
Payback öffnet App-Marktplatz für Händler
„PAYBACK Produkte“ startet als Beta in der App. Händler bekommen einen zusätzlichen Verkaufskanal, müssen aber Kategorie-Fit, Provisionen und Servicepflichten sauber rechnen.
21.175 Beiträge

„PAYBACK Produkte“ startet als Beta in der App. Händler bekommen einen zusätzlichen Verkaufskanal, müssen aber Kategorie-Fit, Provisionen und Servicepflichten sauber rechnen.

Wer an der Kasse, im Lager oder auf der Verkaufsfläche arbeitet, vertraut der eigenen Führungskraft seltener als Kolleginnen und Kollegen im Büro. Das legen Daten des US-Anbieters O.C. Tanner nahe, der am Mittwoch seinen „Global Culture Report 2027" vorstellt.

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Kuehne+Nagel und Amazon vertiefen ihre Zusammenarbeit für sieben Jahre, berichtet Haendlerbund.de. Der Schweizer Logistikkonzern setze mit Amazon bereits mehrere hundert Mio. Euro um und rechne mit langfristig mehreren Mrd. Euro. Kuehne+Nagel übernehme künftig auch die Logistik für die Infrastruktur von AWS, vom Bau über die Wartung bis zu Erweiterungen. Amazon erhalte zudem eine Kaufoption auf Kuehne+Nagel-Aktien, gekoppelt an kommerzielle Meilensteine.

Deutsche Unternehmen stecken 2026 voraussichtlich 28,7 Mrd. Euro in künstliche Intelligenz, 48 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Zeit.de. Ein wesentlicher Treiber sei generative KI: Ihr Volumen verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro, rund 40 Prozent des Markts. Software lege um 65 Prozent auf 16 Mrd. Euro zu, bei Dienstleistungen und Hardware betrage das Plus jeweils rund 30 Prozent. Für 2027 rechne der Marktforscher IDC mit weiteren 40 Prozent auf 40,3 Mrd. Euro.

Große Sprachmodelle sind mächtig, aber nicht intelligent, kommentiert Golem.de. Die Warnungen von Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei vor einer Superintelligenz seien vor allem Getöse von Marktschreiern, das durch die Medien noch verstärkt würde. Yann LeCun definiere Intelligenz als Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Genau dort hinke KI sogar Goldfischen hinterher. Benchmarks könnten Fähigkeiten messen, aber keine Intelligenz. OpenAI bescheinige seinen Astra-Modellen AGI, fasse den Begriff aber so weit, dass stellenweise schon ein Buchhaltungsprogramm die Kriterien erfülle.

In einem von neun Szenarien für das Jahr 2036 werden Filialen zu Abhol- und Retourenstellen, womöglich sogar zu Fulfillment-Knoten, skizziert eine Studie des EHI. Ein zweites Szenario verlagere die Kaufentscheidung in digitale Erlebniswelten, während die Logistik die Ware unsichtbar im Hintergrund nachschiebe. Das verlange automatisiertes Fulfillment, schnelle Bestandsreaktionen und ein belastbares Retourenmanagement. Händlern rät das EHI zu interoperablen Datenstrukturen, die Online-Shop und Filiale verzahnen, zu flexiblen Lager- und Transportkapazitäten – und dazu, die künftige Rolle ihrer Filialen zu prüfen.

DoorDash zahlt 131,5 Mio. Dollar, um eine Lohnuntersuchung der Stadt New York beizulegen, berichtet Businessinsider.com. Die Behörden hatten geprüft, ob der Lieferdienst das Mindestlohngesetz für Kuriere von 2023 einhält. Allein 83 Mio. Dollar betreffen die Wartezeit auf Aufträge, die New York vergüten lässt. Rund 6,6 Mio. Dollar habe DoorDash nie ausgezahlt, 5,7 Mio. verspätet, nach eigenen Angaben versehentlich. Jeder der 264.000 betroffenen Fahrer erhalte mindestens zehn Dollar, obwohl fast zwei Drittel um weniger als einen Dollar zu kurz gekommen seien.

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Google schaltet die KI-Suche in Gmail weltweit für zahlende Nutzer frei, berichtet ITMagazine.ch. Die Funktion beantworte Fragen in natürlicher Sprache und fasse Informationen aus mehreren Konversationen zusammen; etwa zu offenen Rechnungen oder anstehenden Geschäftsreisen. Der Haken: Gmail müsse auf Englisch eingestellt sein. Berechtigt seien die Business- und Enterprise-Tarife von Workspace sowie Privatkunden mit Google AI Plus, Pro oder Ultra. In Unternehmen müsse zudem ein Administrator Gemini für Gmail freischalten.

Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat Google wegen der Verarbeitung von Standortdaten eine ihrer höchsten Strafen aufgebrummt: 403 Mio. Euro, berichtet Fastcompany.com. Zwischen Mai 2018 und Februar 2020 habe der Konzern über drei Kontoeinstellungen, darunter den Standortverlauf, gegen die DSGVO verstoßen. Wer sie nutzte, habe womöglich nicht gewusst, dass Google seinen Aufenthaltsort für Werbung und Interessenprofile auswertete und länger speicherte als nötig. Binnen sechs Monaten müsse Google nachbessern.

Die Filiale als Abhol-, Retouren- und Versorgungsknoten: Dieses Zukunftsbild halten Fachleute aus Handel, Logistik und Wissenschaft in einer EHI-Szenariostudie für das Jahr 2036 am ehesten für realistisch. Fast gleichauf liegt ein Szenario, in dem Läden an Bedeutung verlieren. Und eine Entwicklung erwarten die Beteiligten, obwohl sie sie kaum wollen.

Fast die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen kauft regelmäßig zwischen Mitternacht und zwei Uhr online ein, zitiert Aktien.news Zahlen der britischen Vergleichsplattform Moneysupermarket. Bei den über 55-Jährigen sei es fast jeder Fünfte. Rund ein Viertel der nächtlichen Einkäufe laufe über Kreditkarte, Dispokredit oder BNPL. Das Smartphone sei längst der Geldbeutet: Im britischen Weihnachtsgeschäft 2025 seien 16,5 Mrd. Pfund über mobile Geräte geflossen, 14 Prozent mehr als 2024 und damit fast zwei Drittel aller Online-Ausgaben.

Meta, Nvidia und Broadcom lagern Schulden für KI-Infrastruktur per Restwertgarantie in Zweckgesellschaften aus, berichtet Golem.de. Nvidia garantiere 105 Mrd. Dollar für einen Campus in Ohio, der dafür 20 Jahre lang ausschließlich Nvidia-Hardware nutze. Dies summiere sich bei sieben Hyperscalern und Chipherstellern auf über 3,1 Bio. Dollar. Die Ratingagentur S&P Global schlage Differenzen auf die Verschuldung auf, wenn eine Garantie den Notverkaufswert übersteige. Die Aufschläge fielen bislang gering aus, weil Chips und Rechenzentren die abgesicherten Schulden meist decken.

Aliexpress und Temu gewinnen in Südkorea Nutzer, setzen aber weniger um, berichtet Chosun.com. Zusammen mit Shein seien die geschätzten Kartenzahlungen der Plattformen im August um 19,6 Prozent auf umgerechnet rund 91 Mio. Euro geschrumpft. Bei Aliexpress stehe einem Nutzerplus von 15,9 Prozent ein Zahlungsminus von 27,9 Prozent gegenüber. Marktführer Coupang habe dagegen um 12,6 Prozent auf rund 3,1 Mrd. Euro zugelegt. Analysten verweisen auf einen gesättigten Markt, den starken Dollar und die Schadstoffe in chinesischer Billigware.

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.
© Black Forest Labs / FluxGroße Sprachmodelle sind mächtig, aber nicht intelligent, kommentiert Golem.de. Die Warnungen von Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei vor einer Superintelligenz seien vor allem Getöse von Marktschreiern, das durch die Medien noch verstärkt würde. Yann LeCun definiere Intelligenz als Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Genau dort hinke KI sogar Goldfischen hinterher. Benchmarks könnten Fähigkeiten messen, aber keine Intelligenz. OpenAI bescheinige seinen Astra-Modellen AGI, fasse den Begriff aber so weit, dass stellenweise schon ein Buchhaltungsprogramm die Kriterien erfülle.

In einem von neun Szenarien für das Jahr 2036 werden Filialen zu Abhol- und Retourenstellen, womöglich sogar zu Fulfillment-Knoten, skizziert eine Studie des EHI. Ein zweites Szenario verlagere die Kaufentscheidung in digitale Erlebniswelten, während die Logistik die Ware unsichtbar im Hintergrund nachschiebe. Das verlange automatisiertes Fulfillment, schnelle Bestandsreaktionen und ein belastbares Retourenmanagement. Händlern rät das EHI zu interoperablen Datenstrukturen, die Online-Shop und Filiale verzahnen, zu flexiblen Lager- und Transportkapazitäten – und dazu, die künftige Rolle ihrer Filialen zu prüfen.

