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Mit KI-Assistenten ändern sich die Voraussetzungen für personalisierte Einkaufserlebnisse. Christina Schönfeld, Director DACH & CEMEA beim Suchtechnologie-Anbieter Algolia, erklärt, warum die Produktsuche dabei zur zentralen Infrastruktur im Handel wird.
Der Einzelhandelsumsatz sank im Juni real um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldet das Statistische Bundesamt. Zum Vorjahresmonat habe das Minus real 0,2 Prozent betragen. Der Internet- und Versandhandel dagegen trotze dem Trend: real 0,4 Prozent mehr als im Mai, im Jahresvergleich sogar 4,9 Prozent Zuwachs. Über das gesamte erste Halbjahr liege der Einzelhandel real 0,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Falsche Bestandsdaten kosten den amerikanischen Handel jährlich rund 400 Mrd. Dollar, meldet Retaildive.com. Laut einer Studie der Auburn University liege die durchschnittliche Bestandsgenauigkeit der Lagerverwaltung bei nur 65 Prozent. Doch schon zwei Prozent bedeuteten bei 20.000 Verkäufen rund 400 Fehlbestellungen. Ein Fünftel der Kundschaft ginge so verloren. Retouren verschärften das Problem zusätzlich: Deren Zahl habe sich seit 2019 beinahe verdoppelt, was zu immer größeren „Phantombeständen“ führe.
Die Konsumstimmung sinkt im August wieder leicht und beendet seine kurze Erholung, meldet der HDE. Schuld sei vor allem der Iran-USA-Konflikt, der die Verbraucher weiter verunsichere. Darum würden sie die Konjunktur pessimistischer bewerten und weiterhin sparsam bleiben. Die Maßnahmen der Bundesregierung könnten diese Dämpfung nicht ausgleichen. Ein Lichtblick bleibe die weiter steigende Einkommenserwartung.
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.
Amazon Deutschland ersetzt die Zahlungsmethode Ideal schrittweise durch das europäische Verfahren Wero, meldet Mobiflip.de. Erste Anpassungen zeigten sich bereits im Shop, wo nun die Option „Bezahlen mit Ideal/Wero“ erscheine. Während der Übergangsphase bis Ende 2027 würden beide Namen parallel geführt. Für die Verbraucher ändere sich vorerst wenig, die Zahlung laufe weiter über die eigene Banking-App, ein Ummelden oder Aktivieren sei unnötig.
Mit KI-Assistenten ändern sich die Voraussetzungen für personalisierte Einkaufserlebnisse. Christina Schönfeld, Director DACH & CEMEA beim Suchtechnologie-Anbieter Algolia, erklärt, warum die Produktsuche dabei zur zentralen Infrastruktur im Handel wird.
Der Einzelhandelsumsatz sank im Juni real um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldet das Statistische Bundesamt. Zum Vorjahresmonat habe das Minus real 0,2 Prozent betragen. Der Internet- und Versandhandel dagegen trotze dem Trend: real 0,4 Prozent mehr als im Mai, im Jahresvergleich sogar 4,9 Prozent Zuwachs. Über das gesamte erste Halbjahr liege der Einzelhandel real 0,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Falsche Bestandsdaten kosten den amerikanischen Handel jährlich rund 400 Mrd. Dollar, meldet Retaildive.com. Laut einer Studie der Auburn University liege die durchschnittliche Bestandsgenauigkeit der Lagerverwaltung bei nur 65 Prozent. Doch schon zwei Prozent bedeuteten bei 20.000 Verkäufen rund 400 Fehlbestellungen. Ein Fünftel der Kundschaft ginge so verloren. Retouren verschärften das Problem zusätzlich: Deren Zahl habe sich seit 2019 beinahe verdoppelt, was zu immer größeren „Phantombeständen“ führe.
Die Konsumstimmung sinkt im August wieder leicht und beendet seine kurze Erholung, meldet der HDE. Schuld sei vor allem der Iran-USA-Konflikt, der die Verbraucher weiter verunsichere. Darum würden sie die Konjunktur pessimistischer bewerten und weiterhin sparsam bleiben. Die Maßnahmen der Bundesregierung könnten diese Dämpfung nicht ausgleichen. Ein Lichtblick bleibe die weiter steigende Einkommenserwartung.
