
Apples Update macht Store-Geräte zur Chefsache
Mehr als 20 geschlossene Apple-Lücken sind kein IT-Randthema. Händler müssen jetzt klären, welche Geräte sofort patchen und welche erst durch den Testlauf müssen.

Serie „Handelslogistik 2026“, Teil 3 von 3: Anbieter nennen Amortisationszeiträume von ein bis drei Jahren. McKinsey hält dagegen, die Amortisation dauere häufig länger als der Mietvertrag für die Halle, in der automatisiert wird. Dazwischen liegt die Entscheidung, die Handelsunternehmen 2026 treffen müssen.

Mehr als 20 geschlossene Apple-Lücken sind kein IT-Randthema. Händler müssen jetzt klären, welche Geräte sofort patchen und welche erst durch den Testlauf müssen.

91 Prozent der Finanzchefs im europäischen Mittelstand planen Skalierung. Händler sollten vor dem nächsten Kanal prüfen, ob ERP, Payment und Buchhaltung Brüche produzieren.

Googles Kauf von Airline-Mails zeigt: Servicekommunikation hat KI-Wert. Händler sollten vor jeder Weitergabe Zweckbindung, Löschfristen und Vertrauen prüfen.

55.000 Steam-Rückerstattungen zeigen, wie riskant digitale Refund-Regeln werden können. Händler brauchen andere Kennzahlen als im Paketgeschäft.

Shein verschiebt sein Hongkonger Börsendebüt auf den 1. September, berichtet Scmp.com. Der Fast-Fashion-Konzern habe nicht rechtzeitig genügend Investorenaufträge zusammenbekommen. Im ersten Quartal habe Shein wegen des Wegfalls der amerikanischen De-minimis-Regelung 99 Mio. Dollar Verlust verbucht, nach 395 Mio. Dollar Gewinn im Vorjahresquartal. Die Höchstbewertung für den IPO liege bei 30 Mrd. Dollar.

Chinas Justizministerium hat die EU-Untersuchung gegen JD.com als unzulässige extraterritoriale Rechtsausübung zurückgewiesen, berichtet Malaymail.com. Die EU-Kommission hatte im Mai im Rahmen der versuchten Übernahme von Ceconomy durch JD.com eine vertiefte Prüfung begonnen, weil sie staatliche Subventionen hinter dem hohen Kaufangebot vermute. Nun warne Peking alle Organisationen und Einzelpersonen ausdrücklich davor, mit den EU-Ermittlern zu kooperieren.

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.

Der Zahlungsabwickler Stripe kauft die KI-Plattform OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Davon gingen 1,5 Mrd. an die Gründer und sechs Mrd. an die Investoren. Der drei Jahre alte Dienst habe damit seinen Marktwert seit Mai mehr als verfünffacht. OpenRouter biete seinen zehn Mio. Nutzern die Möglichkeit, auf über 500 verschiedene KI-Modelle zuzugreifen, diese jederzeit zu wechseln und dabei die Kosten besser im Griff zu haben.

Die KI ist auch im Schweizer B2B-Einkauf angekommen, spaltet die Branche aber entlang der Unternehmensgröße, zitiert Carpathia.ch den „B2B-Monitor 2026“. So nutzten 27 Prozent aller Befragten KI für Produkt- oder Lieferantensuche, bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden seien es hingegen 54 Prozent. Insgesamt zeigten sich die Erwartungen an neue Technologien gedämpft. Gehe es um Dienstleistungen, bleibe mit 92 Prozent Zustimmung der persönliche menschliche Ansprechpartner wichtig.

Frankreichs Verbraucherschutzbehörde DGCCRF hat den Online-Modehändler Boohoo mit 2,3 Mio. Euro Bußgeld belegt, berichtet Theguardian.com. 40 Prozent der geprüften Rabattaktionen seien gar keine echten Preisnachlässe gewesen, sieben Prozent fielen geringer aus als beworben, 48 Prozent bedeuteten sogar verdeckte Preiserhöhungen. Zusätzlich habe Boohoo Kunststoffartikel als „Leder“ oder „Wildleder“ ausgezeichnet und damit gegen französische Kennzeichnungsregeln verstoßen.

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.
© Black Forest Labs / FluxChinas Justizministerium hat die EU-Untersuchung gegen JD.com als unzulässige extraterritoriale Rechtsausübung zurückgewiesen, berichtet Malaymail.com. Die EU-Kommission hatte im Mai im Rahmen der versuchten Übernahme von Ceconomy durch JD.com eine vertiefte Prüfung begonnen, weil sie staatliche Subventionen hinter dem hohen Kaufangebot vermute. Nun warne Peking alle Organisationen und Einzelpersonen ausdrücklich davor, mit den EU-Ermittlern zu kooperieren.

