Logistik: Google startet Same-Day-Delivery - kostenlos

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Same Day Delivery, das ist eine Wette mit zwei Unbekannten: Dem Kunden und dem Preis. Die Variable Preis setzt Google mit seinem Pilotprojekt  Google Shopping Express in San Francisco erst einmal auf Null.  Kunden werden kostenlos beliefert. Noch.

Sechs Monate lang sollen Kunden in der Region San Francisco die Waren bestellen und dann innerhalb eines Tages kostenlos an die Haustür bekommen. Teilnehmende Händler sind unter anderem Staples, Target, Toys'R'Us, Office Depot, Walgreen und American Eagle Outfitters. In den kommenden Monaten soll das Feld der Händler erweitert werden.

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Schwerpunkt Logistik: etailment wird sich dem Thema in diesem Monat verstärkt widmen

Kunden bestellen ganz klassisch im Laden und wählen dann ein Zeitfenster für die Same Day Delivery-Zustellung aus.

Wie die Preisgestaltung nach der Testphase aussehen könnte, darüber schweigt sich Google noch  aus. Shutl, einer der ersten Dienstleister im Bereich Same Day Delivery, verlangt in den USA gegenwärtig zehn Dollar.

Der deutsche Anbieter Tiramizoo, der unter anderem mit Lodenfrey und Luxodo zusammenarbeitet, kalkuliert die lokale Sofortlieferung beispielsweise für Lodenfrey mit 9,90 Euro.In einem Testlauf mit Thalia in Hamburg fielen für Bücher, DVDs, Spiele und E-Book-Reader 4,90 Euro an.  Wal-Mart testete im Weihnachtsgeschäft in fünf Regionen die Schnellzustellung und verlangte dafür 10 Dollar. 

Umfragen zeigen, dass die Preisakzeptanz der Kunden erheblich vom bestellten Warenwert und vom Warenkorb abhängt. Der Kunde ist jedenfalls grundsätzlich interessiert: Eine Ebay-Studie zur „Zukunft des Handels“ ergab, dass 60 Prozent der Verbraucher noch mehr online und mobil bestellen würden, wenn die Ware noch am selben Tag geliefert würde.

Mit mehreren Beiträgen pro Woche richtet etailment ab sofort einen ganzen Monat lang detailliert das Augenmerk auf eine relevante Rubrik im Bereich E-Commerce. In diesem Monat: Logistik. Zusammengefasst im e-map whitepaper stehen die Beiträge am Ende des Monats kostenlos als Download  zur Verfügung.


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Thema: E-Commerce

Schlagworte: Logistik, Same-Day-Delivery

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 3. April 2013 11:10 | Permanent-Link

    Eine Gesellschaft, die heute bestellt, morgen beliefert und übermorgen den Umtausch will, fährt sämtliche Infrastruktur an die Wand. Es sei denn, sie führt Warenpipeline Systeme oder 3 D- Printing ein. Ansonsten wird hier die Quadratur des Kreises ( squaring the circle) betrieben. es endet aus der Sicht der Kunden in unzähligen Call Cetner Schleifen, Ausbeutung und Mitarbeiter Bashing. Google und amazon führt hier nur weiter, was als Irrsinn des rollenden Lagers auf der Autobahn begann und dem niemand widerspricht. Den dem Kunden soll man nicht widersprechen. Muss man aber. Mit Hienwies auf die Nebenfolgen für ihn. Früher dauerte manches länger- dafür war die Qualität besser. Die Logistik, die sich aus der Militär- in eine Geschwindigkeitsmaschine verwandelt hat, sollte sich auf ihre Kernkompetenz zurück besinnen. Informationen werden stets schneller sein. Produkte und damit Güter zu bewegen, das erfordert Sorgfalt, Ladungssicherheit und Service. Der muss Geld kosten, sonst kapiert der Kunde nicht dass er auch nur ein Kunde ist und nicht Gott. Wenn Kunden solche Süchte nach sofortiger Erfüllung haben, dann kann man sie nur durch eine therapuetische Kur wieder heilen. Im realen Leben passiert das in der therapie und die funktioniert erst, wenn der Patient bereit ist für den Therapeuten zu zahlen und nicht mehr Mutter Krankenkasse braucht, sondern ein auf dem Medium Geld beruhendes Tauschverhältnis eingeht. Amazon hat am Anfang auch nicht begriffen, das es einen Versandhandel betreibt und sehr viel Lehrgeld bezahlt, dass nun von den Mitarbeitern durch Lohnverzicht, Schikanen wieder heraus gepresst werden soll. Doch auch da machen die Kunden nicht mehr mit. Ich kaufe inzwischen sehr gerne bei meinem Antiquar um die Ecke...

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