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.
Amazon Deutschland ersetzt die Zahlungsmethode Ideal schrittweise durch das europäische Verfahren Wero, meldet Mobiflip.de. Erste Anpassungen zeigten sich bereits im Shop, wo nun die Option „Bezahlen mit Ideal/Wero“ erscheine. Während der Übergangsphase bis Ende 2027 würden beide Namen parallel geführt. Für die Verbraucher ändere sich vorerst wenig, die Zahlung laufe weiter über die eigene Banking-App, ein Ummelden oder Aktivieren sei unnötig.
Deutschland belegt im neuen Digitalisierungsranking des Bitkom nur Platz 17 von 27 EU-Ländern, nach Rang 14 im Vorjahr. Allgemein digitalisierten die kleineren Länder schneller, Dänemark stehe an der Spitze. Unter den fünf größten EU-Staaten liege Deutschland immerhin, nach Spanien, auf Rang zwei. Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen schneide relativ gut ab (Platz elf, im Vorjahr acht), aber die Verwaltung liege nur auf Platz 22.
Chinas Essenslieferdienste rüsten ihre Fahrer zunehmend mit KI-Helmen aus, meldet Scmp.com. Neuestes Beispiel sei JD.com, dessen Helm per Sprachassistent und Kamera Bestellungen, Navigation und sogar Hygieneprüfungen abwickeln könne, was z. B. nützlich sei, wenn nasse Hände das Tippen bei Regen vereitelten. Der Konzern folge damit Alibaba oder Meituan, das bereits über eine Mio. Helme mit Sturzsensoren und Notruf verteilt habe. Die intelligenten Helme dienten der Fahrersicherheit, der Liefergeschwindigkeit und wären auch eine Antwort auf den wachsenden Regulierungsdruck.
Bei OBI und Hornbach füllen, bei sommerlichen 38 Grad, bereits tausende Weihnachtsartikel die Shops, meldet Tabularasamagazin.de. Die Advents-Gefühle würden aber bislang nur am Bildschirm aufwallen, noch nicht in den Filialen. Der Grund liege nicht in kalendarischen Fehlern: Eine Produktseite koste keinen Regalplatz und könne ganzjährig erreichbar bleiben. Dazu lockten frühe Suchanfragen von Veranstaltern oder Fotostudios sowie bessere Google-Platzierungen. Die Weihnachtsware tauche also nicht immer früher auf, vielmehr verschwinde sie gar nicht mehr.
Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.
Wax Lyrical, der größte Raumduft-Hersteller Großbritanniens, bekannt für Duftkerzen, Raumdüfte oder Körperpflege-Produkte, verkauft jetzt online direkt an Endkunden, berichtet Retailtimes.co.uk. Bislang sei das Sortiment nur über Handelspartner erhältlich gewesen; nun biete man die Produktpalette gebündelt an einem Ort.
Personalisierung kippt genau dann, wenn Kunden sich beobachtet statt bedient fühlen. Michael Witzenleiter, Gründer von Pryvet und Mitglied des Etailment-Expertenrats, argumentiert, warum die entscheidende Kennzahl im Handel künftig nicht Conversion heißt, sondern Vertrauen.
Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.
Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.
Flipkart hat seinen Kreditdienst „Flipkart Pay Later“ in den Checkout integriert, meldet Tribuneindia.com. Kunden könnten Zahlungen aufschieben oder aufteilen: bis zu 30 Tage Aufschub, drei Raten oder Monatsraten über drei bis zwölf Monate für teurere Anschaffungen wie Smartphones oder Möbel. Der Dienst laufe über Flipkart, Myntra und Flipkart Minutes. Kreditentscheidungen stützten sich auf Transaktionshistorie, Kaufmuster und Plattformverhalten.
