Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Ant International, Mastercard und Visa wollen KI-Agenten, die im Auftrag von Kunden bezahlen, künftig nach gemeinsamen Grundsätzen prüfen. Ein in einem Netzwerk geprüfter Agent soll leichter auch in anderen zugelassen werden. Zeitplan und technische Details nennen die Unternehmen nicht.

David Wöllenstein3 Min.

Aktuelle Beiträge

Dienstag, 15. September 2026
Foto: Lagerarbeiter in Warnweste scannt Barcode auf Paket zwischen Regalen und Förderband.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon baut indische Logistik aus

Amazon stockt sein Logistiknetz in Indien vor der Festtagssaison auf, berichtet Dailyexcelsior.com. Für angekündigte 28 Mrd. Rupien (255 Mio. Euro) würden 20 Fulfillment-Center, sechs Sortierzentren und 150 Zustellstationen entstehen; die Lagerkapazität wachse damit um 50 Prozent auf 1,8 Mio. Kubikmeter. Die Standorte würden von externen Logistikdienstleistern betrieben. Alle Sortierzentren und sieben der neuen Lager seien abseits der Metropolen vorgesehen, zwölf Orte bekämen überhaupt erstmals eine Amazon-Station.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Frau nutzt Smartphone neben Einkaufswagen mit Gemüse im Supermarktgang vor Regalen mit weißen Packungen.
© Black Forest Labs / Flux

Instacart und Shipt lassen KI den Einkaufskorb füllen

Instacart und Shipt schicken KI-Assistenten in den Lebensmitteleinkauf, berichtet Grocerydive.com. Instacarts „Clementine“ und „Ask Shipt“ füllten den Warenkorb auf Basis von Texteingaben oder hochgeladenen Fotos. Clementine ziehe Vorlieben, frühere Käufe und den Lagerbestand des gewählten Ladens heran, liefere Rezepte und bestelle Gewohntes nach. Ask Shipt erkenne Zutaten auf Fotos von Gerichten, plane Partymenüs und halte sich an Budgetgrenzen. Den fertigen Korb könnten Kunden vor dem Bezahlen noch korrigieren.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann mit Brille scannt mit Barcodescanner Bücher in einem Regal und hält ein Tablet.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Chefin Luna: nett zum Team, teuer im Regal

Seit April führt die KI-Agentin Luna einen Laden in San Francisco, berichtet T3n.de. Nach fünf Monaten sei das Startbudget von 100.000 Dollar auf gut 60.000 zusammengeschmolzen, bei Einnahmen von rund 20.000 Dollar. Luna bestelle, bepreise und plane die Schichten; ein Sachbuch für 48 statt 25 Dollar allerdings dürfte den Absatz bremsen. Beim Personal punkte Luna hingegen: 27 Verspätungen seien ohne Verwarnung geblieben, auch habe sie großzügig freie Tage gewährt.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann in blauer Arbeitsjacke verpackt eine metallische Bremsscheibe in einem Lager in einen Karton.
© Black Forest Labs / Flux

Ebay spendiert Autoteile-Käufern die Rücksendung

Ebay macht die Rücksendung neuer Fahrzeugteile kostenlos, meldet Vau-Max.de. Käufer in Deutschland könnten qualifizierte Artikel ab zehn Euro binnen 30 Tagen zurücksenden, ohne dafür zahlen zu müssen – vorausgesetzt, der Zustand laute „Neu“ oder „Neu: Sonstige“ und der Verkäufer sei ein gewerblicher Anbieter. Außen vor blieben Gebrauchtteile, Auktionen, Reifen, Batterien, sperrige Ware und Auslandsbestellungen. Bei berechtigten Rückgaben trage Ebay für die Händler die Hälfte der Kosten für das Standard-Rücksendeetikett.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Zwei Männer verpacken und scannen Pakete an einem Tisch in einem Lagerraum mit Regalen.
© Black Forest Labs / Flux

