Mehr Zeit für die schönen Seiten des Händlerdaseins - das verspricht Bilendo. Denn das Kreditrisiko- und Forderungsmanagement gehört eindeutig zu den unangenehmeren Pflichten von Händlern. Als erste SaaS-Plattform zur Zentralisierung, Optimierung und Automatisierung betrieblicher Kreditrisiko-Prozesse nimmt Bilendo ihnen einige Sorgen ab.

Der Service unter www.bilendo.de ist für alle Unternehmen sofort und ohne Eingriff in die bestehende IT-Infrastruktur nutzbar. Die Cloud-Software vereint Risiko-, Forderungs-, Debitoren- und Inkasso-Management auf einer zentralen Plattform.

Der Dienst setzt auf den existierenden Order-to-Cash-Prozessen auf, importiert via Schnittstelle oder Belegerkennung alle erforderlichen Daten, gleicht eingehende Zahlungen der Geschäftskonten oder PSPs automatisch mit ausgehenden Rechnungen ab, verschickt Dokumente wie Rechnungen, Gutschriften, Korrekturen und Mahnungen per E-Mail sowie per Post und informiert mit nützlichen Reports über den Stand der Dinge. Auf Wunsch geschieht das alles vollautomatisch.

Unsere Fragen hat Florian Kappert, Mit-Gründer und Geschäftsführer der Bilendo GmbH, beantwortet. 
Florian Kappert hat in Augsburg iBWL studiert und arbeitet seit mehr als zehn Jahren im Umfeld Enterprises-Software & Finance.
© bilendo
Florian Kappert hat in Augsburg iBWL studiert und arbeitet seit mehr als zehn Jahren im Umfeld Enterprises-Software & Finance.
Mal ehrlich und ohne Buzzwords – Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?

Florian Kappert: Früher war es der Job der Buchhaltung Rechnungen, offene Forderungen, Zahlungseingänge, Mahnungen und so weiter im Blick zu behalten, um die Liquidität des Unternehmens zu garantieren. Unsere Software Bilendo digitalisiert das Kreditrisikomanagent. Das bedeutet ganz konkret: Bilendo automatisiert viele der Finanzprozesse im Unternehmen. Unsere Software behält den Überblick über Geldeingänge, indem es die Kontoeingänge mit gestellten Rechnungen vergleicht, erinnert an ausstehende Zahlungen und verschickt Mahnungen – auf Wunsch vollautomatisch. Das spart Zeit und Kosten und erhöht nachweislich die Zahlungsmoral der Kunden. Die Bedienung der Software ist intuitiv und einfach, es ist kein Vorwissen dazu nötig.

Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (260 Zeichen)?
Florian Kappert: Bilendo finanziert sich über Lizenzgebühren. Es gibt unterschiedliche Pakete, die Kunden bei Bilendo buchen können: ab 1 bis 10.000 Rechnungen in den Business-Lizenzen, darüber hinaus in unserer Enterprise-Lizenz.

Okay, für den besonderen Vorteil, den USP, bekommen Sie hier einen weiteren Tweet Platz:
Florian Kappert: Der nächsten Evolutionsschritt von Enterprise-Software im Kreditrisikomanagement heißt Bilendo: Prozess-Flexibilität bei voller Automatisierung. Die Plattform erhöht die Flexibilität in Prozessen und hält die Automatisierung durch intelligente Algorithmen hoch.

Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Florian Kappert: U.a. die Commerzbank, Creditreform, JimDrive, klarx, Urban Sports Club

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Florian Kappert: Im Moment sind wir dabei die Plattform für große Enterprise-Kunden zu öffnen und arbeiten bereits mit den ersten Konzernkunden. Ende letzten Jahres haben wir damit begonnen, aktiv auf die Top-1.000-Unternehmen (nach Umsatz) in Deutschland zuzugehen. Insofern sorgen wir selbst für unser Glück.

Was war das wichtigste Learning seit dem Start?
Florian Kappert: Nachdem wir alle drei bereits vor Bilendo gegründet hatten, sahen wir den Nutzen unserer Software vor allem für kleinere Unternehmen, Start-ups und Agenturen – eben aus unserer Perspektive als Gründer. Doch schnell stellte sich heraus, dass das gar nicht unsere Hauptzielgruppe ist. Natürlich profitieren auch kleine Unternehmen von professionellem Kreditrisikomanagement, aber den Bedarf an einer effizienten und flexiblen Kreditmanagement-Lösung bei Mittelständlern und Konzernen hatten wir schlichtweg unterschätzt.

Und was haben Sie daraus gemacht?
Florian Kappert: Mit der steigenden Anzahl der Daten wie Kunden, Rechnungen, Mahnungen und vor allem der großen Anzahl an Benutzern, änderten sich auch die Anforderungen an unsere Plattform. Deshalb mussten wir unseren Kurs noch einmal ändern und Bilendo für die Verwendung in Konzernen fit machen. Das ist uns, denke ich, gut gelungen und wir sind bereit für immer größere Projekte.

Auf welche Erfolgszahl(en) sind Sie besonders stolz?
Florian Kappert: Wir sind sehr stolz auf unser Team, das inzwischen aus 30 tollen Mitarbeitern besteht. Außerdem verarbeitet unsere Software momentan ein Forderungsvolumen von ca. 60 Millionen Euro monatlich, Tendenz steigend. Für das gesamte Jahr 2019 wollen wir ein Volumen von 1 Milliarde Euro, Konzernkunden ausgenommen, knacken und arbeiten täglich an diesem ambitionierten Ziel.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne über Ihr Start-up 2020 in einer Wirtschaftszeitung lesen?
Florian Kappert: “Bilendo jetzt unter den Top-10-Arbeitgebern in Deutschland”

Start-ups ohne Buzzwords:

Können auch Sie ihr Start-up ohne Buzzwords erklären? Sie sind Gründer eines innovativen und spannenden Unternehmens im Umfeld von Handel und FMCG? Dann melden Sie sich bei uns jederzeit unter kolbrueck@etailment.de

Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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