KI-Shopping-Interface auf Smartphone zeigt gefilterte Schuhe im Budget für Sichtbarkeit im Agentic Commerce.

Sichtbar im Agenten, gekauft im eigenen Shop: Was Händler jetzt einrichten können

Deutsche Unternehmen können nach Angaben von Stripe ab sofort Zahlungen von KI-Agenten annehmen und ihre Produktdaten für die Suche in KI-Assistenten einspeisen. Der Kaufabschluss im Agenten selbst hängt allerdings nicht am Zahlungsdienstleister, sondern an den Betreibern der Assistenten.

David Wöllenstein5 Min.

Aktuelle Beiträge

Freitag, 28. August 2026
IT-Sicherheitsteam untersucht nachts verdächtige digitale Aktivität in einem Unternehmens-Kontrollraum
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Geheimdienste spähen deutsche Firmen aus

Es sind zunehmend ausländische Geheimdienste, die deutsche Unternehmen digital ausspähen, so eine Studie des Bitkom. 37 Prozent der von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffenen Firmen ordneten binnen zwölf Monaten mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. 2023 waren es nur sieben Prozent. Die Spur führe vor allem nach China und Russland, neuerdings auch in den Iran. Auffällig sei der Zeitpunkt: Nur noch 67 Prozent der Unternehmen könnten einen Angriff sicher belegen, nach 87 Prozent im Vorjahr.

Björn Böer27.08.263 Min.
Frau öffnet zuhause ein bestelltes Paket, Symbolbild für Newsletter-Marketing im Handel
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Newsletter bleiben wichtiges Marketing-Instrument

Zwei Drittel der Deutschen haben schon direkt aus einem Newsletter bestellt, in Österreich und der Schweiz sind es je 71 Prozent, so eine Studie von United Internet Media. 79 Prozent hätten mindestens ein Abo, meist bei einem Online-Shop. Am wichtigsten sei den Abonnenten: Neue Angebote oder exklusive Aktionen (79 Prozent), spezielle Rabatte (55 Prozent) und regelmäßige Neuigkeiten. Geschätzt würden Mailings mit wenig Text (82 Prozent) und einem einheitlichen, wiedererkennbaren Design (81 Prozent).

Thomas Rehm27.08.263 Min.
3D-Illustration: Euro-Münze verwandelt sich in digitalen Stablecoin-Token zwischen zwei Instituten
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Revolut startet Euro-Stablecoin

Revolut legt mit EURR einen eigenen Euro-Stablecoin auf, berichtet Boersen-Zeitung.de. Als Emittent tritt die Neobank nicht auf, diese Rolle übernehme die Stripe-Tochter Bridge, die dafür Infrastruktur und Lizenzen vorhalte. Die Absicht habe Revolut Anfang August angekündigt, nun stehe das Setup. In Großbritannien sei das Unternehmen in der ersten Testrunde der FCA für einen Pfund-Stablecoin dabei.

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Führungskraft nutzt KI oben selbstverständlich, Mitarbeiterin unten zögert am geschlossenen Laptop
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KI im Büro: oben Vollgas, unten Handbremse

Britische Chefs füttern KI-Werkzeuge deutlich freizügiger mit Firmendokumenten als ihre Angestellten, berichtet Techradar.com. Knapp 75 Prozent der Führungskräfte reichten Arbeitsunterlagen an KI-Tools weiter, etwa für Marketing, Übersetzung und Datenanalyse. Bei Mitarbeitern ohne Führungsverantwortung seien es nur 20 Prozent, allerdings mieden 59 Prozent die Technologie komplett. Die größten Sorgen: Fehler der KI-Antworten (20 Prozent), mangelnde Schulung oder klare Vorgaben (19 Prozent) sowie Datensicherheit und Datenschutz (20 Prozent).

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Jugendliche legt Smartphone bewusst weg, Symbol für begrenzte Social-Media-Nutzung
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Suchtgefahr: Meta zahlt NUR 12,1 Mrd. Dollar

Meta legt seinen Rechtsstreit mit 29 US-Bundesstaaten über suchterzeugendes Design von Facebook und Instagram bei und zahlt mindestens 12,1 Mrd. Dollar, berichtet Heise.de. Sollten sich weitere Social-Media-Konzerne einigen, könne die Summe auf 17,1 Mrd. Dollar steigen. Nach Metas eigener Rechnung hätten die Forderungen auf bis zu 1,4 Bio. Dollar klettern können. Der Konzern solle zudem die Scrollzeit Minderjähriger begrenzen, eine unabhängige Stelle wache über die Einhaltung. Auf Meta, Google, Tiktok kämen noch tausende andere Klagen von Einzelpersonen, Schulverwaltungen und Bundesstaaten zu.

