Steuerliche Forschungszulage nutzen – kein Geld durch Informationslücken verschenken

Steuerliche Forschungszulage nutzen – kein Geld durch Informationslücken verschenken

Viele Händler halten Forschung und Entwicklung für ein Thema der Industrie und verschenken damit staatliche Förderung. Sebastian Schwertlein, COO des Softwareunternehmens innoscripta, erklärt, welche Handelsprojekte förderfähig sind und was sich 2026 an der steuerlichen Forschungszulage geändert hat.

3 Min.

Aktuelle Beiträge

Donnerstag, 23. Juli 2026
Lagerregal mit einzelnem Spotlight auf ausgewählten Produkten symbolisiert bezahlte Sichtbarkeit bei Amazon
© Black Forest Labs / Flux

Amazon: Niedrige Preise, teure Suchergebnisse

Amazon reklamiert für 2025 im Schnitt 14 Prozent niedrigere Online-Preise als andere große US-Händler, meldet Haendlerbund.de. Über 50 Mrd. Dollar hätten Kunden weltweit durch Deals und Coupons gespart, belegt durch eine nicht genannte Analyse. Die Zusage gelte sowieso nur für Amazon-Produkte, obwohl über 60 Prozent der Artikel von Drittanbietern stammten. Parallel sei auch das Werbegeschäft des Konzerns auf 68,6 Mrd. Dollar gewachsen, anders ausgedrückt: Die Sichtbarkeit auf dem Marktplatz hänge für die Händler zunehmend vom Marketing-Budget ab.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
© Black Forest Labs / Flux

Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
3D-Illustration: Lupe über stilisiertem Ladenmodell symbolisiert EU-Prüfung der JD.com-Übernahme
© Black Forest Labs / Flux

Ceconomy: Brüssel nennt JD.com seine Bedenken

Die EU-Kommission hat JD.com eine formelle Begründungserklärung zur geplanten Ceconomy-Übernahme zugestellt und benennt erstmals konkret ihre Einwände, berichtet Cashys Blog. Im Zentrum stehe der Verdacht, chinesische Staatshilfen wie Vorzugsfinanzierungen oder Steuervergünstigungen hätten das Angebot für die Mediamarkt-Saturn-Mutter überhaupt erst ermöglicht und könnten später den Binnenmarkt verzerren. JD.com hingegen verweise auf private Bankkredite und eigene Mittel. Die vertiefte Prüfung laufe bis zum 2. Oktober.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Fachkraft geht durch Lagerhalle mit hohen Palettenreihen für B2B-Großhandel
© Black Forest Labs / Flux

B2B dreimal größer als B2C

Der globale B2B-Online-Handel übertrifft den Verkauf an Endkunden um mehr als das Dreifache, meldet Marketscale.com unter Berufung auf DHL. Fast die Hälfte aller Beschaffungsentscheidungen des Marktes träfen inzwischen Millennials, die mit dem E-Commerce aufgewachsen seien und hohe Erwartungen mitbrächten. Wer aber schlicht einen Konsumenten-Checkout nachbaue, werde an Palettenware, Staffelpreisen und mehrstufigen Freigaben scheitern. Schneller als markeneigene Portale wie beispielsweise Boeings Modification Marketplace wüchsen horizontale Marktplätze wie Amazon Business und Alibaba.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
Fulfillment-Lager mit vollen und leeren Regalen symbolisiert Stagnation im rumänischen Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Rumäniens E-Commerce stagniert

Nach Jahren beeindruckenden Wachstums stagnierte Rumäniens Online-Handel im ersten Halbjahr, berichtet Romania-Insider.com. Die Anzahl der Bestellungen verharre auf Vorjahresniveau, der Umsatz legte nominal nur vier Prozent zu, was bei über zehn Prozent Inflation eine rote Zahl ergäbe. Immerhin kletterte der durchschnittliche Bestellwert auf 57 Euro. Elektronik zog mit 42 Prozent Umsatzplus allen anderen Kategorien davon, Beauty rutschte um 20 Prozent ab. Für 2026 würde ein Volumen von 8,5 Mrd. Euro erwartet.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Mitarbeiter kontrolliert autonome Roboterarm-Anlage mit Hand nahe Stopp-Taste im Lager
© Black Forest Labs / Flux

Vertrauen fehlt: 61 Prozent bremsen autonome KI aus

Beschäftigte nutzen KI täglich, lassen sie aber ungern von der Leine, meldet Techradar.com. Laut einer TeamViewer-Studie lehnten 61 Prozent eigenständiges Handeln der Software ab, nur 35 Prozent gäben ihr freie Hand – davon wiederum 71 Prozent ausschließlich für klar umrissene Aufgaben. Die Befragten wünschten sich zur Vertrauensbildung allgemein Sicherheit und Datenschutz und konkret: Benachrichtigung vor wichtigen Änderungen der KI, Einhaltung von Zugriffsbeschränkungen, Monitoring-Tools und eine Rückgängig-Funktion.

