
Virtual Try-on braucht mehr als schöne KI-Bilder
Virtuelle Anprobe rückt vom Gimmick in den Kaufprozess. Für Händler entscheiden Datenqualität, Passformlogik und saubere Erwartungssteuerung.

Kurz vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln gegen Greenwashing warnt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) davor, dass Unternehmen neuwertige Ware vernichten könnten, die allein wegen der neuen Vorgaben nicht mehr verkäuflich ist. Der Verband fordert von der Bundesregierung eine Abverkaufsfrist über den Stichtag hinaus sowie einen Steuererlass, damit sich Sachspenden gegenüber der Entsorgung wieder lohnen. Grundlage ist eine gemeinsame Mitteilung von bevh und der innatura gGmbH vom 12. August 2026.

Virtuelle Anprobe rückt vom Gimmick in den Kaufprozess. Für Händler entscheiden Datenqualität, Passformlogik und saubere Erwartungssteuerung.

Phishing-Mails, die von KI personalisiert wurden, erreichen eine Klickrate von zehn Prozent, generische hingegen nur 3,9 Prozent, zitiert Golem.de eine Studie des Bifold, des Inria und der Ruhr-Universität Bochum. Von Menschen personalisierte Mails führten zwar zu 24,2 Prozent Klicks, benötigten aber sieben Minuten Aufwand, während der KI-Workflow nur 45 Sekunden in Anspruch nehme. Kurioserweise reagierten Empfänger mit breitem Datenprofil seltener auf die persönliche Ansprache, weil die verwendeten LLMs bei ihnen zu abstrahieren begonnen hätten.

Etsy hat seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,2 Prozent gesteigert, meldet Digitalcommerce360.com. Die Zahl der aktiven Käufer sei um 350.000 auf rund 87 Mio. gewachsen, auch die wichtige Zahl der Stammkäufer wäre zum ersten Mal seit 2023 wieder gestiegen. Besonders die App, mit einem um 12,5 Prozent höheren Handelsvolumen, habe die Entwicklung befördert. Investitionen in Youtube und Tiktok hätte die Zahl der Besuche von Millennials und Gen Z verfünffacht.

46 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Mexiko halten den Online-Handel für sehr wichtig, nach 37 Prozent im Vorjahr, berichtet Mexicobusiness.news. Der bekannteste Kanal bleibe Mercado Libre mit 87 Prozent, gefolgt von Amazon mit 61 Prozent; Tiktok Shop wäre nur für acht Prozent von Bedeutung. QR-Codes seien in Mexiko der Logistik entwachsen und würden von 40 Prozent der Unternehmen verwendet, um Kunden etwa Nährwerte, Videos oder Zertifikate aufs Smartphone zu pushen.

Die Caritas Wien, Clean Clothes Campaign, Fairtrade, Global 2000, Südwind und der Handelsverband fordern in einem offenen Brief von der österreichischen Regierung, sich für fairen Online-Handel einzusetzen. Österreichische Betriebe hätten strenge Vorgaben zu Sicherheit, Steuern und Arbeitsrecht einzuhalten, während Waren aus Drittstaaten kaum kontrolliert auf den Markt schwappten. Das Bündnis verlange mehr Ressourcen für den Zoll, klare Plattformhaftung und konsequente Sanktionen bis hin zu Sperren einzelner Plattformen.

Weil die Shopper auch in Vietnam verstärkt auf ihr Geld achten, verlangsamt sich der Schwung des Online-Handels, berichtet Vietnam.vn. Zwar sei der Bruttowarenwert der vier größten Plattformen im ersten Halbjahr um 19 Prozent gewachsen, doch im Vorjahr seien es noch 23 Prozent gewesen. An der Spitze halte sich Shopee mit 54,5 Prozent, doch Tiktok Shop lege weiter auf 43,4 Prozent zu. Für 68 Prozent der Verbraucher sei der Preis am entscheidendsten, der Qualitätsanspruch sei von 77 auf 52 Prozent gefallen. Besonders sparsam agiere die Generation Z.

Der Schweizer Online-Handel hat im ersten Halbjahr um über elf Prozent zugelegt, während der gesamte Einzelhandel ein Plus von 2,6 Prozent verbuchen konnte, meldet NielsenIQ.com. Die Laune der Verbraucher bleibe, mit minus 36 Punkten, weiterhin gedrückt, die Inflationsrate liege bei 0,5 Prozent. Für 2026 erwarte die Expertengruppe Konjunkturprognosen ein Wachstum von 0,9 Prozent, für 2027 von 1,6 Prozent.

