Zwischen Marke und Kundschaft steht zukünftig eine Empfehlung

Zwischen Marke und Kundschaft steht zukünftig eine Empfehlung

Zwischen Marke und Kundschaft schiebt sich immer häufiger eine Empfehlung – aus der Community, von Creators oder inzwischen von KI-Systemen. Marilyn Repp aus dem Etailment.de-Expertenrat zeigt, wie Marken und Händler dieses ausgelagerte Vertrauen strategisch aufbauen können.

Marilyn Repp4 Min.

Aktuelle Beiträge

Donnerstag, 30. Juli 2026
Techniker verpackt Kampfdrohne im Lager als Symbol für Ukraines Militär-Marktplatz Brave1
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Ukraines Marktplatz fürs Schlachtfeld

Auf dem ukrainischen Militär-Marktplatz „Brave1 Market“ erhielten Soldaten bestellte Drohnen zuletzt binnen acht statt vierzehn Tagen, meldet Businessinsider.de. Über die Plattform orderten Fronteinheiten Kampfdrohnen und taktische Ausrüstung direkt bei Herstellern und bewerteten sie anschließend für Kameraden. Im Juni summierten sich die Bestellungen laut Verteidigungsministerium auf rund 111 Mio. Dollar. Ein ePoints-System verrechne außerdem bestätigte Abschüsse als Gutschrift; über 500.000 Drohnen seien so bereits geordert worden.

Thomas Rehm30.07.262 Min.
Bafin-Mitarbeiterin prüft am Monitor Social-Media-Feeds von Finfluencern
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Bafin nimmt Finfluencer ins Visier

Die Bafin will Finfluencer in sozialen Medien künftig genauer unter die Lupe nehmen, meldet Businessinsider.de. Rund 60 Prozent der 18- bis 45-Jährigen hielten solche Finanztipps für eine gute Alternative zur professionellen Beratung – vielen sei jedoch nicht bewusst, dass dahinter oft Bezahlung stecke. Fünf Punkte seien zentral: Kompetenz, Transparenz, Fairness, Regeltreue und Risikobewusstsein. Neue Vorschriften brauche es nicht, so die Behörde – die bestehenden Regeln griffen längst auch im Feed.

Thomas Rehm30.07.263 Min.
Hand klebt Label auf leuchtendes Werbeplakat als Symbol für KI-Kennzeichnungspflicht
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Ab Sonntag muss KI einen Stempel tragen

Ab Sonntag müssen professionell mit KI erstellte oder bearbeitete Inhalte in der EU gekennzeichnet werden, meldet Spiegel.de. Betroffen seien Online- und Plakatwerbung, Beiträge professioneller Influencer, Nachrichtenseiten sowie die KI-Zusammenfassungen der Google-Suche. Noch fehle allerdings ein einheitliches Label: Die EU-Kommission habe Symbole vorgeschlagen, doch bislang dürfe jeder Anbieter seine eigenen einführen. Ausgenommen blieben rein private Uploads; künstlerische Werke bräuchten das Etikett nicht direkt am Bild.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Mitarbeitende prüfen ruhig Warenbestände im Lager – vorsichtige Stabilisierung im Einzelhandel
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Der Arbeitsmarkt atmet flacher – aber er atmet

Unternehmen planen weniger Stellen abzubauen, meldet das Ifo-Institut. Das Beschäftigungsbarometer sei im Juli auf 93,0 Punkte geklettert, nach 92,2 im Juni. Der Arbeitsmarkt stabilisiere sich, bleibe aber in schwierigem Fahrwasser. Im Handel habe sich der Wert zwar auch verbessert, dennoch überwögen im Groß- und Einzelhandel weiter die Abbaupläne.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Hafenarbeiter am Container-Terminal bei Dämmerung mit Kraftwerk im Hintergrund, Symbolbild steigende Importpreise
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Iran-Krieg treibt die Importpreise

