vit:bikes Store von innen

„Make social social again": Wie vit:bikes den Fahrradhandel über eine Content-Maschine skaliert

Michael Stenzel verantwortet Marketing und Marke beim Münchner Fahrrad-Lizenzsystem vit:bikes. Im Gespräch erklärt er, wie ein Team von acht Leuten rund 1.500 Videos im Jahr produziert, warum Reichweite allein kein Geschäftsmodell ist.

David Wöllenstein8 Min.

Aktuelle Beiträge

Sonntag, 16. August 2026
3D-Illustration verzweigter Datenpfade als Symbol für KI-Sichtbarkeit ohne Umsatzbezug
© Black Forest Labs / Flux

KI-Suche wird zu Wahrscheinlichkeitsrechnung

Vermarkter stehen zunehmend unter Druck, die KI-Sichtbarkeit belastbar mit Umsatzzahlen zu verknüpfen, berichtet Digiday.com. 73 Prozent hätten zwar in Tools wie Profound, Scrunch oder Semrush investiert, um ihre KI-Sichtbarkeit zu überwachen, doch eine Verbindung zum Umsatz entstehe so nicht. So würden Shopper oft KI-Ergebnisse lesen, aber trotzdem woanders kaufen; kein Tool stelle das Gesamtbild dar. Es bleibe nur die Möglichkeit, eigene Modelle zu entwickeln und sich dabei auf Wahrscheinlichkeiten zu stützen.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Arbeiterin packt Kochbox am Kühl-Fließband im Hellofresh-Logistikzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Hellofresh spart trotz schlechter Zahlen weiter

Der Umsatz von Hellofresh ist im zweiten Quartal währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro gefallen, berichtet Retail-News.de. Die Zahl der Bestellungen sei um 13,7 Prozent auf 21,8 Mio. eingebrochen; sowohl Kochboxen als auch Fertiggerichte wurden über acht Prozent seltener geordert. Wenigstens der Bestellwert habe um 6,5 Prozent auf 71 Euro zugelegt. Das Unternehmen habe sein Effizienzprogramm aber bereits zu 85 Prozent umgesetzt und halte an seiner Ebitda-Prognose fest (375–425 Mio. Euro), erwarte für 2026 aber ein Umsatzminus zwischen drei und sechs Prozent.

Thomas Rehm14.08.263 Min.

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Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
© Black Forest Labs / Flux

Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
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Weitere Beiträge

Abstrakte 3D-Illustration einer Suchleiste, die sich in mehrere KI-Funktionsflächen auflöst
© Black Forest Labs / Flux

Google schraubt weiter an der Suche

Nach dreißig Jahren testet Google ein Interface ohne den traditionellen Suchen-Button, berichtet ITMagazine.ch. Stattdessen gäbe es drei neue KI-Schaltflächen: „Create images“, „Ask about files“ und „Brainstorm“, ergänzt vom Klassiker „Auf gut Glück“. Zwei der Funktionen würden kein Google-Account erfordern, was impliziere, dass es sich nicht um Werbung für KI-Angebote handele. Für „Ask about Files“ müssten Dateien in die Suche gezogen werden, um dazu Fragen stellen zu können. Noch handele es sich wohl um einen reinen Test.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Creator verpackt Bestellungen im Homestudio, Symbolbild für TikTok Shops Aufstieg im US-Handel
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Tiktok Shop USA zieht an Target vorbei

Im Juli gelang es Tiktok Shop in den USA online mehr umzusetzen als Target, Costco oder Home Depot, berichtet Businessinsider.com. Mittlerweile entfielen rund zwei Prozent des amerikanischen Online-Handels auf die Plattform, ein deutlicher Sprung von den 1,2 Prozent im Vorjahr. Rund ein Drittel des Umsatzes seien von nur fünf Prozent besonders ausgabefreudigen Kunden generiert worden. Der Abstand zu den Großen wie Amazon (35 Prozent Marktanteil) und Walmart (ca. sieben Prozent) bleibe aber immer noch beachtlich.

David Wöllenstein14.08.263 Min.
Team im Cross-Border-E-Commerce-Logistikzentrum überwacht internationales Wachstum von Global-e
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Global-e wächst drei Mal zweistellig

Im zweiten Quartal konnte Global-e, amerikanischer Cross-Border-Dienstleister für den E-Commerce, sowohl bei Volumen, Umsatz und Ergebnis zweistellig wachsen, berichtet Retail-News.de. Der Umsatz stieg um 39 Prozent auf 299 Mio. Dollar, das Handelsvolumen um 44 Prozent auf über zwei Mrd. Dollar. Aufgrund von Skaleneffekten und Effizienzsteigerung durch KI beeindruckte besonders das bereinigte Ebitda: Plus 62 Prozent, 62,4 Mio. Dollar.

David Wöllenstein14.08.263 Min.
Kurier auf E-Lastenrad liefert in europäischer Stadt aus, Symbolbild für JD.com Quick-Commerce
© Black Forest Labs / Flux

JD.com bleibt im Kern profitabel

Obwohl der Umsatz um 2,9 Prozent schrumpfte, konnte JD.com im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 15 Prozent realisieren, was sich zu 1,1 Mrd. Dollar Nettogewinn addierte, meldet Scmp.com. Beide Zahlen hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft bleibe weiterhin profitabel und die Verluste im Kampf um eine wichtige Rolle im Quick-Commerce seien geschrumpft. Im März sei der Tochter-Marktplatz Joybuy in sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, an den Start gegangen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Frau steigt in modernes autonomes Elektrotaxi in sonniger Stadt ein
© Black Forest Labs / Flux

WeRide will Robotaxis für Australien

WeRide erwägt, seine Robotaxis nach Australien, Südkorea, Japan und Südostasien zu bringen, berichtet Reuters.com. CEO Tony Han habe bestätigt, dass man bereits mit den australischen Behörden verhandele. Anfang des Monats erst sei der Start in Dänemark erfolgt, dem sechsten europäischen Land. Die autonomen Taxis rollen mittlerweile durch die Straßen von 60 Städten in 13 Ländern. Der Auslandsumsatz von WeRide sei um 164 Prozent gesprungen – doppelt so hoch wie der Gesamtzuwachs.

David Wöllenstein14.08.262 Min.

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