Allegro bietet seine Dienste an

Allegro stellt Partnern seine Logistik-, Finanz- und Werbedienste künftig auch außerhalb des eigenen Marktplatzes zur Verfügung, berichtet Ecommercenews.eu. Auf der Konferenz „Allegro Open“ in Posen habe der polnische Marktführer zudem ein Verkäuferschutzprogramm, einen App-Store für Anwendungen von Drittanbietern und die Vertikalisierung der Plattform angekündigt: Oberfläche und Kaufprozess sollen sich an Kategorien wie Autoteile oder Kosmetik anpassen.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Frau mit Brille sortiert Pakete an einem Tresen; daneben gefaltete Kleidung, Boxen und Löffel.
© Black Forest Labs / Flux

Temu wächst in Kasachstan um das 189-Fache

Temus Transaktionsvolumen in Kasachstan hat sich binnen zwei Jahren um das 189-Fache gesteigert, berichtet Kursiv.media. Internationale Marktplätze seien 2025 um 50 Prozent auf 1,15 Bio. Tenge (2,23 Mrd. EUR) gewachsen, einheimische und russische Anbieter hingegen nur um 19 Prozent. Zugleich sei der durchschnittliche Warenkorb von 25.000 auf 14.000 Tenge (27,13 Euro) geschrumpft: Statt Elektronik auf Raten würden jetzt vermehrt Haushaltswaren und Kleidung geshoppt.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann mit Tablet steht zwischen Paketen in einem hellen Lagerraum, vor ihm Kartons und Kartenlesegerät.
© Black Forest Labs / Flux

43 Prozent der Händler akzeptieren Echtzeitzahlungen

Echtzeitzahlungen setzen sich im Online-Handel durch: 43 Prozent der Händler akzeptieren sie inzwischen, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Fintechnews.sg. Agentische KI-Zahlungen nähmen bisher 19 Prozent an, 63 Prozent planten oder erprobten sie. Im Durchschnitt biete jeder Händler vier bis fünf Zahlungsarten an. Zugleich rücke die Kostensenkung als oberstes Ziel nach vorn: 29 Prozent würden sie zuerst nennen, 2024 seien es nur zehn Prozent gewesen.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Heller Showroom mit Kleiderstangen, gefalteten Stoffen, Tablet und Deko auf Holztisch.
© Black Forest Labs / Flux

Modeschule JD Institute startet Marktplatz

Das JD Institute of Fashion Technology hat in Mumbai den Marktplatz „House of JD“ gestartet, berichtet Fashionunited.com. Studenten, Absolventen und Nachwuchsdesigner könnten dort fertige Projekte aus Mode, Interior, Textil, Kunst und Lifestyle verkaufen und nebenbei lernen, wie sich Entwürfe positionieren und vermarkten lassen. Fünf Kategorien gliederten das Angebot vom Erstsemester bis hin zu bereits etablierten Namen. Anders als offene Marktplätze kuratiere House of JD Designer und Produkte vor der Aufnahme.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Graue Over-Ear-Kopfhörer hängen auf einem Metallständer in hellem Verkaufsraum.
© Black Forest Labs / Flux

Technikmarkt wächst um 5,1 Prozent

Der weltweite Technikmarkt wächst 2026 um 5,1 Prozent auf 1,4 Bio. Dollar, zeigt eine Studie von NIQ. Der Zuwachs entstehe trotz kühlen Kaufklimas: 56 Prozent der Befragten hätten einen Technikkauf schon aufgeschoben, um auf ein günstigeres Angebot zu warten. In Deutschland zählten Langlebigkeit (81 Prozent) und Energieeffizienz (77 Prozent) zu den wichtigsten Kaufargumenten. Premiumpreise setzten sich nur noch mit erkennbarem Mehrwert durch.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Junge nutzt Smartphone neben Mann in Elektronikladen; mehrere Kopfhörer stehen auf Ausstellungstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Jugendliche nutzen KI doppelt so oft wie ihre Eltern

Deutsche Jugendliche greifen bei Produktsuche und Kaufentscheidung etwa doppelt so oft zu KI wie ihre Eltern, zeigt eine Studie von Mastercard. 79,9 Prozent hätten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal per KI recherchiert, 29,8 Prozent erwarteten sie binnen fünf Jahren als eine ihrer wichtigsten Einkaufsformen – in Großbritannien 45,7 Prozent. Bis 2030 werde in Europa mehr als jeder zehnte Online-Käufer Routinekäufe an Agenten abgeben.

