Person nutzt agentische KI beim shoppen am Laptop

Agentic Commerce: Warum Agenten Produktkataloge nicht verstehen

Agenten vergleichen Produkte über Marken- und Händlergrenzen hinweg und lesen dabei strukturierte Daten statt Marketingtexte. Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director DACH bei der Digitalberatung Publicis Sapient, erklärt, warum Suchmaschinenoptimierung dafür nicht reicht und woran es in den Produktdaten der Marken hakt.

4 Min.

Aktuelle Beiträge

Montag, 7. September 2026
Container werden am Hafen verladen, Symbolbild für exportgetriebenes Wirtschaftswachstum in Deutschland
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Ifo rechnet jetzt mit 1,4 Prozent Wachstum

Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr um 1,4 Prozent, teilt das Ifo-Institut mit. Das seien 0,6 Prozentpunkte mehr als in der vorigen Prognose. Für 2027 rechne das Institut mit 1,2 Prozent, für 2028 mit 0,8. Schub komme aus der Finanzpolitik und dem Ausland, gleichzeitig bremse der Energiepreisschock schwächer als bislang veranschlagt. Die Inflation würde jedoch auf 2,8 und 3,0 Prozent klettern. Der Konsum bleibe entsprechend gedämpft.

Redaktion07.09.262 Min.
Verteilzentrum mit dichtem Paketstrom symbolisiert hohe Bestellfrequenz durch schnelle Lieferung
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Deutsche bestellen halb so oft wie Amerikaner

US-Verbraucher bestellen fast 28 mal jährlich im Internet, Deutsche nur 12,4 mal, meldet Retail-News.de. Den höchsten Online-Anteil am Einzelhandel erreiche Großbritannien mit 23,4 Prozent, Deutschland komme auf 18,7 Prozent. Die hohe US-Frequenz führe der Datendienst ECDB auf kurze Lieferzeiten und automatisierte Nachbestellungen zurück. Wo die Zustellung länger dauere, wie in Schweden, wachse der Warenkorb, dafür sinke die Bestellfrequenz.

Thomas Rehm07.09.262 Min.
Verkäuferin prüft Warenbestand im Store gegen digitales Versprechen des Unified Commerce
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Britische Händler feiern den Unified Commerce

Die Mehrheit der britischen Händler denkt, den Unified Commerce bereits realisiert zu haben, berichtet Channelx.world. In einer Umfrage von Visualsoft und Shopify hielten 85 Prozent ihre Systeme für kanalübergreifend konsistent. Der Alltag hinke aber hinterher: 40 Prozent erhielten Beschwerden über widersprüchliche Shopping-Erlebnisse, 38 Prozent verloren Umsatz durch falsche Bestandsdaten und 32 Prozent bekämen Preise und Aktionen kanalübergreifend nicht deckungsgleich.

David Wöllenstein07.09.263 Min.
Mitarbeiter scannt Paket in ruhigem Logistikzentrum, Sinnbild für schwächeren Einzelhandel
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Europas Einzelhandel gibt im Juli 0,6 Prozent nach

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum sank im Juli gegenüber Juni um 0,6 Prozent, in der EU um 0,4 Prozent, meldet Eurostat. Den Rückgang trage vor allem das Geschäft außerhalb der Lebensmittel mit minus 1,4 Prozent im Euroraum; Lebensmittel, Getränke und Tabak hätten hingegen um 0,4 Prozent zugelegt. Unter den Mitgliedstaaten falle Deutschland mit minus 3,4 Prozent am tiefsten. Im Jahresvergleich lege der Euroraum um 0,6 Prozent zu, die EU um 1,0 Prozent. Deutschland liege auch hier im Minus, bei 2,5 Prozent.

Thomas Rehm07.09.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an der Haustür, Symbolbild zu Lieferando-Urteil
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Gericht kippt Lieferandos Trinkgeld-Klausel

Wer bei Lieferando schon beim Bestellen Trinkgeld zahlt, soll es zurückbekommen, wenn das Restaurant die Bestellung storniert, berichtet Golem.de. Das Kammergericht Berlin habe nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands die entsprechende AGB-Klausel gekippt: Sie gestalte den Vertrag einseitig und setze Firmeninteressen missbräuchlich auf Kosten der Kunden durch. Lieferando habe die Klausel bereits gestrichen und erstatte bei Stornierungen seit März automatisch.

