YouTube startet Affiliate-Shopping in Deutschland

YouTube startet Affiliate-Shopping in Deutschland

Zehn Händler von Otto bis XXXLutz begleiten den Start des YouTube Shopping-Affiliate-Programms in Deutschland. Creator taggen Produkte direkt im Video, die Provisionsraten setzen die Händler selbst.

David Wöllenstein3 Min.

Aktuelle Beiträge

Freitag, 4. September 2026
Kaffeebecher und Lebensmittel im Kofferraum eines Lieferfahrzeugs symbolisieren Walmarts neuen Lieferdienst
© Black Forest Labs / Flux

Walmart probiert sich als Lieferdienst

Walmart steigt mit Dunkin‘ ins Restaurantliefergeschäft ein, berichtet Businessinsider.com. Die Partnerschaft beginne mit 150 Dunkin‘-Filialen in Walmart-Märkten, später sollen die meisten der 10.000 US-Standorte folgen. Kaffee und Donut landeten dabei im selben Warenkorb wie Küchenrolle und Milch, ausliefern sollen die Hunderttausenden Selbstständigen des eigenen Fahrernetzes Spark. Bislang lieferten Doordash und Uber Eats Dunkin‘-Bestellungen.

Thomas Rehm04.09.263 Min.
3D-Illustration zweier verbundener Strukturen symbolisiert Googles intaktes Ad-Tech-Geschäft
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Google behält Ad-Server und Anzeigenbörse

Google muss sein Adtech-Geschäft nicht verkaufen, berichtet Businessinsider.de. Eine US-Bundesrichterin habe die vom Justizministerium geforderte Aufspaltung abgelehnt und stattdessen Verhaltensauflagen angeordnet; welche genau, bleibe vorerst unter Verschluss. Im April 2025 hätte dieselbe Richterin ein illegales Monopol festgestellt: Bei Ad-Servern für Display-Werbung im offenen Web halte Google dauerhaft über 90 Prozent Marktanteil. Es sei die zweite abgewehrte Zerschlagung, nachdem das DOJ im Vorjahr gefordert habe, Google müsse den Chrome-Browser verkaufen.

David Wöllenstein04.09.263 Min.
Essenslieferant auf E-Bike in der Stadt symbolisiert Uber-Übernahme von Delivery Hero
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Delivery Hero rät Aktionären zum Verkauf an Uber

Delivery Heros Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, Ubers Übernahmeangebot anzunehmen, meldet Manager-Magazin.de. Die 41,50 Euro je Aktie seien fair und angemessen, rund 35 Prozent über dem Dreimonatsschnitt vor der Juliofferte. Ein Gegenbieter habe kaum Chancen: Uber halte bereits rund 53 Prozent. Gegen Kartellbedenken reiche Delivery Hero sein Geschäft in 14 Ländern an den Finanzinvestor SSW Partners weiter.

David Wöllenstein04.09.262 Min.
Team bespricht die Expansion einer Vergleichsplattform in neue europäische Märkte
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Compare Group startet in vier neuen Märkten

Die Compare Group, die mehrere Preisvergleichs-Plattformen betreibt, startet am 7. September in Spanien, Portugal, Italien und Österreich, berichtet Ecommercenews.eu. Damit sei das Unternehmen in 12 europäischen Ländern präsent. Technik, Händlerbeziehungen und Produktfeeds ließen sich wiederverwenden, 50 bis 70 Händler pro Land genügten bereits für brauchbare Vergleiche. Weil die EU-Kommission Google im Juli mit 460 Mio. Euro Bußgeld belegt habe, wegen Bevorzugung eigener Dienste vor konkurrierenden Preisvergleichern, rechne Compare mit mehr Sichtbarkeit für unabhängige Portale.

Thomas Rehm04.09.263 Min.
Junge Frau und älterer Mann shoppen unabhängig in modernem Store, steigende Kauflaune
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Gen Z und Gen X kommen in Kauflaune

Die Konsumlaune legt quer durch alle Generationen zu, aber am kräftigsten bei Gen Z und Gen X, so eine soziodemografische Auswertung des NIM-Konsumklimas. Der Gesamtindikator sei im September um 2,8 auf minus 26,6 Punkte gestiegen. Die Gen Z lege um 9,7 Punkte zu und schiebe sich mit 6,3 Punkten knapp über die Nulllinie, weil die Erwartungen ans eigene Einkommen optimistischer seien und die Anschaffungsneigung steige. Gen X gewinne dank nachlassender Sparneigung sogar 11,9 Punkte, bleibe aber trotzdem auf einem pessimistischeren Niveau.

