Endlich Gewissheit: Was "Likes" im Onlinehandel bringen

Von Klaus Janke | 7. Juni 2013 |

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Dass es nützlich ist, auf Produktseiten auch die Zahl der zugehörigen "Likes" aus Netzwerken einzublenden, hat man schon immer geahnt. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der TU Darmstadt haben den positiven Effekt jetzt auch bewiesen und beziffert.

Dazu führten sie im Februar 2013 ein Experiment mit Erstbesuchern des Spielehändlers www.spiele-offensive.de durch. Ein Teil der Erstbesucher bekam zu den abgebildeten Produkten die "Daumen hoch"-Empfehlungen zu sehen, die Mitglieder der Community des Händlers abgegeben haben (diese lassen sich mit "Likes" auf Facebook vergleichen). Eine Kontrollgruppe besuchte die Seiten ohne eingeblendete Empfehlungen.

Das Resultat: In den vier Wochen sorgten die Erstbesucher mit "Like"-Kontakt für einen Umsatz von rund 13.900 Euro, die Kontrollgruppe für etwa 12.300 Euro. Die eingeblendeten Empfehlungen sorgen also für einen um knapp 13 Prozent höheren Umsatz. Die Studie ergab zudem, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Erstbesucher überhaupt kauft, mit "Likes" um 22 Prozent höher liegt. Im Experiment erhöhten die "Likes" den durchschnittlichen Umsatz pro Kunden um 6 Cent. 

Die Wissenschaftler empfehlen allen Onlinehändlern daher, "Likes" einzublenden, sondern auch genaue Kalkulationen über den Wert eines "Likes" in ihrer Umsatzrechnung anzustellen. Ein PDF zu den Ergebnissen der Studie gibt es hier

Natürlich sind Berechnungen zum Wert eines "Likes" oder eines "Fans", wie man ja immer gern sagt, höchst spekulativ und man sollte vorsichtig sein, ihnen einen monetären Wert zuzumessen. Allerdings ist es auch nicht so schwer, "Likes" einzusammeln. Was man dabei beachten sollte, zeigt die folgende Grafik, die es komplett bei Kissmetrics gibt. 

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Was es für verschiedene Fan-Typen auf Facebook gibt und wie man sie behandeln sollte, verrät übrigens ein interessanter Beitrag auf t3n.

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Thema: Studien

Schlagworte: Facebook

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