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Foto: Frau korrigiert mit rotem Stift Ausdrucke an einem hellen Schreibtisch, Laptop daneben.
© OpenAI

Fast jeder Zweite muss KI-Ergebnisse nachbessern

Fast jeder zweite berufliche KI-Nutzer erhält Ergebnisse, die fertig wirken, aber gründliche Korrekturen brauchen, zitiert Golem.de eine Umfrage von Use.AI. 43 Prozent hätten KI-Arbeit von Kollegen noch einmal erledigen müssen, bei 39 Prozent dauere das Prüfen länger als die Aufgabe selbst. Ein Drittel räume zudem ein, KI-Inhalte ohne vollständige Lektüre weitergereicht zu haben. Ob die Nachbearbeitung den Zeitgewinn auffresse, belege die Umfrage allerdings nicht, schränke Use.AI selbst ein.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Creator filmt an einem hellen Tisch ein kleines Produkt neben schlichten Versandkartons
© OpenAI

Provision per Klick: Youtuber verlinken jetzt Aliexpress

Aliexpress und Youtube haben eine weltweite Affiliate-Partnerschaft geschlossen, berichtet Channelx.world. Nach dem Start in Südkorea im März solle nun Deutschland folgen, zusammen mit Großbritannien, den USA und Brasilien; weitere Märkte erschließe das Duo schrittweise im Takt von Youtubes Affiliate-Programm. Jeder teilnehmende Creator könne Produkte des chinesischen Marktplatzes direkt in Youtube Studio auswählen und in langen Videos, Shorts oder Livestreams verlinken, um bei qualifizierten Verkäufen Provision zu erhalten.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Frau hebt einen gefalteten Pullover aus einem Versandkarton auf einem hellen Holztisch.
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Quince startet Online-Shop in Großbritannien

Die Direktvertriebsmarke Quince aus San Francisco verkauft seit dieser Woche über einen eigenen Online-Shop in Großbritannien, berichtet Modaes.com. Es sei ihr erster Markt außerhalb der USA und Kanadas, Büros in London, Madrid und Berlin seien geplant. Quince verkaufe Luxusware aus knapp 100 Kategorien direkt an Endkunden; das drücke Lager- und Versandkosten und spare Käufern bis zu 70 Prozent. Investoren bewerteten Quince im März mit 10,1 Mrd. Dollar, mehr als doppelt so hoch wie 2025.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter prüft ein gefaltetes Fahrrad in einem offenen Karton im hellen Fahrradgeschäft.
© OpenAI

Brompton faltet B2B und D2C zusammen

Brompton bündelt Großhandel und Direktvertrieb auf einer Plattform, berichtet Channelx.world. Der britische Faltradhersteller habe ein Bestellportal auf BigCommerce gestartet, das auf demselben System und denselben Produktdaten laufe wie sein Online-Shop für Endkunden. Es löse ein über zehn Jahre altes Eigenbau-System ab und richte sich an mehr als 1.000 Partnerhändler. Auf sie entfielen rund 75 Prozent des Umsatzes. Deutschland und Österreich seien bereits live, das übrige Europa und Großbritannien sollen diesen Monat folgen, die USA und Asien bis zum Frühjahr.

Redaktion21.10.263 Min.
Foto: Person sitzt am hellen Esstisch vor einem Laptop, daneben Lampe und gefaltete Decke.
© OpenAI

„@Otto“: Der Versandhändler zieht bei ChatGPT ein

Otto berät Kunden jetzt auch innerhalb von ChatGPT, berichtet Retail-News.de. Wer das Plugin installiere, könne sich per „@Otto“ zu mehr als 19 Mio. Artikeln beraten lassen. Dahinter stecke eine Schnittstelle auf Basis des offenen Standards Model Context Protocol. Später solle sie KI-Agenten erlauben, Preise und Bestände abzufragen und selbst zu bestellen. Parallel teste Otto Werbeanzeigen in ChatGPT.

Redaktion21.10.263 Min.
Foto: IT-Techniker zieht einen Server aus einem Rack, daneben stehen Desktop-PCs auf einem Wagen.
© OpenAI

Update-Zwang frisst 28 Prozent der IT-Budgets

Große Unternehmen stecken weltweit 28 Prozent ihres IT-Budgets in Software-Änderungen, die sie ohne Druck der Hersteller nicht vorgenommen hätten, zitiert Techradar.com eine Studie von Origina. 91 Prozent der Befragten hätten binnen drei Jahren funktionsfähige Hardware ausgemustert, nur weil der Software-Support ausgelaufen sei. 80 Prozent rechneten bei einem Anbieterwechsel mit erheblichen Betriebsstörungen. Abhilfe erhofften sich die meisten vom Gesetzgeber: 82 Prozent wünschten sich Support-Pflichten für Software nach dem Vorbild der EU-Regeln zum Recht auf Reparatur bei Hardware.