Die Importpreise kletterten im Juni um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Iran-Krieg habe erneut die Energiepreise angetrieben, elektrischer Strom sei um 70,8 Prozent teurer geworden. Gegenläufig entwickelten sich Konsum- und Agrargüter: Nahrungsmittel kosteten 6,4 Prozent weniger, Kakaobutter fiel um fast die Hälfte. Auch die Exportpreise stiegen um 3,5 Prozent, so stark wie zuletzt Anfang 2023.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Symbolbild: Heimbüro bei Nacht mit fernem Konzern-Bürohochhaus im Fenster
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Ebays teure Rache am kritischen Blogger-Paar

Ebay zahlt dem Blogger-Ehepaar Ina und David Steiner über 50 Mio. Dollar, berichtet 20min.ch. Frühere Mitarbeiter hätten das Paar aus Massachusetts monatelang mit lebenden Kakerlaken, einem Trauerkranz und einer blutverschmierten Schweinemaske terrorisiert – als Vergeltung für dessen kritischen Newsletter. Sieben Beschäftigte seien bereits verurteilt worden. Der Vergleich bringe den Steiners 46,15 Mio. Dollar Schadenersatz, weitere sechs Mio. gingen an gemeinnützige Organisationen. Ex-Chef Devin Wenig zahle privat drei Mio. Dollar obendrauf.

Thomas Rehm30.07.262 Min.
Inspektorin prüft Paket im Fulfillment-Center als Sinnbild für FTC-Untersuchung gegen Shein
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FTC nimmt Shein vor dem IPO unter die Lupe

Die US-Handelsbehörde FTC untersucht das amerikanische Geschäft von Shein, meldet CNBC.com. Der Fast-Fashion-Konzern habe dies in Dokumenten zum geplanten Börsengang in Hongkong öffentlich gemacht. Die Art der Prüfung bleibe offen, doch die FTC verfolge versteckte Gebühren, vorangekreuzte Kästchen, irreführende Preise, verwirrende Kündigungswege und andere Dark Patterns. S hein kooperiere, ein Vergleich mit womöglich erheblichen Zahlungen sei vorstellbar.

Björn Böer30.07.262 Min.
3D-Illustration verzahnter Glas-Panels symbolisiert faire, interoperable Digital-Schnittstellen
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HDE mahnt zeitgemäße Digitalregeln an

Der Handelsverband Deutschland begrüßt die EU-Entscheidung zur Google-Untersuchung im Rahmen des Digital Markets Act. Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen schaffe sie endlich Rechtsklarheit. Zugleich fordere der HDE aber, die Debatte an der KI-Ära auszurichten: KI-gestützte Antworten prägten die Produktsuche zunehmend, während klassische Ergebnislisten an Bedeutung verlören. Mit Agentic Commerce und autonomen Agenten entstünden bereits neue Handelsformen. Künftig zählten diskriminierungsfreier Datenzugang, interoperable Systeme und faire Schnittstellen.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Wissensarbeiterin korrigiert erschöpft KI-generierte Ergebnisse am Bildschirm im Büro
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Drei Viertel wollen die Zeit vor ChatGPT zurück

Fast drei Viertel der deutschen Wissensarbeiter sehnen sich die Arbeitswelt vor generativer KI zurück, berichtet T3N.de. 41 Prozent würden die Technologie am liebsten abschaffen. Der Frust wurzele in der Nacharbeit: 39 Prozent steckten mehr Zeit ins Korrigieren minderwertiger Ergebnisse, als sie einsparen könnten. Paradox bleibe der Befund trotzdem, denn 67 Prozent wünschten sich zugleich mehr KI im Betrieb.

David Wöllenstein30.07.263 Min.
Frau bezahlt kontaktlos mit Multi-Brand-Geschenkkarte an modernem Checkout in Indien
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SuperGift bündelt Indiens Handelsriesen auf einer Karte

Die Flipkart-Tochter Super.Money startet mit SuperGift eine Multi-Brand-Geschenkkarte für den indischen Markt, berichtet Thehindubusinessline.com. Digital und physisch einlösbar, vereine sie Partner wie Myntra, Cleartrip, District und Zomato auf einem Guthaben, abgewickelt über Razorpay und Pine Labs. Der indische Geschenkkarten-Markt sei um 15 Prozent gewachsen, kranke bislang aber an Zersplitterung und dünner Markenauswahl.

