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Foto: Händlerin legt am Packtisch ein Formular neben ein Paket und prüft unscharfe Unterlagen.
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Amazon dehnt die Rückgabe, Rechtstexte bleiben Händlersache

Amazon verlängert die Rückgabefrist für Weihnachtseinkäufe in zehn europäischen Ländern, auch bei Marktplatz-Händlern, meldet Haendlerbund.de. Wer zwischen 1. November und 25. Dezember bestellt, könne Ware bis zum 31. Januar 2027 zurückgeben, oder binnen 30 Tagen nach Lieferung, falls das später ist. Spanien erhalte mehr Zeit, einige Kategorien in Deutschland, Italien und Frankreich weniger. Handlungsbedarf für Verkäufer bestehe laut Amazon nicht. Der Händlerbund sieht das anders: Weichen die Rechtstexte von der tatsächlichen Frist ab, drohe eine Abmahnung wegen Irreführung.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Frau prüft in modernem Büro zwei Mappen auf einem Schreibtisch, daneben ein geschlossener Laptop.
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Deutsche KI? Gern, aber bitte nicht teurer

96 Prozent der Unternehmen würden am liebsten KI aus Deutschland nutzen, so eine Umfrage des Bitkom. Die Heimatliebe endet allerdings an der Kasse: Fast zwei Drittel seien nicht bereit, dafür mehr zu zahlen oder auf Funktionen zu verzichten. Der Anteil der Firmen, die US-Anbieter bevorzugen, sei binnen eines Jahres von 51 auf 41 Prozent gefallen, China rutsche von 18 auf zwölf Prozent ab. Frankreich hingegen klettere von 38 auf 46 Prozent und ziehe damit an den USA vorbei.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Mitarbeiterin legt ein Paket auf eine Waage in einer sauberen Annahmestelle mit Weihnachtsschmuck.
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Post nennt Versandfristen für Weihnachten

Die Deutsche Post empfiehlt, Inlandspakete spätestens am 21. Dezember einzuliefern, damit sie vor Weihnachten ankommen, berichtet Retail-News.de. Für Express und Einschreiben bleibe ein Tag mehr. Für Pakete in Nachbarländer nenne der Konzern den 17. Dezember, für Ziele außerhalb Europas bereits den 26. November. Gegen die Paketflut stocke die Post mit mehr als 10.000 Aushilfen, 11.000 zusätzlichen Fahrzeugen und 9.500 weiteren Zustelltouren auf.

Redaktion03.11.263 Min.
Foto: Techniker justiert eine Industriekamera über Metallteilen auf einem Förderband in einer hellen Werkstatt
© OpenAI

Deutschland soll bis 2030 zur KI-Nation werden

Bis 2030 sollen 80 Prozent der Großunternehmen und 55 Prozent des Mittelstands KI einsetzen, steht laut Golem.de im Abschlussbericht der KI-Taskforce der Bundesregierung. Die Zahl der KI-Startups solle sich verdreifachen, mehr als ein Zehntel der Wirtschaftsleistung auf KI beruhen. Auch in 90 Prozent der Bundesbehörden solle mindestens eine KI-Anwendung Kernaufgaben bearbeiten. In den nächsten 12 bis 18 Monaten falle laut Taskforce die Entscheidung, ob man den Abstand zu den USA und China verkürzen könne.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Kundin vergleicht verpackte Küchengeräte in einem hellen Kaufhaus mit Weihnachtsschmuck.
© OpenAI

Konsumbarometer: Erholung auf niedrigem Niveau

Die Verbraucherstimmung erholt sich im November von ihrem Oktober-Dämpfer, bleibt aber deutlich unter Vorjahresniveau, so das Konsumbarometer des HDE. Vor allem die Anschaffungsneigung lege kräftig zu, erreiche aber nicht den Wert des Vorjahres. Zugleich plane die Kundschaft, mehr zu sparen, was das Weihnachtsgeschäft wieder bremsen könne. Deutlich zuversichtlicher blicke sie auf die Konjunktur und das eigene Portemonnaie: Die Einkommenserwartung liege sogar über dem Vorjahr. Als Wachstumsmotor tauge der private Konsum vorerst trotzdem nicht.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Kundin im Supermarkt hält Smartphone und vergleicht Packungen am Regal.
© OpenAI

ShopX bündelt Prospekt-Apps zu globalem Retail-Media-Netz

ShopFully, Flipp und Media Central schlüpfen unter ein gemeinsames Dach namens ShopX, berichtet Retailnews.asia. Die Gruppe erreiche 400 Mio. Käufer in 27 Märkten, jede Marke bleibe jedoch bestehen. Der stationäre Handel wickle zwar rund 80 Prozent aller Einkäufe ab, das Retail-Media-Budget von weltweit 200 Mrd. Dollar fließe aber vor allem in den Online-Handel. ShopX bündle deshalb die Werbeflächen vieler Händler, gedacht für mittelgroße Ketten ohne eigenes Werbenetz.

