Gewählte Kategorie: E-Commerce

Kurz vor 9: Mobile Kunden shoppen 2. Klasse, Amazon baut Logistik aus, Otto, eBay, Base, Kleidoo, Department47

Kurz vor 9: Mobile Kunden shoppen 2. Klasse,

Mobile Commerce: Nur Baur, Zalando und H&M kommen in einer Studie ("Mobile Web Commerce Benchmark") des ECC Köln und der Agentur Anstrenglos beim mobile Shopping-Erlebnis auf dem Smartphone gut weg. Und auch das nur mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Die Tablet-Lösungen der Shops fanden die Tester insgesamt noch weniger ansprechend, zeigt das Summary als pdf. Untersucht wurden Amazon, Baur, Conrad, Cyberport, Esprit, H&M, Notebooksbilliger.de, Otto, Tchibo und Zalando.

Die Prüfer bemängelten unter anderem zu kleine, zu dicht platzierte Bedienelemente, unzureichende oder abgeschnittene Produktinformationen oder Warenkörbe, die nicht geräteübergreifend nutzbar sind. Wolle der Kunde Servicefunktionen wie die Kontaktdatenpflege oder die Sendungsauskunft nutzen, sei dies häufig nur rudimentär umgesetzt oder lediglich auf der Desktop-Website möglich. Auch bei Variantenauswahl und bei den Filterfunktionen gibt es noch Nachholbedarf.

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Kurz vor 9: MyParfum und der Trend der Pure Player zum Shop-im-Shop, Amazon Zalando, Imaari, Billa, eBay

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MyParfum: Myparfum bastelt mit seiner Idee vom individualisierten Parfum aus dem Web (nach Insolvenz, Rückkauf und Sanierung) weiter am Comeback. Nun will Gründer Matti Niebelschütz das Konzept auch auf die Straße bringen, sprich offline gehen und MyParfum als Partner in Filialen starten. Helfen soll der Online-Duft-Manufaktur dabei die Crowd. Das Geld für die Expansion soll demnächst über die Crowdinvesting-Plattform Companisto eingesammelt werden. Laut Niebelschütz führe man zudem bereits Gespräche mit führenden nationalen und internationalen Parfümerieketten. In ersten Geschäften stehe die Einbindung bereits kurz bevor.

Warum dieser doch eher kleine Markt unser Aufmacher-News ist? Weil wir darin einen kommenden Trend für Pure Player sehen. Die können sich mit Shop-in Shop-Lösungen nämlich schneller und günstiger ein Standbein in der Offline-Welt verschaffen als mit eigenen Filialen. Möglichkeiten für Kooperationen gibt es da reichlich. Auch in branchennahen Bereichen: Man stelle sich nur eine Shop-in-Shop-Lösung von Glossybox bei Breuninger vor, Outfittery bei Douglas oder Urbanara bei P&C - Zalando dann vielleicht bei Ikea?

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Thema: E-Commerce

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Kurz vor 9: Tesco macht E-Food-Lieferung brutal günstig, Spreadshirt, Zalando, Wal-Mart, Juniqe

tesco

Tesco: Online-Lebensmittelhandel gilt gemeinhin als Geldvernichtungsmaschine. Selbst die paar Euro, die man auf den Kunden abwälzt, decken kaum die Kosten. Macht nix sagt sich der britische Handelsriese Tesco. Und bietet die Lieferung nach Hause jetzt sogar schon ab einem britischen Pfund, knapp 1,30 Euro an, meldet Internet Retailing. Auch die Mindestbestellmenge wurde bei Tesco reduziert.

Zum Vergleich: Bei Rewe Online zahle ich im Schnitt 5 Euro - je nach Zeitfenster einen Euro mehr oder weniger.

Ob sich die Preisattacke von Tesco also schon gegen einen möglichen Angreifer Amazon fresh richtet? Die Jahresgebühr dort: 299 Dollar. Das wären bei einem wöchentlichen Online-Einkauf pro Lieferung knapp 6 Euro. Zu happig für viele Briten? 

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Tesco, Spreadshirt, Wal-Mart

Kurz vor 9: Zalando - noch ein Schritt näher zum Börsengang?, Tengelmann, Modomoto, Birchbox, Target, Gap, Airbnb, Square, Kataloge

birchbox

Zalando: Der Onlinehändler Zalando hat Medienberichten zufolge die renommierte Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer damit beauftragt, die "Papiere" für einen Börsengang zusammenzustellen. Die Verbindung zu dem Haus besteht indes schon länger. Anfang 2013 hatte Michael Menz die neu geschaffene Position des General Counsels bei Zalando in Berlin übernommen. Menz war bis dato Counsel bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Berlin. Zalando war schon zuvor Mandant bei Freshfields. Als Konsortialführer für einen IPO in New York oder auch Frankfurt am Main werden Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley gehandelt. Als heißester Tipp gilt Goldman Sachs. Mit Lorenzo Grabau sitzt ab 1. Mai ein einstiger Goldman Sachs-Manager auf dem CEO-Posten beim Hauptanteilseigner Kinnevik.

