Cross-Device - die Kunden nutzen einfach munter alles

Von Stephan Lamprecht | 17. Dezember 2015 | 1 Kommentar Kommentieren

Das Unternehmen Criteo hat weltweit 1,4 Millionen Einzeltransaktionen ausgewertet und daraus den „Q3 2015 State of Mobile Commerce Report“ für Deutschland erstellt. Die Ergebnisse dürften zu angeregten Diskussionen im Marketing führen, gerade auch in Hinblick auf die Wirksamkeit von Apps.

Cross-Device - die Kunden nutzen einfach munter alles

Mehrere Geräte zu benutzen, gehört für immer mehr Konsumenten zum Alltag. Unternehmen sollten dem entgegenkommen und nicht nur die Angebote so gestalten, dass diese auf unterschiedlichsten Geräten optimal dargestellt werden können, sondern etwa Warenkörbe auch geräteübergreifend erhalten bleiben. Fast die Hälfte aller Konsumenten hat vor dem Abschluss des Kaufes auf dem Weg dorthin ein anderes Gerät benutzt.

Nutzer, die mehrere Geräte (Smartphone, Tablet, Desktop) einsetzen, schließen mit einer um 47 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit den Kauf auf einem mobilen Gerät ab. Das Smartphone lediglich als Werkzeug zur Beschaffung von Informationen anzusehen, erscheint somit nicht haltbar.

Cross-Device - die Kunden nutzen einfach munter alles

Immerhin ein Drittel aller Nutzer, die mit einem Desktop-PC eingekauft haben, nutzt zuvor ein mobiles Gerät. Bei den mobilen Geräten setzt sich offenbar ein Trend fort, dass das Smartphone dabei ist, den Tablet-Computer zu verdrängen. Dazu passen auch einige Schlagzeilen in diesen Wochen, die erstmals von einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen von Tablets berichten. Dies dürfte letztlich auch eine Folge der Entwicklung hin zu immer größeren Displays auf dem Smartphone sein.

Cross-Device - die Kunden nutzen einfach munter alles

Unternehmen, die in die Entwicklung einer App investiert haben, dürften mit deren Erfolg zufrieden sein. Einerseits erreichen sie inzwischen 40 Prozent der Abverkäufe über mobile Geräte. Zum anderen spricht auch die Conversion-Rate für den Einsatz einer App. Denn diese ist bis zu 3,7 mal höher als über eine mobile Website. Auch die allgemeine Conversion-Rate, die per Smartphone erreicht wird, liegt deutlich über dem Durchschnitt (5,4 Prozent zu 4,3 Prozent).

Das gesamte Zahlenwerk kann als PDF abgerufen werden.


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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 18. Dezember 2015 09:21 | Permanent-Link

    "Unternehmen, die in die Entwicklung einer App investiert haben, dürften mit deren Erfolg zufrieden sein."

    Wer eine App installiert, der ist / sollte doch schon Stammkunde sein. Daher ist doch eine höhere Conversion-Rate kein Wunder. Interessant wäre es doch, wenn man die Daten mal auswertet und schaut ob die gleichen Kunden vor der App die gleiche Menge an Ware bestellt hat oder es keinen Unterschied macht, weil Stammkunde kauft eh im Lieblingsshop ein - egal wie.

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