David Wöllenstein07.09.262 Min.
Zusteller scannt QR-Code vom Smartphone und druckt Retourenquittung an der Haustür
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Hermes bietet Retouren per QR-Code

Hermes-Zusteller nehmen Retouren an der Haustür jetzt auch ohne ausgedrucktes Label mit, berichtet Mobiflip.de. Seit Frühjahr würden sie mobile Drucker bei sich tragen, um den QR-Code vom Smartphone des Kunden zu scannen und eine Quittung auszudrucken. Eine eigene Zustellung brauche es dafür nicht, es genüge beispielsweise, den Boten beim Nachbarn abzupassen. Grenzen bei Anzahl und Gewicht nennt Hermes nicht, nötig seien nur ein verpacktes Paket und Platz im Fahrzeug.

David Wöllenstein07.09.263 Min.
Mitarbeiter in halbleerer Lagerhalle symbolisiert steigende Großinsolvenzen in der Logistik
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Großinsolvenzen steigen trotz besserer Konjunktur

Im ersten Halbjahr rutschten 33 deutsche Unternehmen mit mindestens 50 Mio. Euro Jahresumsatz in die Insolvenz – 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtet Manager-Magazin.de. Für 2025 habe der Kreditversicherer Allianz Trade 94 Großpleiten gezählt, den Höchstwert seit Erhebungsbeginn 2015. Vorn liege die Autobranche mit sieben Fällen, dahinter der Einzelhandel mit fünf sowie Maschinenbau und Dienstleistungen mit je vier. Der Durchschnittsumsatz der Insolventen sei um knapp sieben Prozent auf rund 137 Mio. Euro gefallen. Es erwische zunehmend die kleineren Großen.

Thomas Rehm07.09.262 Min.
Mitarbeiter kommissioniert schnell Waren in einem Dark Store für Quick Commerce in Indien
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Indien: Flipkart zieht an Amazon vorbei

Flipkart zieht im indischen Quick Commerce an Amazon vorbei, berichtet Financialexpress.com. Flipkart Minutes betreibe mehr als 1.000 Dark Stores in 120 bis 130 Städten, Amazon Now 500 bis 600 in elf. Minutes aktiviere 40 bis 45 Prozent der Flipkart-Besucher in seinen Städten, Amazon Now weniger als jeden zehnten seiner 60 bis 70 Mio. App-Stammkunden. Außerdem stocke Amazons Ausbau wegen Lager- und Bestandsproblemen. Platzhirsch bleibe Blinkit mit 2.443 Dark Stores.

David Wöllenstein07.09.262 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in einem Logistikzentrum des Onlinehändlers
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Very Group findet keinen neuen Eigentümer

Carlyle bricht den Verkauf der Very Group ab, berichtet Drapersonline.com. Kein Bieter habe die geforderten zwei Mrd. Pfund aufgebracht, auch der chinesische Konzern JD.com nicht. Der US-Finanzinvestor bleibe damit vorerst Eigentümer. Im Geschäftsjahr bis Ende Juni 2025 hatte die Very Group 505,4 Mio. Pfund Verlust vor Steuern gemacht. Bis Ende März 2026 sei der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Pfund gewachsen.

David Wöllenstein07.09.262 Min.
Halbleeres Großraumbüro eines Tech-Konzerns symbolisiert Stellenabbau im Silicon Valley
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Silicon Valley streicht immer mehr Stellen

Tech-Konzerne in der Bay Area haben bis Anfang September 12.947 Stellenstreichungen angekündigt, rund 27 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr, berichtet Heise.de. Den größten Block stelle Meta mit 3.715 Stellen, gefolgt von Amazon, Cisco und Oracle. Oracle habe binnen zwölf Monaten rund 21.000 Jobs gestrichen und dies mit dem Einsatz von KI begründet. Weltweit summierten sich 2026 bereits über 180.000 Entlassungen in der Tech-Branche.