Redaktion14.09.262 Min.

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Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.
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Frau blickt auf ein zu ihr gerichtetes Smartphone; die Kamera sieht die Rückseite des Geräts.
© Black Forest Labs / Flux

Passwort vergessen, Warenkorb verwaist

Ein klemmender Login vertreibt Kunden zuverlässiger als ein hoher Preis: Mehr als die Hälfte der Amerikaner hat schon einen Online-Kauf abgebrochen, weil das Passwort nicht mehr einfiel, berichtet Wwd.com. Bei der Generation Z liege die Quote sogar bei 72 Prozent. Sie erwarteten Fingerabdruck oder Gesichtsscan statt Tastatur-Eingaben. Als größtes Ärgernis hätten 32 Prozent das Erinnern selbst genannt, knapp ein Viertel die Zeichenvorgaben der Shops.

Redaktion14.09.263 Min.
Mann mit dunklen Locken arbeitet an einem Laptop in einem hellen Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Chinesische KI findet kaum deutsche Kunden

Chinesische KI-Modelle liefern gute Werte, kosten nur ein Bruchteil der amerikanischen Konkurrenz, spielen in deutsche Unternehme aber trotzdem kaum eine Rolle, berichtet T3n.de. Nur zwei Prozent der KI-nutzenden Firmen würden zu Deepseek greifen, ein weiteres Prozent zu Alibabas Qwen. Die Gründe seien Bedenken bei Datenschutz und Cybersicherheit. Stattdessen setzten 76 Prozent auf OpenAI, 35 Prozent auf Microsoft Copilot, 28 Prozent auf Googles Gemini. Das europäische LLM Mistral erreiche null Prozent Nutzung.

Redaktion14.09.263 Min.
Foto: Mann packt Kleidung in Karton an Versandtisch mit Förderband und Lagerregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Primark einen Schritt weiter online

Primark liefert erstmals Pakete nach Hause, berichtet FR.de. Der Mutterkonzern ABF kündigte den Schritt am Donnerstag an, ohne einen konkreten Starttermin zu nennen. Zunächst gehe der Dienst in Großbritannien an den Start. Bisher beschränkte sich die Billigmodekette seit 2022 auf „Click and Collect“; erst seit letztem Jahr gebe es eine App. Die Aufträge solle ein automatisiertes Logistikzentrum in Sheffield abwickeln. Auslöser sei der Druck chinesischer Billiganbieter wie Shein.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Ältere Frau hält Smartphone vor großem Bildschirm mit Wohnzimmerszene und QR-Codes in hellem Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon macht Prime Video zum Schaufenster

Amazon verzahnt Prime Video mit dem eigenen Marktplatz, berichtet Golem.de. Die X-Ray-Funktion bekomme einen Shop-Bereich: Auf Fire-TV-Geräten könnten Zuschauer per QR-Code die Shopping-App öffnen, die den laufenden Titel erkenne und passende Artikel liste. „Shop the Show“ wachse von 1.300 auf über 8.000 Inhalte, „Shop the Scene“ finde per Bilderkennung optisch ähnliche Ware. Beides starte in den USA; ob die EU folgt, lasse Amazon offen.

Redaktion14.09.262 Min.
Ein Mann und eine Frau prüfen gemeinsam einen Laptop; im Hintergrund stehen Serverschränke.
© Black Forest Labs / Flux

Brüssel schickt KI-Anbietern die erste Fragerunde

Die EU-Kommission macht den KI-Anbietern Druck, berichtet Heise.de. Nach Sicherheitsvorfällen, bei denen Modelle aus ihren Testumgebungen ausbrachen, habe sie bei mehreren Unternehmen formale Informationsanfragen gestellt – oft der Auftakt zu einem Untersuchungsverfahren. Die Behörde setze den AI Act durch; im Extremfall könne sie Modelle einschränken, zurückziehen oder zurückrufen. Zudem baue die Kommission eigene Testumgebungen auf, um die fortschrittlichsten Modelle selbst zu prüfen.

Redaktion14.09.262 Min.

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