Die indonesische Omnichannel-Plattform Blibli hat seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 816 Mio. Dollar gesteigert, meldet Techinasia.com. Der Umsatzanteil je Transaktion sei von 8,6 auf 9 Prozent geklettert. Im zweiten Quartal seien 36 Filialen hinzugekommen, Ende Juni habe das Netz aus 439 Standorten bestanden. Zusätzlich habe Blibli eine Priority-Lieferung gestartet, die innerhalb von 30 Minuten nach der Bezahlung zustelle.
Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.
Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.
Chinas Essenslieferdienste rüsten ihre Fahrer zunehmend mit KI-Helmen aus, meldet Scmp.com. Neuestes Beispiel sei JD.com, dessen Helm per Sprachassistent und Kamera Bestellungen, Navigation und sogar Hygieneprüfungen abwickeln könne, was z. B. nützlich sei, wenn nasse Hände das Tippen bei Regen vereitelten. Der Konzern folge damit Alibaba oder Meituan, das bereits über eine Mio. Helme mit Sturzsensoren und Notruf verteilt habe. Die intelligenten Helme dienten der Fahrersicherheit, der Liefergeschwindigkeit und wären auch eine Antwort auf den wachsenden Regulierungsdruck.
Deutschland belegt im neuen Digitalisierungsranking des Bitkom nur Platz 17 von 27 EU-Ländern, nach Rang 14 im Vorjahr. Allgemein digitalisierten die kleineren Länder schneller, Dänemark stehe an der Spitze. Unter den fünf größten EU-Staaten liege Deutschland immerhin, nach Spanien, auf Rang zwei. Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen schneide relativ gut ab (Platz elf, im Vorjahr acht), aber die Verwaltung liege nur auf Platz 22.
Bei OBI und Hornbach füllen, bei sommerlichen 38 Grad, bereits tausende Weihnachtsartikel die Shops, meldet Tabularasamagazin.de. Die Advents-Gefühle würden aber bislang nur am Bildschirm aufwallen, noch nicht in den Filialen. Der Grund liege nicht in kalendarischen Fehlern: Eine Produktseite koste keinen Regalplatz und könne ganzjährig erreichbar bleiben. Dazu lockten frühe Suchanfragen von Veranstaltern oder Fotostudios sowie bessere Google-Platzierungen. Die Weihnachtsware tauche also nicht immer früher auf, vielmehr verschwinde sie gar nicht mehr.
Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.
Wax Lyrical, der größte Raumduft-Hersteller Großbritanniens, bekannt für Duftkerzen, Raumdüfte oder Körperpflege-Produkte, verkauft jetzt online direkt an Endkunden, berichtet Retailtimes.co.uk. Bislang sei das Sortiment nur über Handelspartner erhältlich gewesen; nun biete man die Produktpalette gebündelt an einem Ort.
Personalisierung kippt genau dann, wenn Kunden sich beobachtet statt bedient fühlen. Michael Witzenleiter, Gründer von Pryvet und Mitglied des Etailment-Expertenrats, argumentiert, warum die entscheidende Kennzahl im Handel künftig nicht Conversion heißt, sondern Vertrauen.
Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.
Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.
Flipkart hat seinen Kreditdienst „Flipkart Pay Later“ in den Checkout integriert, meldet Tribuneindia.com. Kunden könnten Zahlungen aufschieben oder aufteilen: bis zu 30 Tage Aufschub, drei Raten oder Monatsraten über drei bis zwölf Monate für teurere Anschaffungen wie Smartphones oder Möbel. Der Dienst laufe über Flipkart, Myntra und Flipkart Minutes. Kreditentscheidungen stützten sich auf Transaktionshistorie, Kaufmuster und Plattformverhalten.
Die indonesische Omnichannel-Plattform Blibli hat seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 816 Mio. Dollar gesteigert, meldet Techinasia.com. Der Umsatzanteil je Transaktion sei von 8,6 auf 9 Prozent geklettert. Im zweiten Quartal seien 36 Filialen hinzugekommen, Ende Juni habe das Netz aus 439 Standorten bestanden. Zusätzlich habe Blibli eine Priority-Lieferung gestartet, die innerhalb von 30 Minuten nach der Bezahlung zustelle.
Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.
Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.