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Foto: Hand wählt ein Produkt aus einem Lieferkarton mit Waren und grünen Blattsymbolen auf einem Küchentisch
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Nachhaltigkeit verkauft sich

Amazons Nachhaltigkeitssiegel „Climate Pledge Friendly“ kurbelt die Verkäufe messbar an, schreibt Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH FÖRDERER und Marketingprofessor an der Universität zu Köln. Grundlage sei eine Studie von Davide Proserpio auf Basis von echte Verkaufsdaten statt Umfragen. In Europa wachse der Umsatz nach Aufnahme ins Programm um 15,5 Prozent, in den USA um 12,5 Prozent. Oft schiebe der Händler allerdings Werbung und Aktionen nach. Wer das nicht herausrechne, überschätze den Labeleffekt um 19 bis 27 Prozent. Am meisten bringe das Siegel zuvor weniger beachteten Produkten sowie Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann schließt eine gläserne Ladentür auf, innen stehen Kartons und eine gerollte Matte.
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3,5 Mio. neue Unternehmen in der EU

Im Jahr 2024 sind in der EU 3,5 Mio. Unternehmen gegründet worden, während nur 3,1 Mio. vom Markt verschwunden sind, meldet Eurostat.eu. In 19 von 27 Ländern überwogen die Gründungen. Deutschland zählt zu den acht Ausnahmen: Dort schlossen mehr Firmen, als neu öffneten. Beim Gründungstempo landen Österreich (6,3 Prozent) und Deutschland (7,8 Prozent) auf den letzten Plätzen; der EU-Schnitt liegt bei 10,4 Prozent. Dafür ist die Schließungsrate in Österreich mit 5,3 Prozent eine der niedrigsten der EU.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Hände mit Gamecontroller neben Smartphone, Spielhüllen und Kaffeetasse auf einem Küchentisch
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Otto steigt in digitale Ware ein

Otto verkauft über Online-Shop und App künftig digitale Nintendo-Spiele, berichtet Retail-News.de. Beim Widerrufsrecht gehe der Händler einen eigenen Weg: Der Käufer müsse beim Kauf nicht darauf verzichten, sondern entscheide selbst, ob er den Code im Kundenkonto sofort freischalte. Andernfalls erhalte er ihn erst nach Ablauf der Widerrufsfrist, bis dahin bleibe dafür eine Stornierung möglich. Die neue Infrastruktur solle später auch Softwarelizenzen, Guthabenkarten, Gutscheine und E-Books ausliefern. Einen Zeitplan nenne Otto bislang nicht.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person tippt am Laptop neben Bankkarte und Kassenbons auf einem Küchentisch.
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BGH kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime

Der Bundesgerichtshof hat Amazons Prime-Preiserhöhung vom September 2022 für unwirksam erklärt, berichtet Tagesschau.de. Damals stieg die Monatsgebühr ohne Zustimmung der Kunden von 7,99 auf 8,99 Euro. Das sei rechtswidrig gewesen, weil Amazon nicht verständlich erklärt habe, wie Kunde auf die Preiserhöhung reagieren könnten. Wer betroffen sei, könne sein Geld zurückfordern. Entweder auf eigene Faust oder über eine Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person faltet Jeanskleidung in einen Karton, daneben liegen Paketband und weitere gebrauchte Kleidung.
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Schweizer Second-Hand-Markt bleibt Heimspiel

Das Angebot an Second-Hand-Plattformen in der Schweiz wächst, und die Neuzugänge bleiben weiter Schweizer Gewächse, zeigt eine Marktübersicht von Carpathia.ch. Vinted sei inzwischen auch in den USA und Australien aktiv, fehle in der Schweiz aber weiterhin. Depop gehöre seit Juli für rund 1,2 Mrd. Dollar zu Ebay. Die Plattform wickle zwar Käufe Schweizer Kunden ab, verzichte aber auf die beliebte Schweizer Bezahl-App Twint und auf automatisierte Versandlabels. Neue Marktteilnehmer dieses Jahr seien Cyclon Resale, Circlin und Merka.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Mann entnimmt ein Paket aus einem offenen Fach einer Paketstation an einer Wohnstraße.
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DeinFach geht in Myflexbox auf