Thomas Rehm27.08.262 Min.
Kundin mit fast leerem Einkaufskorb im modernen Supermarkt als Symbol geringer Handelsausgaben
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Deutsche lassen am wenigsten Geld im Handel

Der Anteil des privaten Konsums, der in den Einzelhandel fließt, ist nirgends in der EU geringer als in Deutschland, meldet NielsenIQ.com. Er sei gerade 22,2 Prozent. Der EU-Schnitt betrage, obwohl auch er seit vier Jahren sinke, 31,9 Prozent. Kroaten ließen hingegen 48,3 Prozent im Handel, aber auch Litauer, Bulgaren und Ungarn lägen über 40 Prozent. Die Umsätze würden zwar wachsen – aber der Anteil schrumpfe weiter.

Björn Böer27.08.263 Min.
Fulfillment-Mitarbeiter verpackt Trachtenkleid neben Schuhkartons als Symbol für Bonprix-Deichmann-Kooperation
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Bonprix verkauft Trachten bei Deichmann

Seit Mai verkauft Bonprix laut Pressemitteilung Damenmode im Online-Shop von Deichmann, seit August eine Trachten-Kapselkollektion, im September folgt die nächste Damenkollektion. Für Bonprix sei Deichmann neben About You der zweite digitale Vertriebskanal außerhalb der Otto-Group; weitere Partner oder Marktplatzanbindungen würden fortlaufend geprüft. Deichmann wiederum könne so sein Fashion-Angebot ausbauen.

Thomas Rehm27.08.263 Min.
Kundin bezahlt per Smartphone-App an europäischem Marktstand, Symbolbild für Wero und digitalen Euro
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Digitaler Euro soll bei Wero einziehen

Die Bundesbank will den digitalen Euro als Funktion in die europäische Bezahl-App Wero einbauen, berichtet Cashys Blog. Vorstand Lutz Lienenkämper werbe dafür, parallele Insellösungen zu vermeiden und so die europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Wero zähle in Deutschland, Frankreich und Belgien momentan rund 57 Mio. registrierte Nutzer; Österreich, die Niederlande und Luxemburg sollen bald folgen. Den Start des digitalen Euro peile die EZB für 2029 an.

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Kurier legt Paket in Abholstation vor schwedischem Wohnhaus als Symbol für wachsenden Online-Handel
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Schweden kaufen immer mehr Tabak online

Eine der am schnellsten wachsenden Kategorien im schwedischen Online-Handel sind Nikotin- und Tabakprodukte, zitiert Tradingview.com den E-Handelsindikator des schwedischen Handelsverbands. Im zweiten Quartal legte die KategorieTabak um 19 Prozent zu, von Januar bis Juli um acht Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte E-Commerce wuchs im ersten Halbjahr nur um fünf Prozent. Im Juli habe der Gesamtmarkt umgerechnet rund 1,34 Mrd. Euro erreicht, neun Prozent mehr; dafür sei er im Juni vier Prozent zurückgefallen.

Björn Böer27.08.263 Min.
Kurier bringt Paket schnell an die Haustür eines US-Wohnhauses im Morgenlicht
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US-Verbraucher erwarten schnelle und kostenlose Logistik

Der Preis bleibt der wichtigste Entscheidungsfaktor für amerikanische Online-Shopper, doch bei Mode (minus 12 Prozent) und Kosmetik (minus 13 Prozent) verliert er an Bedeutung, so eine Studie von Ryder. Der Versand werde wichtig: Unerwartete Lieferkosten führten bei 71 Prozent zum Kaufabbruch, 52 Prozent fingen ohne kostenlose Retouren nicht einmal an; hohe Rücksendungskosten seien der häufigste Beschwerdegrund (55 Prozent). 73 Prozent stockten ihre Warenkörbe auf, um die Schwelle für Gratisversand zu reißen, 39 Prozent erwarteten die Lieferung in ein oder zwei Tagen.