David Wöllenstein04.09.263 Min.
Kundin prüft im Supermarkt Frische einer Frucht durch Berühren
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Lebensmittelkäufer meiden den Online-Shop

Beim Lebensmittelkauf bleibt das Regal vor Ort die erste Adresse: 71 Prozent der Verbraucher haben binnen sechs Monaten keinen Online-Lebensmitteldienst genutzt, zitiert Retail-News.de den „Trend Check Handel Vol. 17“ des ECC Köln. 54 Prozent der Abstinenzler wollten Frisches vorher befühlen, 67 Prozent störten sich an Liefergebühren. Online wanderten vor allem Haltbares (69 Prozent) und schwere Getränkekisten in den Korb. Nur 17 Prozent könnten sich einen Wechsel zu Online-Angeboten vorstellen, unter den Jüngeren 29 Prozent. Bei einer Gratislieferung ohne Mindestbestellwert aber könnten 47 Prozent doch noch schwach werden.

Thomas Rehm04.09.263 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
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Vinted trennt sich im Oktober von Mangopay

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Wer zustimme, wandere samt Guthaben automatisch in den neuen Geldbeutel, ohne Zusatzkosten; Pro-Verkäufer blieben allerdings ausgenommen. Vinted Pay gleiche künftig Geldbeutel und Bankverbindung ab. Aus der Käuferschutz-Gebühr werde dann die „Vinted-Gebühr“.

Björn Böer04.09.262 Min.
Zusteller lädt Pakete in unbeschriftete Lieferwagen-Flotte im Depot bei Sonnenaufgang
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USA: Amazon will neun von zehn Paketen selbst zustellen

Amazon will bis 2029 fast neun von zehn US-Paketen selbst zustellen, berichtet Businessinsider.com unter Berufung auf ein internes Planungsdokument. Der Anteil des eigenen Netzes klettere von 86,3 Prozent in diesem Jahr auf 88,7 Prozent – schneller als in früheren Planungen. Das Eigenvolumen wachse auf 15,8 Mrd. Pakete. Fremde Zusteller verharrten bei rund zwei Mrd.: Der Anteil der Post USPS falle auf acht Prozent, der von UPS auf 1,4 Prozent.

Thomas Rehm04.09.263 Min.
Frau schaut vertikales Mikroserien-Video auf Smartphone in der Bahn
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Mikroserien-Plattform aTwist startet in acht Märkten

Die Mikroserien-Plattform aTwist ist am Donnerstag mit zehn Originalserien und kuratierten Lizenzinhalten gestartet, berichtet Reuters.com. Das frühere MicroCo bespiele nun die USA, Großbritannien, Indien, Kanada, Australien, Irland, Neuseeland und die Philippinen. Mikroserien zerlegen eine Geschichte in 40 bis 60 vertikal gedrehte Folgen zu je ein bis drei Minuten. Jeden Donnerstag komme eine neue Serie hinzu; einzelne Episoden gebe es gratis mit Werbung, ganze Staffeln gegen „Coins“ oder Abo. Marktforscher Omdia erwarte für das Format in diesem Jahr allein in den USA 1,5 Mrd. Dollar Umsatz.

Thomas Rehm04.09.262 Min.
Content-Creatorin präsentiert Produkt vor Kamera im Homestudio mit Paketen im Hintergrund
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Youtube bringt Shopping-Provisionen nach Deutschland

Youtubes „Shopping-Affiliate-Programm“ startet jetzt auch in Deutschland, meldet Heise.de. Creator im Partnerprogramm könnten Produkte von Online-Händlern markieren und erhielten im Verkaufsfall Prozente. Die Provisionshöhe könnten die Händler pro Produkt festlegen. Momentan gehe der volle Satz an die Creator. Zum Start mit dabei seien About You, Bonprix, Home24, Kaufland, Mediamarkt-Saturn, Otto, Shop-Apotheke, Tchibo, Thalia und XXXLutz.

David Wöllenstein04.09.262 Min.
Frau wählt sorgfältig wenige Beauty-Produkte für kuratierten Online-Shop aus
© Black Forest Labs / Flux

Beauticate startet Marktplatz

Die australische Beauty-Plattform Beauticate hat ihr Online-Magazin neu aufgelegt und mit dem „Beauticate Shop“ einen eigenen Marktplatz gestartet, meldet Retailnews.asia. Statt Sortimentstiefe, Bewertungen und Empfehlungsalgorithmen setze das Unternehmen auf redaktionell ausgewählte Produkte. Gründerin Sigourney Cantelo, früher Beauty-Direktorin bei der australischen Vogue, betreibe das Magazin seit 2014. Über den eigenen Verkauf wolle Beauticate Umsätze unmittelbar bei der Leserschaft erzielen, statt sie über Affiliate-Links an Dritte weiterzureichen.