Björn Böer23.07.262 Min.
Content-Team bespricht Richtlinien gegen KI-generierten Social-Media-Müll im modernen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Social-Media-Plattformen gehen gegen KI-Müll vor

Die großen Social-Media-Plattformen gehen gegen den zunehmenden KI-Müll (AI Slop) vor, berichtet Businessinsider.com. Youtube präzisiere seine Regeln gegen „unauthentische Inhalte“: KI zum Erzählen werde belohnt, generische Massenware verliere die Monetarisierung. Substack habe angekündigt, KI-Anteile in Texten für Leser sichtbar zu machen, allerdings könnten Autoren den verwendeten Detektor Pangram auch abschalten. Tiktok und Pinterest bauten hauptsächlich darauf, dass ihre Creator die Inhalte richtig kennzeichneten; beide böten Nutzern einen Schieberegler für die Menge gezeigter KI-Inhalte. Meta labele auf Facebook, Instagram und Threads selbst, seit Juni auch die Werbung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Mitarbeiter scannt Paket im Logistik-Hub für internationalen Versand ohne Zollaufwand
© Black Forest Labs / Flux

Ebay nimmt britischen Händlern den Zoll ab

Ebay bringt sein International-Shipping-Programm ab August nach Großbritannien, berichtet Channelx.world. Auslöser sei die Nachfrage: Laut Ebay kämen die kräftigsten Zuwächse der vergangenen zwölf Monate aus Australien, Deutschland und der Schweiz. Heimische Verkäufer lieferten künftig nur noch an einen britischen Hub, Ebay übernehme danach Zoll, Abgabenberechnung, Versand und After-Sales. Internationale Verkaufsgebühren entfielen, das bisherige „Global Shipping Programme“ werde eingestellt.

Björn Böer23.07.262 Min.
Diverses Fintech-Team bespricht Zahlungsinfrastruktur an Bildschirm im modernen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Fintechs setzen 650 Mrd. Dollar um

Fintech-Unternehmen erzielten 2025 einen Umsatz von 650 Mrd. Dollar, was einem Zuwachs von 21 Prozent entspricht, zeigt CNBCs neue Liste der Top 500. Der Markt sei im Wandel: Weg von unprofitablen Konsumenten-Start-ups, hin zur B2B-Infrastruktur; so wandelten sich etwa Revolut und Klarna zu richtigen Banken. Angesichts schärferer Kontrollen etabliere sich Regulierungstechnologie als wichtiger Teilbereich. Auch die Geografie verschiebe sich: Obwohl die USA noch dominierten, gewönnen asiatische Märkte und Lateinamerika rasant an globaler Bedeutung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Hände ordnen Möbelbauteile präzise – Sinnbild für Ikeas strukturierte Daten in KI-Antworten
© Black Forest Labs / Flux

Ikea schraubt sich in KI-Antworten

Ikea taucht bevorzugt in KI-Antworten auf, weil der Möbelkonzern seine Daten wie seine Aufbauanleitungen strukturiert hat, berichtet Manager-Magazin.de. Vertrauen entstehe im KI-Zeitalter technisch – durch Datenqualität statt Markenbekanntheit. Sprachmodelle bewerteten, wie konsistent und eindeutig Informationen vorliegen. Präsenz sichere sich, wer Inhalte laufend aktualisiere und indexieren lasse. Diffus positionierte Marken würden verwechselt oder ignoriert. Ikea kommuniziere pragmatisch und unaufgeregt, also spiegele die KI das genauso wider.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
Frau gibt Amazon-Retoure an Tankstelle ab und tankt mit Rabattgutschein
© Black Forest Labs / Flux

Amazon belohnt Retouren mit Benzin

Amazon vergütet Retouren neuerdings an der Zapfsäule: Wer sein Paket an einer teilnehmenden Enilive-, Eni- oder Agip-Tankstelle abgibt, kassiert einen Coupon über fünf Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff, meldet Cashys Blog. Karton und Label wären unnötig, die Originalverpackung und ein QR-Code auf dem Smartphone genügten. Einlösbar sei der Gutschein bei Tankfüllungen zwischen 30 und 80 Litern. Die Aktion laufe bis Mitte Oktober.

Björn Böer23.07.262 Min.

Gerade angesagt

Alle ansehen
Neues Design von etailment.de
© etailment

etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
© Black Forest Labs / Flux

Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
Fachkraft prüft konzentriert digitale Nachrichten, um relevante von irrelevanter KI-Kommunikation zu trennen
© Black Forest Labs / Flux

Das „Über-KI-reden-vs-KI-verstehen-Paradoxon”

Eine Auswertung von 1.224 Nachrichten aus meinem LinkedIn-Postfach zeigt: Der technische Fortschritt mit KI ist real — die Qualität der Kommunikation sinkt trotzdem. Warum das kein KI-Problem ist, sondern ein sehr menschliches. Und was E-Commerce-Entscheider daraus für ihre eigene Kundenkommunikation lernen sollten.

