Google zeigt Händlern Traffic aus Lens-Suchen – aber nicht, wonach gesucht wurde

Google zeigt Händlern Traffic aus Lens-Suchen – aber nicht, wonach gesucht wurde

David Wöllenstein

Diego Ph / Unsplash

Aktuelle Beiträge

Freitag, 25. September 2026
Foto: Liefer-Taschen, Take-away-Boxen, Laptop und Umzugskarton vor verschwommener Stadtkulisse.
© Black Forest Labs / Flux

Delivery Heros „Pandora“ zieht nach Singapur

Delivery Hero plant, seine Tech-Einheit „Pandora“ von Berlin nach Singapur zu verlagern, berichtet Wiwo.de. Ursprünglich seien laut Unternehmenskennern rund 400 Mitarbeiter betroffen gewesen. Seit Ubers Übernahmeangebot solle, bis zum Abschluss der Integration, nun etwa die Hälfte vorerst in Berlin bleiben. Die Einheit betreibt die Plattform für Restaurants und Händler auf Foodpanda und Foodora. Das Management sitze bereits in Singapur.

Redaktion25.09.263 Min.
Foto: Mann vergleicht an einem Arbeitstisch Produktverpackung und Zertifikatspapiere in einem hellen Ladenbüro
© Black Forest Labs / Flux

Grüne Werbung braucht ab Sonntag grüne Belege

Wer ab Sonntag mit „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ wirbt, braucht konkrete Belege, denn dann greift die EU-Richtlinie EmpCo, berichtet Haendlerbund.de. Deutschland setze sie über das UWG um. Klimaneutralität allein per CO₂-Kompensation sei tabu, ebenso Umweltversprechen fürs ganze Produkt, die aber nur einen Teilaspekt betreffen. Jedes Siegel müsse auf unabhängiger Drittprüfung beruhen oder von einer staatlichen Stelle stammen; Händler hafteten auch für übernommene Herstellersiegel.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Packstation mit Kartons, Etikettendrucker, Barcodescanner und unscharfem Laptop in hellem Lagerraum
© Black Forest Labs / Flux

Marktplatz-Händler checken lieber die Marge als den Umsatz

Für Marktplatz-Händler zählt die Marge inzwischen mehr als der Umsatz, berichtet Ecommercenews.eu. Das gehe aus einer Umfrage von ChannelEngine unter mehr als 550 E-Commerce-Entscheidern in fünf Ländern hervor. Knapp die Hälfte habe zuletzt zwei bis drei Marktplätze erschlossen, obwohl diese Art der Expansion auf der Prioritätenliste von Platz vier auf acht gerutscht sei. Ganz oben stehe mittlerweile KI, ganz knapp vor der Profitabilität. Beim KI-Einsatz bilde Großbritannien die Spitze, Deutschland das Schlusslicht.

Redaktion25.09.263 Min.
Foto: Geöffneter Werbekasten an einer Bushaltestelle mit Papierrolle und Kleidungskiste auf dem Gehweg
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Bristol verbannt Fast Fashion von der Plakatwand

Bristol verbannt als erste britische Stadt Werbung für Fast Fashion, berichtet Theguardian.com. Das Verbot gelte für alle städtischen Werbeflächen, von Plakatwänden über Bushaltestellen bis zu Print und Online. Zugleich beschränke die Stadt Werbung für SUVs, Fluglinien, Kreuzfahrten und fossile Brennstoffe. Ein Ausschuss des grün geführten Stadtrats habe die Regel am Montag mit acht zu einer Stimme beschlossen.

Redaktion25.09.263 Min.
Foto: Einkaufskorb mit wenigen Lebensmitteln steht menschenleer neben Obstregalen im Supermarkt.
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Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum

Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 voraussichtlich um 1,3 Prozent und damit deutlich kräftiger als im Frühjahr erwartet, meldet das Ifo-Institut. Den Schwung liefere allerdings vor allem die Industrie mit ihren Exporten, der private Konsum komme kaum vom Fleck. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs nage weiter an der Kaufkraft. Erst 2027 solle der Konsum mit den real verfügbaren Einkommen moderat zulegen, bei einer Inflation von 3,2 Prozent. 2028 stoße der Aufschwung mit 0,4 Prozent Wachstum an eine demografische Grenze.

Redaktion25.09.263 Min.
Foto: Netzwerkschrank, Router, Ordner und Kartons in einem hellen kleinen Büro ohne Personen
© Black Forest Labs / Flux

Sunrise umwirbt Schweizer KMU

Der Schweizer Telekomkonzern Sunrise startet gemeinsam mit dem KI-Anbieter Phoeniqs einen KI-Assistenten für Unternehmen, berichtet ITMagazine.ch. Chatbot, Dokumentenanalyse und Agenten liefen über eine zentrale Plattform, die sich an bestehende Geschäftsanwendungen andocken lasse. Sunrise ziele auf KMU mit Datenschutzbedenken: Die zentrale KI-Technik laufe komplett in der Schweiz, kein Bit fließe ins Ausland.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Mann neben Stromzähler blickt über eine Vorstadtstraße auf ein großes Rechenzentrumsgebäude.
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KI-Rechenzentren verlieren in den USA an Rückhalt

