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Foto: Person tippt am Küchentresen auf ein Smartphone neben Lebensmitteln und Haushaltswaren.
© OpenAI

Walmart lässt KI-Agenten an die Kasse

Walmart öffnet seine Kasse für KI-Agenten, die im Auftrag von Kunden einkaufen und bezahlen, berichtet Reuters.com. Ab November könne jeder Kunde einzelne Agenten autorisieren, deren Käufe getrennt verfolgen, Ausgabenlimits setzen oder jede Bestellung einzeln freigeben. Ein Walmart+-Abo sei nicht nötig. Amazon geht den umgekehrten Weg und hält fremde Shopping-Agenten auf Abstand.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Mann im Büro betrachtet ein Smartphone, daneben liegen Zeitung und Kaffeetasse auf einem hellen Tisch
© OpenAI

Springer hätte gern ein Stück vom europäischen Tiktok

Axel Springer zeigt grundsätzlich Interesse an Tiktoks Europa-Geschäft, meldet Manager-Magazin.de. Aktuell stelle sich die Frage allerdings nicht, so der Medienkonzern. Er reagiere damit auf einen Bericht der Financial Times: Vorstandschef Mathias Döpfner habe dem US-Botschafter in Frankreich eine Springer-Beteiligung an einem Kauf vorgeschlagen. Vorbild seien die USA, wo Eigentümer ByteDance im Januar einem mehrheitlich amerikanischen Gemeinschaftsunternehmen zustimmte, um ein Verbot abzuwenden. Für Europa zeichne sich Vergleichbares noch nicht ab.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Zollmitarbeiter prüft einen geöffneten Versandkarton in einer sauberen Paketlogistikhalle
© Black Forest Labs / Flux

196 Mio. Plagiate: EU beschlagnahmt so viel wie nie

EU-Behörden haben 2025 mehr als 196 Mio. gefälschte Artikel beschlagnahmt, gut zwei Drittel mehr als im Vorjahr, zitiert ITBoltwise.de den Jahresbericht des EU-Amts für geistiges Eigentum (EUIPO). Den geschätzten Verkaufswert der Ware beziffere das Amt auf 6,3 Mrd. Euro, nach knapp 3,9 Mrd. im Vorjahr. Als größte Baustelle nenne es den Online-Handel: Je mehr Ware über Express- und Postdienste reise, desto weniger bewirke die klassische Stichprobe bei den knappen Kontrollkapazitäten. Ob die Fälscher fleißiger oder die Kontrolleure gründlicher geworden seien, lasse die Statistik offen.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter versiegelt in einem hellen Lager einen Karton neben gestapelten Versandpaketen.
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche Amazon-Händler setzen über 20 Mrd. Euro um

Deutsche Mittelständler haben 2025 über Amazon mehr als 20 Mrd. Euro umgesetzt, berichtet Ecommercenews.eu. Den Auslandsanteil beziffere Amazon auf 5,9 Mrd. Euro. Nachdem sich das Exportgeschäft von 2019 bis 2024 mehr als verdoppelt habe, sei es zuletzt nur noch um wenige Prozent gewachsen. Auch der Händlerstamm wirke ausgedünnt: Amazon spreche von mehr als 40.000 deutschen Mittelständlern, dieselbe Angabe wie 2021. Vor einem Jahr habe der Konzern noch rund 47.000 genannt.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Arbeitskraft legt gebündelte Briefe in graue Sortierwannen in einem hellen Briefzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Deutschlandversand: Ein Briefnetz gegen den gelben Riesen

Sechs regionale Briefdienste schließen sich zum Gemeinschaftsunternehmen „Deutschlandversand“ zusammen und fordern die Deutsche Post bundesweit heraus, berichtet Haendlerbund.de. Das Joint Venture mit Sitz in Hannover wolle den zweitgrößten B2B-Briefdienstleister DVS und den Zusteller Xendis übernehmen. Zum 1. Januar, dem Tag der nächsten Portoerhöhung der Post, wandere das Werbesendungsgeschäft von Pin Direkt ebenso unter das gemeinsame Dach wie das Zustellnetz Mail Alliance.

