
Fälschungsschutz: Warum neue Etiketten Prozesse brauchen
Optische Signaturen können Fakes besser sichtbar machen. Für Händler entscheidet sich der Nutzen aber an Wareneingang, Listing und Retourenprüfung.

Mit KI-Assistenten ändern sich die Voraussetzungen für personalisierte Einkaufserlebnisse. Christina Schönfeld, Director DACH & CEMEA beim Suchtechnologie-Anbieter Algolia, erklärt, warum die Produktsuche dabei zur zentralen Infrastruktur im Handel wird.

Optische Signaturen können Fakes besser sichtbar machen. Für Händler entscheidet sich der Nutzen aber an Wareneingang, Listing und Retourenprüfung.

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Uber will in den kommenden Jahren zehn Mrd. Dollar in sein Robotaxi-Geschäft stecken, meldet Wiwo.de. Bis Jahresende sollten die fahrerlosen Fahrzeuge in 15 statt bislang sieben Städten rollen. Wichtigster Partner bleibe zwar, wie seit 2023, die Alphabet-Tochter Waymo, doch habe sich die Beziehung abgekühlt. Rückenwind komme aus dem Fußball: Befeuert von der WM sei der Umsatz um zwölf Prozent auf 14,19 Mrd. Dollar gestiegen und der Nettogewinn um 77 Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar.

Tiktok Shop hält im vietnamesischen E-Commerce einen Marktanteil von 41 Prozent, ein Plus von zwölf Prozentpunkten binnen eines Jahres, meldet Vietnam.vn. Seit dem Markteintritt im April 2022 trage das Modell „Discovery Commerce“ den Aufstieg, bei dem Videos und Livestreams Kauflust wecken. Interessanter aber sei die zweite Bewegung: Nach Tiktok-Shop-Zahlen wachse der Umsatz aus aktiver Suche um 55 Prozent, jener der Shop-Seite um 67 Prozent. Der Konzern wandele sich zu einem Suchmarktplatz.

Steigende Lizenz- und Tokenkosten für KI-Dienste binden IT-Budgets und bremsen die Modernisierung, zitiert Golem.de die Lünendonk-Studie 2026. Zwar hätten viele Firmen ihre Etats erhöht, doch die verbrauchsabhängige Abrechnung der KI-Tools verenge den Spielraum. Bedingt durch die maue Konjunktur wären die Unternehmen gezwungen, ihre KI-Investitionen streng auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Als drängendste Probleme hätten die Befragten Cybersicherheit (92 Prozent) und IT-Modernisierung (74 Prozent) genannt.

Amazon rüstet seinen Verkäufer-Assistenten mit einer Diagnosefunktion für die Buybox auf, meldet Haendlerbund.de. Händler könnten künftig direkt fragen, warum ihr Angebot nicht hervorgehoben werde. Die KI durchleuchte dafür Preis, Verkäuferleistung und Lagerbestand und benenne Schwachstellen in vier Feldern: Kaufbarkeit, Preisabstand zum Gewinner-Angebot, Liefertempo und regionale Lücken. Bis zu zehn ASINs prüfe der Assistent pro Gespräch und liefere neben der Analyse gleich Optimierungstipps mit.

Die vierte Hitzewelle des Sommers krempelt das Kaufverhalten der Briten um, berichtet Channelx.world. Bei Debenhams sei die Suche nach „Air Con“ (Klimaanlage) um 4.442 Prozent gestiegen, jene nach „Fan“ (Ventilator) um 1.165 Prozent. Die Website-Kategorie „Cooling“ habe ihren Umsatz mehr als verdreifacht. Außerdem hätten die Briten in einem der heißesten Sommer ihrer Geschichte auch mehr als dreimal so viele Sonnenliegen, Pavillons und Picknickartikel gekauft.

Zooplus macht in Deutschland seinen Online-Shop zum eigenen Marktplatz, meldet Retail-News.de. Der Heimtier-Spezialist erweitere damit sein Sortiment um rund 10.000 Artikel, von denen 65 Prozent auf das gefragteste Segment entfielen: Zubehör. Drittanbieter erhielten eigenen Zugang zu einer großen Tierhalter-Community; besonders kleine Anbieter und Start-ups könnten so schneller ihre Reichweite ausbauen.

Shopify steigerte im zweiten Quartal laut Pressemitteilung den Umsatz um 34 Prozent auf 3,58 Mrd. Dollar. Das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen habe 115,57 Mrd. Dollar erreicht, ein Plus von 32 Prozent. Präsident Harley Finkelstein sprach von einem „Monsterquartal“ und verwies auf KI als Wachstumstreiber. Das Händlergeschäft habe mit 37 Prozent am kräftigsten geschoben. Für das dritte Quartal erwarte Shopify erneut ein Wachstum von gut 30 Prozent.

