
Niceshops zeigt, wie Nischenhändler wieder skalieren
200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.

Kurz vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln gegen Greenwashing warnt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) davor, dass Unternehmen neuwertige Ware vernichten könnten, die allein wegen der neuen Vorgaben nicht mehr verkäuflich ist. Der Verband fordert von der Bundesregierung eine Abverkaufsfrist über den Stichtag hinaus sowie einen Steuererlass, damit sich Sachspenden gegenüber der Entsorgung wieder lohnen. Grundlage ist eine gemeinsame Mitteilung von bevh und der innatura gGmbH vom 12. August 2026.

200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.

Googles neue Agenten versprechen weniger Dashboard-Arbeit. Händler sollten jetzt Rechte, Budgets, Datenqualität und Attribution regeln.

In Texten, die von Anthropics Claude verfasst werden, findet sich jetzt ein unsichtbares „Wasserzeichen“, das auch Copy-Paste und leichte Bearbeitungen überlebt, berichtet Businessinsider.de. Es erfülle außerdem die Transparenz-Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes. Die Neuerung gelte weltweit für alle neuen Claude-Modelle; ältere Modelle würden nachgerüstet. Außerdem seien Erkennungstools für Dritte geplant, auch wenn ein Fund die KI-Urheberschaft nicht belastbar beweise. So könne Umformulieren, Übersetzen oder das Mischen von Texten das Wasserzeichen verblassen.

Alibabas Anteil an der Nutzungszeit unter Chinas 50 größten Apps sank binnen eines Jahres auf 5,3 Prozent, während Bytedance (Tiktok/Douyin) auf 40,1 Prozent kletterte, berichtet Biggo.com. Die Tochter Taobao sei aus der Liste der zehn zeitintensivsten Apps gerutscht. Auch habe sich der Marktanteil am chinesischen E-Commercere von 51,3 auf 37,3 Prozent verkleinert. Selbst die Werbetochter Alimama, einst verlässlicher Gewinnbringer, habe Probleme: Ihre Gebührenlast für Händler übersteige mit 7,2 Prozent des Umsatzvolumens die der Konkurrenz deutlich, was über 30 Prozent der Händler in die Verlustzone drücke.

Sheins Börsengang könnte bereits am 19. August stattfinden, berichtet Techinasia.com. Der Fast-Fashion-Händler aus Singapur peile dabei immer noch eine Bewertung zwischen 30 und 40 Mrd. Dollar an. Die schlechten Nachrichten rissen derweil nicht ab: Umsatzwachstum, Kerngewinn und Margen schwächelten, während Handelskosten, Regulierung und Wettbewerb konstant zulegten. 2022 sei Shein noch mit 98,2 Mrd. Dollar bewertet worden, im Jahr darauf nur noch mit 64 Mrd. Dollar.

Der Bauhaus-Marktplatz zählt ein Jahr nach dem Start 100 Partnerverkäufer und fast 100.000 neue Artikel, berichtet Ecommercenews.eu. Nach dem Start habe die eigentliche Arbeit erst begonnen, besonders weil die Marktplatz-Artikel trotz ihres großen Anteils am Sortiment zu wenig sichtbar gewesen seien. Mittlerweile seien der Suchalgorithmus justiert, wichtige Lücken im Sortiment geschlossen und die Zahlungsoptionen ausgebaut.

In den USA können Android-Nutzer mit „Aptoide Games“ jetzt über den Google Play Store einen eigenständigen Drittanbieter-Store laden, berichtet ITMagazine.ch. Vorausgegangen sei ein jahrelanger Rechtsstreit mit Epic Games. Da der Play-Store-Schutz nicht mehr greife, setze Aptoide auf eigene Malware-Scans. Das Angebot gelte vorerst nur für die Staaten; Europäer blieben auf das riskantere APK-Sideloading angewiesen. Ein globales Programm für alternative Stores stehe noch aus.

Website-Baukasten Wix stattet kleine und mittlere Unternehmen mit einem eigenen KI-Team aus, wie Techradar.com berichtet. Die Plattform „Symphony“ analysiere zunächst das Geschäft und erledige dann Aufgaben in freigegebenen Workflows. Ein zentraler Agent namens „Maestro“ lege die Prioritäten fest und dirigiere die verschiedenen Agenten-Kollegen. Täglich liefere ein „Morning Meeting“ Erledigtes, Offengebliebenes und zeige neue Geschäftsmöglichkeiten auf. Jedes Ergebnis werde außerdem von einer separaten Prüf-Ebene kontrolliert.

Der Berliner Concept Store Voo beendet seinen regulären Online-Verkauf und konzentriert sich wieder auf den Laden in Kreuzberg, meldet Retail-News.de. Grund für die Restrukturierung: Binnen eineinhalb Jahren sei der Online-Umsatz um 30 bis 25 Prozent geschmolzen und der Gesamt-Umsatz 2025 um 15 Prozent. Die Website bestehe weiter und biete künftig redaktionelle Inhalte und gelegentliche Drops.

Youtube verschärft die Verdienstregeln seines Partnerprogramms, meldet ITMagazine.ch. Ab Februar müssten neue Creator 1.000 Abonnenten und 8.000 Stunden werbefähige Wiedergabezeit binnen 365 Tagen vorweisen. Das sei doppelt so viel wie bisher. Für Shorts brauche es 10 Mio. qualifizierte Views in 90 Tagen. Wer die Schwelle verfehle, bleibe im Programm, könne seine Videos aber nicht monetarisieren. Bestehende Partner behielten ihren Status.
© Black Forest Labs / FluxDer Bauhaus-Marktplatz zählt ein Jahr nach dem Start 100 Partnerverkäufer und fast 100.000 neue Artikel, berichtet Ecommercenews.eu. Nach dem Start habe die eigentliche Arbeit erst begonnen, besonders weil die Marktplatz-Artikel trotz ihres großen Anteils am Sortiment zu wenig sichtbar gewesen seien. Mittlerweile seien der Suchalgorithmus justiert, wichtige Lücken im Sortiment geschlossen und die Zahlungsoptionen ausgebaut.

