Makro-Aufnahme eines Kreditkarten-Chips mit dramatischer Beleuchtung und geringer Schärfentiefe

Was die Debatte über Buy Now, Pay Later übersieht

Ein Zahlungsanbieter über die Grenzen der Regulierung: Jacob von Ingelheim, Chief Risk and Transformation Officer des Fintechs Unzer, argumentiert in einem Kommentar, dass verantwortungsvolle Kreditvergabe nicht erst mit der CCD II beginnt.

6 Min.

Aktuelle Beiträge

Montag, 27. Juli 2026
Netzwerktechniker prüfen im Rechenzentrum Kabel wegen steigender KI-Datenlast
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KI zwingt Firmennetze in die Knie

Deutschlands Firmennetzwerke drohen unter dem KI-Datenverkehr zu kollabieren, zitiert Golem.de eine Cisco-Studie. 67 Prozent der Unternehmen erwarteten, binnen zwei Jahren an Kapazitätsgrenzen zu stoßen, 84 Prozent bräuchten Upgrades. Nur 16 Prozent hielten ihre Infrastruktur für die Zukunft gerüstet. Der Datenverkehr solle sich in den nächsten drei Jahren mehr als verdreifachen.

Björn Böer27.07.262 Min.
Team justiert gestuftes Budget-Kontrollpanel für KI-Kosten im modernen Büro
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SAP zieht die Budget-Bremse bei KI

SAP führt ein dreistufiges Controlling-System für seine KI-Ausgaben ein, meldet Golem.de. Weil die Token-Kosten in diesem Jahr kräftig angezogen seien, gehe der Konzern vom „Pilotieren zum Industrialisieren“ über. Die Stufe Basic deckele die Kosten bei 100 Euro monatlich, Pro gewähre 500 Euro, Pro Max bis zu 5.000 Euro. Mit Zustimmung einer Führungskraft seien einmalig 50.000 Euro möglich.

Thomas Rehm27.07.262 Min.
Kundin bestätigt per Smartphone eine Online-Zahlung neben Laptop und Paket
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Lidls Online-Shop integriert Wero

Auf Lidl.de können Kunden jetzt auch mit Wero zahlen, dem Zahlungsdienst der European Payment Initiative, meldet Boersen-Zeitung.de. Lidl verkaufe online nur Non-Food (inkl. Wein und Spirituosen), gehöre aber zu den umsatzstärksten Online-Händlern Deutschlands. Andere größere Zusagen, wie von von Ikea oder Rossmann, stünden noch aus. Bis Jahresende solle Wero auch in Belgien und Frankreich starten.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Mitarbeiter räumt Schreibtisch nach Stellenabbau in Amazons KI-Sparte
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Amazon streicht Stellen in der KI-Sparte

Amazon streicht erneut Stellen, diesmal in der KI-Sparte AGI, wie Mynorthwest.com meldet. Zur Zahl der Betroffenen oder den Positionen äußere sich der Konzern nicht. Man schärfe den Fokus auf die wichtigsten KI-Vorhaben. Zugleich plane Amazon für dieses Jahr Investitionen von 200 Mrd. Dollar, mehr als 50 Prozent über dem Vorjahr, teils schuldenfinanziert.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Kundin wählt im Supermarkt zurückhaltend Produkte aus, sinkendes Konsumklima
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Volles Sparschwein, weniger Konsum

Das Konsumklima in Deutschland sinkt im August weiter auf minus 29,6 Punkte, teilt NielsenIQ.com mit. Der Rückgang um 0,3 Zähler gehe vor allem auf gedämpfte Einkommenserwartungen und eine gestiegene Sparneigung zurück. Diese steige um 3,1 auf 17 Punkte und liege damit weit über dem Zehn-Jahres-Schnitt. Die Anschaffungsneigung ziehe zwar auf minus 9,9 Punkte an, bleibe somit aber immer noch verhalten.

David Wöllenstein27.07.263 Min.
Content-Creatorin zeigt Kleidungsstück vor Kamera im Homestudio für Youtube-Shopping-Affiliate
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Youtube macht britische Creator zu Verkäufern

Youtube bringt sein Shopping-Affiliate-Programm nach Großbritannien, meldet Channelx.world. Kanäle im Youtube-Partner-Program mit mindestens 500 Followern könnten künftig Provision kassieren, indem sie Produkte in Shorts, Langvideos und Livestreams verschlagworten. Zum Start machten bekannte Namen mit, darunter Marks and Spencer, Boots UK, Currys, Next, Debenhams, Wayfair und Etsy. Der Checkout laufe auf der Händlerseite, verwaltet werde alles im Youtube Studio.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Team packt Pakete im modernen Fulfillment-Center für schnellen Versand
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Tiktok Shop kopiert Amazon Prime

Tiktok testet mit „Shop Plus“ ein Prime-ähnliches Abo-Modell für amerikanische Kunden, berichtet Businessinsider.com. Mitglieder erhielten Gratisversand, Rabatte und Coupons. Die Preise lägen bei sechs, zehn oder 15 Dollar monatlich. Der Konzern wolle mit dem Programm Käufer auf der Plattform halten, die bislang noch regelmäßig zu Amazon abwanderten.

David Wöllenstein27.07.263 Min.
Arbeiter sortiert zahlreiche kleine Pakete am Förderband in modernem Logistikzentrum
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Shein rutscht vor dem IPO ins Minus

Kurz vor seinem Börsengang in Hongkong ist der Online-Modehändler Shein in die Verlustzone gerutscht, wie laut Handelsblatt.com aus dem letzten Börsenprospekt hervorgeht. Für das erste Quartal weise der Konzern einen Verlust von 99 Mio. Dollar aus, nach 395 Mio. Dollar Gewinn im Vorjahr. Der Umsatz sei nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Mrd. Dollar gestiegen. Als Hauptgrund nenne Shein den Wegfall der US-Zollausnahme für Billigpakete unter 800 Dollar.