Rebuy übernimmt den Ankaufsdienst Zeercle, der auch für Konkurrenten Momox interessant hätte sein können, berichtet Handelsblatt.com. Zeercle organisiere in Buchhandlungen wie Hugendubel, Cultura und Mondadori die Inzahlungnahme gebrauchter Bücher. Die Übernahme verschaffe Rebuy zugleich eine Brücke in den stationären Handel und jährlich eine Mio. zusätzliche Exemplare. 2024 habe die Berliner Recommerce-Plattform 9,7 Mio. gebrauchte Bücher verkauft und damit gut 70 Mio. Euro umgesetzt.

Die vierte Hitzewelle des Sommers krempelt das Kaufverhalten der Briten um, berichtet Channelx.world. Bei Debenhams sei die Suche nach „Air Con“ (Klimaanlage) um 4.442 Prozent gestiegen, jene nach „Fan“ (Ventilator) um 1.165 Prozent. Die Website-Kategorie „Cooling“ habe ihren Umsatz mehr als verdreifacht. Außerdem hätten die Briten in einem der heißesten Sommer ihrer Geschichte auch mehr als dreimal so viele Sonnenliegen, Pavillons und Picknickartikel gekauft.
© Black Forest Labs / FluxAmazon rüstet seinen Verkäufer-Assistenten mit einer Diagnosefunktion für die Buybox auf, meldet Haendlerbund.de. Händler könnten künftig direkt fragen, warum ihr Angebot nicht hervorgehoben werde. Die KI durchleuchte dafür Preis, Verkäuferleistung und Lagerbestand und benenne Schwachstellen in vier Feldern: Kaufbarkeit, Preisabstand zum Gewinner-Angebot, Liefertempo und regionale Lücken. Bis zu zehn ASINs prüfe der Assistent pro Gespräch und liefere neben der Analyse gleich Optimierungstipps mit.

Zooplus macht in Deutschland seinen Online-Shop zum eigenen Marktplatz, meldet Retail-News.de. Der Heimtier-Spezialist erweitere damit sein Sortiment um rund 10.000 Artikel, von denen 65 Prozent auf das gefragteste Segment entfielen: Zubehör. Drittanbieter erhielten eigenen Zugang zu einer großen Tierhalter-Community; besonders kleine Anbieter und Start-ups könnten so schneller ihre Reichweite ausbauen.

Shopify steigerte im zweiten Quartal laut Pressemitteilung den Umsatz um 34 Prozent auf 3,58 Mrd. Dollar. Das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen habe 115,57 Mrd. Dollar erreicht, ein Plus von 32 Prozent. Präsident Harley Finkelstein sprach von einem „Monsterquartal“ und verwies auf KI als Wachstumstreiber. Das Händlergeschäft habe mit 37 Prozent am kräftigsten geschoben. Für das dritte Quartal erwarte Shopify erneut ein Wachstum von gut 30 Prozent.

Rebuy übernimmt den Ankaufsdienst Zeercle, der auch für Konkurrenten Momox interessant hätte sein können, berichtet Handelsblatt.com. Zeercle organisiere in Buchhandlungen wie Hugendubel, Cultura und Mondadori die Inzahlungnahme gebrauchter Bücher. Die Übernahme verschaffe Rebuy zugleich eine Brücke in den stationären Handel und jährlich eine Mio. zusätzliche Exemplare. 2024 habe die Berliner Recommerce-Plattform 9,7 Mio. gebrauchte Bücher verkauft und damit gut 70 Mio. Euro umgesetzt.

Neue bevh-Signale zeigen: Marktplätze ziehen im E-Commerce davon. Für Händler zählt jetzt, ob Payment, Daten und Seller-Prozesse skalieren.

Großspeicher ohne Lithium machen Strom zur Standortfrage im Handel. Wer PV, Kühlung, Ladepunkte und Logistik zusammendenkt, kann Kostenrisiken früher begrenzen.

Anthropics KI hat nicht das Internet geknackt. Für Händler ist der Fall trotzdem ein Weckruf: Verschlüsselung, Passwörter und Zuständigkeiten brauchen einen Realitätscheck.

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

Die Zollpauschale verteuert kleine Warenkörbe bei Temu, Shein und AliExpress. Händler sollten jetzt nicht billiger, sondern klarer verkaufen.

Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Kaufentscheidungen wächst. Online-Händler profitieren, die in KI-Summaries oder Large Language Models (LLMs) sichtbar sind. Markus Rohmeyer von novomind erklärt, wie das Product Information Management dabei hilft.

Anne und Stefan Lemcke sind zurück. Für Händler zeigt der Fall, wann Gründernähe hilft – und warum sie ohne klare Preis- und Kanalregeln verpufft.