Der Zahlungsabwickler Stripe kauft die KI-Plattform OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Davon gingen 1,5 Mrd. an die Gründer und sechs Mrd. an die Investoren. Der drei Jahre alte Dienst habe damit seinen Marktwert seit Mai mehr als verfünffacht. OpenRouter biete seinen zehn Mio. Nutzern die Möglichkeit, auf über 500 verschiedene KI-Modelle zuzugreifen, diese jederzeit zu wechseln und dabei die Kosten besser im Griff zu haben.

Die KI ist auch im Schweizer B2B-Einkauf angekommen, spaltet die Branche aber entlang der Unternehmensgröße, zitiert Carpathia.ch den „B2B-Monitor 2026“. So nutzten 27 Prozent aller Befragten KI für Produkt- oder Lieferantensuche, bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden seien es hingegen 54 Prozent. Insgesamt zeigten sich die Erwartungen an neue Technologien gedämpft. Gehe es um Dienstleistungen, bleibe mit 92 Prozent Zustimmung der persönliche menschliche Ansprechpartner wichtig.

Frankreichs Verbraucherschutzbehörde DGCCRF hat den Online-Modehändler Boohoo mit 2,3 Mio. Euro Bußgeld belegt, berichtet Theguardian.com. 40 Prozent der geprüften Rabattaktionen seien gar keine echten Preisnachlässe gewesen, sieben Prozent fielen geringer aus als beworben, 48 Prozent bedeuteten sogar verdeckte Preiserhöhungen. Zusätzlich habe Boohoo Kunststoffartikel als „Leder“ oder „Wildleder“ ausgezeichnet und damit gegen französische Kennzeichnungsregeln verstoßen.

Punkteprogramme werden zur First-Party-Datenquelle. Händler brauchen dafür nicht mehr Tricks, sondern klare Gegenwerte, Datendiät und sichtbare Regeln.

Wenn digitale Filme verschwinden, wackelt mehr als ein Regal im Playstation-Store. Händler müssen das Wort „kaufen“ neu absichern.

200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.

Der neue Energiesparmodus zeigt: Wer Filialdaten in Maps vernachlässigt, verliert Kunden genau im Moment der Kaufabsicht.

Anthropics Test bricht keine Shop-Verschlüsselung. Er zeigt aber, warum Händler Kryptografie, Secrets und API-Flows jetzt maschinenlesbar inventarisieren müssen.

Die Nachfrage nach IT-Experten sinkt. Händler sollten jetzt nicht pauschal sparen, sondern entscheiden: Kundennahes Know-how ins Haus, austauschbare Umsetzung raus.

Der mögliche Sprung auf 3,5 Milliarden Pfund zeigt: Online-Lebensmittel rechnen sich nicht durch Nachfrage allein, sondern durch operative Dichte.

Der 65-Mio.-Euro-Zukauf zeigt, wann DTC-Marken an organische Grenzen stoßen. Für Händler wird Portfolio-Management zum Prüfstein.

Die Nachfrage nach IT-Experten sinkt. Händler sollten jetzt nicht pauschal sparen, sondern entscheiden: Kundennahes Know-how ins Haus, austauschbare Umsetzung raus.

Der mögliche Sprung auf 3,5 Milliarden Pfund zeigt: Online-Lebensmittel rechnen sich nicht durch Nachfrage allein, sondern durch operative Dichte.

Der 65-Mio.-Euro-Zukauf zeigt, wann DTC-Marken an organische Grenzen stoßen. Für Händler wird Portfolio-Management zum Prüfstein.

The Platform Group erreichte im ersten Halbjahr ein bereinigtes Ebitda von 40,8 Mio. Euro und damit einen historischen Höchststand, meldet Wallstreet-Online.de. 8,4 Mio. aktive Kunden hätten 6,2 Mio. Bestellungen mit einem durchschnittlichen Warenkorb von 129 Euro ausgelöst. Das Bruttowarenvolumen sei um 20,9 Prozent auf 788,6 Mio. Euro geklettert, der Nettoumsatz um 22,7 Prozent auf 421,0 Mio. Euro.

