Der Onlineshop Lesara zählt mit seinen Schnäppchenangeboten zu den am schnellsten wachsenden Textilanbietern im Netz. Mobile hat dabei einen immer größeren Anteil an Traffic und Umsatz. Der Erfolg des Shops für Mode- und Lifestyle-Produkte folgt dabei vier Regeln.
1. Mobile gewinnt der visuelle Eindruck. Das Produkt muss über Bilder punkten. Anders als beim Desktop, wo ein Produkt schon aus SEO-Gründen rauf und runter erklärt wird, muss es gerade auf dem Smartphone visuell seine Wertigkeit zeigen. Text spielt eine untergeordnete Rolle. 2. Klappern gehört gerade im Mobile Commerce zum Handwerk. Push statt Pull ist die Devise. Aktivierende Hinweise sollten daher regelmäßig eingestreut werden. Natürlich dosiert und relevant und mit diesen oder jenen Kniffen aufbereitet, wie man sie aus dem Neuromarketing kennt.
3. Der mobile Kunde ist in der Regal nicht wirklich bedarfsgetrieben. Er will wie früher im Laden „nur mal gucken“ und findet den kleinen Suchschlitz viel zu nervig, um dort was einzugeben. Dann lieber noch etwas reinsprechen. Grundsätzlich aber gilt: Statt zu suchen, will er was zum Klicken und Wischen haben. Elemente, die dem Kunden Inspiration bieten und Empfehlungen aufzeigen sind daher mobil elementar wichtig.
4. Nichts ist ungeduldiger als ein mobiler Kunde. Lange Ladezeiten sind der mobilen Conversion-Killer schlechthin. Maximal drei Sekunden: Mehr Zeit gibt die Mehrheit der Kunden einem Online-Shop nicht, um die eigenen Angebote zu laden. Mit jeder weiteren Sekunde sinkt die Konversionsrate ins Bodenlose. Das gilt ebenso für die Artikelbilder. Auch zählt Tempo mehr als Größe. Kunden wollen ja keine Fototapete des Parka ausdrucken.
Eine spannende Podcast-Stunde hat Philipp Westermeyer mit dem Gründer Roman Kirsch verbracht und dabei jede Menge Infos zur Historie, Zukunft und dem operativen Geschäft zu hören bekommen.