Redaktion03.11.263 Min.
Foto: Mitarbeiter legt ein Paket auf ein Förderband in einem sauberen Versandlager.
© OpenAI

Schwacher September, doch solides Jahresplus für den E-Commerce

Der Internet- und Versandhandel hat im September real 2,2 Prozent weniger umgesetzt als im August, meldet das Statistische Bundesamt. Der gesamte Einzelhandel sei um 2,0 Prozent geschrumpft, der Handel mit Nicht-Lebensmitteln sogar um 2,4 Prozent. Im Jahresvergleich führe der Online-Handel deutlich: Gegenüber September 2025 liege er real 4,4 Prozent im Plus, der Einzelhandel insgesamt dagegen 2,3 Prozent im Minus.

Redaktion03.11.263 Min.
Foto: Mann stellt ein kleines Paket neben Kartons auf einen Tisch vor Istanbuler Stadtblick.
© OpenAI

Türkischer E-Commerce zielt auf über zehn Milliarden Euro Umsatz

Mit umgerechnet rund 10,8 Mrd. Euro soll der türkische Online-Handel im November einen neuen Rekordwert erreichen, berichtet Hurriyet.de. Die Rabattsaison ziehe sich mittlerweile über den ganzen Monat, sagt Hakan Çevikoğlu vom E-Commerce-Verband Etid, mit Spitzen vom Singles’ Day am 11. bis zum Cyber Monday am 30. November. Im Vorjahresnovember sei der Umsatz um 41,5 Prozent gestiegen, die Zahl verkaufter Produkte und Dienstleistungen aber nur um 11,6 Prozent.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Person plant am hellen Tisch Einkäufe am Smartphone neben Notizbuch und verpackten Geschenken
© Black Forest Labs / Flux

400 Mio. Kunden nutzen Amazons Shopping-KI

Mehr als 400 Mio. Kunden haben in den vergangenen zwölf Monaten Amazons KI-Einkaufsberater „Alexa for Shopping“ genutzt, berichtet Digiday.com. Wer den Assistenten nutze, gebe laut Konzernchef Andy Jassy 50 Prozent mehr aus als andere Kunden. Vor Weihnachten bekomme der einst „Rufus“ getaufte KI-Assistent mehr als 100 neue Funktionen: Er verwalte beispielsweise Geschenk- und Hochzeitslisten und pausiere oder kündige Abos aus Amazons „Spar-Abo“-Programm.

Redaktion03.11.263 Min.
Foto: Zusteller mit Paket drückt an einem sauberen Hauseingang auf eine Klingel.
© Black Forest Labs / Flux

Bevh wettert gegen DHL-Gebühr fürs zweite Klingeln

Der E-Commerce-Verband Bevh stellt sich in einer Medienmitteilung gegen eine vorab bekannt gewordene DHL-Gebühr von 2,99 Euro für den zweiten Zustellversuch. DHL rücke damit von seinem Kernversprechen ab, Pakete verlässlich an die Haustür zu bringen, kritisiert Logistikreferent Juri Schütt. Die Rechnung lande beim Händler, der nicht prüfen könne, ob wirklich der Kunde den ersten Versuch vereitelt habe. So kassiere DHL womöglich für eigene Pannen. Echter Service bedeute verlässliche Prozesse und Wahlfreiheit bei der Empfängersteuerung.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Junger Mann am Küchentisch mit Laptop, Zahlungskarte, Paketen und Belegen beim Online-Einkauf
© Black Forest Labs / Flux

Fake-Shops, falsche Rabatte: Black Friday weckt Argwohn

Bekannte Händler wecken zum Black Friday das meiste Vertrauen, zeigt eine GfK-Studie für Mastercard. Gut jeder zweite Deutsche nenne sie als Grund, einem Angebot zu trauen, 45 Prozent den Käuferschutz. Die Sorge vor Betrug sitze tief: Mehr als jeder Dritte sei schon selbst Opfer von Cyberbetrug geworden, bei den 18- bis 29-Jährigen gut jeder Zweite. Unter denen, die den Aktionstag kennen, fürchte fast jeder Dritte Fake-Shops, gut jeder Vierte Scheinrabatte.

Redaktion03.11.262 Min.
Foto: Mann fotografiert ein Auto auf einem gepflegten Händlerhof vor einem modernen Showroom.
© OpenAI

Amazon will in Großbritannien Autos verkaufen

Amazon bereitet in Großbritannien den Einstieg in den Online-Autohandel vor und sucht einen Manager für Händlerpartnerschaften, berichtet Merkur.de. Marktführer Autotrader warne seine Anleger bereits vor dem Neuling. Die deutschen Platzhirsche reagierten: Mobile.de dürfe die hiesige Carwow-Tochter übernehmen, AutoScout24 setze auf KI, die schon rund ein Fünftel der Leads liefere. Mobile.de beliefere Händler laut VAD-Präsident Burkhard Weller mit mehr als 70 Prozent ihrer Leads; der Preisdruck durch einen neuen Rivalen sei willkommen.