Thomas Rehm27.07.262 Min.
Frau fotografiert Möbelstück mit Smartphone für automatisiertes Online-Verkaufsinserat
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„Seller“: Facebooks Kommandozentrale für Online-Händler

Meta bringt mit „Seller“ eine eigenständige App für amerikanische Verkäufer auf dem Facebook-Marktplatz an den Start, berichtet Retail-News.de. Die Anwendung bündle sämtliche Verkaufsprozesse in einer Oberfläche und synchronisiere sich automatisch mit bestehenden Angeboten und Nachrichten. Eine KI könne aus hochgeladenen Bildern Titel, Beschreibungen und Preisvorschläge texten. Außerdem sollten wichtige Kennzahlen zu Aufrufen und Klicks Händlern bei der Preisgestaltung helfen.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Frau verpackt Bestellungen für ihren Online-Shop im heimischen Wohnzimmer
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Online-Shop im Wohnzimmer kein Kündigungsgrund

Wer einen Online-Shop aus der eigenen Mietwohnung betreibt, riskiert damit nicht automatisch die Kündigung, berichtet Augsburger-Allgemeine.de. Die bloße Angabe der Wohnanschrift als Geschäftssitz im Impressum überschreite die erlaubte Wohnnutzung noch nicht, entschied das Amtsgericht München. Vermieter müssten konkret nachweisen, dass die Grenze gerissen sei – etwa durch Kundenbesuche, Mitarbeiter in der Wohnung oder gelagerte Verkaufsware. Entscheidend bleibe, wie das Gewerbe tatsächlich ausgeübt werde.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
KMU-Inhaberin und Beraterin bereiten gemeinsam Produkt für Online-Versand vor
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Temu schult Schweizer KMU

Temu und der Schweizerische KMU-Verband wollen kleine und mittlere Unternehmen beim Einstieg in den Online-Handel unterstützen, meldet Swissinfo.ch. Beide hätten eine Absichtserklärung unterzeichnet; das Programm laufe von 2026 bis 2027 und umfasse Schulungen, Informationsaustausch und Praxisbeispiele. Ziel sei, Hemmschwellen abzubauen und die Digitalisierung voranzutreiben. Der Verband vertrete rund 9000 Unternehmen.

Thomas Rehm27.07.262 Min.

Gerade angesagt

Alle ansehen
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
Neues Design von etailment.de
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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.

Top der letzten Woche

Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
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Weitere Beiträge

Modernes Kundenservice-Büro mit leeren Arbeitsplätzen nach Uber-Stellenabbau durch KI
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Uber entlässt zehn Prozent der Kundenberater

Uber entlässt rund zehn Prozent seines Kundenservice-Teams und verweist zur Begründung auf Künstliche Intelligenz, meldet Businessinsider.com. Beschäftigte, die noch im Home Office arbeiteten, müssten in eine Stadt mit Uber-Büro ziehen und dort drei Tage wöchentlich arbeiten. KI biete die Chance, Kundenlösungen schneller zu skalieren, so das Unternehmen, doch taugten fragmentierte Prozesse nicht als Fundament.

Thomas Rehm27.07.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Medikamente im Versandapotheken-Logistikzentrum trotz Insolvenzverfahren
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Sanicare geht zum zweiten Mal in die Insolvenz

Die Versandapotheke Sanicare hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, meldet Retail-News.de. Das Amtsgericht Osnabrück habe noch am selben Tag zugestimmt. Allerdings spreche die Betreibergesellschaft BS Apotheken OHG von einer Sanierung, nicht von einer Regelinsolvenz. Schuld seien sinkende Umsätze bei zeitgleichen, teuren Investitionen in Logistik und IT. Versand und Kundenservice liefen unverändert weiter. Schon 2012 musste Sanicare durch ein Insolvenzverfahren.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Arbeiter kontrollieren Paketflut aus Fernost im Zolllager, Symbolbild zum Fast-Fashion-Streit
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Peking sieht bei Frankreichs Fast-Fashion-Gesetz rot

Peking geht auf Konfrontationskurs zu Frankreichs neuem Gesetz gegen „Ultra-Fast-Fashion“, meldet Cri.cn (Radio China International). Das Handelsministerium beklage diskriminierende Auflagen für grenzüberschreitende Plattformen mit chinesischer Beteiligung. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards dienten bloß als Vorwand für Ausschlussmaßnahmen, die gegen den WTO-Grundsatz der Nichtdiskriminierung verstoßen würden. China verlange eine rasche Korrektur und werde die Umsetzung beobachten, aber im Zweifel auch Gegenmaßnahmen ergreifen.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Militäranalyst im abgedunkelten Kontrollraum vor leuchtenden Bildschirmen ohne Inhalt
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Pentagon verheizt KI-Jahresbudget in Wochen

Das US-Militär hat sein KI-Jahresbudget in nur wenigen Wochen aufgebraucht, berichtet Golem.de. Der Army-CIO habe im Mai unbegrenzte Token in Aussicht gestellt, Mitte Juni sei der angeblich unbegrenzte Pool bereits entleert gewesen – nun würden wieder Obergrenzen eingeführt. Das Pentagon selber habe ein Enterprise-Abo bei Ask Sage abgeschlossen, das nur 100 Mio. Token im Jahr umfasse. Zum Vergleich: Allein in den ersten 38 Tagen des Irak-Kriegs habe das US-Militär 20 Mrd. Token verbraucht. Am Tag.

David Wöllenstein24.07.262 Min.
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
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Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.

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