Kurz vor 9: Eigenmarke Elements - Amazon kann auch Pampers, Thalia, Pfeiffer, Lendico, Mey & Edlich, Allyouneed, DHL, Douglas, Uber, Starbucks

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 5. Dezember 2014 |

Amazon startet Eigenmarke für Windeln und Co:

Jetzt passiert genau das, wovor sich Hersteller immer gefürchtet haben. Jenseits von Kabelkram steigt Amazon massiv mit einer Eigenmarke in das Konsumgütergeschäft ein. Und das billig und mit Mehrwert. Da wird sich vor allem Procter & Gamble auf den Hosenboden setzen. Denn Amazon stellt jetzt Windeln und Babytücher her. Die niedrigpreisigen Produkte unter der neuen Marke "Amazon Elements" können gegenwärtig nur von Prime-Kunden in den USA bestellt werden.
Kurz vor 9: Eigenmarke Elements - Amazon kann auch Pampers

Amazon verspricht zudem hochgradige Transparenz über die Produktion der Produkte. Jeder Artikel hat einen QR-Code über den die Kunden weitere Infos abfragen können.
Das dürfte erst der Auftakt für einen größeren Aufmarsch bei Drogerieprodukten und im FMCG-Segment überhaupt sein. Mit Pinzon ist Amazon bereits im Bereich der Heimtextilien präsent. Zudem gibt es die Eigenmarke Strathwood für Qualitäts-Outdoormöbel. Amazon

Jetzt lesen: Starbucks startet „Mobile Order & Pay“, Uber ist 40 Milliarden Dollar wert.

Thalia:

Thalia hat einen Abo-Service für Hörbücher gestartet und kontert mit einem Preis von 9,95 im Monat das Angebot der Amazon-Tochter Audible. Der Abo-Katalog umfasst rund 14.000 Titel. Die Datei kann auf verschiedenen Geräten abgespielt werden. Buchreport

Pfeiffer:

Die österreichische Handelsgruppe Pfeiffer will bis 2016 über 50 Abholstationen in Büros oder U-Bahnhöfen einrichten. Vormittag bei Unimarkt und Zielpunkt eingegangene Bestellungen sollen dann binnen zwei Stunden im Kasten sein. Wiener Zeitung

Lendico:

Das Rocket Internet-Fintech Lendico hat laut erstem Jahresbericht über 15.000 Anleger erreicht und 650 Millionen Euro Kreditanfragen bearbeitet. Die Plattform bringt Kapitalgeber und Kreditnehmer online ohne Bank zusammen.
 

Mey & Edlich:

Die Modekette Mey & Edlich ist mit einem komplett überarbeiteten Onlineshop zurück im Netz und setzt dort vor allem auf  Inspiration und Responsive Design. 

DHL / Allyouneed:

DHL hat für Allyouneed im Oktober im tschechischen Bor ein Lager (75.000 qm) angedockt, um von dort zusätzlich Bestellungen für den Lebensmittel-Onlinehandel in Deutschland zu managen. Lebensmittel Zeitung


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Douglas:

Bei Douglas bereit man sich dem Flurfunk zufolge neben einem absehbaren Ausstieg von Investor Advent darauf vor, dass die Familie Kreke wieder als Hauptgesellschafter agieren könnte. Lebensmittel Zeitung


Digitale Welt:


Uber:

Für seine Welteroberungspläne hat der Kurierdienst Uber nun 1,2 Milliarden Dollar eingesammlt und seinen Markwert damit binnen weniger Wochen auf 40 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt. Re/Code


Starbucks:

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks hat in den USA das Feature  „Mobile Order & Pay“ in seine App gepackt. Kunden können ihren Latte damit unterwegs bestellen, bezahlen und die App sagt, wann der Kaffee ungefähr fertig ist. Vorerst testet SBux das in Portland, Oregon, will das Modell 2015 aber ausrollen. Mac Rumors
starbucks



Digitale Trends & Fakten:

Black Friday / Cyber Monday:

Auch das ist ein Ausdruck des Black-Friday-Wahnsinns. Durch die enormen Rabatte lag der durchschnittliche Warenkorbwert am Black Friday um 45 % niedriger als an den vier Freitagen davor. Diese Zahl nennt die Performance-Agentur MyThings auf Basis der Daten von 300 E-Commerce-Händlern weltweit. Am Black Friday 2014 wurden demnach zudem 31 % mehr Online-Einkäufe getätigt als 2013. Am Cyber Monday lag der durchschnittliche Warenkorbwert durch die enormen Rabatte um 30 % niedriger als an Vergleichstagen. Es wurden 27 % mehr Online-Einkäufe getätigt als 2013.

Zahl des Tages:
Rund ein Drittel der Deutschen wäre unter bestimmten Voraussetzungen bereit, für eine Lieferung am gleichen Tag einen Aufpreis von 12 Euro zu zahlen. Die taggleiche Lieferung kommt für die meisten jedoch nur für bestimmte Anlässe und in Ausnahmefällen in Frage, beispielsweise für Weihnachts- und Geburtstaggeschenke in letzter Minute. Rund zwei Drittel geben an, den Service der Lieferung am selben Tag generell nicht nutzen zu wollen; entweder aus grundsätzlichen Überlegungen oder weil sie eine Gebühr von rund 12 Euro als zu hoch empfinden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.


Grafik des Tages: Falls Sie noch Vorsätze für 2015 suchen. "Seven Habits of Highly Effective Digital Marketers" stellt eine Präse bei Slideshare vor.


Lesetipp des Tages: A Five-Step Guide to Competing with Amazon


Verlosung: Jetzt vormerken. Am Sonntag starten wir bei etailment eine weitere Advent-Verlosung eines Buch-Pakets.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Amazon Echo: Katalysator für das vernetzte Heim und vernetzte Geschäfte

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