Vom Text zum Bild - das sind die 3 besten Tools für Bildbotschaften im Netz

Von Stephan Lamprecht | 4. August 2015 |

Die Macht der Bilder in sozialen Netzwerken ist unbestritten. Immer wieder schaffen originelle Grafiken ein großes Nutzerengagement. Auch Textbotschaften lassen sich sehr gut als Bild auf Twitter, Instagram oder Pinterest verbreiten. Wir zeigen Ihnen drei Dienste, mit denen Sie auch ohne Designer schnell Bilder für soziale Netze entwickeln.
Vom Text zum Bild - das sind die 3 besten Tools für Bildbotschaften im Netz
Das Motiv wurde in knapp einer Minute mit Canva erstellt (Foto: Kap Europa / Messe Frankfurt)

Share as Image - der Name sagt alles

Der Name deutet die Ausrichtung des Dienstes bereits an. Bei Share as Image geht es um das schnelle Verbreiten von Texten im Bildformat. Der Service kann grundsätzlich kostenlos genutzt werden. In diesem Fall müssen Sie damit leben, dass jedes Ihrer Werke mit einem Wasserzeichen (Werbung für den Dienst) versehen wird. Für den Browser Chrome gibt es eine Erweiterung, für alle anderen Programme ein Bookmarklet. Ab 8 Dollar pro Monat (jährliche Zahlweise, bei monatlicher Zahlung wird es deutlich teurer) integrieren Sie auf den Bildern Ihr eigenes Logo, können Vorlagen speichern und erhalten auch mehr Optionen in Sachen Gestaltung.

Vom Text zum Bild - das sind die 3 besten Tools für Bildbotschaften im Netz
Text markieren, Icon anklicken und schon haben Sie Ihre Botschaft auf einem Bild verewigt

Die Bedienung ist kinderleicht. Sie markieren etwa Text auf einer Site und rufen den Service über das Bookmarklet oder das Kontextmenü auf. Danach die Grundform (Twitter, Pinterest oder Instagram) auswählen, Schriften und Farben an die eigenen Wünsche anpassen. Anschließend laden Sie Ihr Werk auf Ihren Rechner oder teilen es direkt im Web.

Pablo - der schnelle Partner von Buffer

Kennen Sie Buffer bereits? Mit diesem Dienst wird das zeitversetzte Posten für Twitter, Facebook und anderen Diensten wirklich einfach. Und mit Pablo haben die Entwickler eine Ergänzung geschaffen. Falls Sie die Browsererweiterung von Buffer auf Ihrem Rechner installiert haben, besitzen Sie über das Kontextmenü auch bereits Zugriff auf Pablo. Auf Wunsch geben Sie natürlich auch völlig frei einen Text ein.

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Pablo stammt von den Entwicklern von Buffer und arbeitet nahtlos mit dem Service zusammen.

Funktional bietet Pablo (fast) die gleichen Möglichkeiten wie Share as Image. Lediglich auf Vorlagen für die verschiedenen Dienste müssen Sie verzichten. Und auch die gestalterischen Optionen sind etwas weniger ausgeprägt.


Hier erfahren Sie mehr!



Canva - das Zeichenprogramm für jeden!

Klappern gehört zum Handwerk und so versprechen die Macher von Canva, dass damit jeder zum Designer wird. Das ist vielleicht doch etwas hochgegriffen, aber mit dem kostenlosen Dienst legen Sie doch sehr schnell Bilder in unterschiedlichsten Formaten an. Unter den Vorlagen befinden sich auch alle relevanten Social Networks. Aber auch Template für den Banner der Twitterprofilseite, ein E-Book-Cover oder Poster sind vorhanden.

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Mit Canva gestalten Sie auch E-Book-Cover oder die Grafiken für die Twitterprofile

Die Bedienung ist nahezu selbsterklärend und die Nutzung von Canva kostenlos. Allerdings werden einige Gestaltungselemente und Funktionen als Premiumfunktion mit einem Preis versehen. Canva versteht sich in erster Linie als Dienst für das Zeichnen. Funktionen zum Teilen von Texten suchen Sie vergeblich. Zitate und Fundstellen müssen Sie also schon selbst über die Zwischenablage einfügen.

Übertreiben Sie es mit Bildbotschaften auf Twitter nicht!

Ja, Fotos vergrößern das Engagement der Nutzer auf Twitter. Das hat der Dienst vor einiger Zeit in einem Blogposting festgestellt. Das sollte aber nicht dazu führen, dass Sie diese Funktion inflationär verwenden. Denn es gibt durchaus eine Reihe von Gründen, die gegen den Einsatz von Bildern auf Twitter sprechen.

  • Auf kleinen Displays skalieren die Texte natürlich nicht mit, sondern die Grafik wird einfach angepasst. Unter Umständen ist so der Text gar nicht mehr lesbar.
  • Gerade im Mobilfunknetz kann es ja auch passieren, dass die Verbindungsqualität schlecht ist. Reiner Text geht dann noch durch, Bilder erscheinen nur als Platzhalter.
  • Apropos Mobilfunk: Ob die Follower es auf die Dauer so begrüßen, dass Sie mit dem Datenvolumen des Providers verschwenderisch umgehen, ist eher zweifelhaft.
  • Die Tweets sind nicht durchsuchbar.

Wägen Sie also die Vor- und Nachteile ab. Und vor allen Dingen messen Sie Ihre Erfolgsquote.


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