Redaktion23.10.263 Min.
Foto: Person sortiert Gemüse in einer offenen Kochbox auf einer sauberen Küchenarbeitsplatte
© Black Forest Labs / Flux

Marley Spoon: Die Rettung köchelt bis März weiter

Marley Spoon braucht mehr Geld und mehr Zeit: Der Kochboxen-Anbieter stockt seine Brückenfinanzierung bei Runway Growth Finance von 8,1 auf bis zu 11,7 Mio. Euro auf, berichtet Retail-News.de. Das Geld fließe nur gegen erreichte Sanierungsmeilensteine. Die eigentliche Refinanzierung rutsche von Ende November auf Ende März 2027. Dabei ist Marley Spoon laut Bonafideresearch.com in Australien hinter HelloFresh die Nummer zwei unter den Kochboxen-Anbietern. Im ersten Halbjahr sei der Konzernumsatz um 24 Prozent auf 105,6 Mio. Euro geschrumpft, der Nettoverlust auf 16,9 Mio. Euro geklettert.

Redaktion23.10.263 Min.
Foto: Hand mit Smartphone neben Bankkarte, Paket und Münzen auf einem hellen Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Klarna wird zur gebührenfreien Online-Wechselstube

Klarna lässt Kunden bei angeschlossenen Händlern Auslandsbestellungen ab sofort in ihrer Heimatwährung bezahlen und verzichtet dabei auf gesonderte Wechselgebühren, berichtet Retail-News.de. Den Kurs sehe der Käufer schon vor dem Kaufabschluss. Wer Klarna anbiete, brauche dafür weder neue Schnittstellen noch ausländische Bankkonten oder Gesellschaften; den regulatorischen Papierkram übernehme Klarna. Bei teilnehmenden Händlern sei die Konversionsrate um fünf, der Umsatz um sechs Prozent gestiegen, so Klarna.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Hände legen ein Smartphone in eine offene Versandbox, daneben liegen weitere Geräte und Zubehör.
© Black Forest Labs / Flux

Samsung verkauft gebrauchte Galaxys bei Amazon

Samsung verkauft generalüberholte Smartphones nicht mehr nur im eigenen Online-Shop, sondern in den USA auch über Amazon, berichtet ITMagazine.ch. Dort gebe es nun 14 Modelle der S24- und S25-Reihe, ab 489 Dollar und mit einem Jahr Garantie. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien habe der Konzern sein Angebot an Refurbisheds bereits im Januar ausgeweitet, zunächst nur im eigenen Shop.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Person legt ein kleines Produkt neben einen Laptop in einem sauberen Büro mit Versandkartons.
© Black Forest Labs / Flux

Shopware bleibt Gartners einziger Visionär

Gartner stuft Shopware laut Pressemitteilung im „Magic Quadrant for Digital Commerce 2026“ erneut als „Visionär“ ein. Insgesamt habe der Marktforscher 14 Plattformen weltweit nach Umsetzungsstärke und Vollständigkeit der Vision bewertet. Shopware sei zum siebten Mal in Folge dabei und diesmal der einzige Visionär. Laut Gartner erkenne ein „Visionary“, wohin der Markt steuere, oder wolle seine Regeln umschreiben, aber bei der Umsetzung hapere es noch. Laut CEO Sebastian Hamann, wolle Shopware den Handel nicht nur verwalten, sondern „ihn immer wieder neu überdenken“.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter sortiert einen Haushaltsartikel im hellen Baumarktgang in ein Regal ein
© Black Forest Labs / Flux

Relaxdays will vom Checkout ins Baumarktregal

Entferne alle Markdown-Formatierung und Links von "Relaxdays will seine Haushalts-, Garten- und Freizeitartikel künftig auch in Discountern und Baumärkten verkaufen, berichtet Handelsblatt.com. Bisher vertreibe der Online-Händler aus Halle sie nur über den eigenen Shop und Marktplätze. So solle der Umsatz binnen fünf Jahren von 130 Mio. auf mindestens 300 Mio. Euro klettern. Dafür habe Relaxdays Kay Linke geholt, zuvor langjähriger Chef von Mäc Geiz. Er solle die 20.000 Eigenmarkenartikel auch anderen Händlern öffnen, unter der Marke Relaxdays oder als Handelsmarke des jeweiligen Abnehmers.", ändere ansonsten nichts und gibt das Original zurück.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Ladenbesitzer fotografiert ausgelegte Waren mit dem Smartphone in einem hellen, sauberen Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Mexikos Slims versprechen Online-Shops in Minuten

Die Slim-Familie baut über ihre Grupo Carso in Mexiko eine KI-Plattform aus, die Händlern in Minuten zu einem eigenen Online-Shop verhelfen soll, berichtet ITBoltwise.de. Zielgruppe seien vor allem kleine Unternehmen, denen Programmierung, Integration und teure Berater bisher den Einstieg verbauten. Während ein lateinamerikanischer Staat nach dem anderen digitale Steuern einführe und Daten im Land halten wolle, setze der Konzern auf Software statt auf neue Konzessionen.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Person auf Sofa steuert Fernseher mit unscharfen Shopping-Kacheln im hellen Wohnzimmer.
© Black Forest Labs / Flux

