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Foto: Person packt in heller Küche Lebensmittel und Papiertüten aus einem Versandkarton aus
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Schwedens Online-Handel wächst acht Prozent

Schwedens Online-Händler haben im zweiten Quartal acht Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum, berichtet Ecommercenews.eu. Alle Sektoren seien gewachsen, Apotheken mit 13 Prozent am stärksten, Lebensmittel und Unterhaltungselektronik mit je zehn Prozent. Ausgerechnet im Heimatland des Billy-Regals wachse das Segment Möbel und Einrichtung mit vier Prozent nur halb so schnell wie der Gesamtmarkt.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Mann vergleicht am Smartphone Angebote neben Pullover und Kopfhörerbox auf einem hellen Tisch
© OpenAI

Prime Big Deal Days: US-Kunden geben fast zehn Mrd. Dollar aus

Während Amazons zweitägiger Prime Big Deal Days haben Konsumenten in den USA online 9,86 Mrd. Dollar ausgegeben, zitiert Retaildive.com Daten von Adobe. Die Summe umfasse alle US-Händler, nicht nur Amazon. Der Nachlass auf den Listenpreis habe bei höchstens 20 Prozent gelegen. Bei Computern, Fernsehern, Spielzeug und Mode habe das Rabattniveau auch viele Käufer zum Griff ins höhere Preisregal gelockt. 52 Prozent des Umsatzes, 5,1 Mrd. Dollar, seien über Mobilgeräte geflossen.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Geschäftsinhaberin steckt eine Karte an einen Wandplaner neben Laptop, Paketen und Produktregalen.
© OpenAI

Kleine US-Firmen mit KI planen eher Neueinstellungen

Kleine US-Firmen, die KI einsetzen, blicken zuversichtlicher auf ihre Personal- und Umsatzentwicklung als der Rest, zitiert Techradar.com eine Studie der New York Fed. Fast die Hälfte setze bereits KI ein, aber nur jede zweite dieser Firmen habe sie fest in die Abläufe eingebaut. Der Saldo der Einstellungserwartungen erreiche bei KI-Nutzern 33 Prozentpunkte, bei Nicht-Nutzern 15. Die KI-Fraktion rechne zwar eher mit mehr Umsatz, wirklich gesteigert wurde er aber erst bei knapp einem Drittel.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Mann stapelt zwei Kartons auf einem Küchentisch neben Kleidung und hält ein Smartphone.
© OpenAI

Beliebtheit: Ebay und Temu ringen um die Silbermedaille

Im Ranking der beliebtesten deutschen Online-Shops liegt Amazon weit vorn: Drei von vier Befragten zwischen 18 und 64 Jahren haben binnen eines Jahres dort bestellt, zitiert Winfuture.de eine Umfrage von Statista. Dahinter liefere sich Ebay mit 32 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Temu, das auf 31 Prozent komme. Otto folge mit 21 Prozent, knapp vor Zalando, H&M und MediaMarkt. Bis 2029 solle die Zahl der Online-Käufer um 4,1 Mio. auf den Rekordwert von rund 51,8 Mio. klettern.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Lageraufsicht prüft Unterlagen an einer sauberen Laderampe mit Paletten und Hubwagen im Hintergrund
© OpenAI

Acht Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen

Die deutschen Amtsgerichte haben im Juli 2.373 Unternehmensinsolvenzen registriert, acht Prozent mehr als im Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Die Zahlen hinken den Anträgen oft rund drei Monate hinterher. Von Januar bis Juli zählten die Gerichte 15.185 Fälle, ein Plus von 6,9 Prozent. Die Forderungen der Gläubiger schrumpften von 31,8 auf 21,9 Mrd. Euro, weil weniger wirtschaftlich gewichtige Unternehmen strauchelten. Verbraucherinsolvenzen sanken im Juli um 5,9 Prozent auf 7.111, seit Januar liegen sie ein Prozent über dem Vorjahr.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Person hält einen Briefumschlag über weiteren Briefen, daneben liegt ein Smartphone auf einem Holztisch.
© OpenAI