Björn Böer07.09.262 Min.
Kundin misst Ersatzteil im Regal voller ähnlicher Komponenten im Fachhandel
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KI übersetzt Kundensprache in Katalogdaten

Spezialisierte Online-Shops verlieren Kunden an der Suchleiste, schreibt Techbullion.com. Wer nur das Problem kenne, nicht den Produktnamen, scheitere an schlüsselwortbasierter Suche. KI könne Anfragen mit mehreren Anforderungen – z.B. Maße, Material, Kompatibilität – deuten und mit Katalogdaten verknüpfen. Voraussetzung seien korrekte, vollständige und einheitlich strukturierte Produktdaten. Nur bei komplexen technischen Entscheidungen bleibe menschliche Beratung nötig.

David Wöllenstein07.09.262 Min.

Gerade angesagt

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Mitarbeiterin verpackt Produkt sorgfältig in nachhaltiger Verpackung im modernen Fulfillment-Center
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Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

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Werbung mit PPWR-Konformität abmahnbar
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Werbung mit PPWR-Konformität abmahnbar

Wer im Shop mit „PPWR-konform“ wirbt, riskiert einen wettbewerbsrechtlichen Bumerang, meldet Haendlerbund.de. Werbung mit Eigenschaften, zu denen ein Unternehmen ohnehin gesetzlich verpflichtet sei, gelte als irreführend. Punkten könnten Händler nur mit Belegbarem, etwa einem Recyclinganteil über der Vorgabe. Auch pauschale Öko-Formeln, Eigensiegel ohne Zertifizierung und Klimaversprechen ohne Umsetzungsplan seien nach neuer Rechtslage unzulässig.

David Wöllenstein07.09.262 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
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VintedPay: Neue Zahlungsabwicklung bei der beliebten Second-Hand-Plattform

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Mangopay ist allerdings nicht aus der Welt: Das Unternehmen verantwortet weiterhin die technische Abwicklung im Hintergrund. Wer Vinted weiterhin nutzen möchte, muss zustimmen. Der Wechsel läuft darüber hinaus automatisch ab und ohne Nachteile für Ihre Kund:innen.

Björn Böer04.09.262 Min.
Kaffeebecher und Lebensmittel im Kofferraum eines Lieferfahrzeugs symbolisieren Walmarts neuen Lieferdienst
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Walmart probiert sich als Lieferdienst

Walmart steigt mit Dunkin‘ ins Restaurantliefergeschäft ein, berichtet Businessinsider.com. Die Partnerschaft beginne mit 150 Dunkin‘-Filialen in Walmart-Märkten, später sollen die meisten der 10.000 US-Standorte folgen. Kaffee und Donut landeten dabei im selben Warenkorb wie Küchenrolle und Milch, ausliefern sollen die Hunderttausenden Selbstständigen des eigenen Fahrernetzes Spark. Bislang lieferten Doordash und Uber Eats Dunkin‘-Bestellungen.

Thomas Rehm04.09.263 Min.
3D-Illustration zweier verbundener Strukturen symbolisiert Googles intaktes Ad-Tech-Geschäft
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Google behält Ad-Server und Anzeigenbörse

Google muss sein Adtech-Geschäft nicht verkaufen, berichtet Businessinsider.de. Eine US-Bundesrichterin habe die vom Justizministerium geforderte Aufspaltung abgelehnt und stattdessen Verhaltensauflagen angeordnet; welche genau, bleibe vorerst unter Verschluss. Im April 2025 hätte dieselbe Richterin ein illegales Monopol festgestellt: Bei Ad-Servern für Display-Werbung im offenen Web halte Google dauerhaft über 90 Prozent Marktanteil. Es sei die zweite abgewehrte Zerschlagung, nachdem das DOJ im Vorjahr gefordert habe, Google müsse den Chrome-Browser verkaufen.

David Wöllenstein04.09.263 Min.
Essenslieferant auf E-Bike in der Stadt symbolisiert Uber-Übernahme von Delivery Hero
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Delivery Hero rät Aktionären zum Verkauf an Uber

Delivery Heros Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, Ubers Übernahmeangebot anzunehmen, meldet Manager-Magazin.de. Die 41,50 Euro je Aktie seien fair und angemessen, rund 35 Prozent über dem Dreimonatsschnitt vor der Juliofferte. Ein Gegenbieter habe kaum Chancen: Uber halte bereits rund 53 Prozent. Gegen Kartellbedenken reiche Delivery Hero sein Geschäft in 14 Ländern an den Finanzinvestor SSW Partners weiter.

David Wöllenstein04.09.262 Min.

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