Gewählte Kategorie: E-Commerce

Kurz vor 9: Tesco macht E-Food-Lieferung brutal günstig, Spreadshirt, Zalando, Wal-Mart, Juniqe

tesco

Tesco: Online-Lebensmittelhandel gilt gemeinhin als Geldvernichtungsmaschine. Selbst die paar Euro, die man auf den Kunden abwälzt, decken kaum die Kosten. Macht nix sagt sich der britische Handelsriese Tesco. Und bietet die Lieferung nach Hause jetzt sogar schon ab einem britischen Pfund, knapp 1,30 Euro an, meldet Internet Retailing. Auch die Mindestbestellmenge wurde bei Tesco reduziert.

Zum Vergleich: Bei Rewe Online zahle ich im Schnitt 5 Euro - je nach Zeitfenster einen Euro mehr oder weniger.

Ob sich die Preisattacke von Tesco also schon gegen einen möglichen Angreifer Amazon fresh richtet? Die Jahresgebühr dort: 299 Dollar. Das wären bei einem wöchentlichen Online-Einkauf pro Lieferung knapp 6 Euro. Zu happig für viele Briten? 

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Zalando, Tesco, Spreadshirt, Wal-Mart

Kurz vor 9: Zalando - noch ein Schritt näher zum Börsengang?, Tengelmann, Modomoto, Birchbox, Target, Gap, Airbnb, Square, Kataloge

birchbox

Zalando: Der Onlinehändler Zalando hat Medienberichten zufolge die renommierte Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer damit beauftragt, die "Papiere" für einen Börsengang zusammenzustellen. Die Verbindung zu dem Haus besteht indes schon länger. Anfang 2013 hatte Michael Menz die neu geschaffene Position des General Counsels bei Zalando in Berlin übernommen. Menz war bis dato Counsel bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Berlin. Zalando war schon zuvor Mandant bei Freshfields. Als Konsortialführer für einen IPO in New York oder auch Frankfurt am Main werden Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley gehandelt. Als heißester Tipp gilt Goldman Sachs. Mit Lorenzo Grabau sitzt ab 1. Mai ein einstiger Goldman Sachs-Manager auf dem CEO-Posten beim Hauptanteilseigner Kinnevik.

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Wochenrückblick: Kreischalarm, Asos und der Kampf gegen Retouren

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht
Zalando - mitten im Wandel im Shitstorm. Doch vom Kreischalarm bleibt nicht viel. Auch nicht vom Hype um Amazon Fresh in Deutschland? Retouren bleiben dagegen ein Dauerthema. Unsere Top 10 der vergangenen Woche.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut, PayPal, Uber, Toys´R´Us, Docdata, Skrill, Amazon, Zappos, House of Fraser

Kurz vor 9: Amazon-Verbot für Händler bei Mammut,

Mammut: Das wird vielen Händlern nicht schmecken. Mammut legt seinen Schweizer Händlern im Web die Daumenschrauben an. Beratung per Telefon oder Livechat ist Pflicht. Verkaufen per Auktionsplattformen verboten, meldet die Handelszeitung. In Deutschland hat Mammut das Verkaufsverbot bereits eingeführt. Das Signal ist klar: Wir brauchen und wollen Amazon und Co nicht. Der Grund auch: Preisstellung und Wahrnehmung der Marke. Und, wenn wunderts: Auch über einen eigenen Webshop denkt man nach. Das ist ja gerade sogar bei FMCG-Anbietern wie Procter & Gamble en vogue. Wenn aber immer mehr Markenhersteller in den Onlinehandel einsteigen, könnte das vor allem für mittelständische Händler im Web auf Dauer ein böses Erwachen werden. Erst recht, wenn ihnen im Verbund mit harten Auflagen noch wichtige Distributionskanäle gekappt werden.

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Internationalisierung: Jetzt angreifen - bevor die Chinesen kommen

Internationalisierung

Kommt der chinesische Online-Titan Alibaba eines Tages auch noch Europa? Ängstlich fragen sich das vor allem mittelständische Onlinehändler. Sie fürchten  in einem dann noch brutaleren Wettbewerb der Big Player endgültig unter die Räder zu geraten. Die Cleveren, womöglich ohnehin schon von Wachstumsbremsen gebeutelt, suchen ihr Heil selbst im Ausland. Doch da warten tückische Klippen.
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Kurz vor 9: Zalando kontert RTL-Bericht und klagt, Alibaba, Auctionata, SportScheck, Tom Tailor, Debenhams, Google, Amazon

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht

Zalando: Den Shitstorm konnte Zalando nicht verhindern. Doch die Krisen-PR funkionierte schnell und gekonnt. Bereits kurz nach dem RTL-Bericht über angeblich unwürdige Arbeitsbedingungen im Lager in Erfurt reagierte Zalando bei Twitter und Facebook, hob kurz danach eine Erklärung und eine FAQ-Seite ins Netz, die ein deutlich anderes Bild zeichnen, als der RTL-Bericht.