Ricardo verliert Adressdaten von 890.000 Konten

Unbefugte haben beim Schweizer Online-Marktplatz Ricardo Namen, Postadressen und Telefonnummern von rund 890.000 Nutzerkonten abgegriffen, berichtet SRF.ch. Bei Geschäftskunden betreffe das Leck zusätzlich Firmennamen und E-Mail-Adressen. Passwörter seien geschützt geblieben. Eine Erpressung oder Lösegeldforderung sei bislang ausgeblieben. Ricardo informiere die Betroffenen direkt und warne vor Anrufen, Briefen und Nachrichten, die Kreditkartendaten oder Bank-Logins abfischen wollen.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiterin befestigt ein unbeschriftetes Preisschild an einem Sessel im hellen Möbelhaus.
© OpenAI

Preisempfehlung ohne Wettbewerb: Gericht kassiert UVP-Streichpreise

Das Landgericht Würzburg hat die UVP-Werbung eines Händlers für Möbel, die nur innerhalb seiner Unternehmensgruppe erhältlich sind, als irreführend eingestuft, berichtet Haendlerbund.de. Er habe seinen Angebotspreis einer angeblichen Herstellerempfehlung gegenübergestellt. Für Kunden sei eine UVP ein Richtwert für den Marktpreis, argumentierten die Richter. Fehle ein Markt mit mehreren Anbietern, rechne sie den eigenen Preis bloß schön. Der Händlerbund rät, Rabatte stattdessen am eigenen Preis der letzten 30 Tage zu messen.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Frau plant am Küchentisch Geschenkbudget mit Liste, Rechner, Smartphone und verpackten Paketen
© Black Forest Labs / Flux

Volle Wunschzettel, knappe Kassen in den USA

Das US-Weihnachtsgeschäft steuert auf ein Umsatzplus von 4,3 bis 4,9 Prozent und über 1,7 Bio. Dollar zu, zitiert Retaildive.com eine Studie des Shoppingcenter-Verbands ICSC. 78 Prozent der Befragten wolle mindestens so viel ausgeben wie im Vorjahr. Doch knapp jeder Zweite bange um das Geschenkebudget, die Hälfte spüre den Druck von Schulden. Der Anteil derer, die KI-Assistenten einsetzen wollen, steige von 47 auf gut 60 Prozent. Vor dem Kauf wolle trotzdem 86 Prozent zusätzlich recherchieren.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person bestellt am Küchentisch Drogerieartikel per Smartphone neben Stofftasche.
© Black Forest Labs / Flux

dm schickt KI-Einkaufshelfer in die App

Die Drogeriekette dm baut Anfang 2027 einen KI-Einkaufsagenten in ihre App ein, berichtet Businessinsider.de. Der Helfer namens „dm-mitgedacht“ solle zunächst Einkaufslisten führen, Produkte finden und den Warenkorb nach Vorgaben umbauen, später auf Wunsch auch selbst zur Kasse gehen. In Deutschland biete bislang nur der Lieferdienst Knuspr einen Agenten an, der den kompletten Bestellprozess übernehme.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Logistikarbeiter legt grauen Versandbeutel zwischen Kartons auf einen Förderer.
© Black Forest Labs / Flux

Shein, Temu, AliExpress: Ein Drittel Umsatz weg

Shein, Temu und AliExpress haben im dritten Quartal in Deutschland 566 Mio. Euro umgesetzt, 35,5 Prozent unter Vorjahr, meldet Bevh.org. Ihr Marktanteil sinke von 5,3 Prozent im Vorquartal auf 3,1 Prozent. Der Verband sieht die Ursache in der Zollpauschale. Der heimische Online-Handel habe davon nicht profitiert: Der Gesamtmarkt wachse nur um 2,9 Prozent und damit weniger als die Inflation. Das Marktplatzgeschäft sei um fünf Prozent gewachsen, das reiner Online-Shops um 0,8 Prozent geschrumpft.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Mitarbeiter prüft Bücher in einer hängenden Transporttasche in einer hellen Logistikhalle
© Black Forest Labs / Flux

