preise treibe und die Verfügbarkeit unsicher mache. Zum Start umfasse das Sortiment Elektronik, Mode, Lifestyle sowie Gesundheit und Beauty.

Amazon erweitert seinen Standort Pforzheim und investiert dort über 300 Mio. Euro, berichtet Wiwo.de. Bis Ende 2029 solle sich die Belegschaft von über 1.000 auf deutlich mehr als 2.000 Menschen mehr als verdoppeln. Gelagert würden künftig kleine bis mittlere Artikel vom USB-Stick bis zum Bügeleisen, der Standort böte Platz für rund 20 Mio. Artikel. Während des Umbaus blieben alle Arbeitsplätze erhalten.
© Black Forest Labs / FluxAuf dem ukrainischen Militär-Marktplatz „Brave1 Market“ erhielten Soldaten bestellte Drohnen zuletzt binnen acht statt vierzehn Tagen, meldet Businessinsider.de. Über die Plattform orderten Fronteinheiten Kampfdrohnen und taktische Ausrüstung direkt bei Herstellern und bewerteten sie anschließend für Kameraden. Im Juni summierten sich die Bestellungen laut Verteidigungsministerium auf rund 111 Mio. Dollar. Ein ePoints-System verrechne außerdem bestätigte Abschüsse als Gutschrift; über 500.000 Drohnen seien so bereits geordert worden.

Die Bafin will Finfluencer in sozialen Medien künftig genauer unter die Lupe nehmen, meldet Businessinsider.de. Rund 60 Prozent der 18- bis 45-Jährigen hielten solche Finanztipps für eine gute Alternative zur professionellen Beratung – vielen sei jedoch nicht bewusst, dass dahinter oft Bezahlung stecke. Fünf Punkte seien zentral: Kompetenz, Transparenz, Fairness, Regeltreue und Risikobewusstsein. Neue Vorschriften brauche es nicht, so die Behörde – die bestehenden Regeln griffen längst auch im Feed.