Redaktion02.11.262 Min.
Foto: Mann vergleicht am Tisch Produktverpackungen mit einem Smartphone neben rotem Sale-Anhänger.
© OpenAI

Black Friday: Jeder zweite Schnäppchenjäger will die KI fragen

Mehr als jeder zweite Black-Friday-Interessierte in Deutschland will mit KI-Tools nach Schnäppchen suchen, zitiert Caschys Blog eine Studie von YouGov. Im Vorjahr habe der Anteil noch bei 23 Prozent gelegen. Gut ein Drittel wolle per KI prüfen, ob ein Rabatt echt sei: Streichpreise bekommen einen digitalen Gutachter. Vorn liege ChatGPT, gefolgt von Gemini, Meta AI, Microsoft Copilot und Claude. Nur acht Prozent seien bereit, die KI komplett autonom einkaufen zu lassen.

Redaktion02.11.262 Min.
Foto: Person auf Sofa hält Smartphone, davor liegen gefalteter Pullover und Paket auf einem Couchtisch
© Black Forest Labs / Flux

Ebay Live macht die Sammelkartenmesse zum Shopping-Sender

Ebay Live hat am Wochenende von der London Card Show gesendet, berichtet Channelx.world. Das Programm der Sammelkartenmesse habe Pokémon- und Yu-Gi-Oh-Karten ebenso wie Fußballkarten mit Stars der Premier League umfasst, präsentiert von spezialisierten Händlern. Wer in Großbritannien zuschaute, habe Packungsöffnungen live verfolgen, mit den Verkäufern chatten und per Ebay-App mitbieten können.

Redaktion02.11.262 Min.
Foto: Mitarbeiter sortiert verpackte Lebensmittel in grüne Lieferkisten in einem sauberen Lagerbereich.
© OpenAI

Migros-Reform: Für den Online-Handel sind die Würfel gefallen

Für den Online-Handel ändert der geplante Zusammenschluss der zehn Migros-Regionalgenossenschaften zu einer nationalen Genossenschaft vorerst wenig, analysiert Carpathia.ch. Online seien die Weichen ohnehin gestellt: Mit dem Verkauf mehrerer Fachmärkte sei ein Großteil des Non-Food-Geschäfts verschwunden, Ex Libris wandere zu Galaxus. Migros Online rücke mit seinem Geschäftsfeld „Online Retail“ organisatorisch näher an Digitec Galaxus heran, mit dem Risiko, dass sich der Online-Supermarkt von den Filialen entferne.

Redaktion02.11.262 Min.
Foto: Güterschiff auf niedrigem Fluss vor Kran, Containern und steinigem Ufer
© OpenAI

Teure Energie, flache Flüsse: Wirtschaft wächst trotzdem weiter

Teure Energie und Niedrigwasser auf den Flüssen haben die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal nur leicht ausgebremst, meldet das Ifo-Institut. Das Bruttoinlandsprodukt sei um 0,2 Prozent gewachsen, nach durchschnittlich 0,3 Prozent in den drei Vorquartalen. Zum Jahresende erwarten die Konjunkturforscher mehr Schwung, darauf deute das aufgehellte Geschäftsklima hin. Neben der Finanzpolitik schiebe zunehmend die Industrie an: Elektrobranche und Maschinenbau profitierten von wachsender Auslandsnachfrage. Der private Konsum hingegen leide weiter unter der Inflation, die im Winterhalbjahr voraussichtlich wieder steige.

Redaktion02.11.262 Min.
Foto: Liefernder übergibt an einer Wohnungstür eine Papiertüte mit Bananen, Gemüse und Kühlkarton.
© OpenAI

Amazons Frischeregal: Bananen als Prime-Bindemittel

Amazon liefert seit Freitag wieder selbst Obst, Gemüse und Kühlware in Teilen von Frankfurt, Köln und München am selben Tag, direkt über den Hauptshop und ohne separaten Dienst, berichtet Supermarktblog.com. Das Sortiment wirke aber unfertig, es fehle an Bio-Ware und regionalen Erzeugern. Prime-Mitgliedern liefere Amazon ab 29 Euro gratis, für alle anderen koste jede Lieferung 9,99 Euro und damit mehr als ein Monat Prime-Abo.

Redaktion02.11.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter prüft weiße Säcke und Elektronikbauteile in einer hellen Frachthalle.
© Black Forest Labs / Flux

Diesel, Kunststoff, Chips: Importe werden teurer

Die Importpreise lagen im September 10,4 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Einen steileren Anstieg habe es zuletzt im November 2022 gegeben. Den Hauptschub liefere die Energie mit plus 61,8 Prozent; Diesel und leichtes Heizöl kosteten doppelt so viel wie vor einem Jahr. Kunststoffe in Primärformen verteuerten sich um 17,4 Prozent, elektronische Bauteile um 17,8 Prozent. Importierte Konsumgüter seien dagegen nur 0,2 Prozent teurer.

Redaktion02.11.262 Min.

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