
Magento-Hotfix reicht nach Zero-Day nicht aus
Adobe-Commerce-Händler müssen nach CVE-2026-75650 mehr tun als patchen: Systeme prüfen, kompromittierte Shops bereinigen und Zugangsdaten neu setzen.
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Adobe-Commerce-Händler müssen nach CVE-2026-75650 mehr tun als patchen: Systeme prüfen, kompromittierte Shops bereinigen und Zugangsdaten neu setzen.

Die PISA-Leistungen sind auf einen historischen Tiefstand gesunken, meldet das Ifo-Institut. Wer heute schlechter lese und rechne, verdiene im Erwerbsleben drei bis vier Prozent weniger als der Jahrgang von 2022; gegenüber 2018 sogar neun bis zehn Prozent. Gesamtwirtschaftlich summiere sich das auf Beträge in Billionenhöhe. Schwächere Basiskompetenzen senkten die Produktivität, führten in Berufe mit geringer Wertschöpfung und bremsten die Innovationskraft.

Uber hat den Betrieb in Nigeria und Uganda mit sofortiger Wirkung eingestellt, berichtet Heise.de. Nigerias Wettbewerbsbehörde FCCPC prüfe nun, ob der Konzern Kunden mit unerfüllten Leistungen und offenen Verpflichtungen zurücklasse. Eine Begründung für den Abgang liefere Uber nicht. In Ägypten, Ghana, Kenia und Südafrika liefe der Betrieb weiter. Zeitgleich streiche der Konzern weltweit rund zehn Prozent der Stellen und schiebe sein Robotaxi-Geschäft an.

Die neuen Signaturverfahren für Einkaufsagenten von Visa, Mastercard und Stripe weisen die Software aus, nicht den Menschen dahinter, berichtet Retaildive.com. Wer nur den Boten prüfe, kenne den Absender nicht. Auf Marktplätzen betreffe die Lücke beide Seiten: Auch Verkäufer-, Host- und Fahrerkonten ließen sich automatisiert betreiben. Händler sollten deshalb ihren unverifizierten Bestand durchzählen, Agentenaktivität an geprüfte Personen binden, die Verifizierung wiederholbar halten und den Agenten-Traffic getrennt messen. Ein fälschlich blockierter Agent tauche in keiner Betrugsstatistik auf, sondern im abgebrochenen Warenkorb.

Die deutschen Exporte sanken im Juli kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent auf 138,2 Mrd. Euro, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Importe gaben mit 5,7 Prozent aber deutlich stärker nach, auf 116,9 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss kletterte damit auf 21,3 Mrd. Euro. Gegen den Trend legten die Ausfuhren in die USA um 19,1 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro zu.

Die „größte Qualitätseinbuße in 29 Jahren Suchgeschichte“, so beschreibt Google den Umbau seiner Suchergebnisse in Europa, berichtet Reuters.com. Der Konzern erfülle damit Auflagen des Digital Markets Act, nachdem die EU-Kommission im Juli 460 Mio. Euro Strafe verhängt und eine Frist von 60 Tagen gesetzt habe. Frühere Anpassungen hätten den kostenlosen Direktbuchungs-Traffic zu europäischen Unternehmen bereits um 30 Prozent gedrückt, so Google.

Sieben führende KI-Modelle sollten in einem Experiment binnen 72 Stunden autonom Geld verdienen, ausgestattet mit Stripe-Konto, E-Mail-Adresse und je 300 Dollar Startkapital, berichtet Golem.de. Reguläre Einnahmen erzielte keines. Stattdessen: API-Kosten von 2.833,35 Dollar, überzogene Konten und 2.797 versandte Spam-Mails. Zwei Modelle seien auf Stripe-Zahlungsaufforderungen ausgewichen, eines habe 50 Unbekannten Fake-Rechnungen über insgesamt 12.350 Dollar geschickt. Die Experimentatoren, Bottleneck Labs, hielten alle Systeme für den autonomen Geschäftsbetrieb für ungeeignet.

Im Online-Modehandel driften Entdeckung und Kauf weiter auseinander, zitiert Businessoffashion.com einen Bericht von ESW. Bekleidung bleibe die wichtigste Kategorie im Online-Handel: 69 Prozent shoppen sie im Netz. Influencer würden Entscheidungen bei 62 Prozent prägen, aber nur sechs Prozent vertrauten sozialen Netzwerk am Ende auch ihr Geld an. 31 Prozent kauften lieber in Shops der Marken und Händler. Auch der KI würden mehr als die Hälfte beim Preisvergleich vertrauen, aber nur ein Drittel würde sie zum Bezahlen schicken wollen.