Björn Böer27.08.262 Min.
Fast leerer Frachtraum eines Flugzeugs symbolisiert den Einbruch der China-Fracht nach Europa
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China-Fracht um 28 Prozent eingebrochen

Die Frachtkapazität von China nach Europa liegt konstant 28 Prozent unter dem Niveau vom Juni, dem letzten Monat vor der EU-Abgabe auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, berichtet Aircargonews.com. Die E-Commerce-Importe nach Europa sackten im Juli um 24 Prozent ab. Am härtesten treffe es die großen Drehkreuze für Pakete: Madrid minus 78 Prozent, Budapest minus 58, Lüttich minus 35. Auf chinesischer Seite breche Ürümqi um 72 Prozent ein, Hongkong um 28.

Thomas Rehm27.08.263 Min.

Gerade angesagt

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Mitarbeiterin verpackt Produkt sorgfältig in nachhaltiger Verpackung im modernen Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

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Weitere Beiträge

Kundin übergibt Mechaniker online gekauftes Autoersatzteil in moderner Werkstatt
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Autoteile: Preisbewusstsein gegen Vertrauen

42 Prozent der deutschen Autobesitzer kaufen bereits Autoteile im Online-Shop, elf Prozent haben es vor, zeigt eine Befragung der Dekra. Trotzdem würden sich nur 36 Prozent auf die Qualität der Teile verlassen, 39 Prozent hielten sie für gleichwertig mit Angeboten aus der Werkstatt. Obwohl nur eine Minderheit nachrechne, gingen 60 Prozent davon aus, dass die Online-Ware preisgünstiger sei. Darum erwarteten wohl 59 Prozent von Werkstätten, dass diese auch mitgebrachte Ersatzteile verbaue. Im Zweifel gegen Aufpreis.

Björn Böer27.08.262 Min.
Arbeiter sortiert Kleinpakete am Fließband als Sinnbild für Temus schrumpfende Margen
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PDD Holdings Gewinn bricht 12 Prozent ein

Temu-Mutter PDD Holdings konnte zwar den Quartalsumsatz um acht Prozent auf umgerechnet 14,6 Mrd. Euro steigern, enttäuschte damit aber trotzdem die Analysten, berichtet Thestandard.com.hk. Noch enttäuschender habe sich der Nettogewinn entwickelt, der um zwölf Prozent auf 3,5 Mrd. Euro schmolz. Der nichtendenwollende Rabattkrieg mit Taobao, JD.com und Douyin drücke die Margen, die Kauflaune der Chinesen bleibe flau. Im Ausland koste die Kombination aus US-Zöllen und EU-Gebühr auf Kleinpakete Temu genau das, was das Wachstum bislang trug: den Preisvorteil.

Björn Böer26.08.263 Min.
Touristin bezahlt per Smartphone an chinesischem Marktstand, Symbol für Chinas digitale Öffnung
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China öffnet die Tür einen Spalt

Chinas digitale Unternehmen öffnen sich zunehmend für Ausländer, berichtet Businessinsider.com. Seit dem 11. August können amerikanische Paypalnutzer per QR-Code bei Händlern mit Weixin Pay bezahlen. Das Videoportal Bilibili starte eine internationale App und suche Personal und Kreative in Japan, den USA und Europa. Schon 2017 sei Douyin als Tiktok international geworden; Xiaohongshu sammelte 2025 als Rednote ein internationales Publikum ein. Auch seien die KI-Modelle Moonshot AI und Kimi K3, bei einem Bruchteil der Kosten, mit westlichen Angeboten konkurrenzfähig. Ein Motiv der Unternehmen sei der stockende Konsum daheim.

Thomas Rehm26.08.263 Min.
Kundin betrachtet Smart-Speaker und E-Reader im Elektronikfachhandel
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Speicherkrise: Amazon verteuert seine Geräte

Amazon hebt die Preise für Kindle-, Fire-TV- und Echo-Geräte an, vielfach um 40 Prozent, berichtet T3N.de. Schuld sei die momentane Speicherkrise: Der KI-Boom benötige Chips in den neuen Rechenzentren, weswegen SSDs und RAM knapp und teuer seien. Auch Apple verlange für ein Macbook Air rund 200 Euro mehr als vor wenigen Monaten, ebenso hätten Samsung, Dell und Lenovo Erhöhungen angekündigt.

Björn Böer26.08.263 Min.

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