Redaktion21.10.263 Min.
Foto: Zwei Personen beraten sich in einer Herrenboutique an einem Blazer, eine hält ein Tablet.
© OpenAI

Bonobos relauncht Online-Shop auf Shopify

Die Herrenmodemarke Bonobos hat ihre Website auf Shopify neu gestartet, berichtet Digitalcommerce360.com. Ein „My Fit“-Profil gleiche Größenangaben zwischen Online-Shop und den 48 Läden ab, das Verkaufspersonal sehe sie in Echtzeit. Stelle ein Berater mit dem Kunden digital ein Outfit zusammen, lande der Warenkorb ohne erneute Erfassung an der Ladenkasse. Folge binnen sieben Tagen ein Kauf, online oder vor Ort, schreibe Bonobos ihn Filiale und Berater gut.

Redaktion21.10.263 Min.
Foto: Frau am Küchentisch hält Smartphone neben offenem Versandkarton und gefalteten Haushaltswaren
© OpenAI

Ukrainer bestellen künftig direkt bei Allegro in Polen

Allegro öffnet seine Plattform für Kunden in der Ukraine, berichtet Ecommercenews.eu. Einen eigenen Ableger plane der polnische Marktplatz dort nicht: Wer aus der Ukraine einkaufe, bestelle direkt über Allegro.pl. Eine neue AGB-Klausel verbiete den Weiterverkauf nach Russland, Belarus und in besetzte Gebiete, auch der Käuferschutz habe eigene Ukraine-Regeln erhalten. Anfang des Jahres habe Allegro sein Geschäft in Slowenien und Kroatien abgestoßen, um die Bilanz zu straffen.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt ein Paket auf einen Rollenförderer in einem hellen modernen Logistikzentrum
© Black Forest Labs / Flux

USA: Amazon sucht 300.000 Mitarbeiter

Amazon will für das US-Weihnachtsgeschäft mehr als 300.000 Mitarbeiter einstellen, berichtet Reuters.com. Damit stocke der Konzern erstmals seit drei Jahren auf, in den Vorjahren seien es jeweils 250.000 gewesen. Ab kommendem Jahr erhalte jeder Saisonbeschäftigte mit mindestens 30 Wochenstunden die Gesundheitsleistungen regulärer Vollzeitkräfte. Der Stundenlohn beginne bei 20 Dollar.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Lieferfahrer übernimmt in einem hellen Schnellrestaurant eine Papiertüte am Tresen.
© OpenAI

Walmart-Tochter Flipkart testet Essenslieferung in Indien

Die Walmart-Tochter Flipkart testet in Indien einen Essenslieferdienst und nimmt damit direkt Zomato und Swiggy ins Visier, berichtet Techinasia.com. Das Angebot erscheine als eigener Reiter in der App; die Fahrer stelle die Logistiktochter Ekart. Der Test umfasse inzwischen mehr als 8.000 Mitarbeiter. Laut dem indischen Restaurantverband habe Flipkart den Start bis Ende Oktober angekündigt; bis Jahresende solle der Dienst bereits in fünf bis sechs Städten laufen.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Mann verpackt an einem hellen Arbeitstisch ein Paket neben Kleidung, Versandpapieren und Kartons.
© Black Forest Labs / Flux

Manchester schlägt auf Ebay London, Paris und Berlin

Greater Manchester hat die höchste Dichte an Ebay-Kleinhändlern in Großbritannien und lässt auch London, Paris und Berlin hinter sich, berichtet Channelx.world. Laut „Ebays Small Business Report 2026“ gedeihe der Online-Handel gerade abseits der Wohlstandszentren: 31 der 40 britischen Hochburgen lägen beim BIP pro Kopf unter dem Landesschnitt. London führe zwar beim Wohlstand, lande aber bei der Ebay-Dichte nur auf Rang sechs.