Weniger sinnig, wenn auch nachvollziehbar, ist indes das Vorhaben von Zalando, nun juristisch gegen die RTL-Journalistin vorzugehen, die undercover im Lager arbeitete und mit versteckter Kamera drehte. Begründung von Zalando: Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. "Wir müssen verhindern, dass unsere Prozesse und Systeme, die wir zum Teil auch selbst entwickelt haben, irgendwo auf Film verfügbar sind“, sagt Zalando-Sprecher Boris Radke dem Handelsblatt.

In dem Bericht hatte die Reporterin unter anderem kritisiert, dass Mitarbeiter nicht sitzen dürfte und Picker bis zu 27 Kilometer am Tag gehen müssten. Auch fühlte sie sich von den Diebstahlkontrollen schikaniert und wertete die Logistik-IT als Überwachung der Mitarbeiter.

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Kurz vor 9: Zalando im Shitstorm nach "Sklavando"-Vorwürfen bei RTL, Facebook, Hermes, Netflix, Rewe, Amazon, Strauss, Julep, Storefront

zalando shitstorm

Zalando: RTL schickt eine Reporterin undercover als Lagerarbeiterin zu Zalando in Erfurt. Deren Bilanz nach drei Monaten: Bespitzelung, Gängelung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Bei Twitter und Facebook machen nach dem TV-Bericht einmal mehr Boykott-Aufforderungen die Runde. Zalando will die "Kritik prüfen" und klären, "ob es sich hierbei um systematische Probleme oder Fehler Einzelner handelt." Zum Teil enthalte der Bericht aber auch Falschaussagen. Von RTL habe Zalando vorab keine Bitte um Stellungnahme erhalten.

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Kurz vor 9: Otto bietet Express-Lieferung für einen Euro, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Kurz vor 9: Otto, Amazon, PayPal, Glossybox, Alibaba, Heartbleed

Otto: Nur wieder eine Oster-Attacke oder diesmal auch ein Testballon in Sachen Same-Day-Delivery? Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung gegenwärtig für nur 1 Euro Aufschlag (statt 9,95 Euro) an. Das Angebot gilt bis zum 22. April für alle vorrätigen Artikel, die mit der 24-Stunden-Lieferung gekennzeichnet sind. Otto bietet die 24-Stunden-Lieferung aber nicht zum ersten Mal an. Mit der wachsenden Debatte um Same Day Delivery und angesichts der gesteigerten öffentlichen Aufmerksamkeit in Sachen Express-Lieferung, dürften solche Aktionen aber mehr denn je interessante Einblicke in das tatsächliche Interesse der Kunden bieten - und Aussagen über die Machbarkeit im Fulfillment erlauben, so es denn zu unerwarteten Peaks bei der Bestellung kommen sollte.

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Wochenrückblick: Der Winter naht und andere düstere Prognosen

Tony Stockil, Javelin Group, über die Zukunft des Handels
Die Warnung vor Same Day Delivery - das erinnert mich irgendwie immer an das Motto "Der Winter naht" in "Game of Thrones". Wir stellen Ideen vor, wie man besser über den Winter kommt, wir suchen nach Lösungen im Bereich Payment, berichten über die Goldjungs bei Zalando und hören uns düstere Prognosen für den stationären Handel an: Winter is coming.

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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Wochenrückblick

Kurz vor 9: Asos beerbt Zalando, Karstadt, Klarna, Amazon, Zalando, Lieferando, Square, Zendesk, eBay

Asos Fashion

Asos: Der Verfolger als Nachmieter. Die 27 000 Quadratmeter Lagerfläche in Berlin, betrieben von Docdata, von denen aus Asos nun den deutschen Markt aufrollen will, wurden früher einmal von Zalando genutzt. Vom Standort in Großbeeren aus wollen die Briten Zentraleuropa und Russland beliefern. Ende Juli soll der Betrieb starten. 300 Arbeitsplätze sollen bis Ende des Jahres entstehen. Die Pläne sind ehrgeizig. „In fünf Jahren wird der deutsche Markt für uns wichtiger sein als der britische“, sagt Asos-Vorstand Shaun McCabe dem Tagesspiegel. Asos sieht sich selbst hierzulande auf Platz vier der Online-Modehändler, dürfte damit aber eher Traffic als Umsatz meinen.

Jetzt lesen: Amazon bei Dynamic Pricing vorn, Karstadt beteiligt Filialen am Online-Umsatz.
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