Australien will Nutzern sozialer Netzwerke die Kontrolle über ihren Feed zurückgeben, berichtet Reuters.com. Ein Gesetzentwurf verpflichte Plattformen, aktiv nachzufragen: personalisierte Empfehlungen per Algorithmus oder ausschließlich Beiträge der abonnierten Konten. Plattformen, die die Regeln ignorierten, zahlten Bußgelder bis zu umgerechnet rund 67,7 Mio. Euro. Die EU verlange mit dem DSA Ähnliches; doch monierten Regulierer, das Abschalten des algorithmischen Feeds sei für Nutzer zu umständlich implementiert.

Im amerikanischen Online-Handel klaffte 2025 zwischen dem umsatzschwächsten Monat, Februar mit 77,1 Mrd. Dollar, und dem stärksten Monat, Dezember mit 113,9 Mrd., ein Differenz von rund 48 Prozent, berichtet Retail-News.de. Wegen der steigenden Saisonalität sei es ratsam, Werbebudgets schon vor dem Nachfragegipfel hochzufahren; im Spitzenmonat werde Reichweite teuer. Dafür könne man die umsatzschwachen Monate für Bestandsbereinigung, Sortimentsplanung und den Vorlauf zur nächsten Hochsaison nutzen.

Vor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Kleinere Online-Händler sollen bei der EU-Verpackungsverordnung Luft bekommen, meldet Haendlerbund.de. Die Bundesregierung wolle die Registrierungspflicht für den Versand in andere EU-Staaten aussetzen, bis die Kommission ein einheitliches System aufgebaut habe. Das sei frühestens Mitte 2028. Wer je EU-Land unter zehn Tonnen Verpackungsmüll verursache, soll von den weitreichendsten Pflichten frei bleiben; darunter die, in jedem Staat einen Bevollmächtigten zu benennen.

Myflexbox betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Paketautomaten in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich, berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen über 800, auf Österreich rund 270. Anders als die geschlossenen Netze einzelner Zusteller steht das Salzburger Netz mehreren Diensten offen – neben DPD, GLS, UPS und FedEx seit Juli auch Amazon.

Eine Hannoveraner Studie sieht sinkende Kaufabsicht durch „KI-generiert“-Hinweise. Händler sollten Kennzeichnung jetzt als UX-Test behandeln, nicht nur als Pflichtfeld.

Nach dem Klick auf „Bestellen“ entscheidet sich, ob Kunden wiederkommen. Alexander Rauchut, CEO des Elektronikhändlers MediaMarktSaturn Deutschland, argumentiert, warum Lieferung, Rückgabe und stationäre Fläche zur eigentlichen Differenzierung im Onlinehandel werden.

Ein misslungener Chat genügt: Nur 27 Prozent der Kunden versuchen es danach noch einmal mit einem Kundendienst-Chatbot, zitiert Retail-News.de eine Gartner-Befragung. Zwar wären 49 Prozent bereit, einen Chatbot zu nutzen, wenn dies angeboten werde, tatsächlich griffen aber nur sieben Prozent tatsächlich darauf zurück. Frei verfügbare Modelle wie ChatGPT oder Claude nutzten Kunden rund dreimal so häufig wie die internen Bots von Anbietern. Außerdem hielten 87 Prozent den einfachen Zugang zu einem menschlichen Berater auch im Chat für wesentlich.

Eine ungepatchte Zero-Day-Lücke in Magento und Adobe Commerce dient Angreifern derzeit als Einfallstor, berichtet Golem.de. Über präparierte Styles-Eigenschaften gelange PHP-Code ins System, den der Shop beim Erzeugen von Mails über angeblich gescheiterte Zahlungen ausführe und das noch bevor die Mail überhaupt verschickt sei. Zurück bleibe eine Rust-Backdoor, die auf Befehle warte. Anfällig seien alle unterstützten Versionen bis 2.4.9. Ob das Problem am morgigen Adobe-Patchday gelöst werde, sei noch unklar. Es werde geraten, GraphQL abzuschalten.

Sieben führende KI-Modelle sollten in einem Experiment binnen 72 Stunden autonom Geld verdienen, ausgestattet mit Stripe-Konto, E-Mail-Adresse und je 300 Dollar Startkapital, berichtet Golem.de. Reguläre Einnahmen erzielte keines. Stattdessen: API-Kosten von 2.833,35 Dollar, überzogene Konten und 2.797 versandte Spam-Mails. Zwei Modelle seien auf Stripe-Zahlungsaufforderungen ausgewichen, eines habe 50 Unbekannten Fake-Rechnungen über insgesamt 12.350 Dollar geschickt. Die Experimentatoren, Bottleneck Labs, hielten alle Systeme für den autonomen Geschäftsbetrieb für ungeeignet.
© Black Forest Labs / FluxDie „größte Qualitätseinbuße in 29 Jahren Suchgeschichte“, so beschreibt Google den Umbau seiner Suchergebnisse in Europa, berichtet Reuters.com. Der Konzern erfülle damit Auflagen des Digital Markets Act, nachdem die EU-Kommission im Juli 460 Mio. Euro Strafe verhängt und eine Frist von 60 Tagen gesetzt habe. Frühere Anpassungen hätten den kostenlosen Direktbuchungs-Traffic zu europäischen Unternehmen bereits um 30 Prozent gedrückt, so Google.

