Mobile Commerce: 5 typische Nutzergewohnheiten

Von Karsten Werner Karsten Werner | 19. Mai 2014 |

Wie Konsumenten mobile Geräte beim Shopping nutzen und wie Händler davon profitieren können
Wie Konsumenten mobile Geräte beim Shopping nutzen und wie Händler davon profitieren können
Wie Konsumenten mobile Geräte beim Shopping nutzen und wie Händler davon profitieren können

Wie es um die Gewohnheiten der Konsumenten beim Einsatz von Smartphones und Tablets für das (Online-) Shopping bestellt ist, ist in dieser Infografik sehr anschaulich dargestellt.

Fünf typische Use Cases und wie Händler davon profitieren können.

Was Verbraucher beim Einsatz ihrer Technik-Gadgets umtreibt, und wie Händler davon profitieren können

1. Research im Ladengeschäft. Wird bald als Selbsverständlichkeit wahrgenommen. Zumindest, wenn man sich mal in Flächenmärkten wie Saturn und Media Markt oder in Shopping Malls umschaut: Es wird gescannt und verglichen. Problem für stationäre Händler? Die Preistransparenz. Chance für die Händler? Auch die Preistransparenz: Erscheint der Aufpreis "fair" (dafür, dass man vor Ort den Mehrwert in Form des Leistungspakets "Anfassen, Ausprobieren, sofortige Bedürfnisbefriedigung plus einfache Rückgabemöglichkeit) erhält, dann kaufen sie trotzdem im Ladengeschäft. Weiteres Problem: Oft mangelhafter Mobilfunkempfang in Ladengeschäften. Und Kunden, die vergleichen wollen, es aber nicht können, tun in der Regel was? Sie vermeiden eine Entscheidung und kaufen im Zweifel gar nicht. Lösung: WLan für die Kunden im Ladengeschäft.

2. Tablets und Smartphones werden immer intensiver für das Online-Shopping genutzt. Chance für Onliner: Es lohnt sich in mobile Applikationen zu investieren. Das  Comeback von ebay  zeigt: Die Bedeutung nativer Apps, mobil-optimierter Websites, HTML 5-Apps und responsive Design ist kaum zu überschätzen.

3. Multiple Screens sind im Kommen. Vor dem TV zu sitzen und nebenbei auf dem Smartphone rumzudaddeln (oder umgekehrt), wird immer mehr zu einer typischen Couch-Beschäftigung. Bisher setzen die wenigsten Retailer in ihrer TV-Werbung auf diesen Effekt. Da ist noch Luft nach oben.

4. "Tue Gutes und lass andere darüber sprechen". Schon fast eine Binse, aber der Vollständigkeit halber sei dieser Punkt auch noch einmal erwähnt: Möglichst simple Sharing-Funktionen sollten nicht nur um die Marke selbst positioniert werden, sondern auf jeder Produktseite zum Einsatz kommen. Das ist auf Mobilgeräten zwar nicht einfach umzusetzen, aber die Zielkonflinkt Übersicht Funktionalität ist grundsätzlich lösbar.

5. Lokale Suche über mobile Endgeräte wird immer wichtiger. Ein Paradoxon, aber es ist wie es ist: "Je mehr Smartphone, desto mehr Interesse  an der Nahumgebung." Durch Technik induziert, beginnen sich Verbraucher verstärkt wieder mit ihrer Nahumgebung- und Versorgung zu beschäftigen. In diesem Bereich schlummert noch eine Menge Potenzial und im fragmentierten Markt der Hilfsdienste gibt es bisher keinen klaren Sieger.
In Großstädten wie Hamburg und Berlin zeigt aber bereits Foursquare, wohin die Reise geht: Längst geht es den Nutzern nicht mehr um das Sammeln von Badges und Mayorships. Der Location Service hat sich in Ballungsräumen vielmehr zu einem wichtigen Alltagsbegleiter der "Generation Facebook" gemausert und die eigentlichen Lokal-Agenten Qype und Yelp als Orientierungshilfe im urbanen Veranstaltungs- und Shopping-Dschungel bereits deutlich hinter sich gelassen. Stationäre Händler sollten in solchen Diensten gefunden werden und auch in der durchschnittlichen Nutzerbewertung positiv auffallen.

How Consumers Use Mobile In The Marketplace

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Thema: Mobil

Schlagworte: Mobile Commerce, Nutzerverhalten

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