Online City Wuppertal und Atalanda rüsten den lokalen Handel gegen Amazon auf

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. November 2014 | 1 Kommentar Kommentieren

Können Städte mit eigenen Online-Marktplätzen den lokalen Handel stärken? Den Beweis will jetzt die Wuppertaler Wirtschaftsförderung mit "Online City Wuppertal" antreten. 
Online City Wuppertal und Atalanda


2013 wollte schon Rheda-Wiedenbrück Amazon den Kampf ansagen. Das Projekt war eher hemdsärmelig, ist auch heute noch eher ein digitales Schaufenster des örtlichen Mittelstands. Kann Wuppertal das zusammen mit Jobcenter, Sparkasse, Volksbank, Einzelhandelsverband, Werbegemeinschaft IG1 und WZ besser?

Es ist ein Versuch mit Anspruch: 25 Einzelhändler präsentieren hier zum Start ihre Produkte. Es gibt sogar Same Day Delivery. Für die taggleiche Lieferung sorgt MyCocktail Taxi.

Das Angebot ist ein Querschnitt durch die Stadt. Mode, Schmuck, Wein, Süßwaren, Leuchten, Küchenzubehör, Bettwaren, Tiernahrung, Künstler- und Bürobedarf, Brautkleider bis hin zu Kunstdrucken gibt es im Sortiment.

Hinter der "Online City Wuppertal" steht auch Atalanda. Die Gründer Roman Heimbold und René Baisch haben unter der Marke bislang lokale Shopping-Portale in Salzburg und Hamburg hochgezogen. Der Marktplätze sind ebenso wie Wuppertal über Atalanda.com erreichbar. Die Wuppertaler Händler sind aber außerdem unter onlinecity-wuppertal.de präsent.

Atalanda arbeitet zudem nun mit dem Shopping Center Betreiber ECE zusammen. Gemeinsam bieten die Partner im Frankfurter Skyline Plaza Same Day Delivery an.

Die Kunden vor Ort können ihre Einkaufstüten an einer Annahmestelle in der Ladenstraße abgeben und bekommen die Ware noch am selben Tag zwischen 19 und 21 Uhr nach Hause geliefert. Die Kosten für den Besucher betragen pro Lieferung 3 Euro.

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Schlagworte: Marktplatz, Atalanda

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 22. November 2014 22:25 | Permanent-Link
    Interessensgemeinschaft 2.0

    Hier noch ein paar Hintergrundinfos zur Online City Wuppertal, die ich als Impulsgeber und Projektpartner begleite: http://www.sales-design.de/2014/11/ig-2-0-warum-sich-die-lokale-interessensgemeinschaft-neu-erfinden-muss/

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