Die US-Amerikaner sehen KI-Rechenzentren seit Januar deutlich skeptischer, berichtet Golem.de. Laut einer Pew-Umfrage halte inzwischen mehr als jeder Zweite sie für umweltschädlich und für eine Belastung der eigenen Stromrechnung. Der Unmut wachse quer durch alle Lager, selbst bei Republikanern sei die Umweltsorge um 18 Punkte auf 42 Prozent gestiegen. Sechs von zehn Befragten wäre ein neues Rechenzentrum in der Nachbarschaft unangenehm.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Frau nutzt am hellen Küchentisch einen Laptop, daneben liegen frische Lebensmittel.
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Barrierefreie Shops sparen auch der KI Arbeit

Barrierefreie Websites nützen nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch KI-Systemen, argumentiert Politico.eu. Semantisch sauber ausgezeichnete Seiten könne eine KI direkt verarbeiten, statt Bedeutung erst erschließen zu müssen. Eine Modellstudie beziffere die Einsparung an Rechenlast, Strom und Wasser auf 70 bis 99 Prozent. Zudem steigere barrierefreies Design die Konversionen und senke die Zahl der Kaufabbrüche.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Frau hält eine Bluse vor dem Kleiderschrank und blickt auf ihr Smartphone.
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Stitch Fix: Virtuelle Garderobe macht Umsatz

Der US-Stylingdienst Stitch Fix verzeichnet nach eigenen Angaben deutlich höhere Ausgaben bei Kunden, die sich per KI in Outfits betrachten, berichtet Pymnts.com. Das Werkzeug montiere Nutzer anhand eines zuvor hochgeladenen Selfies in empfohlene Kombinationen: Mehr als 22 Mio. solcher Bilder habe das Unternehmen bereits ausgespielt. Im Quartal sei die Zahl aktiver Kunden zwar um 1,4 Prozent gesunken, doch der Umsatz je Kunde um 7,8 Prozent gestiegen. Unterm Strich bleibe ein Plus von 4,2 Prozent.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Frau markiert an einem hellen Schreibtisch ein Planungsblatt neben einem geöffneten Laptop.
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Agenturen glauben an Retail Media, aber nicht an den Preis

Mediaagenturen erwarten für Retail Media 2026 ein Wachstum von 12 Prozent, für 2027 bereits 15 Prozent, meldet Bvdw.org. Das größte Plus entfalle auf Instore- und Offsite-Formate, angetrieben von Videowerbung. Mehr als jede dritte befragte Agentur verorte den Kanal inzwischen auf dem „Pfad der Erleuchtung“ im Gartner-Hype-Cycle. Die Erleuchtung habe allerdings ihren Preis, und der sei für 77 Prozent der Agenturen zu hoch.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Mann sortiert Arzneimittelpackungen neben einem aufgeklappten Laptop am Küchentisch
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Apotheke oder Drogerie-Ecke? Gericht prüft dm-med

Die Wettbewerbszentrale will dm vor dem Landgericht Karlsruhe den Online-Verkauf rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Arzneimittel verbieten lassen, berichtet Tagesspiegel.de. Die Kammer prüft, ob dm-med eine mit dm kooperierende Apotheke ist oder bloß eine verbotene Apothekenecke im Drogeriemarkt. Die Drogeriekette verweist auf getrennte Warenkörbe und Rechnungen – und wirbt zugleich bundesweit für den gemeinsamen Einkauf in einem Bestellvorgang. Das Urteil soll am 9. Dezember fallen, ein Gang bis zum BGH gilt als wahrscheinlich.

Redaktion24.09.263 Min.

Gerade angesagt

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Illustration: Drei transparente Blisterformen mit Symbolen für Schuh, Tasse und Lampe, davor ein Puzzleteil.
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Agentic Commerce: Warum Agenten Produktkataloge nicht verstehen

Agenten vergleichen Produkte über Marken- und Händlergrenzen hinweg und lesen dabei strukturierte Daten statt Marketingtexte. Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director DACH bei der Digitalberatung Publicis Sapient, erklärt, warum Suchmaschinenoptimierung dafür nicht reicht und woran es in den Produktdaten der Marken hakt.

etailment06.09.264 Min.

Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Dossiers für die Praxis

Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
© Black Forest Labs / Flux · KI-bearbeitet

Versand & Retouren

Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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7 Min. Lesezeit

Symbolbild: Kundin mit Smartphone neben einem geöffneten Versandkarton
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Wero im Handel

Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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6 Min. Lesezeit

Expertenrat

Einordnung und Empfehlungen von Fachleuten aus Handel, Wissenschaft und Beratung.

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3D-Illustration zeigt Verschmelzung von Handelsdaten in einer zentralen Cloud-Struktur — Variante B
© Higgsfield / Soul

Warum Agentic Commerce die größte Chance für den B2B-Handel seit Jahren ist

Wenn KI-Agenten im B2B-Einkauf Produkte suchen, Konditionen vergleichen und Bestellungen auslösen, dürfte zum Zug kommen, wer seine Daten maschinenlesbar bereitstellt. Stefan Hamann aus dem Expertenrat, Mitgründer von Shopware und dort seit August Chief Agentic Officer, skizziert fünf Schritte, mit denen sich B2B-Händler darauf vorbereiten können.

