8 kostenlose Tools für die Keywordsuche

Von Stephan Lamprecht | 16. Juni 2015 |

Titelgrafik Keywordtools für Händler
Bevor die Kunden überhaupt Waren bestellen, müssen sie den Online-Shop erst einmal finden. Suchmaschinenoptimierung gehört deswegen gerade auch für kleinere Shops zum Pflichtprogramm.
 
Aber wonach suchen die Kunden? In den Artikelbeschreibungen sollten die Begriffe auftauchen, die die Kunden im Kopf haben, wenn sie Google benutzen. Und diese Keywords müssen weder mit den Herstellerangaben noch den Ideen des Händlers übereinstimmen. Suchen mehr Menschen nach "Prospekthüllen" oder nach "Sichthüllen"? Oder vielleicht nach einem völlig anderen Wort?

Kostenlose Werkzeuge helfen bei der Recherche von passenden Keywords.

Google Suggest

Google liefert bereits selbst Antworten auf die Frage, nach welchen Begriffskombinationen am häufigsten gesucht wird. Die Vervollständigungsfunktion bei der Recherche mit Google kennt jeder. Ergänzt werden die Eingaben um weitere Begriffe, die von anderen Nutzern am häufigsten gesucht werden.

Google Suggest
Kennt jeder: Google Suggest zeigt, wonach andere Nutzer suchen.

Google Trends

Mit Trends legt Google eine Abfrage vor, mit der das Interesse der Nutzer an Begriffen im zeitlichen Verlauf nachverfolgt werden kann. Interessant ist hier zum Beispiel die Suche nach Marken- oder Produktnamen. So lässt sich gut einschätzen, wann sich Aktionen zu bestimmten Produkten oder Kategorien lohnen.

Google Keyword-Planer

Google zum 3.! Der Keyword-Planer ist Bestandteil von Adwords. Händler, die das Tool nutzen wollen, müssen sich also ein Konto dort einrichten. Auch wenn er gar nicht vorhat, Anzeigen zu schalten. Sehr praktisch ist die Funktion, sich Ideen für Anzeigen liefern zu lassen. Dazu gibt der Händler einen Suchbegriff oder eine URL ein. Google liefert dann Begriffskombinationen zurück, die thematisch passen können.

Soovle

Um sich einen Überblick über relevante Suchbegriffe auf verschiedenen Plattformen zu verschaffen, ist Soovle gut geeignet. Befragt werden unter anderem Wikipedia, YouTube und Amazon. Schade, dass sich die Treffer nicht exportieren lassen, um die Liste dann in anderen Diensten zur Detailbearbeitung zu verwenden. Es fehlt auch eine Angabe zum jeweiligen Suchvolumen, was die Einschätzung der Relevanz der einzelnen Treffer erschwert.

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Ubersuggest macht mehr aus Googles Funktionen.


Ubersuggest

Dieser Service reizt die Funktionen von Google Suggest richtig aus. Sie tragen eine Phrase ein, und Ubersuggest ermittelt dann alle von Google vorgeschlagenen Ergänzungen. Das ist praktisch, um auf Ideen für das Contentmarketing zu kommen. Suggest zeigt zwar an, dass eine nennenswerte Zahl von Nutzern nach dem Vorschlag gesucht hat. Es bleibt aber die Frage offen, wie viele das sind.

Rankingcheck

Die Datenbank von Rankingcheck nutzt einen ständig wachsenden Datenbestand an Suchabfragen. Es werden Angaben zum Suchvolumen sowie konkurrierenden Begriffen zurückgeliefert.

Semager

Die Vorschläge von Semager basieren auf Synonymen, der Abfrage von Thesauri und Assoziationstools. Im Kern handelt es sich also um eine semantische Abfrage, die nützlich ist, wenn es um die Ermittlung auch von etwa abseitigen Begriffen geht.

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Semantik berücksichtigt dieses Vorschlagstool.

Keywordtool.io

Über Geschmack kann bekanntlich bestens gestritten werden. Und sicherlich gibt es schickere Oberflächen als von Keywordtool.io. Ideen werden auf der Basis von Youtube, Google oder Bing vorgeschlagen. Angaben zum Suchvolumen sind nur einem kostenpflichtigen Zugang vorbehalten. Aber mit einem Klick auf die Spaltenüberschrift kann mit „Copy all“ das Material in die Zwischenablage zur Weiterverarbeitung kopiert werden.

Das beste Keyword finden

Die vorgestellten Werkzeuge liefern das Zahlenmaterial zur Ermittlung eines passenden Suchbegriffs. Aber wie werden Keywords eigentlich am besten ermittelt? Diese Slideshare-Präsentation fasst die notwendigen Schritte ganz gut zusammen.



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