Steuerliche Forschungszulage nutzen – kein Geld durch Informationslücken verschenken

Steuerliche Forschungszulage nutzen – kein Geld durch Informationslücken verschenken

Viele Händler halten Forschung und Entwicklung für ein Thema der Industrie und verschenken damit staatliche Förderung. Sebastian Schwertlein, COO des Softwareunternehmens innoscripta, erklärt, welche Handelsprojekte förderfähig sind und was sich 2026 an der steuerlichen Forschungszulage geändert hat.

3 Min.

Aktuelle Beiträge

Freitag, 24. Juli 2026
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
Asiatische IT-Entscheider diskutieren KI-Cloud-Komplettlösungen im modernen Büro
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Asiens Unternehmen wollen KI im Komplettangebot

Asiatische Unternehmen wollen ihre KI-Nutzung binnen zwölf Monaten spürbar ausweiten, meldet Alizila.com. Rund die Hälfte der von Alibaba Cloud befragten IT-Entscheider experimentiere bereits mit KI-Produkten. Ob kommerziell oder Open Source sei dabei zweitrangig – gefragt sei vor allem das Rundum-Sorglos-Paket aus Cloud und KI. Doch genau an diesen branchenspezifischen Lösungen mangele es noch. Für die kommende Zeit der KI-Agenten gründe Alibaba mit dem Token Hub einen eigenen Geschäftsbereich, der Rechenleistung für KI-Modelle als Massenware verkaufen solle.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Militäranalyst im abgedunkelten Kontrollraum vor leuchtenden Bildschirmen ohne Inhalt
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Pentagon verheizt KI-Jahresbudget in Wochen

Das US-Militär hat sein KI-Jahresbudget in nur wenigen Wochen aufgebraucht, berichtet Golem.de. Der Army-CIO habe im Mai unbegrenzte Token in Aussicht gestellt, Mitte Juni sei der angeblich unbegrenzte Pool bereits entleert gewesen – nun würden wieder Obergrenzen eingeführt. Das Pentagon selber habe ein Enterprise-Abo bei Ask Sage abgeschlossen, das nur 100 Mio. Token im Jahr umfasse. Zum Vergleich: Allein in den ersten 38 Tagen des Irak-Kriegs habe das US-Militär 20 Mrd. Token verbraucht. Am Tag.

David Wöllenstein24.07.262 Min.
Arbeiter kontrollieren Paketflut aus Fernost im Zolllager, Symbolbild zum Fast-Fashion-Streit
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Peking sieht bei Frankreichs Fast-Fashion-Gesetz rot

Peking geht auf Konfrontationskurs zu Frankreichs neuem Gesetz gegen „Ultra-Fast-Fashion“, meldet Cri.cn (Radio China International). Das Handelsministerium beklage diskriminierende Auflagen für grenzüberschreitende Plattformen mit chinesischer Beteiligung. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards dienten bloß als Vorwand für Ausschlussmaßnahmen, die gegen den WTO-Grundsatz der Nichtdiskriminierung verstoßen würden. China verlange eine rasche Korrektur und werde die Umsetzung beobachten, aber im Zweifel auch Gegenmaßnahmen ergreifen.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Medikamente im Versandapotheken-Logistikzentrum trotz Insolvenzverfahren
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Sanicare geht zum zweiten Mal in die Insolvenz

Die Versandapotheke Sanicare hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, meldet Retail-News.de. Das Amtsgericht Osnabrück habe noch am selben Tag zugestimmt. Allerdings spreche die Betreibergesellschaft BS Apotheken OHG von einer Sanierung, nicht von einer Regelinsolvenz. Schuld seien sinkende Umsätze bei zeitgleichen, teuren Investitionen in Logistik und IT. Versand und Kundenservice liefen unverändert weiter. Schon 2012 musste Sanicare durch ein Insolvenzverfahren.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Mitarbeiterin ordnet Parfümflakons im modernen Beauty-Store ein
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Notino: Elf Prozent Plus dank Endspurt

Notino hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 11,5 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro gesteigert, meldet Ecommercenews.eu. Der Omnichannel-Beauty-Händler aus Tschechien habe seine Erlöse seit 2021 mehr als verdoppelt und beliefere über 40 Mio. Kunden in 27 Märkten. Polen steuere 15 Prozent bei, und läge somit vor Tschechien und Italien. Nach schwächerem Jahresverlauf sei das Wachstum Anfang des Jahres, am Ende des Geschäftsjahres, auf 27 Prozent geklettert.

