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Kundin wendet sich vom Chatbot-Terminal ab und sucht menschliche Beratung im Store
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49 Prozent wollen Chatbots, sieben Prozent nutzen sie

Ein misslungener Chat genügt: Nur 27 Prozent der Kunden versuchen es danach noch einmal mit einem Kundendienst-Chatbot, zitiert Retail-News.de eine Gartner-Befragung. Zwar wären 49 Prozent bereit, einen Chatbot zu nutzen, wenn dies angeboten werde, tatsächlich griffen aber nur sieben Prozent tatsächlich darauf zurück. Frei verfügbare Modelle wie ChatGPT oder Claude nutzten Kunden rund dreimal so häufig wie die internen Bots von Anbietern. Außerdem hielten 87 Prozent den einfachen Zugang zu einem menschlichen Berater auch im Chat für wesentlich.

Redaktion08.09.262 Min.
3D-Illustration eines Shop-Moduls mit offenem Spalt als Symbol für die Magento-Sicherheitslücke
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Angriffswelle auf Magento-Shops

Eine ungepatchte Zero-Day-Lücke in Magento und Adobe Commerce dient Angreifern derzeit als Einfallstor, berichtet Golem.de. Über präparierte Styles-Eigenschaften gelange PHP-Code ins System, den der Shop beim Erzeugen von Mails über angeblich gescheiterte Zahlungen ausführe und das noch bevor die Mail überhaupt verschickt sei. Zurück bleibe eine Rust-Backdoor, die auf Befehle warte. Anfällig seien alle unterstützten Versionen bis 2.4.9. Ob das Problem am morgigen Adobe-Patchday gelöst werde, sei noch unklar. Es werde geraten, GraphQL abzuschalten.

Redaktion08.09.262 Min.
Händler verpackt und übergibt Paket eigenverantwortlich für den Cross-Border-Versand nach Großbritannien
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Tiktok überbrückt den Ärmelkanal in beide Richtungen

Händler aus Deutschland und sieben weiteren EU-Ländern dürfen künftig über Tiktok Shop nach Großbritannien verkaufen, berichtet Ecommercenews.eu. Der Pilot starte am 21. September, breiter gehe es ab dem 19. Oktober los. Den Versand über den Kanal müsse aber jeder Händler selbst organisieren: Er wähle den Lieferdienstleister, zahle ihn und, vor allem: hafte, wenn das Paket nicht ankomme. Umgekehrt stehe britischen Händlern der Weg in zwölf europäische Märkte offen.

Redaktion08.09.262 Min.
Illustration: Sprechblase verbindet sich mit Datenbalken als Symbol für Werbemessung in KI-Chats
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Comscore wertet ChatGPT-Anzeigen aus

Werbung in KI-Chats lässt sich neuerdings vermessen, berichtet Meedia.de. Comscore erfasse gesponserte Platzierungen in Chats und könne sie auch mit dem späteren Verhalten der Nutzer verknüpfen. So sei beispielsweise bei hotelbezogenen ChatGPT-Anfragen mit erkannten Quellen der Werbeanteil von sechs Prozent im März auf 24 Prozent im Mai geklettert. Ob der Klick als Maßstab tauge, bleibe allerdings offen: Wer im Dialog entscheide, öffne womöglich nie einen Link.

Redaktion08.09.263 Min.
Frau nutzt abends entspannt ihr Smartphone für eine Chat-Beratung beim Online-Einkauf
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UK: Amazon integriert KI-Beratung in WhatsApp

Amazon integriert in seinen offiziellen britischen WhatsApp-Kanal eine KI-Einkaufsberatung, berichtet Channelx.world. WhatsApp-Nutzer könnten auf eine Amazon-Nachricht antworten, um dann, gegebenenfalls nach Rückfragen, Angebote und Empfehlungen zu erhalten. Der Kauf erfolge in der Amazon-App oder im Web. Der Assistent würde keine vertraulichen Daten abfragen; Amazon speichere die Chats nach Sitzungsende nicht. Auch seien über den Kanal keine Gespräche mit dem Kundenservice möglich.

Redaktion08.09.263 Min.
Moderne Paketstation im Wohnquartier zeigt Myflexbox-Ausbau auf über 1.000 Kommunen
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Myflexbox erreicht 1.000 Kommunen

Myflexbox betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Paketautomaten in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich, berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen über 800, auf Österreich rund 270. Anders als die geschlossenen Netze einzelner Zusteller steht das Salzburger Netz mehreren Diensten offen – neben DPD, GLS, UPS und FedEx seit Juli auch Amazon.

