Omnichannel: Diese Zahlen und Studien dokumentieren die Revolution - und ihre Bremsen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 29. Juli 2015 |

Omnichannel: Diese Zahlen und Studien dokumentieren die Revolution - und ihre Bremsen
Täglich bombardieren uns neue Studien und Zahlen rund um E-Commerce, Multichannel, Omnichannel und all die anderen Buzzwords. Mal sollen sie belegen, wie dramatisch die Entwicklung an allen Fronten ist. Mal sollen Sie zeigen, dass alles (noch) längst nicht so wild ist.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte und in der Interpretation der Daten. Welche einen genauen Blick lohnen, zeigt unsere Zusammenstellung an Zahlen, Daten und Fakten spannender Studien rund um den Omnichannel-Markt.

52 Prozent der deutschen Konsumenten erwarten, dass sie online bestellte Ware auch im Laden abholen können. eBay/Innofact

76 Prozent der britischen Onlinekunden werden bis 2017 Click & Collect nutzen. Planet Retail

75 Prozent der Deutschen wollen Click & Collect vor allem nutzen, um Versandkosten zu sparen. ECC

Lange Wartezeiten, keine definierten zentralen Pickup-Möglichkeiten. Das sind zwei wesentliche Kritikpunkte britischer Verbraucher an Click & Collect im Handel.  47 Prozent der Kunden berichten über Probleme, sagt eine Studie von JDA und Centiro. eMarketer

Omnichannel: Diese Zahlen und Studien dokumentieren die Revolution - und ihre Bremsen
Serviceleistungen, die der stationäre Handel für den Online-Handel bieten kann, sind eine wichtige Brücke zwischen beiden Kanälen. Das sehen auch die Multichannel-Händler so (Grafik: eBay)

 

Laut einer Studie von eBay und Innofact ist für knapp 60 Prozent (58,7 Prozent) der befragten Multichannel-Händler der stationäre Handel die Haupteinnahmequelle. Fast jeder zweite Multichannel-Händler (49,2 Prozent) verfügt sogar über mehr als ein stationäres Ladengeschäft. Für vier von zehn Multichannel-Händlern (40,8 Prozent) ist der Online-Handel das Hauptgeschäft.

Amazon: Die Weltherrschaft ist nicht genug
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Wichtige Vertriebskanäle sind für viele Shops die Marktplätze von Amazon (37,6 Prozent) und eBay (32,9 Prozent). Das ist ein Ergebnis der von EHI und Statista veröffentlichen Studie „E-Commerce-Markt Deutschland".

Rund 56 Prozent aller Einzelhändler in Deutschland vertreiben ihre Waren noch nicht online. Jeder dritte Händler führt einen eigenen Online-Shop und jeder Zehnte vertreibt seine Produkte online über Marktplätze. Das zeigen die Ergebnisse des "IFH-Branchenreport Online-Handel, 2014".

Omnichannel: Diese Zahlen und Studien dokumentieren die Revolution - und ihre Bremsen
Zahlen für Deutschland (Grafik: Criteo)


Laut Mobile Commerce Report von Criteo werden 31 Prozent der Online-Käufe in Deutschland über Mobilgeräte abgewickelt. Der bevh aber sagt: 64 Prozent der Besitzer von Mobile Devices nutzen Smartphone und Tablet auch für den digitalen Einkaufsbummel.

92 Prozent aller Konsumenten im stationären Einzelhandel benutzen laut Deloitte ein digitales Gerät vor oder während ihres Einkaufs.

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67 Prozent der Millennials nutzen täglich mindestens zwei unterschiedliche digitale Endgeräte. SDL research

65 Prozent der Millennial-Generation in den USA kaufen noch nicht per Smartphone ein, weiß eMarketer. Weils nervt, sagen 35 Prozent.

Omnichannel: Diese Zahlen und Studien dokumentieren die Revolution - und ihre Bremsen
Über 500.000 Nutzer (Stand Januar 2015) haben die Shopkick-App seit dem Start in Deutschland heruntergeladen. Die Zahl der aktiven Nutzer, die Botschaften per Beacon auf das Handy bekommen, gibt Shopkick mit 110.000 Kunden pro Woche an.

49 Prozent der Europäer stöbern für ihre Käufe ausführlicher im Internet. Commerz Finanz

76 Prozent der Deutschen suchen regelmäßig online nach lokalen Informationen zu Geschäften und Dienstleistern in ihrer Stadt. 1&1

80 Prozent der Marketer haben Schwierigkeiten, Cross-Channel oder Cross-Device Daten für Personalisierung zu nutzen. eMarketer 

Gerade einmal 13 Prozent der deutschen CEO sehen eine integrierte Supply Chain als oberste Priorität. PwC / JDA Software.

Vier von zehn Senioren sind inzwischen online. Bitkom


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