Christian Maaß23.06.265 Min.

Top der letzten Woche

Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
© Black Forest Labs / Flux

Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

etailment18.06.265 Min.
Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
© Black Forest Labs / Flux

E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

etailment23.04.264 Min.
Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
© Black Forest Labs / Flux

So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.

Weitere Beiträge

Weitläufiges, licht­durchflutetes Bürogebäude-Atrium mit wenigen Menschen als Sinnbild für Stellenabbau bei Zalando
© Black Forest Labs / Flux

Zalando schrumpft den Berliner Sitz

Zalando will erneut Stellen an seinem Berliner Sitz abbauen, wie Zeit.de berichtet. Ein Sprecher habe entsprechende Pläne gegenüber dpa bestätigt. Das Handelsblatt beziffere den Abbau auf rund 200 Stellen. Schon 2024 seien in Berlin 450 Jobs weggefallen; der Erfurter Standort mit 2.100 Beschäftigten schließe bis Ende September. Parallel baue Zalando in Bukarest 60 Arbeitsplätze auf und plane wohl auch, Prozesse dorthin zu verlagern.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für Allegros Auslandswachstum
© Black Forest Labs / Flux

Allegros Auslandsgeschäft wächst um 82 Prozent

Vor dem geplanten Aktienrückkauf an der Börse Warschau hat der polnische Marktplatz Allegro vorläufige Q2-Zahlen veröffentlicht, meldet Ecommercenews.eu. Das konsolidierte Gruppen-GMV sei im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gewachsen; das polnische um 12 Prozent, das internationale Segment gar um 82,4 Prozent. Im ersten Halbjahr habe das bereinigte Ebitda der Gruppe um 16,9 Prozent zugelegt. Anfang 2026 hatte der Konzern die Töchter Slowenien und Kroatien abgestoßen.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
© Black Forest Labs / Flux

Microsofts Milliarden für Mistral

Microsoft steckt Milliarden in Mistrals Recheninfrastruktur in Europa, berichtet Reuters.com. Azure-Kunden könnten künftig Software über Mistrals französische Rechenzentren entwickeln, was regulierten Branchen eine Alternative zur US-kontrollierten Infrastruktur biete. Mistral bringe seine Modelle Medium 3.5 und OCR 4 in Microsofts Foundry ein, Medium 3.5 zusätzlich in Copilot Studio. Das Streben nach einer „souveränen“ europäischen KI sei durch die jüngste US-Entscheidung, den Zugang zu zwei Anthropic-Modellen zu pausieren, noch dringlicher geworden.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Präsentatorin zeigt refurbished Technikgeräte in kompaktem Live-Shopping-Studio im Lager
© Black Forest Labs / Flux

Preloved Tech bietet „Live Commerce as a Service“

Die britische Recommerce-Plattform Preloved Tech startet mit ExcessFlow einen Dienst namens „Live Commerce as a Service“, meldet Channelx.world. Firmen sollten damit ins Live-Shopping einsteigen können, ohne ein eigenes Team aufzubauen. ExcessFlow übernehme den kompletten Ablauf von der Warenvorbereitung über die Live-Präsentation bis hin zu Fulfilment und Reporting. Preloved Tech gelte als umsatzstärkster Technik-Verkäufer auf Ebay Live und bringe ein eigenes, kauffreudiges Auktionspublikum mit.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Anwälte verhandeln in modernem Konferenzraum über Apple Kartellstreit und außergerichtliche Einigung
© Black Forest Labs / Flux

Kartellstreit: Apple sucht außergerichtliche Einigung

Apple lotet eine außergerichtliche Einigung im US-Kartellverfahren um sein iPhone-Ökosystem aus, wie Heise.de berichtet. Die Initiative gehe, mit mehrfachen Angeboten, von Apple selbst aus, doch zuletzt lägen von beiden Seiten konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Eine Garantie für eine Einigung gebe es nicht, auch ein Gerichtstermin fehle. Das 2024 unter Biden eingereichte Verfahren werfe Apple vor, den Markt für High-End-Smartphones zu monopolisieren und Konkurrenten auszubremsen.

David Wöllenstein22.07.263 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Unser Team

Die etailment-Redaktion bringt langjährige Branchenerfahrung mit — und dieselbe Leidenschaft für den digitalen Handel wie unsere Leserinnen und Leser.

Team kennenlernen

Unsere Mission

etailment ist die erste Anlaufstelle für alle, die den digitalen Handel gestalten: Wir liefern Entscheiderinnen und Entscheidern täglich frische Analysen, Strategien und Inspiration zu E-Commerce, Payment, Logistik und Marketing — fundiert, unabhängig und nah an der Praxis.

Mehr über uns

Jetzt reinhören

Alle Podcasts