DeinFach, eine Tochter der Deutschen Post, bündelt ihre anbieteroffenen Paketautomaten mit denen von Myflexbox; gemeinsam tritt man künftig unter dem Namen Myflexbox auf, meldet DHL.de. Das Netz aus Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten erhalte damit Zuwachs durch rund 3.000 Myflexbox-Stationen in Deutschland und Österreich. Bis 2030 solle das Automatennetz in Deutschland auf rund 50.000 Stationen wachsen; mindestens die Hälfte davon unter Myflexbox-Flagge.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Produzent prüft Käse und Öl auf einem Packtisch neben einem geöffneten Laptop.
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Temu lässt Produzenten Nachahmer melden

Temu hat in seinem Markenregister-Portal eine eigene Kategorie für geschützte geografische Angaben eingerichtet, berichtet Channelx.world. Sie betrifft Produkte, deren Qualität oder Ruf an ihre Herkunft gebunden ist. Wer Rechte an einer solchen Bezeichnung hält, könne in allen Märkten mutmaßliche Verstöße direkt melden; Temu prüfe die Hinweise anschließend umgehend. Die Neuerung gehe auf mehr als 100 Treffen mit Verbänden, Kammern und Start-up-Netzwerken in Europa zurück.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person wiegt ein Paket auf einer Waage in einem kleinen Lagerraum mit Kartons und Versandunterlagen.
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Zollpauschale trifft kleine Shops härter als Plattformen

Die neue Zollpauschale für Pakete aus Drittstaaten belastet kleine Online-Händler stärker als große Plattformen, kommentiert Haendlerbund.de. Seit dem 1. Juli ersetze eine Abgabe von drei Euro je Warenart die 150-Euro-Freigrenze, ab November komme eine Bearbeitungsgebühr hinzu. Eine Plattform bündle Sendungen und lagere Ware in der EU, ein kleiner Shop müsse dagegen entweder die Preise anheben, Marge opfern oder das Sortiment ausdünnen. Der Händlerbund fordere daher wirksame Plattformkontrolle, konsequente Rechtsdurchsetzung und einfachere Zollverfahren für KMU.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
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KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Büroangestellter tippt an einem Laptop neben einem Stapel Unterlagen im hellen Büro
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Deutschland holt bei KI-Agenten Silber

Fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits mit KI-Agenten, zitiert Heise.de eine Studie von HP. Unter den führenden Industrienationen liege Deutschland damit nur hinter den USA. Anders als Chatbots erledigen die Agenten ganze Aufgabenketten selbstständig. Allerdings plage 43 Prozent der Agenten-Nutzer die Sorge, dass ihr KI-Kollege sie verdrängen könne, bei klassischer Text- oder Bild-KI hingegen nur 27 Prozent.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann vergleicht am Küchentisch Kopfhörer auf einem Tablet, daneben liegt ein Notizbuch.
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Drei von vier finden Shopping-Assistenten attraktiv

Für 76 Prozent der deutschen Verbraucher klingen digitale Shopping-Assistenten attraktiv, die Konsumwünsche verstehen und passende Produkte empfehlen können, so eine Umfrage von Lufthansa Industry Solutions. Denn für die Shopper seien vor allem Preisvergleiche, Alternativangebote und Zusatzinformationen relevant. Drei Viertel der mehr als 1.000 Befragten stöberten mindestens wöchentlich in Online-Shops, aber ein Drittel breche ab, weil die Entscheidung zu komplex werde. Nach frustrierender Suche wechselten 45 Prozent zu einem anderen Händler, 43 Prozent zu Google.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person hält in einer Küche ein Smartphone neben Take-away-Essen und Papiertüte auf der Arbeitsplatte.
© Black Forest Labs / Flux