Redaktion08.09.262 Min.
Frau hält Kleidungsstück im Laden und überlegt nachdenklich vor dem Kauf
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Verbraucherstimmung: mehr Kauflust, wenig Zuversicht

Das Konsumbarometer des HDE steigt im September wieder leicht. Der Wert liege aber unter dem Jahresbeginn und unter dem Vorjahr, eine Belebung des privaten Konsums sei nicht erkennbar. Immerhin ziehe die Anschaffungsneigung an und erreiche Vorjahresniveau, auch wandere vermehrt Geld vom Sparschwein ins Portemonnaie. Auch die Konjunkturerwartung falle optimistischer aus als im Vormonat.

Redaktion08.09.262 Min.
Eine Verkäuferin betreut mehrere wartende Kunden im Laden – Symbol für Personalmangel im Einzelhandel
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Verkäufer werden knapper als Pflegekräfte

Der deutschen Wirtschaft fehlen womöglich 723.000 Fachkräfte im Jahr 2029, was einer Verdoppelung seit 2025 entspräche, zitiert Spiegel.de eine IW-Studie. Die größte Einzellücke könnte im Verkauf klaffen: Rund 39.100 Stellen blieben unbesetzt, gut doppelt so viele wie in der Krankenpflege. Mögliche Ursachen seien Renteneintritte, zu wenig Nachwuchs und weniger Zuwanderung. Eine Erholung der Konjunktur würde die Problematik sogar verschärfen.

Redaktion08.09.262 Min.
Logistikmitarbeitende sortieren Pakete im modernen Warenlager bei Tageslicht
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Homeoffice-Quote seit Jahren unverändert

Jeder dritte Beschäftigte im Dienstleistungssektor arbeitete im August zumindest zeitweise zu Hause, so eine Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts. Gesamtwirtschaftlich habe der Anteil bei 24,9 Prozent gelegen, im Großhandel bei 17,7, in der Industrie bei 16,4 Prozent. Der Einzelhandel komme auf 6,2 Prozent, nur das Baugewerbe liege mit 5,1 Prozent darunter. Seit Jahren bewege sich die Quote kaum, weder insgesamt noch nach Branchen.

Redaktion08.09.262 Min.
Model läuft Runway in historischem Theatersaal, Publikum sitzt wie eine Jury
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About You inszeniert eine Fashion-Oper

About You verlegt seine Fashion Show für Herbst/Winter 2026 in den Berliner Admiralspalast und inszeniert sie als Oper, berichtet Fashionunited.de. Am 7. Oktober erwartet der Online-Händler rund 1.500 geladene Gäste, die als Jury eines inszenierten Gerichtsverfahrens Platz nehmen sollen. In sechs Akten zeigten die Markenpartner ihre Kollektionen, darunter Levi’s, Nike und Puma. Parallel bekommt jede Brand Show eine eigene Unterseite im Shop, auf der sich die Looks direkt bestellen lassen.

Redaktion08.09.262 Min.
Mitarbeiter prüft Versandkartons im Lager im Zuge der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR
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PPWR: Bußgeld später, Abmahnung sofort

Seit dem 12. August gilt die neue Verpackungsverordnung PPWR, doch nicht jeder Verstoß kostet sofort Geld, berichtet Haendlerbund.de. Fehlende Registrierung, Lizenzierung und Bevollmächtigte ahndet das deutsche Durchführungsgesetz bereits jetzt; laufende Pflichten des Bevollmächtigten, Konformitätserklärung und Erzeugerkennzeichnung folgen erst ab Februar 2027. Abmahnungen von Mitbewerbern und Verbänden drohen dagegen ab sofort. Der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt fordert einen EU-weiten Bußgeldverzicht bis Februar 2027 und will die Frist nutzen, um die Mehrfachregistrierung zu entschärfen.