Stefan Hamann21.09.264 Min.
3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
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Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.
Reddit & AI Visibility und die aktuelle Bedeutung für Marken & Händler
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Reddit & AI Visibility und die aktuelle Bedeutung für Marken & Händler

Reddit galt als sicherste Karte für Sichtbarkeit in KI-Antworten – bis ChatGPT die Plattform im August fast aus seinen Zitaten strich. Markus Caspari, Managing Partner bei Dentsu und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, ordnet ein, was an dem Bedeutungsverlust dran ist und warum Händler ihre GEO-Strategie nicht an einer einzelnen Plattform ausrichten sollten.

Markus Caspari09.09.269 Min.

Gastbeiträge

Erfahrungen, Standpunkte und Impulse von Gastautorinnen und Gastautoren.

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Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
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Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken

Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
© Unsplash

Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen

Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

etailment17.09.264 Min.

Weitere Beiträge

Foto: Menschenlose Einkaufsstraße mit Schaufenster, Einkaufstüten, Fahrrädern und Cafébereich.
© Black Forest Labs / Flux

Der Einkauf lockt in die Innenstadt

83,3 Prozent der Befragten wollen ihre Innenstadt künftig mindestens so oft besuchen wie heute, der beste Wert seit sechs Jahren, meldet der Handelsverband. Für die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ habe die Beratung CIMA im Mai und Juni mehr als 5000 Bundesbürger befragt. Der Handel bleibe Magnet Nummer eins: Das Einkaufen locke knapp zwei Drittel in die City, das Bummeln 46 Prozent, die Gastronomie 45 Prozent.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann am Küchentisch bedient ein Smartphone neben Ausweishülle und Getränkepaket.
© Black Forest Labs / Flux

„d-you“: Datensparsamkeit statt Selbstbedienung

Anbieter sollen über die digitale Brieftasche „d-you“ nur die Daten abrufen dürfen, die sie im Einzelfall brauchen, fordert Vzbv.de. Ab Januar 2027 bringt die Wallet Ausweis und Führerschein aufs Smartphone. Dem Regierungsentwurf fehle es aber an Schutzvorkehrungen: Für eine Altersprüfung genüge ein „über 18: ja“, ohne Geburtsdatum, Name oder Anschrift. Der Verband wolle aber die Verknüpfung von Nutzungsdaten über mehrere Dienste verbieten lassen, ebenso Rabatte, mit denen Anbieter sich diese Daten erkaufen.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann im hellen Flur prüft ein Paket und blickt auf sein Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Fünf Kundentypen, fünf Erwartungen an den Versand

Bei jeder fünften britischen Online-Bestellung hapert die Kommunikation nach dem Kauf, berichtet Channelx.world. 62 Prozent genüge eine einzige missglückte Lieferung, um dem Händler den Rücken zu kehren. Die Kundschaft zerfalle in fünf Typen: Der gehetzte Millennial wolle Flexibilität, der Gen-X-Kunde fürchte Funkstille mehr als schlechte Nachrichten, der Jüngere verfolge sein Paket lieber selbst. Dem Pragmatiker reiche eine klare Versandbestätigung, der Babyboomer wolle Kosten und Lieferzeiten an der Kasse sehen.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Palette mit verpackten Elektronikgeräten in heller Lagerhalle vor offenem Ladetor und Lkw.
© Black Forest Labs / Flux

1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer

Die OECD rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit 1,1 Prozent Wachstum statt der im Juni erwarteten 0,7 Prozent, berichtet Tagesschau.de. Den Schub liefere vor allem der Export von Elektronik und Ausrüstung im Sog des KI-Booms, hinzu komme öffentliches Geld für Verteidigung und Infrastruktur. Für 2027 bleibe es bei 1,1 Prozent. Den Haken sehe die OECD im Iran-Krieg: Dauere er an oder eskaliere er, verteuere sich Energie, was den privaten Konsum weiter belasten werde.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Pakete auf Förderband und Waage in einer hellen Sortierstation ohne Personen
© Black Forest Labs / Flux

HDE: Drei Euro Zoll kratzen Temu und Shein nur

Der HDE erwartet trotz abgeschaffter Zollfreigrenze kein Ende der Billigpakete aus Nicht-EU-Staaten, berichtet Textilwirtschaft.de. Seit Juli kostet jede Warengruppe pro Sendung pauschal drei Euro Zoll, ab November kommt eine EU-Bearbeitungsgebühr hinzu. In Frankreich sei das Paketaufkommen bereits um 30 bis 40 Prozent geschrumpft, für Deutschland gebe es noch keine Zahlen – doch selbst ein Drittel weniger bedeute weiterhin Hunderttausende Pakete täglich. Die Pauschale treffe Temu und Shein zwar, stoppen werde sie die beiden nicht.

Redaktion24.09.262 Min.

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