DoorDash nimmt Bestellungen per Textnachricht an

DoorDash startet einen KI-Agenten, der in Apples Messages Essensbestellungen per Textnachricht annimmt, berichtet Techcrunch.com. Ein knappes „das Übliche“ genüge, der Agent erkenne, dass die normale Freitagabend-Bestellung gemeint sei. Auf Wunsch durchsuche er lokale Restaurants, stelle einen Warenkorb zusammen und schicke vorab Fotos der Gerichte. Vorerst können sich nur Nutzer in den USA auf eine Warteliste setzen.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Hände arrangieren eine helle Vase zwischen Kissen, Decke und Farbmustern auf einem Sofa.
© Black Forest Labs / Flux

Wayfair nutzt Pinterest als Trendradar

Wayfair hat Pinterest-Suchdaten aus Großbritannien zu Produktkollektionen umgemünzt, berichtet Channelx.world. Zwölf Monate Suchverlauf hätten zwei Wohntrends freigelegt: „Cosy Spaces“ und „Dopamine Décor“. Die Suche nach „whimsy room decor“ etwa sei in einem Jahr um 655 Prozent gestiegen. Passend kuratierte Kollektionen auf Pinterest, von denen ein Klick direkt in den Shop führe, hätten mehr als 4,5 Prozent zusätzlichen Umsatz erreicht.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Hand einer Ladenkraft wechselt ein Preisetikett an einem Supermarktregal mit Lebensmitteln.
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Mehr Preiserhöhungen im Handel geplant

Im Handel planen deutlich mehr Unternehmen Preiserhöhungen, meldet das Ifo-Institut. Der Indikator für die Preiserwartungen der Branche sei im September von 30,0 auf 35,6 Punkte gestiegen. Das Institut sehe darin ein Zeichen, dass die Wirtschaft die gestiegenen Energiepreise zunehmend weitergebe: Seit der Blockade der Meerenge Bab al-Mandab seien die Rohölpreise erneut angezogen, Erdgas und Strom kosteten Mitte September so viel wie seit Ende 2022 nicht mehr. Konjunkturchef Timo Wollmershäuser erwarte eine Inflationsrate von über drei Prozent.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Tisch sein Smartphone neben Stadtkarte, Notizbuch und gepackter Tasche.
© Black Forest Labs / Flux

Airbnb zeigt, wo die Bekannten übernachtet haben

Airbnb verpasst seiner App eine soziale Ader, berichtet Engadget.com. Wer mit Bekannten vernetzt sei, sehe auf einer Karte deren vergangene oder geplante Reisen, könne ihre Bewertungen lesen und ihnen direkt in der App schreiben. Wie viel sichtbar werde, lege jeder selbst fest. Zudem liefere die Karte Kurzporträts von Stadtvierteln – aus Daten von Gästen, Gastgebern und nicht näher benannten „anderen Quellen“. Neue KI-Werkzeuge für Suche, Filter und Kundenservice starte Airbnb zunächst in den USA. In Europa ergänze der Konzern sein Dienstleistungsangebot bald um Essens- und Lebensmittellieferungen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Kunde hält ein Smartphone an der Supermarktkasse, während Waren über das Kassenband laufen
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Lidl-App: Formfehler bremst Diskriminierungsklage aus

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist mit seiner Klage gegen die Rabatte der „Lidl Plus“-App vor dem Oberlandesgericht Brandenburg an der Havel gescheitert, berichtet Tagesschau.de. Der Grund: Die Klage stütze sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dafür seien aber in erster Instanz die Landgerichte zuständig. Die inhaltliche Frage lande trotzdem in Karlsruhe: Der Bundesgerichtshof habe noch keinen Verhandlungstag festgelegt.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
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Payback testet eigenen Marktplatz

Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Redaktion01.10.263 Min.

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