3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima

Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll3 Min.

Aktuelle Beiträge

Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
© Black Forest Labs / Flux

Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
Logistikmitarbeiter überwacht Containerverladung im chinesischen Exporthafen bei robustem Exportwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Exportboom trotzt Chinas maroder Binnennachfrage

Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal nur um 4,3 Prozent und verfehlte damit die Erwartungen, meldet Tagesschau.de. Es sei das schwächste Quartal seit Ende 2022. Zwar hätten Industrie und Exporte (plus 27 Prozent) robust zugelegt, doch würde die Binnennachfrage kränkeln: Der Einzelhandel wuchs im Halbjahr magere 1,3 Prozent, die Immobilieninvestitionen sackten um 18 Prozent ab.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
Mitarbeiterin an automatisierter Kommissionierstation mit Robotern im Lagergitter im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Wagner automatisiert seine Logistik

Die Wagner eCommerce Group, Betreiberin mehrerer spezialisierter Online-Shops und digitaler Marken, beauftragt Element Logic mit der Automatisierung ihrer Intralogistik, meldet Technische-Logistik.net. Kern der neuen Anlage sei ein Autostore-System mit 50.000 Behälterstellplätzen, in dem 48 Roboter die Lagerbewegungen übernähmen. Kommissioniert werde an acht Stationen, zwei davon als vollautomatische Roboterzellen. Die modular erweiterbare Anlage soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
Kurier holt Bestellung an Ladentheke eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts ab
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Doordash macht aus Ladentheken Lieferadressen

Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, können ihr Sortiment über einen neuen Verkaufskanal im „Shopify App Store“ auf dem Doordash-Marktplatz anbieten – ohne separates Onboarding, manuelle Uploads oder Betriebsunterbrechung, so das Unternehmen. Kundschaft aus der Nachbarschaft bekäme die Ware dann auf Bestellung geliefert. Die Einrichtung dauere Tage statt Wochen, Bestände glichen sich in Echtzeit ab. Eine internationale Expansion sei in den kommenden Monaten geplant.

Björn Böer16.07.262 Min.
3D-Illustration zweier Traffic-Ströme, die durch ein gläsernes Filter-Tor fließen, Symbol für KI-Bot-Traffic im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Fast jeder zweite Klick im Handel kommt von KI

Fast die Hälfte des weltweiten Handels-Traffics im Dezember ging auf KI-Bots zurück, zitiert Ibusiness.de eine Studie von Akamai. Über 70 Prozent davon seien Crawler für Sprachmodelle, vorrangig von OpenAI, Bytedance und Anthropic. Zwischen erwünschten Einkaufsagenten und schädlichen Bots zu unterscheiden falle zunehmend schwerer, zumal autonome Shopping-Agenten menschliches Verhalten so präzise nachahmten, dass klassische Betrugserkennung ins Leere greife. 85 Prozent der Handelsunternehmen meldeten 2025 mindestens einen API-Vorfall; nur 22 Prozent wissen, welche Schnittstellen sensible Daten offenlegen. Von den fast drei Bio. DDoS-Angriffe auf Anwendungsebene hätten 84 Prozent im Handel stattgefunden.

Thomas Rehm16.07.263 Min.
3D-Illustration: zwei geometrische Formen teilen sich symmetrisch eine Kugel als Sinnbild für Übernahme
© Black Forest Labs / Flux

Stripe und Advent wollen sich Paypal teilen

Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent International haben Paypal ein gemeinsames Übernahmeangebot über 60,50 Dollar je Aktie vorgelegt, berichtet Manager-Magazin.de. Das entspreche einem Aufschlag von rund 28 Prozent; abgesichert sei die Offerte durch Bankenzusagen über etwa 50 Mrd. Dollar. Beide wollten Paypal je zur Hälfte besitzen. Der einstige Digitalzahlungs-Pionier kämpfe gegen Apple Pay und Google Pay; der Börsenwert schrumpfte seit 2021 von 360 auf zuletzt 36 Mrd. Dollar.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
Lagerarbeiter verladen Pakete auf Lkw für den Versand nach Europa im Morgenlicht
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Britischer E-Commerce tritt auf der Stelle

Das britische Paketvolumen im E-Commerce stagnierte im zweiten Quartal mit einem mageren Zuwachs von 0,2 Prozent nahezu, meldet Channelx.world. Hinter der glatten Zahl verberge sich eine wählerische Kundschaft: Elektronik habe um 63,5 Prozent zugelegt, während die Mode um 14 Prozent und Lebensmittel um 9,6 Prozent nachgegeben hätten. Das UK-Inlandsvolumen sinke um 2,9 Prozent. Als Reaktion weiteten die britischen Online-Händler ihren Versand nach Europa aus; am kräftigsten nach Deutschland, wo das Volumen um 44,7 Prozent wuchs.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich in modernem Ladengeschäft, stationärer Handel im Comeback
© Black Forest Labs / Flux

Stationärer Handel wird wieder beliebter

Während die Vorliebe für den Online-Handel laut einer Adyen-Studie sechs Prozentpunkte gesunken ist, gewinnt der stationäre Handel vier Prozent, berichtet IT-Boltwise.de. Rund ein Drittel bevorzuge das Ladengeschäft, 21 Prozent kauften überwiegend online und 46 Prozent benutzten beide Kanäle. Außerdem favorisierten 46 Prozent der Deutschen Marken mit Treue-Programmen; europaweit läge der Schnitt allerdings bei 60 Prozent. Zugleich bemängele fast jeder Zweite, die Loyalty-Angebote träfen selten den eigenen Bedarf.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
3D-Illustration: abstrakte Preisschild-Objekte werden von KI-System automatisch neu geordnet
© Black Forest Labs / Flux