David Wöllenstein30.07.262 Min.

Gerade angesagt

Alle ansehen
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
Neues Design von etailment.de
© etailment

etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.

Top der letzten Woche

Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
© Black Forest Labs / Flux

Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
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Weitere Beiträge

Mitarbeiter druckt Hoodie im Print-on-Demand-Workshop ohne Lagerbestand für Non-Profits
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Hoodies for Good erleichtert Non-Profits das Merchandising

Die australische Social-Enterprise-Plattform „Hoodies for Good“ hat laut Pressemitteilung ein Print-on-Demand-Modell gestartet, das gemeinnützige Organisationen von Vorabkosten und Lagerrisiko befreit. Registrierte Non-Profits erhielten automatisiert fertige Merchandise-Shops; pro Verkauf flössen 20 Prozent des Bruttopreises an die gewählte Organisation. Hoodies for Good übernehme Design, Zahlung, Produktion, Logistik und Support.

Björn Böer30.07.262 Min.
Frau entnimmt Second-Hand-Paket aus gelber Packstation im urbanen Straßenbild
© Black Forest Labs / Flux

DHL und Vinted verzahnen ihre Netze

DHL und Vinted bauen laut Pressemitteilung ihre Partnerschaft für den Second-Hand-Handel in Deutschland aus. Beide wollten vor allem die Option „Packstation zu Packstation“ stärken, die rund um die Uhr und ohne Registrierung funktioniere; den Abholcode gebe es künftig auch direkt über Vinted. DHL wolle sein Automatennetz bis 2030 auf über 30.000 Standorte ausweiten.

Björn Böer30.07.263 Min.
Kundin entnimmt Paket aus modernem Paketautomaten in europäischer Innenstadt
© Black Forest Labs / Flux

Brüssel bremst Übernahme von Inpost durch Fedex

Die EU-Kommission verzögert die 7,8 Mrd. Euro schwere Übernahme des Paketdienstes Inpost durch Fedex, berichtet Handelsblatt.com. Der US-Konzern wolle den 2006 in Krakau gegründeten Anbieter über die Börse erwerben und sich so Zugang zum europäischen E-Commerce sichern. Weil Brüssel und eine vietnamesische Wettbewerbsbehörde den Vorgang noch nicht freigegeben hätten, laufe die Angebotsfrist nun bis 18. September. Der Reiz von Inpost für Fedex liege im dichten Stationsnetz, mit über 14.600 Automaten in Großbritannien und 10.800 in Frankreich.

Thomas Rehm29.07.262 Min.
Lagerarbeiter gibt unzustellbarem Paket in Sortierhalle eine zweite Chance
© Black Forest Labs / Flux

Vinted verkauft unzustellbare Pakete weiter

Vinted Go hat über 100.000 unzustellbaren Paketen zu einem zweiten Besitzer verholfen, berichtet Ecommercenews.eu. Seit November 2025 liste die Logistiktochter der Vinted-Gruppe im Pilotprogramm „Rescued Value“ Sendungen weiter, die sich trotz mehrerer Versuche weder zustellen noch zurücksenden ließen. Käufer erhielten eine Erstattung, Verkäufer eine Entschädigung. Der Pilot laufe in zehn Ländern, darunter Deutschland und Österreich. Künftig sollten auch Wohltätigkeitsorganisationen ihre Spendenware über die Plattform verkaufen können.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Mitarbeiterin faltet Kleidungsstück in modernem Fashion-Fulfillment-Center für Online-Bestellungen
© Black Forest Labs / Flux

Mango verdient online 32 Prozent

Mango steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2026 auf 1,852 Mrd. Euro, ein Plus von 7,2 Prozent, berichtet Retail-News.de. Währungsbereinigt liege das Wachstum bei 10,7 Prozent. Der Online-Anteil erreiche inzwischen 32 Prozent. Getragen vom „Elevate“-Programm mit Markenbotschafterin Hailey Bieber eröffnete der Konzern 127 Filialen und betreibe nun über 2.960 Standorte in mehr als 120 Märkten. Fürs Gesamtjahr peile Mango rund vier Mrd. Euro an.

Thomas Rehm29.07.262 Min.

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