Bike24 hat laut Pressemitteilung im zweiten Quartal den Umsatz um 20,1 Prozent auf 96,1 Mio. Euro gesteigert. Das bereinigte Ebitda sei um 15,8 Prozent auf 5,9 Mio. Euro geklettert. Trotzdem sei die Bruttomarge leicht auf 27,4 Prozent (von 27,7 Prozent) gesunken, die bereinigte Ebitda-Marge auf 6,1 Prozent (von 6,3 Prozent). Grund seien Investitionen in Marketing und Fulfillment. In der DACH-Region legte man 17,2 Prozent zu, der stärkste Impuls kam, mit 29,7 Prozent, von den nicht deutschsprachigen Online-Shops.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel meldet in einer Pressemitteilung Bedenken bei der Umsetzung der EU-EmpCo-Richtlinie an, die ab dem 27. September gilt. Verboten würden etwa vage Umweltaussagen wie „klimaneutral gedruckt“, womit teils neuwertige, einst rechtskonforme Waren ihre Verkehrsfähigkeit verlören. Auch weil Sachspenden umsatzsteuerpflichtig seien, aber die Entsorgung steuerfrei, würden sie wahrscheinlich in die Tonne wandern. Der Verband fordert eine Abverkaufsfrist nach österreichischem Vorbild.

Douglas meldet für das dritte Quartal 987,8 Mio. Euro Umsatz, ein Minus von zwei Prozent; das bereinigte Ebitda schrumpfte sogar um 19,4 Prozent, berichtet Retail-News.de. Auch der Online-Handel des Konzerns verlor ein Prozent, mit regionalen Unterschieden: In DACH und der Niederlande betrug das Minus 4,9 Prozent, in Zentralosteuropa verbuchte man zweistelliges Wachstum. Der wichtigste Lichtblick käme vom Retail-Media-Geschäft, das sich 24 Prozent verbessert habe

Der Schweizer Online-Handel hat im ersten Halbjahr um über elf Prozent zugelegt, während der gesamte Einzelhandel ein Plus von 2,6 Prozent verbuchen konnte, meldet NielsenIQ.com. Die Laune der Verbraucher bleibe, mit minus 36 Punkten, weiterhin gedrückt, die Inflationsrate liege bei 0,5 Prozent. Für 2026 erwarte die Expertengruppe Konjunkturprognosen ein Wachstum von 0,9 Prozent, für 2027 von 1,6 Prozent.
© Black Forest Labs / FluxWeil die Shopper auch in Vietnam verstärkt auf ihr Geld achten, verlangsamt sich der Schwung des Online-Handels, berichtet Vietnam.vn. Zwar sei der Bruttowarenwert der vier größten Plattformen im ersten Halbjahr um 19 Prozent gewachsen, doch im Vorjahr seien es noch 23 Prozent gewesen. An der Spitze halte sich Shopee mit 54,5 Prozent, doch Tiktok Shop lege weiter auf 43,4 Prozent zu. Für 68 Prozent der Verbraucher sei der Preis am entscheidendsten, der Qualitätsanspruch sei von 77 auf 52 Prozent gefallen. Besonders sparsam agiere die Generation Z.

Bike24 hat laut Pressemitteilung im zweiten Quartal den Umsatz um 20,1 Prozent auf 96,1 Mio. Euro gesteigert. Das bereinigte Ebitda sei um 15,8 Prozent auf 5,9 Mio. Euro geklettert. Trotzdem sei die Bruttomarge leicht auf 27,4 Prozent (von 27,7 Prozent) gesunken, die bereinigte Ebitda-Marge auf 6,1 Prozent (von 6,3 Prozent). Grund seien Investitionen in Marketing und Fulfillment. In der DACH-Region legte man 17,2 Prozent zu, der stärkste Impuls kam, mit 29,7 Prozent, von den nicht deutschsprachigen Online-Shops.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel meldet in einer Pressemitteilung Bedenken bei der Umsetzung der EU-EmpCo-Richtlinie an, die ab dem 27. September gilt. Verboten würden etwa vage Umweltaussagen wie „klimaneutral gedruckt“, womit teils neuwertige, einst rechtskonforme Waren ihre Verkehrsfähigkeit verlören. Auch weil Sachspenden umsatzsteuerpflichtig seien, aber die Entsorgung steuerfrei, würden sie wahrscheinlich in die Tonne wandern. Der Verband fordert eine Abverkaufsfrist nach österreichischem Vorbild.