Alibabas neue Sparte „AI Cloud and Compute Services“ habe im vergangenen Quartal 45 Prozent zugelegt und umgerechnet 7,26 Mrd. Dollar umgesetzt, berichtet Scmp.com. Die KI-Produkte allein hätten 1,86 Mrd. Dollar eingespielt. Das Kerngeschäft E-Commerce sei vier Prozent auf 30,89 Mrd. Dollar gewachsen. Insgesamt habe sich der Konzernumsatz um neun Prozent auf 40,35 Mrd. Dollar erhöht, der bereinigte Gewinn habe vier Mrd. Dollar erreicht. Die Investitionen seien um 75 Prozent auf 10,16 Mrd. Dollar geklettert.

Walmarts weltweiter E-Commerce-Umsatz legte im zweiten Geschäftsquartal um 23 Prozent zu, berichtet Economictimes.com. Der gesamte Konzernumsatz sei um 5,9 Prozent auf 187,9 Mrd. Dollar geklettert. Besonders kräftig habe das Werbegeschäft mit einem Plus von 38 Prozent zugelegt, die Einnahmen aus bezahlten Mitgliedschaften seien um 17 Prozent gewachsen. Das operative Ergebnis sei um 28,8 Prozent gestiegen, allerdings hätten Rückerstattungen aus Zöllen hier einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Mobile Commerce zerfällt in sechs Kanäle mit jeweils eigenen Bruchstellen zwischen Interesse und Kaufabschluss, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Analyse. Weltweit legten zwar 11,18 Prozent der Onlinebesucher Artikel in den Warenkorb, aber nur 2,68 Prozent schlössen den Kauf tatsächlich ab; die Abbruchquoten reichten von 66,7 Prozent bei Edelmetallen bis zu 83,8 Prozent bei Möbeln. Die Analyse empfehle Ein-Klick-Zahlungen im Checkout und exklusive Mehrwerte bei Benutzung der Händler-App.

Besonders chinesische E-Commerce-Unternehmen bauen in Europa zunehmend neue Lagerstrukturen auf und verändern dadurch die Nachfrage nach Gewerbe-Immobilien, berichtet Retail-News.de. Um Handels- und Zollrisiken zu senken, ersetzten sie Luftfracht und Direktversand durch regionale Bestände. Gefragt seien vor allem Standorte in Polen sowie entlang der Achse Rotterdam–Duisburg–Nordrhein-Westfalen. Dabei würden Bestandsimmobilien wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit bevorzugt. Die durchschnittliche europäische Spitzenmiete liege bei 7,52 Euro je Quadratmeter; Investoren zahlten für eine Lagerhalle im Schnitt rund das 18-Fache der Jahresmiete.

Besonders chinesische E-Commerce-Unternehmen bauen in Europa zunehmend neue Lagerstrukturen auf und verändern dadurch die Nachfrage nach Gewerbe-Immobilien, berichtet Retail-News.de. Um Handels- und Zollrisiken zu senken, ersetzten sie Luftfracht und Direktversand durch regionale Bestände. Gefragt seien vor allem Standorte in Polen sowie entlang der Achse Rotterdam–Duisburg–Nordrhein-Westfalen. Dabei würden Bestandsimmobilien wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit bevorzugt. Die durchschnittliche europäische Spitzenmiete liege bei 7,52 Euro je Quadratmeter; Investoren zahlten für eine Lagerhalle im Schnitt rund das 18-Fache der Jahresmiete.
© Black Forest Labs / FluxMobile Commerce zerfällt in sechs Kanäle mit jeweils eigenen Bruchstellen zwischen Interesse und Kaufabschluss, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Analyse. Weltweit legten zwar 11,18 Prozent der Onlinebesucher Artikel in den Warenkorb, aber nur 2,68 Prozent schlössen den Kauf tatsächlich ab; die Abbruchquoten reichten von 66,7 Prozent bei Edelmetallen bis zu 83,8 Prozent bei Möbeln. Die Analyse empfehle Ein-Klick-Zahlungen im Checkout und exklusive Mehrwerte bei Benutzung der Händler-App.
Die etailment-Redaktion bringt langjährige Branchenerfahrung mit — und dieselbe Leidenschaft für den digitalen Handel wie unsere Leserinnen und Leser.
Team kennenlernenetailment ist die erste Anlaufstelle für alle, die den digitalen Handel gestalten: Wir liefern Entscheiderinnen und Entscheidern täglich frische Analysen, Strategien und Inspiration zu E-Commerce, Payment, Logistik und Marketing — fundiert, unabhängig und nah an der Praxis.
Mehr über uns