Björn Böer24.07.262 Min.
Mitarbeiter beklebt wiederverwendeten Versandkarton mit Etikett im Lager
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BVOH: Ein Etikett macht noch keinen Erzeuger

Ein Versandetikett macht Online-Händler nicht automatisch zum Verpackungserzeuger, betont der BVOH in einer Medienmitteilung. Der Verband reagiere auf Berichte des Händlerbundes, wonach die Zentrale Stelle Verpackungsregister das Aufkleben eines Etiketts bereits als Erzeugerhandlung werte. Art. 21 der ab 12. August geltenden PPWR verlange dagegen, dass der Händler die Verpackung unter eigener Marke in Verkehr bringe oder ihre Konformität verändere. Bei anderer Rechtsauffassung drohe ein ökologischer Fehlanreiz: Kartons wiederzuverwenden würde riskanter, als neue zu kaufen.

Björn Böer24.07.263 Min.
Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt
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DMA-Strafzettel für Google: 890 Mio. Euro

Die EU-Kommission verhängt 890 Mio. Euro Strafe gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act, berichtet Zeit.de. Der Konzern habe eigene Dienste wie Hotelsuche und Sportergebnisse in farbigen Boxen prominenter platziert als die der Konkurrenz und App-Entwickler bei Google Play daran gehindert, auf günstigere Angebote anderswo zu verweisen. Google halte dagegen, man müsse nun von Nutzern geschätzte Echtzeit-Funktionen abschalten. Binnen 60 Tagen habe der Konzern nachzubessern, sonst drohten Strafen bis zu fünf Prozent des Weltumsatzes.

Björn Böer24.07.263 Min.
Kundin prüft Rabatt-App im Supermarktregal, im Hintergrund unbeachteter Werbebildschirm
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Retail Media: Der Coupon schlägt den Bildschirm

Retail Media wirkt nur, wenn Kunden einen greifbaren Vorteil erkennen, zitiert Retail-News.de die YouGov-Studie „Retail Media aus Shopper-Sicht“. App-Coupons und Preisvorteile zeigten laut Studie die höchste Wirkung bei der Kundschaft, während digitale Screens in Filialen zwar die Blicke einfingen, aber am Regal schon wieder vergessen wären. Vor dem Einkauf informierten sich 67 Prozent über gedruckte Prospekte, 53 Prozent über Händler-Apps. Bei Speiseeis und Schokolade erreiche Werbung bis zu 86 Prozent Kaufbeeinflussung, aber bei Nudeln und Putzmitteln praktisch keine.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Etsy-Verkäuferin klebt Versandlabel auf Paket für zollfreien EU-Versand
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UK: Etsy zahlt den Zoll gleich mit

Etsy bietet als erster britischer Marktplatz den neuen PDDP-Service der Royal Mail für Sendungen in die EU an, meldet Channelx.world. Die für die neuen Zollregeln der EU nötigen Abgaben würden bereits beim Portokauf berechnet und beglichen, so dass Empfänger keine Nachforderung an der Haustür erwarte. Royal Mail bediene mit dem Dienst 17 Zielländer, pro Paket falle ein Pfund Bearbeitungsgebühr an, nach Irland 50 Pence.

Björn Böer24.07.263 Min.

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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.