Redaktion08.09.262 Min.
Mitarbeiter kommissioniert Kleidung im modernen Fulfillment-Center von Lands' End
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Lands‘ End zurück in der Gewinnzone

Lands‘ End steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 2,7 Prozent auf 302 Mio. Dollar und kehrte mit 3,5 Mio. Dollar Nettogewinn in die schwarzen Zahlen zurück, berichtet Fashionnetwork.com. Der US-Online-Handel habe um neun Prozent auf 182,4 Mio. Dollar zugelegt, getragen von Lieferungen, die eine Umstellung des Lagerverwaltungssystems ins zweite Quartal verschoben habe. Allerdings sei das Drittanbietergeschäft um 20,4 Prozent auf 17,2 Mio. Dollar eingebrochen und in Europa trete man mit 19,7 Mio. Dollar auf der Stelle.

Redaktion08.09.262 Min.
Container werden am Hafen verladen, Symbolbild für exportgetriebenes Wirtschaftswachstum in Deutschland
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Ifo rechnet jetzt mit 1,4 Prozent Wachstum

Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr um 1,4 Prozent, teilt das Ifo-Institut mit. Das seien 0,6 Prozentpunkte mehr als in der vorigen Prognose. Für 2027 rechne das Institut mit 1,2 Prozent, für 2028 mit 0,8. Schub komme aus der Finanzpolitik und dem Ausland, gleichzeitig bremse der Energiepreisschock schwächer als bislang veranschlagt. Die Inflation würde jedoch auf 2,8 und 3,0 Prozent klettern. Der Konsum bleibe entsprechend gedämpft.

Redaktion07.09.262 Min.
Verteilzentrum mit dichtem Paketstrom symbolisiert hohe Bestellfrequenz durch schnelle Lieferung
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Deutsche bestellen halb so oft wie Amerikaner

US-Verbraucher bestellen fast 28 mal jährlich im Internet, Deutsche nur 12,4 mal, meldet Retail-News.de. Den höchsten Online-Anteil am Einzelhandel erreiche Großbritannien mit 23,4 Prozent, Deutschland komme auf 18,7 Prozent. Die hohe US-Frequenz führe der Datendienst ECDB auf kurze Lieferzeiten und automatisierte Nachbestellungen zurück. Wo die Zustellung länger dauere, wie in Schweden, wachse der Warenkorb, dafür sinke die Bestellfrequenz.

Thomas Rehm07.09.262 Min.
Verkäuferin prüft Warenbestand im Store gegen digitales Versprechen des Unified Commerce
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Britische Händler feiern den Unified Commerce

Die Mehrheit der britischen Händler denkt, den Unified Commerce bereits realisiert zu haben, berichtet Channelx.world. In einer Umfrage von Visualsoft und Shopify hielten 85 Prozent ihre Systeme für kanalübergreifend konsistent. Der Alltag hinke aber hinterher: 40 Prozent erhielten Beschwerden über widersprüchliche Shopping-Erlebnisse, 38 Prozent verloren Umsatz durch falsche Bestandsdaten und 32 Prozent bekämen Preise und Aktionen kanalübergreifend nicht deckungsgleich.

David Wöllenstein07.09.263 Min.
Mitarbeiter scannt Paket in ruhigem Logistikzentrum, Sinnbild für schwächeren Einzelhandel
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Europas Einzelhandel gibt im Juli 0,6 Prozent nach

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum sank im Juli gegenüber Juni um 0,6 Prozent, in der EU um 0,4 Prozent, meldet Eurostat. Den Rückgang trage vor allem das Geschäft außerhalb der Lebensmittel mit minus 1,4 Prozent im Euroraum; Lebensmittel, Getränke und Tabak hätten hingegen um 0,4 Prozent zugelegt. Unter den Mitgliedstaaten falle Deutschland mit minus 3,4 Prozent am tiefsten. Im Jahresvergleich lege der Euroraum um 0,6 Prozent zu, die EU um 1,0 Prozent. Deutschland liege auch hier im Minus, bei 2,5 Prozent.

Thomas Rehm07.09.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an der Haustür, Symbolbild zu Lieferando-Urteil
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Gericht kippt Lieferandos Trinkgeld-Klausel

Wer bei Lieferando schon beim Bestellen Trinkgeld zahlt, soll es zurückbekommen, wenn das Restaurant die Bestellung storniert, berichtet Golem.de. Das Kammergericht Berlin habe nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands die entsprechende AGB-Klausel gekippt: Sie gestalte den Vertrag einseitig und setze Firmeninteressen missbräuchlich auf Kosten der Kunden durch. Lieferando habe die Klausel bereits gestrichen und erstatte bei Stornierungen seit März automatisch.

David Wöllenstein07.09.262 Min.

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