Douglas meldet für das dritte Quartal 987,8 Mio. Euro Umsatz, ein Minus von zwei Prozent; das bereinigte Ebitda schrumpfte sogar um 19,4 Prozent, berichtet Retail-News.de. Auch der Online-Handel des Konzerns verlor ein Prozent, mit regionalen Unterschieden: In DACH und der Niederlande betrug das Minus 4,9 Prozent, in Zentralosteuropa verbuchte man zweistelliges Wachstum. Der wichtigste Lichtblick käme vom Retail-Media-Geschäft, das sich 24 Prozent verbessert habe

Mit KI-Assistenten ändern sich die Voraussetzungen für personalisierte Einkaufserlebnisse. Christina Schönfeld, Director DACH & CEMEA beim Suchtechnologie-Anbieter Algolia, erklärt, warum die Produktsuche dabei zur zentralen Infrastruktur im Handel wird.

Personalisierung kippt genau dann, wenn Kunden sich beobachtet statt bedient fühlen. Michael Witzenleiter, Gründer von Pryvet und Mitglied des Etailment-Expertenrats, argumentiert, warum die entscheidende Kennzahl im Handel künftig nicht Conversion heißt, sondern Vertrauen.

Der US-Baby-Marktplatz peilt nach 750 Mio. Dollar Umsatz die Milliarde an. Händler sollten prüfen, ob Anlasswelten mehr binden als Kategorien.

Optische Signaturen können Fakes besser sichtbar machen. Für Händler entscheidet sich der Nutzen aber an Wareneingang, Listing und Retourenprüfung.

Eigene Schiffe versprechen Kontrolle über Lieferzeiten. Doch vertikale Logistik lohnt nur, wenn Volumen, Risiko und Führungskraft zusammenpassen.

Anne und Stefan Lemcke sind zurück. Für Händler zeigt der Fall, wann Gründernähe hilft – und warum sie ohne klare Preis- und Kanalregeln verpufft.

Agentische KI hat Marketing und Vertrieb erreicht. Jetzt gilt es, rasch und konsequent intelligente interne Plattformen zu nutzen, mahnt Bernhard Haas. Im Gespräch mit etailment erläutert der Geschäftsführer von salestech Studio, dass es dabei nicht bloß um Technik geht: Entscheidend sei der Mut, Wertschöpfung neu zu denken.
Wer künftig kauft, vergleicht und bestellt, ist zunehmend kein Mensch mehr, sondern ein Agent, der im Auftrag handelt. Wer dabei nicht auffindbar ist, findet im Kaufmoment schlicht nicht mehr statt, schreibt Stefan Hamann in seinem Expertenbeitrag.

Anne und Stefan Lemcke sind zurück. Für Händler zeigt der Fall, wann Gründernähe hilft – und warum sie ohne klare Preis- und Kanalregeln verpufft.

Agentische KI hat Marketing und Vertrieb erreicht. Jetzt gilt es, rasch und konsequent intelligente interne Plattformen zu nutzen, mahnt Bernhard Haas. Im Gespräch mit etailment erläutert der Geschäftsführer von salestech Studio, dass es dabei nicht bloß um Technik geht: Entscheidend sei der Mut, Wertschöpfung neu zu denken.
Wer künftig kauft, vergleicht und bestellt, ist zunehmend kein Mensch mehr, sondern ein Agent, der im Auftrag handelt. Wer dabei nicht auffindbar ist, findet im Kaufmoment schlicht nicht mehr statt, schreibt Stefan Hamann in seinem Expertenbeitrag.

Bei einem Vergleich von Beschwerden über die fünf großen Paketdienstleister hat sich vor allem die Antwortquote verbessert, ermittelte Reklamation24.de. Bei GLS sei sie von 18 auf 24 Prozent gestiegen, bei UPS von 31 auf 46 Prozent, bei DHL und Hermes sei sie bei perfekten 100 Prozent geblieben. Bei der Lösung habe UPS mit 57 Prozent die Nase vorn, gefolgt von Hermes (56 Prozent) und DPD (42 Prozent). Bei der Kundenservice-Note hätte es zehn Punkte zu sammeln gegeben, doch nur Hermes habe drei Punkte geschafft – alle anderen noch weniger.

Die EU-Kommission kommentierte ein Instagram-Video des Händlerbunds zur PPWR, meldet dieser: Sie habe Parlament und Mitgliedstaaten gedrängt, die Bevollmächtigten-Pflicht für den EU-weiten Versand zu streichen und bis dahin keine Strafen zu verhängen. Allerdings habe der EU-Rat die Beratungen bereits eingestellt, so der Händlerbund. Nur im Parlament werde eine Ausnahme für Kleinstunternehmen verhandelt. Erste Lesung: Frühestens Oktober.

Googles neue Agenten versprechen weniger Dashboard-Arbeit. Händler sollten jetzt Rechte, Budgets, Datenqualität und Attribution regeln.

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.
© Black Forest Labs / FluxShopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

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