Very Group lässt KI die Preise berechnen

The Very Group überarbeitet ihre Preisstrategie mit agentischer KI, wie Drapersonline.com berichtet. Der britische Online-Händler habe dafür eine dreijährige Partnerschaft mit der Plattform UiPath geschlossen und wolle so Preisentscheidungen über alle Marken hinweg schneller und transparenter treffen. Der datengetriebene Ansatz solle sowohl Profitabilität als auch Kundennutzen steigern.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft importierte Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für neue Plattform-Haftung
© Black Forest Labs / Flux

Südkorea macht Temu und Shein haftbarer

Südkorea verpflichtet ausländische Plattformen wie Temu, Shein und Aliexpress, bis Januar einen haftbaren Inlandsvertreter zu benennen, meldet Techtimes.com. Die Neuregelung schließe eine jahrelange Lücke: Bislang habe die Wettbewerbsbehörde KFTC keine Handhabe gegen Firmen ohne koreanische Niederlassung gehabt. Ab 21. Juli griffen zudem strengere Regeln für Identitätsprüfungen bei Privatverkäufern und zur Verwaltung von Kundenbewertungen sowie verschärfte Bußgelder bei wiederholten Fehlhandlungen.

David Wöllenstein16.07.263 Min.

Gerade angesagt

Alle ansehen
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Neues Design von etailment.de
© etailment

etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
© Black Forest Labs / Flux

Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

André Schmidt18.06.265 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.

Top der letzten Woche

Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
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Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
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So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
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E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

Marcel Schöne23.04.264 Min.
Regal mit gezielt beleuchteten Produkten als Sinnbild für Preis-Sichtbarkeit im KI-Shopping
© Higgsfield / Soul

Wer nicht im Budget liegt, wird nicht angezeigt: Wie Preise und Sichtbarkeit beim KI-Shopping zusammenhängen.

KI-Assistenten filtern Produkte nach Budgetvorgaben – was nicht ins Preisfenster passt, wird Kunden gar nicht erst angezeigt. Felix Hoffmann, CEO des Berliner Pricing-Softwareanbieters 7Learnings, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum Preisstrategien im Zeitalter von Agentic Commerce zum Sichtbarkeitsfaktor werden – und welche Fragen sich Händler jetzt stellen sollten.

Björn Böer12.03.264 Min.
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Weitere Beiträge

Ingenieur arbeitet konzentriert an Schuhprototyp, Symbolbild für Eigenleistung trotz KI-Einsatz
© Black Forest Labs / Flux

Der KI-Malus: Ehrlichkeit kostet die Beförderung

Wer im Job offenlegt, dass KI mitgeholfen hat, büßt bei Vorgesetzten an Anerkennung ein, berichtet Businessinsider.de. Eine Metaanalyse der Northeastern University zeige, dass Chefs die Eigenleistung ihrer Mitarbeiter systematisch abwerteten, sobald diese ihre KI-Hilfe zugäben – in der Annahme, die Maschine habe die Arbeit erledigt. Bei Adidas beispielsweise mieden Ingenieure KI-Tools, um ihre Arbeit nicht mit „Unterstützt durch KI“ abwerten zu müssen.

Björn Böer15.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
© Black Forest Labs / Flux

Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
© Black Forest Labs / Flux

Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
Techniker überwacht automatisierten Roboterarm in modernem KI-gestütztem Reifenlager
© Black Forest Labs / Flux

Delticom setzt neben Reifen auch auf Künstliche Intelligenz

Der Online-Reifenhändler Delticom will sich zu einer automatisierten, KI-gestützten Serviceplattform wandeln, meldet Reifenpresse.de. Auf der Hauptversammlung habe das Unternehmen, das Shops wie Reifendirekt und Autoreifenonline betreibt, Bilanz für 2025 gezogen: Der Umsatz sei mit 483,7 Mio. Euro nur um 0,4 Prozent über den Vorjahreswert geklettert, das Ebitda sei um 11,4 Prozent auf 20,1 Mio. Euro gesunken. Beim Jahresergebnis verzeichne Delticom ein Plus von zweieinhalb Prozent auf 4,1 Mio. Euro.

David Wöllenstein15.07.264 Min.
Zusteller hebt schweren Karton aus Lieferwagen – Debatte um Paketgewichtslimit
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23 Kilogramm Schluss: Post drängt auf gesetzliches Paketlimit

Die Deutsche Post drängt laut Pressemitteilung auf eine maximale gesetzliche Gewichtsgrenze von 23 Kilogramm pro Paket. Für Händler mit schweren Sendungen rückt damit ein Kostenthema näher: Was heute in einem Karton reist, müsste künftig gesplittet oder als Sperrgut verschickt werden. Der Konzern begründet den Vorstoß mit dem Gesundheitsschutz seiner Zusteller und flankiert ihn mit dem bundesweit ausgerollten Programm „Ergo²“, das Zustellkräften unter anderem auch Übungen gegen Rücken- und Sturzbeschwerden vermittelt.

Björn Böer15.07.264 Min.

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