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Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
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Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
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Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

etailment18.06.265 Min.
Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
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Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
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E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

etailment23.04.264 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
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So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Fachkraft prüft konzentriert digitale Nachrichten, um relevante von irrelevanter KI-Kommunikation zu trennen
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Das „Über-KI-reden-vs-KI-verstehen-Paradoxon”

Eine Auswertung von 1.224 Nachrichten aus meinem LinkedIn-Postfach zeigt: Der technische Fortschritt mit KI ist real — die Qualität der Kommunikation sinkt trotzdem. Warum das kein KI-Problem ist, sondern ein sehr menschliches. Und was E-Commerce-Entscheider daraus für ihre eigene Kundenkommunikation lernen sollten.

Christian Maaß23.06.265 Min.
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Techniker geht durch modernes Rechenzentrum als Symbol für Alphabets Cloud-Investitionen
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Alphabet verdient und investiert mehr als erwartet

Alphabet steigerte den Quartalsumsatz um 24 Prozent auf 119,8 Mrd. Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 116,9 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Es sei das zwölfte Quartal in Folge mit zweistelligem Wachstum. Besonders kräftig zog die Cloud-Sparte mit einem Plus von 82 Prozent auf 24,8 Mrd. Dollar an. Die Google-Suche legte um 17 Prozent zu, Youtube-Anzeigen um 13 Prozent. Zugleich hob der Konzern sein Investitionsbudget von geplanten maximal 190 auf 195 bis 205 Mrd. Dollar an.

Björn Böer24.07.262 Min.
Fulfillment-Lager mit vollen und leeren Regalen symbolisiert Stagnation im rumänischen Online-Handel
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Rumäniens E-Commerce stagniert

Nach Jahren beeindruckenden Wachstums stagnierte Rumäniens Online-Handel im ersten Halbjahr, berichtet Romania-Insider.com. Die Anzahl der Bestellungen verharre auf Vorjahresniveau, der Umsatz legte nominal nur vier Prozent zu, was bei über zehn Prozent Inflation eine rote Zahl ergäbe. Immerhin kletterte der durchschnittliche Bestellwert auf 57 Euro. Elektronik zog mit 42 Prozent Umsatzplus allen anderen Kategorien davon, Beauty rutschte um 20 Prozent ab. Für 2026 würde ein Volumen von 8,5 Mrd. Euro erwartet.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Fachkraft geht durch Lagerhalle mit hohen Palettenreihen für B2B-Großhandel
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B2B dreimal größer als B2C

Der globale B2B-Online-Handel übertrifft den Verkauf an Endkunden um mehr als das Dreifache, meldet Marketscale.com unter Berufung auf DHL. Fast die Hälfte aller Beschaffungsentscheidungen des Marktes träfen inzwischen Millennials, die mit dem E-Commerce aufgewachsen seien und hohe Erwartungen mitbrächten. Wer aber schlicht einen Konsumenten-Checkout nachbaue, werde an Palettenware, Staffelpreisen und mehrstufigen Freigaben scheitern. Schneller als markeneigene Portale wie beispielsweise Boeings Modification Marketplace wüchsen horizontale Marktplätze wie Amazon Business und Alibaba.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
3D-Illustration: Lupe über stilisiertem Ladenmodell symbolisiert EU-Prüfung der JD.com-Übernahme
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Ceconomy: Brüssel nennt JD.com seine Bedenken

Die EU-Kommission hat JD.com eine formelle Begründungserklärung zur geplanten Ceconomy-Übernahme zugestellt und benennt erstmals konkret ihre Einwände, berichtet Cashys Blog. Im Zentrum stehe der Verdacht, chinesische Staatshilfen wie Vorzugsfinanzierungen oder Steuervergünstigungen hätten das Angebot für die Mediamarkt-Saturn-Mutter überhaupt erst ermöglicht und könnten später den Binnenmarkt verzerren. JD.com hingegen verweise auf private Bankkredite und eigene Mittel. Die vertiefte Prüfung laufe bis zum 2. Oktober.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
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Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.

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