DoorDash zahlt 131,5 Mio. Dollar, um eine Lohnuntersuchung der Stadt New York beizulegen, berichtet Businessinsider.com. Die Behörden hatten geprüft, ob der Lieferdienst das Mindestlohngesetz für Kuriere von 2023 einhält. Allein 83 Mio. Dollar betreffen die Wartezeit auf Aufträge, die New York vergüten lässt. Rund 6,6 Mio. Dollar habe DoorDash nie ausgezahlt, 5,7 Mio. verspätet, nach eigenen Angaben versehentlich. Jeder der 264.000 betroffenen Fahrer erhalte mindestens zehn Dollar, obwohl fast zwei Drittel um weniger als einen Dollar zu kurz gekommen seien.

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Google schaltet die KI-Suche in Gmail weltweit für zahlende Nutzer frei, berichtet ITMagazine.ch. Die Funktion beantworte Fragen in natürlicher Sprache und fasse Informationen aus mehreren Konversationen zusammen; etwa zu offenen Rechnungen oder anstehenden Geschäftsreisen. Der Haken: Gmail müsse auf Englisch eingestellt sein. Berechtigt seien die Business- und Enterprise-Tarife von Workspace sowie Privatkunden mit Google AI Plus, Pro oder Ultra. In Unternehmen müsse zudem ein Administrator Gemini für Gmail freischalten.

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat Google wegen der Verarbeitung von Standortdaten eine ihrer höchsten Strafen aufgebrummt: 403 Mio. Euro, berichtet Fastcompany.com. Zwischen Mai 2018 und Februar 2020 habe der Konzern über drei Kontoeinstellungen, darunter den Standortverlauf, gegen die DSGVO verstoßen. Wer sie nutzte, habe womöglich nicht gewusst, dass Google seinen Aufenthaltsort für Werbung und Interessenprofile auswertete und länger speicherte als nötig. Binnen sechs Monaten müsse Google nachbessern.
© Black Forest Labs / FluxAlibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Die Filiale als Abhol-, Retouren- und Versorgungsknoten: Dieses Zukunftsbild halten Fachleute aus Handel, Logistik und Wissenschaft in einer EHI-Szenariostudie für das Jahr 2036 am ehesten für realistisch. Fast gleichauf liegt ein Szenario, in dem Läden an Bedeutung verlieren. Und eine Entwicklung erwarten die Beteiligten, obwohl sie sie kaum wollen.

Fast die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen kauft regelmäßig zwischen Mitternacht und zwei Uhr online ein, zitiert Aktien.news Zahlen der britischen Vergleichsplattform Moneysupermarket. Bei den über 55-Jährigen sei es fast jeder Fünfte. Rund ein Viertel der nächtlichen Einkäufe laufe über Kreditkarte, Dispokredit oder BNPL. Das Smartphone sei längst der Geldbeutet: Im britischen Weihnachtsgeschäft 2025 seien 16,5 Mrd. Pfund über mobile Geräte geflossen, 14 Prozent mehr als 2024 und damit fast zwei Drittel aller Online-Ausgaben.

Meta, Nvidia und Broadcom lagern Schulden für KI-Infrastruktur per Restwertgarantie in Zweckgesellschaften aus, berichtet Golem.de. Nvidia garantiere 105 Mrd. Dollar für einen Campus in Ohio, der dafür 20 Jahre lang ausschließlich Nvidia-Hardware nutze. Dies summiere sich bei sieben Hyperscalern und Chipherstellern auf über 3,1 Bio. Dollar. Die Ratingagentur S&P Global schlage Differenzen auf die Verschuldung auf, wenn eine Garantie den Notverkaufswert übersteige. Die Aufschläge fielen bislang gering aus, weil Chips und Rechenzentren die abgesicherten Schulden meist decken.
© Black Forest Labs / FluxAliexpress und Temu gewinnen in Südkorea Nutzer, setzen aber weniger um, berichtet Chosun.com. Zusammen mit Shein seien die geschätzten Kartenzahlungen der Plattformen im August um 19,6 Prozent auf umgerechnet rund 91 Mio. Euro geschrumpft. Bei Aliexpress stehe einem Nutzerplus von 15,9 Prozent ein Zahlungsminus von 27,9 Prozent gegenüber. Marktführer Coupang habe dagegen um 12,6 Prozent auf rund 3,1 Mrd. Euro zugelegt. Analysten verweisen auf einen gesättigten Markt, den starken Dollar und die Schadstoffe in chinesischer Billigware.

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.