In den USA können Android-Nutzer mit „Aptoide Games“ jetzt über den Google Play Store einen eigenständigen Drittanbieter-Store laden, berichtet ITMagazine.ch. Vorausgegangen sei ein jahrelanger Rechtsstreit mit Epic Games. Da der Play-Store-Schutz nicht mehr greife, setze Aptoide auf eigene Malware-Scans. Das Angebot gelte vorerst nur für die Staaten; Europäer blieben auf das riskantere APK-Sideloading angewiesen. Ein globales Programm für alternative Stores stehe noch aus.

Website-Baukasten Wix stattet kleine und mittlere Unternehmen mit einem eigenen KI-Team aus, wie Techradar.com berichtet. Die Plattform „Symphony“ analysiere zunächst das Geschäft und erledige dann Aufgaben in freigegebenen Workflows. Ein zentraler Agent namens „Maestro“ lege die Prioritäten fest und dirigiere die verschiedenen Agenten-Kollegen. Täglich liefere ein „Morning Meeting“ Erledigtes, Offengebliebenes und zeige neue Geschäftsmöglichkeiten auf. Jedes Ergebnis werde außerdem von einer separaten Prüf-Ebene kontrolliert.

Der Berliner Concept Store Voo beendet seinen regulären Online-Verkauf und konzentriert sich wieder auf den Laden in Kreuzberg, meldet Retail-News.de. Grund für die Restrukturierung: Binnen eineinhalb Jahren sei der Online-Umsatz um 30 bis 25 Prozent geschmolzen und der Gesamt-Umsatz 2025 um 15 Prozent. Die Website bestehe weiter und biete künftig redaktionelle Inhalte und gelegentliche Drops.

Youtube verschärft die Verdienstregeln seines Partnerprogramms, meldet ITMagazine.ch. Ab Februar müssten neue Creator 1.000 Abonnenten und 8.000 Stunden werbefähige Wiedergabezeit binnen 365 Tagen vorweisen. Das sei doppelt so viel wie bisher. Für Shorts brauche es 10 Mio. qualifizierte Views in 90 Tagen. Wer die Schwelle verfehle, bleibe im Programm, könne seine Videos aber nicht monetarisieren. Bestehende Partner behielten ihren Status.

Personalisierung kippt genau dann, wenn Kunden sich beobachtet statt bedient fühlen. Michael Witzenleiter, Gründer von Pryvet und Mitglied des Etailment-Expertenrats, argumentiert, warum die entscheidende Kennzahl im Handel künftig nicht Conversion heißt, sondern Vertrauen.

Der US-Baby-Marktplatz peilt nach 750 Mio. Dollar Umsatz die Milliarde an. Händler sollten prüfen, ob Anlasswelten mehr binden als Kategorien.

Optische Signaturen können Fakes besser sichtbar machen. Für Händler entscheidet sich der Nutzen aber an Wareneingang, Listing und Retourenprüfung.

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

Eigene Schiffe versprechen Kontrolle über Lieferzeiten. Doch vertikale Logistik lohnt nur, wenn Volumen, Risiko und Führungskraft zusammenpassen.

Die Zollpauschale verteuert kleine Warenkörbe bei Temu, Shein und AliExpress. Händler sollten jetzt nicht billiger, sondern klarer verkaufen.

Ein Zahlungsanbieter über die Grenzen der Regulierung: Jacob von Ingelheim, Chief Risk and Transformation Officer des Fintechs Unzer, argumentiert in einem Kommentar, dass verantwortungsvolle Kreditvergabe nicht erst mit der CCD II beginnt.
Wer künftig kauft, vergleicht und bestellt, ist zunehmend kein Mensch mehr, sondern ein Agent, der im Auftrag handelt. Wer dabei nicht auffindbar ist, findet im Kaufmoment schlicht nicht mehr statt, schreibt Stefan Hamann in seinem Expertenbeitrag.

Die Zollpauschale verteuert kleine Warenkörbe bei Temu, Shein und AliExpress. Händler sollten jetzt nicht billiger, sondern klarer verkaufen.

Ein Zahlungsanbieter über die Grenzen der Regulierung: Jacob von Ingelheim, Chief Risk and Transformation Officer des Fintechs Unzer, argumentiert in einem Kommentar, dass verantwortungsvolle Kreditvergabe nicht erst mit der CCD II beginnt.
Wer künftig kauft, vergleicht und bestellt, ist zunehmend kein Mensch mehr, sondern ein Agent, der im Auftrag handelt. Wer dabei nicht auffindbar ist, findet im Kaufmoment schlicht nicht mehr statt, schreibt Stefan Hamann in seinem Expertenbeitrag.

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

Shein fährt seinen Betrieb in Vietnam ein Jahr nach Anmietung eines riesigen Logistikzentrums drastisch zurück, berichtet Reuters.com. Von ursprünglich 15 Hektar bleibe nur ein Drittel in Nutzung, nur jeder vierte Mitarbeiter werde nicht entlassen. Grund sei das Ende der US-Zollbefreiung für Kleinsendungen sowie ein neuer Zwangsarbeits-Zoll, der Vietnams Vorteil schmelzen lasse. Viele Lieferanten kehrten längst in die südchinesischen „Shein-Dörfer“ zurück, wo Kleinstserien schneller und billiger entstünden.

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.
© Black Forest Labs / FluxDer Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.
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