Momox automatisiert Leipziger Logistik

Momox hat seinen größten Logistikstandort in Leipzig automatisiert, berichtet Retail-News.de. Kernstück sei ein Taschensorter mit 29.000 Transporttaschen für bis zu 250.000 gebrauchte Bücher, Medien und Modeartikel am Tag. Bei rund 20 Mio. gelagerten Unikaten parke die Anlage jedes Einzelstück, bis eine Bestellung komplett sei, im Schnitt eine Stunde lang. Danach verteile ein Ausgangssorter mehr als 6.000 Bestellungen pro Stunde auf 20 Versandziele. Momox wolle so Wege verkürzen und schwere Handarbeit reduzieren.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person am hellen Waschtisch betrachtet Smartphone neben Nagellack, Kamm und Haarclip.
© Black Forest Labs / Flux

Pinterest übersetzt Beauty-Bilder per KI in Anleitungen

Pinterest macht in den USA aus Haar- und Nagel-Pins per KI konkrete Anleitungen, berichtet Retail-News.de. Die Funktion „Beauty Guides“ erkenne Frisuren, Haarfarben, Nagelformen und Finishes und liefere über die Schaltfläche „Get the Guide“ einen Spickzettel: Fachbegriffe für den Salontermin, den Ablauf der Behandlung, ähnliche Looks, passende Produkte und eine Anleitung für zu Hause. Wer weiß, was ihm gefällt, aber nicht, wie es heißt, bekomme so das Vokabular geliefert.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person scannt an einem hellen Küchentisch einen Wunschzettel mit dem Smartphone, daneben Spielzeug und Kataloge.
© OpenAI

Target: Vom Wunschzettel direkt in den Warenkorb

Der US-Händler Target startet mit einem interaktiven Spielzeugkatalog ins Weihnachtsgeschäft, berichtet Digitalcommerce360.com. Fast 500 Spielzeuge, Spiele und Geschenke stehen online und in der App bereit, ergänzt um Vorführvideos und Videorezensionen. Der Katalog solle nicht wie ein Produktraster funktionieren, sondern mehr wie eine Content-Plattform mit Buy-Button. Den Sprung vom Papier in die App schaffe ein Scanner für handgeschriebene Wunschzettel.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Geschäftsmann prüft Dokumente an einem sauberen Bürotisch neben Smartphone und Paket
© OpenAI

Coupang klagt gegen Bußgelder

Coupang zieht gegen Bußgelder von rund 463 Mio. Dollar vor Gericht und hat dafür zwei Verwaltungsklagen eingereicht, berichtet Thenews.com.pk. Die südkoreanische Datenschutzbehörde PIPC hatte die Rekordstrafe nach einem Datenleck verhängt, das Kontodaten Dutzender Mio. Nutzer offenlegte. Sie begründe die Summe mit lückenhaften Zugriffskontrollen und einer verspäteten Meldung. Coupang argumentiert, Sanktion und Berechnung seien unverhältnismäßig, denn der Konzern habe nach Entdeckung der Lücke zügig gegengesteuert.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Büroangestellte packt Notizbuch und Tasse in einen Karton auf einem ordentlichen Schreibtisch.
© OpenAI

Amazon kürzt Personal während der eigenen Rabattaktion

Während die Rabattaktion „Prime Big Deal Days“ läuft, streicht Amazon erneut Stellen, vor allem in der für den Online-Shop zuständigen Sparte „Stores“, berichtet Reuters.com. Betroffen seien weniger als 1.000 Büroangestellte in den USA, Indien und Großbritannien, unter anderem aus Kundenservice sowie Händlerbetreuung. Gründer Jeff Bezos zufolge habe Amazon in der Pandemie zu viel Personal eingestellt.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Lieferarbeiter übergibt zwei Papiertüten mit Lebensmitteln an Kundin mit Smartphone im Wohnungseingang
© OpenAI

Costcos Digitalumsatz wächst um 20 Prozent

Costcos Digitalumsatz samt Lieferdiensten hat im Geschäftsjahr 2026 um mehr als 20 Prozent auf über 33 Mrd. Dollar zugelegt, berichtet Rswebsols.com. Der App- und Website-Traffic sei im vierten Quartal um 30 Prozent gestiegen. Eine Partnerlieferung dauere im Schnitt unter einer Stunde. Der Umsatz über personalisierte Platzierungen und Mails sei dreistellig gewachsen, jede zehnte Online-Bestellung enthalte so beworbene Artikel. Traffic aus KI-Suche wachse seit zwei Quartalen dreistellig und konvertiere am besten.

Redaktion09.10.262 Min.

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