Für Kleinsendungen aus Nicht-EU-Staaten gilt ab dem 1. Juli 2026 eine pauschale Zollabgabe von drei Euro je Warenkategorie – die bisherige Freigrenze von 150 Euro entfällt. Doch chinesische Exporteure und hiesige Importeure sind einfallsreich, um weiter ungebremst handeln zu können.

Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Kaufentscheidungen wächst. Online-Händler profitieren, die in KI-Summaries oder Large Language Models (LLMs) sichtbar sind. Markus Rohmeyer von novomind erklärt, wie das Product Information Management dabei hilft.

Anne und Stefan Lemcke sind zurück. Für Händler zeigt der Fall, wann Gründernähe hilft – und warum sie ohne klare Preis- und Kanalregeln verpufft.

Für Kleinsendungen aus Nicht-EU-Staaten gilt ab dem 1. Juli 2026 eine pauschale Zollabgabe von drei Euro je Warenkategorie – die bisherige Freigrenze von 150 Euro entfällt. Doch chinesische Exporteure und hiesige Importeure sind einfallsreich, um weiter ungebremst handeln zu können.

Lufthansa Cargo hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 16 Prozent auf 1,92 Mrd. Euro gesteigert, meldet Transport-Online.de. Das bereinigte operative Ergebnis sei um 47 Prozent auf 199 Mio. Euro geklettert, die Marge habe sich auf 10,4 Prozent verbessert. Im zweiten Quartal habe das Unternehmen Heyworld und CB Customs Broker zur neuen Gesellschaft Globecross verschmolzen. Diese bündle digitale Zolldienste, E-Commerce und integrierte Logistik bis zur Zustellung.

JD.com wirbt gezielt um internationale Kosmetikhersteller für den chinesischen Markt, berichtet Retail-News.de. Über die Cross-Border-Sparte „Jingdong Cross-Border“ übernehme der Konzern Vertrieb, Logistik, Zoll, Marketing und Kundenservice. Mehr als 20.000 Marken aus über 100 Ländern nutzten die Plattform bereits. Mit margenstärkeren Importprodukten wolle sich JD.com gegen Rivalen wie Tmall Global und Douyin E-Commerce (Tiktok Shop) behaupten

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Shein besänftigt seine Investoren vor dem geplanten Börsengang in Hongkong mit milliardenschweren Garantien, berichtet Retail-News.de. Verlangsamtes Wachstum, steigende Kosten und neue Importregeln könnten die laut Reuters.com angestrebte Bewertung von 30 bis 40 Mrd. Dollar gefährden. Darum erhielten Spätphasen-Kapitalgeber garantierte Renditen, insgesamt rund 1,1 Mrd. Dollar, ausgezahlt in Tranchen bis Herbst 2026. Ein Schutzmechanismus solle zudem einen niedrigeren Ausgabepreis abfedern.

Die Otto Group hat am Schuldscheinmarkt 325 Mio. Euro eingesammelt, berichtet Retail-News.de. Geplant gewesen seien nur 100 Mio. Euro, doch die Nachfrage habe das Volumen mehr als verdreifacht. Sämtliche Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren hätten am unteren Ende der Zinsspanne abgeschlossen, wobei die fünfjährige Variante den größten Anteil gestellt habe. Nationale wie internationale Investoren aus verschiedenen Bankengruppen hätten sich beteiligt.
© Black Forest Labs / FluxShein besänftigt seine Investoren vor dem geplanten Börsengang in Hongkong mit milliardenschweren Garantien, berichtet Retail-News.de. Verlangsamtes Wachstum, steigende Kosten und neue Importregeln könnten die laut Reuters.com angestrebte Bewertung von 30 bis 40 Mrd. Dollar gefährden. Darum erhielten Spätphasen-Kapitalgeber garantierte Renditen, insgesamt rund 1,1 Mrd. Dollar, ausgezahlt in Tranchen bis Herbst 2026. Ein Schutzmechanismus solle zudem einen niedrigeren Ausgabepreis abfedern.

Die Otto Group hat am Schuldscheinmarkt 325 Mio. Euro eingesammelt, berichtet Retail-News.de. Geplant gewesen seien nur 100 Mio. Euro, doch die Nachfrage habe das Volumen mehr als verdreifacht. Sämtliche Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren hätten am unteren Ende der Zinsspanne abgeschlossen, wobei die fünfjährige Variante den größten Anteil gestellt habe. Nationale wie internationale Investoren aus verschiedenen Bankengruppen hätten sich beteiligt.
Die etailment-Redaktion bringt langjährige Branchenerfahrung mit — und dieselbe Leidenschaft für den digitalen Handel wie unsere Leserinnen und Leser.
Team kennenlernenetailment ist die erste Anlaufstelle für alle, die den digitalen Handel gestalten: Wir liefern Entscheiderinnen und Entscheidern täglich frische Analysen, Strategien und Inspiration zu E-Commerce, Payment, Logistik und Marketing — fundiert, unabhängig und nah an der Praxis.
Mehr über uns