Redaktion21.10.263 Min.
Foto: Käufer mit Korb vor Halloween-Waren im hellen Supermarktgang
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Käufer, mehr Umsatz: Halloween legt zu

Der Einzelhandel in Deutschland setzt zu Halloween voraussichtlich 537 Mio. Euro um, rund 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr, prognostiziert der Handelsverband Deutschland. Gegenüber 2019 liege das Gruselgeschäft trotz flauer Konsumstimmung sogar 69 Prozent höher. Das Plus verteile sich allerdings auf etwas weniger Käufer: Der Anteil der Verbraucher mit geplanten Halloween-Ausgaben sinke von 15,2 auf 14,9 Prozent. Die Kundschaft wolle zwar bei Süßwaren und Schminke sparen, dafür fließe mehr Geld in Deko, Getränke und sonstige Lebensmittel.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Lagertechniker prüft Handscanner zwischen mobilen Robotern mit gelben Kisten im modernen Warenlager
© Black Forest Labs / Flux

16 Milliarden: Amazon rüstet Lager und Cloud auf

Amazon will 2027 rund 16 Mrd. Euro in Deutschland investieren, berichtet Wiwo.de. Rund 4,8 Mrd. Euro davon stecke der Konzern in Rechenzentren für Cloud und KI rund um Frankfurt am Main. In der Logistik setze Amazon auf Robotertechnik und baue derzeit rund 3.000 zusätzliche Stellen auf. Die Umbauten in Bad Hersfeld, Dortmund und Herne wolle der Konzern 2027 abschließen, in Könnern entstehe gerade ein neues Zentrum.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Frau öffnet eine Beauty-Abo-Box mit Kosmetikprodukten auf einem hellen Holztisch.
© OpenAI

Pick N Dazzle wächst in Rumänien am schnellsten

Das Beauty-Abo Pick N Dazzle steigert seine Bestellungen aus Rumänien seit drei bis vier Jahren um 80 bis 100 Prozent jährlich, berichtet Business-Review.eu. Insgesamt lege das in 18 europäischen Ländern tätige Unternehmen um 55 bis 60 Prozent zu. Gründerin Pavlina Marinova habe bereits 2014 zu hundert Prozent aufs Netz gesetzt, als erst jeder zehnte Rumäne online einkaufte. Inzwischen tue das mehr als jeder Zweite. Pick N Dazzle kenne die Vorlieben von 150.000 der 200.000 registrierten Nutzer und speise daraus Empfehlungen aus einem Portfolio von 150 Marken.

Redaktion20.10.263 Min.
Foto: Kundin greift im Supermarktregal nach verpackten Lebensmitteln neben digitalen Preisschildern.
© OpenAI

Walmart und Target streiten personalisierte Preise ab

Walmart und Target bestreiten, Preise anhand persönlicher Kundendaten individuell hochzuschrauben, berichtet Marketingtechnews.net. Target passe laut eigenen Angaben Preise weder nach Identität noch nach Standort oder Nachfragespitzen an. Walmart versichere dasselbe für seine digitalen Regaletiketten, die es derzeit im gesamten US-Filialnetz einführe, und für den KI-Shoppingassistenten Sparky. Die Dementis fielen in eine Phase, in der die US-Handelsbehörde FTC personalisierte Preise prüft. Pauschal verbieten könne sie diese zwar nicht, verschwiegene Datennutzung gelte ihr aber als mögliche Täuschung.

Redaktion20.10.263 Min.
Foto: Mann sitzt auf Sofa und hält ein Smartphone vor einem Fernseher mit unscharfer Streaming-Auswahl.
© OpenAI

Amazon packt Cloud-Gaming ins Prime-Video-Paket

Amazon baut im November seinen Cloud-Gaming-Dienst Luna in die Prime-Video-App auf Fire TV ein, und das auch in Deutschland und Österreich, berichtet Golem.de. Der Spiele-Tab koste Prime-Kunden nichts extra, das Angebot reiche von „Hogwarts Legacy“ bis „Goat Simulator“. Weder Konsole noch Download sei nötig, als Controller lasse sich auch das Smartphone nutzen. Zudem verknüpfe Amazon Spiele und Serien: Wer „Batman: Caped Crusader“ schaue, könne das passende Spiel direkt in derselben App starten.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Person prüft Papierunterlagen am Laptop in einem Büro vor Lagertechnik hinter Glas
© OpenAI

Amazon soll Gewerkschaftsrisiko per KI einstufen

Ein internes Schulungsdokument legt nahe, dass Amazon in den USA, Kanada und Großbritannien Gewerkschaftsaktivität per KI vorhersagt, berichtet Golem.de unter Berufung auf Opendemocracy. Das Papier stamme aus einem Rechtsstreit mit einer kanadischen Gewerkschaft. Das System stufe Standorte anhand von Stimmungsumfragen, Beschwerden, Fluktuation und Notizen von Vorgesetzten ein, von fünf (keine Aktivität) bis eins (Gewerkschaftswahl steht bevor). Bei Stufe eins rücke binnen 24 Stunden ein Einsatzteam der Personalabteilung an, das Unentschlossene und einflussreiche Mitarbeiter umwerbe. Amazon zufolge diene das System der Standortentwicklung.

Redaktion20.10.262 Min.

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