Google und Glance machen Android-TVs zu Online-Shops

Glance und Google bringen in Indien, den USA und Japan KI-gestütztes Shopping auf Android-Fernseher, berichtet Storyboard18.com. Wer zustimmt, könne Googles Standard-Ruhebildschirm durch die Einkaufsoberfläche von Glance ersetzen. Dort sollen kuratierte Angebote aus Mode, Reisen, Essen und Wellness laufen. Virtuelle Anproben machten das Sofa zur Umkleidekabine. Ein Shopping-Agent verknüpfe Smartphone und Fernseher und greife dazu auf Produkte Hunderter angebundener Händler zurück.

Redaktion23.10.262 Min.
Foto: Frau prüft am Küchentisch ihr Smartphone neben Kosmetikprodukten und Versandumschlag.
© OpenAI

Tiktok Shop steuert auf doppeltes Warenvolumen zu

Tiktok Shop steuert 2026 auf ein Bruttowarenvolumen von rund 123,5 Mrd. Dollar zu, zitiert 36kr.com eine Prognose von Momentum Works. 2025 habe es bei 64,3 Mrd. Dollar gelegen, 2023 bei 16,3 Mrd. Erstmals habe das US-Geschäft im ersten Halbjahr Indonesien als größten Markt abgelöst, mit 11,8 Mrd. Dollar und einem Plus von 103 Prozent. In den USA trage der Livestream-Verkauf nur 8,2 Prozent bei. Gut die Hälfte entstehe direkt im Shop, 40 Prozent über Kurzvideos.

Redaktion22.10.263 Min.
Foto: Frau legt Notizbuch und Tasse in Karton an aufgeräumtem Büroplatz mit Paketen und Uhrenvitrine
© OpenAI

Trotz 40 Prozent Kursplus: Ebay baut weitere 1.100 Jobs ab

Ebay streicht rund neun Prozent seiner Stellen, berichtet Reuters.com. Betroffen seien etwa 1.100 der zuletzt 12.300 Mitarbeiter. Bereits im Februar habe der Marktplatz 800 Jobs abgebaut. So wolle Ebay die Abläufe verschlanken und Ressourcen in die am schnellsten wachsenden Bereiche verschieben. Der Abbau fällt in ein starkes Börsenjahr. Der Fokus auf authentifizierte Luxusware, Sammlerstücke und generalüberholte Produkte ziehe zahlungswillige Kundschaft an und habe die Aktie seit Januar um fast 40 Prozent steigen lassen.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Apartmenteingang sein Smartphone neben Koffer, Konsole und Schlüssel.
© OpenAI

Phishing und Provisionen: EU-Verfahren gegen Booking.com

Die EU-Kommission hat ein Verfahren nach dem Digital Services Act gegen Booking.com eröffnet, berichtet Manager-Magazin.de. Brüssel prüfe, ob das Portal gefälschte Unterkünfte, Identitätsbetrug und Phishing ausreichend abwehrt und die Gästedaten schützt, die es an Gastgeber weiterreicht. Im ersten Halbjahr seien laut Kommission 1.072 Betrugsmeldungen mit 82.000 Euro Schaden eingegangen, eine Verzehnfachung gegenüber dem Vorjahr. Zweiter Prüfstein sei die Werbung: Wer als Gastgeber mehr Provision zahle, rutsche in den Suchergebnissen nach oben. Zu klären sei, ob Nutzer das als Werbung erkennen.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Frau begutachtet gefaltete Kleidung neben Geschenkbox und Schmuck in heller Wohnung mit Weihnachtsbaum
© OpenAI

Shein-Kunden beschenken sich am häufigsten selbst

Shein-Kunden in den USA kaufen laut Pressemitteilung zu Weihnachten am häufigsten für sich selbst ein. Von 24.863 befragten App-Nutzern zähle die größte Gruppe, 61 Prozent, sich selbst zu den Beschenkten. Gut jeder Fünfte starte schon vor November. Ganz oben auf dem Zettel stehe Kleidung mit 65 Prozent, knapp vor Accessoires mit 62 Prozent; Kosmetik und Wohnartikel kämen auf 53 und 52 Prozent. Der Großteil, mehr als 70 Prozent, plane mindestens so hohe Ausgaben wie im Vorjahr.

Redaktion22.10.262 Min.

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