David Wöllenstein04.09.262 Min.

Gerade angesagt

Alle ansehen
Mitarbeiterin verpackt Produkt sorgfältig in nachhaltiger Verpackung im modernen Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Top der letzten Woche

Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
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Milliarden für Rechenzentren, 15 Prozent Marktanteil: Wo Europas Cloud wirklich steht

Die Schwarz Gruppe kündigt ein Rechenzentrum für bis zu 5,6 Milliarden Euro bei Rostock an. Die Telekom hat mit Nvidia eine KI-Fabrik in München gebaut, SAP eine Behörden-Cloud auf Microsoft-Technik, und Brüssel schlägt vier Souveränitätsstufen vor. Trotzdem halten europäische Anbieter im eigenen Markt nur 15 Prozent. Eine Bestandsaufnahme.

David Wöllenstein28.08.266 Min.
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Weitere Beiträge

Lagermitarbeiter packt gemischtes Sortiment ein – Sinnbild für gescheiterten Bild-Marktplatz
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Bild schließt seinen Marktplatz

Nach gut zwei Jahren macht der Bild-Marktplatz dicht, meldet Haendlerbund.de. Ein knapper Hinweis verweise Käufer nur noch auf ihre Gewährleistungsansprüche. Zum Start habe der Marktplatz über 30.000 Produkte von mehr als 50 Händlern versammelt und mit Werbeflächen im Bild-Umfeld gelockt. Was er aber wem verkaufen wolle, sei unklar geblieben. Die Kosten für technische Anbindung und Warenbestand hätten die Händler getragen: Vorleistungen für eine Plattform, die sich nicht für ein Sortiment entscheiden wollte.

Björn Böer03.09.263 Min.
Hand zögert vor Zahlung am Self-Checkout als Symbol für Vertrauensgrenze bei KI-Einkäufen
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Briten trauen der KI 150 Pfund weit

Bei rund 150 Pfund endet das Vertrauen: Bis zu diesem Betrag würden britische Konsumenten KI-Agenten eigenständig einkaufen lassen, zitiert Channelx.world eine Studie der MACH Alliance. Zwei Drittel der Befragten nutzten KI schon beim Suchen und Stöbern, unter Millennials sogar neun von zehn. Doch das Bezahlen wollten nur neun Prozent erlauben, bei teuren Anschaffungen sinke der Anteil auf vier Prozent. Millennials würden in diesem Fall die KI-Geldbörsen beim autonomen Einkaufen mit 235 Pfund ausstatten, die Babyboomer hingegen nur mit 67 Pfund.

David Wöllenstein03.09.263 Min.
Mitarbeiter packt Bestellung in engem Dark Store – Symbol für Indiens wachsenden Quick-Commerce
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Indiens Quick-Commerce wächst schneller als der Profit

Indiens Online-Handel wächst bis 2030 auf 345 Mrd. Dollar, berichtet Whalesbook.com. Nach der Prognose des Analysehauses Infisum lege der Markt von 125 Mrd. Dollar 2024 um jährlich 18,4 Prozent zu. Fast die Hälfte des Zuwachses entfalle auf Sofortlieferdienste; deren Netz kleiner Stadtteillager werde von 2.525 auf 7.500 wachsen. Die Nachfrage ziehe vor allem in kleineren Städten jenseits der Metropolen an, die ausgabenstärkste Gruppe bleibe die Generation Z. Profitabel arbeite bislang kaum ein Anbieter: Der Ausbau der Logistik verschlinge bislang noch die Gewinne.

Thomas Rehm03.09.262 Min.
Paar vergleicht gemeinsame Einkaufsliste auf dem Smartphone im Supermarkt
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Twint packt den Einkaufszettel in die Bezahl-App

Twint baut seine Bezahl-App zum Einkaufszettel aus, berichtet ITMagazine.ch. Nutzer könnten beliebig viele Listen anlegen und sie per Code teilen; alle Teilnehmer könnten Produkte ergänzen oder Gekauftes abhaken. Alle Änderungen erreichten laufend alle Beteiligten. Eine Suche mit rund 1.500 Artikeln stehe bereits zur Verfügung, eigene Einträge könnten manuell hinzugefügt werden. Nach dem Einkauf führe ein Tippen direkt zur Bezahlfunktion. Ziel sei es, die Rolle von Twint im stationären Handel zu stärken.

Thomas Rehm03.09.262 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert unterschiedlich große Pakete im modernen Fulfillment-Center
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Österreicher bestellen häufig, Schweizer zahlen am besten

Im E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

David Wöllenstein03.09.263 Min.

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