Authada macht das Smartphone zum Lesegerät für den Personalausweis. Das Tech-Unternehmen aus Darmstadt bietet Identifizierungs- und Signaturverfahren für das Zeitalter der Digitalisierung – rechtssicher, eIDAS-konform und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert.

Die Identifizierungslösungen des 2015 als Spin-off der Hochschule Darmstadt gegründeten Startups bauen auf der eID-Funktionalität des neuen Personalausweises auf. Mittels eines mobilen oder stationären NFC-fähigen Endgerätes – beispielsweise das eigene Android-Smartphone – und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung können Personen in Sekunden aus der Ferne oder vor Ort identifiziert werden – sei es in der Bankfiliale oder online.

Der Nutzer benötigt nur seinen neuen Personalausweis und seine individuelle sechsstellige PIN. Auf diese Weise macht Authada das Identifizierungsverfahren und den Know-Your-Customer-Prozess für Finanzinstitutionen, Telekommunikationsanbieter, Versicherer und eCommerce schneller und effizienter.

„Für unsere B2B-Kunden bieten wir mit unseren Produkten einen Service zum online Ausweisen an, der die Absprungrate im Onboarding-Prozess unschlagbar gering hält. Die Schnelligkeit des Prozesses trägt dazu bei.

Mit unseren Produkten identifizieren oder authentifizieren sich Bürger innerhalb von zehn Sekunden – und zwar zu jeder Tages- oder Nachtzeit und von überall aus“, verspricht Mitgründer Jörg Jessen.
© authada
Neben den Identifizierungslösungen bietet Authada auch ein Signaturverfahren an. Damit ermöglicht das Unternehmen einen papierlosen, mobilen und vollautomatisierten Vertragsabschluss in wenigen Minuten.

Die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) ersetzt hierbei die handschriftliche Unterschrift. Kreditverträge, Mobilfunkverträge und viele weitere Vereinbarungen lassen sich so innerhalb weniger Minuten abschließen. Neben dem Inkubator FinLab ist auch die Commerzbank-Tochter Main Incubator an Authada beteiligt.

Zu den Kunden, die auf die Dienste des Cybersecurity-Startups setzen zählen etwa comdirect und die Social-Trading-Plattform ayondo.

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