Im Online-Modehandel driften Entdeckung und Kauf weiter auseinander, zitiert Businessoffashion.com einen Bericht von ESW. Bekleidung bleibe die wichtigste Kategorie im Online-Handel: 69 Prozent shoppen sie im Netz. Influencer würden Entscheidungen bei 62 Prozent prägen, aber nur sechs Prozent vertrauten sozialen Netzwerk am Ende auch ihr Geld an. 31 Prozent kauften lieber in Shops der Marken und Händler. Auch der KI würden mehr als die Hälfte beim Preisvergleich vertrauen, aber nur ein Drittel würde sie zum Bezahlen schicken wollen.

Australien will Nutzern sozialer Netzwerke die Kontrolle über ihren Feed zurückgeben, berichtet Reuters.com. Ein Gesetzentwurf verpflichte Plattformen, aktiv nachzufragen: personalisierte Empfehlungen per Algorithmus oder ausschließlich Beiträge der abonnierten Konten. Plattformen, die die Regeln ignorierten, zahlten Bußgelder bis zu umgerechnet rund 67,7 Mio. Euro. Die EU verlange mit dem DSA Ähnliches; doch monierten Regulierer, das Abschalten des algorithmischen Feeds sei für Nutzer zu umständlich implementiert.

Im amerikanischen Online-Handel klaffte 2025 zwischen dem umsatzschwächsten Monat, Februar mit 77,1 Mrd. Dollar, und dem stärksten Monat, Dezember mit 113,9 Mrd., ein Differenz von rund 48 Prozent, berichtet Retail-News.de. Wegen der steigenden Saisonalität sei es ratsam, Werbebudgets schon vor dem Nachfragegipfel hochzufahren; im Spitzenmonat werde Reichweite teuer. Dafür könne man die umsatzschwachen Monate für Bestandsbereinigung, Sortimentsplanung und den Vorlauf zur nächsten Hochsaison nutzen.
© Black Forest Labs / FluxVor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Kleinere Online-Händler sollen bei der EU-Verpackungsverordnung Luft bekommen, meldet Haendlerbund.de. Die Bundesregierung wolle die Registrierungspflicht für den Versand in andere EU-Staaten aussetzen, bis die Kommission ein einheitliches System aufgebaut habe. Das sei frühestens Mitte 2028. Wer je EU-Land unter zehn Tonnen Verpackungsmüll verursache, soll von den weitreichendsten Pflichten frei bleiben; darunter die, in jedem Staat einen Bevollmächtigten zu benennen.

Myflexbox betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Paketautomaten in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich, berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen über 800, auf Österreich rund 270. Anders als die geschlossenen Netze einzelner Zusteller steht das Salzburger Netz mehreren Diensten offen – neben DPD, GLS, UPS und FedEx seit Juli auch Amazon.

Eine Hannoveraner Studie sieht sinkende Kaufabsicht durch „KI-generiert“-Hinweise. Händler sollten Kennzeichnung jetzt als UX-Test behandeln, nicht nur als Pflichtfeld.

Nach dem Klick auf „Bestellen“ entscheidet sich, ob Kunden wiederkommen. Alexander Rauchut, CEO des Elektronikhändlers MediaMarktSaturn Deutschland, argumentiert, warum Lieferung, Rückgabe und stationäre Fläche zur eigentlichen Differenzierung im Onlinehandel werden.
© Black Forest Labs / FluxEin misslungener Chat genügt: Nur 27 Prozent der Kunden versuchen es danach noch einmal mit einem Kundendienst-Chatbot, zitiert Retail-News.de eine Gartner-Befragung. Zwar wären 49 Prozent bereit, einen Chatbot zu nutzen, wenn dies angeboten werde, tatsächlich griffen aber nur sieben Prozent tatsächlich darauf zurück. Frei verfügbare Modelle wie ChatGPT oder Claude nutzten Kunden rund dreimal so häufig wie die internen Bots von Anbietern. Außerdem hielten 87 Prozent den einfachen Zugang zu einem menschlichen Berater auch im Chat für wesentlich.

Eine ungepatchte Zero-Day-Lücke in Magento und Adobe Commerce dient Angreifern derzeit als Einfallstor, berichtet Golem.de. Über präparierte Styles-Eigenschaften gelange PHP-Code ins System, den der Shop beim Erzeugen von Mails über angeblich gescheiterte Zahlungen ausführe und das noch bevor die Mail überhaupt verschickt sei. Zurück bleibe eine Rust-Backdoor, die auf Befehle warte. Anfällig seien alle unterstützten Versionen bis 2.4.9. Ob das Problem am morgigen Adobe-Patchday gelöst werde, sei noch unklar. Es werde geraten, GraphQL abzuschalten.