eBay kann eine mächtige Plattform sein, um zusätzliche Umsätze zu generieren. Wenn das nicht klappt, wird oftmals in teure Tools und Feature investiert. Billiger ist es da, erst einmal die Hausaufgaben zu erledigen und simple Fehler zu vermeiden. 

Kein Gratisversand

Der Wettbewerb bei eBay ist groß. Gerade in hart umkämpften Marken kommt man nicht darum herum, die Option eines Gratisversands anzubieten. Händler vereinfachen so auch die Kaufabwicklung und bieten mehr Kundenservice, weil Fragen zu den Versandkosten entfallen.

Analysen vernachlässigt

Erfolgreicher sind jene Händler, die auch den Wettbewerb analysieren und versuchen ihr Angebot aus der Sicht des Kunden zu sehen. Wo stehen Sie also beim Preis? Wo stehen Sie beim Service? Für den Vergleich zur Konkurrenz gibt es eine Reihe von Tools, die einem die Arbeit abnehmen. eBay bietet zudem selbst zu jedem Produkt, das Händler anbieten, wichtige Kennzahlen und Statistiken. Um seine Händler beim Einstellen von Produkten besser zu unterstützen, bietet eBay beispielsweise das Verkäufer-Cockpit Pro an.

Keine Updates

Oft agieren Händler nach dem Motto „Einstellen und vergessen“. Doch dann können veraltete Produktangebote oder alte Produkttitel das Angebot schnell zum Ladenhüter machen. Darüber hinaus bringt eBay immer wieder Updates heraus, die Änderungen verlangen. Diese sollte man zeitnah umsetzen. Um hier up-to-date zu bleiben, sollte man die unterschiedlichen Informationsangebote von eBay und News für gewerbliche Verkäufer nutzen.   

Zu wenig Details

Kunden wollen beim Einkauf auch informiert werden. Wer wichtige Produktdetails auslässt, wird auch vom Kunden ausgelassen. Je mehr Informationen zum Produkt angeboten werden, umso höher ist die Kaufwahrscheinlichkeit. Neben dem Titel, Bildern und der Produktbeschreibung können zusätzliche Produktdetails außerdem dazu beitragen, die Sichtbarkeit der Produkte zu erhöhen. Diese Daten der „Artikelmerkmale“ werden zur Verbesserung der Suche genutzt.

Schlechte Bilder

Immer noch findet man auf eBay Bilder aus dem Zeitalter der Dachbodenfunde. Doch gerade hochwertiges Bildmaterial kann entscheidend zum Produktverkauf beitragen. Verwenden Sie daher detailreiche und ansprechende Bilder und machen Sie sich die Mühe, den Empfehlungen von eBay für Bildstandards zu folgen.

Nicht international gedacht

Einer der ganz großen Vorteile von eBay: Kunden kommen aus aller Welt. Darauf sollte man nicht verzichten. Wenn Händler Ihre Produkte für den Versand in andere Länder freigeben, werden die Angebote auch auf den Websites anderer Regionen zum Kauf angeboten. Dafür müssen Händler lediglich den internationalen Versand anbieten, Versandkosten und -services im Angebot aufführen und PayPal als Zahlungsmethode hinzufügen. Der nächste Schritt ist dann der erweiterte internationale Verkauf: Sie listen die Produkte (über Ihr Heimatkonto) direkt auf internationalen eBay-Sites wie eBay UK oder eBay US und lokalisieren Ihre Angebote für jedes Land. Mit internationalen Kunden haben sogar lokale Händler des Projekts „eBay Mönchengladbach“ Geschäfte gemacht.

Werbeaktionen vergessen

Lange bevor sie über Werbung bei Google, Facebook oder auch Anzeigen bei eBay nachdenken, sollten sie die eBay-Feature für spezielle Werbeaktionen testen. Für Cross-Selling und Rabattaktionen bietet eBay von Haus aus verschiedene Optionen. Dazu gehören Mengenrabatt-Aktionen, Zubehörrabatt (Bundle) und zeitliche Sonderpreise.

Bewertungen ignoriert

Kundenbewertungen sind bei der Einkaufsentscheidung immer wichtiger. Umso wichtiger ist es auf Kundenbeschwerden zu reagieren und bei ungerechtfertigter Kritik beispielsweise den Käufer zu bitten, seine Bewertung zu überdenken. Bei völlig ungerechter und ungerechtfertigter Kritik kann man eBay auch um Entfernung einer Bewertung wegen eines Verstoßes gegen die Bewertungsgrundsätze bitten. Machen Sie Kunden außerdem im Vorfeld deutlich, dass Sie bei Schwierigkeiten erreichbar sind – bevor die Kunden eine negative Bewertung bei Ihnen hinterlassen.

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