Jetzt lesen: Modomoto geht ins TV und Target setzt auf Abo-Commerce.
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Wochenrückblick: Kreischalarm, Asos und der Kampf gegen Retouren

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht
Zalando - mitten im Wandel im Shitstorm. Doch vom Kreischalarm bleibt nicht viel. Auch nicht vom Hype um Amazon Fresh in Deutschland? Retouren bleiben dagegen ein Dauerthema. Unsere Top 10 der vergangenen Woche.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut, PayPal, Uber, Toys´R´Us, Docdata, Skrill, Amazon, Zappos, House of Fraser

Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut,

Mammut: Das wird vielen Händlern nicht schmecken. Mammut legt seinen Schweizer Händlern im Web die Daumenschrauben an. Beratung per Telefon oder Livechat ist Pflicht. Verkaufen per Auktionsplattformen verboten, meldet die Handelszeitung. In Deutschland hat Mammut das Verkaufsverbot bereits eingeführt. Das Signal ist klar: Wir brauchen und wollen Amazon und Co nicht. Der Grund auch: Preisstellung und Wahrnehmung der Marke. Und, wenn wunderts: Auch über einen eigenen Webshop denkt man nach. Das ist ja gerade sogar bei FMCG-Anbietern wie Procter & Gamble en vogue. Wenn aber immer mehr Markenhersteller in den Onlinehandel einsteigen, könnte das vor allem für mittelständische Händler im Web auf Dauer ein böses Erwachen werden. Erst recht, wenn ihnen im Verbund mit harten Auflagen noch wichtige Distributionskanäle gekappt werden.

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Internationalisierung: Jetzt angreifen - bevor die Chinesen kommen

Internationalisierung

Kommt der chinesische Online-Titan Alibaba eines Tages auch noch Europa? Ängstlich fragen sich das vor allem mittelständische Onlinehändler. Sie fürchten  in einem dann noch brutaleren Wettbewerb der Big Player endgültig unter die Räder zu geraten. Die Cleveren, womöglich ohnehin schon von Wachstumsbremsen gebeutelt, suchen ihr Heil selbst im Ausland. Doch da warten tückische Klippen.
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Kurz vor 9: Zalando kontert RTL-Bericht und klagt, Alibaba, Auctionata, SportScheck, Tom Tailor, Debenhams, Google, Amazon

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht

Zalando: Den Shitstorm konnte Zalando nicht verhindern. Doch die Krisen-PR funkionierte schnell und gekonnt. Bereits kurz nach dem RTL-Bericht über angeblich unwürdige Arbeitsbedingungen im Lager in Erfurt reagierte Zalando bei Twitter und Facebook, hob kurz danach eine Erklärung und eine FAQ-Seite ins Netz, die ein deutlich anderes Bild zeichnen, als der RTL-Bericht.

Weniger sinnig, wenn auch nachvollziehbar, ist indes das Vorhaben von Zalando, nun juristisch gegen die RTL-Journalistin vorzugehen, die undercover im Lager arbeitete und mit versteckter Kamera drehte. Begründung von Zalando: Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. "Wir müssen verhindern, dass unsere Prozesse und Systeme, die wir zum Teil auch selbst entwickelt haben, irgendwo auf Film verfügbar sind“, sagt Zalando-Sprecher Boris Radke dem Handelsblatt.

In dem Bericht hatte die Reporterin unter anderem kritisiert, dass Mitarbeiter nicht sitzen dürfte und Picker bis zu 27 Kilometer am Tag gehen müssten. Auch fühlte sie sich von den Diebstahlkontrollen schikaniert und wertete die Logistik-IT als Überwachung der Mitarbeiter.

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Kurz vor 9: Zalando im Shitstorm nach "Sklavando"-Vorwürfen bei RTL, Facebook, Hermes, Netflix, Rewe, Amazon, Strauss, Julep, Storefront

zalando shitstorm

Zalando: RTL schickt eine Reporterin undercover als Lagerarbeiterin zu Zalando in Erfurt. Deren Bilanz nach drei Monaten: Bespitzelung, Gängelung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Bei Twitter und Facebook machen nach dem TV-Bericht einmal mehr Boykott-Aufforderungen die Runde. Zalando will die "Kritik prüfen" und klären, "ob es sich hierbei um systematische Probleme oder Fehler Einzelner handelt." Zum Teil enthalte der Bericht aber auch Falschaussagen. Von RTL habe Zalando vorab keine Bitte um Stellungnahme erhalten.

Jetzt lesen: Facebook wird zur Bank und Hermes wächst prächtig.
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Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

Jetzt lesen: Amazon drückt bei allen Baustellen aufs Tempo, Glossybox setzt auf Luxus.
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