Eine aktuelle Umfrage unter EDI (Electronic Data Interchange)- Nutzern zeigt, welche Schwachstellen vorkommen und wie sich der E-Rechnungsprozess im Unternehmen trotzdem effektiv modernisieren lässt.

Noch ein Jahr Zeit: Am 27.11.2020 tritt die nächste Stufe der EU-Richtlinie 2014/55/EU in Kraft. Zulieferer öffentlicher Behörden müssen dann ihre Rechnungen in Höhe von 1000 Euro oder mehr elektronisch ausstellen. Die Erfahrung in anderen Ländern lässt zudem vorausahnen, dass eine entsprechende Regelung für den B2B-Bereich bald darauf folgt.

Grund genug also, sich vorzubereiten. Und Umfragen zeigen tatsächlich, dass das Thema bei Unternehmen derzeit Priorität hat. So geben in einer internationalen Studie 74% der großen Unternehmen ab 1000 Mitarbeitern an, bis 2020 eine umfassende Digitalisierungsstrategie umsetzen zu wollen (Vanson Bourne 2019). Eine deutschlandweite Studie von Fraunhofer IAO und Comarch ergab, dass 2/3 der befragten Unternehmen bereits E-Invoicing in irgendeiner Form im Einsatz haben, 20% nutzten bereits EDI (Details).

Viele Unternehmen nutzen also die E-Rechnung bereits erfolgreich, und gerade in großen Unternehmen sind EDI-Systeme zu einem integralen Bestandteil ihrer täglichen Abläufe geworden. Was nicht heißt, dass sie nicht verbesserungsfähig wären.

Angesichts der anhaltenden digitalen Revolution, die bereits im vollen Gange ist, wenden sich Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren EDI-Systeme eingeführt haben, nun an IT-Dienstleister, um Hilfe und Beratung zu erhalten, wie sie ihre Datenaustauschprozesse noch effizienter gestalten können. Es ist nicht so, dass sie mit den bisherigen Ergebnissen unzufrieden sind. Sie sind sich einfach der Tatsache bewusst, dass sie sich auf neue Trends und Innovationen einstellen müssen, um ihre Marktposition zu halten. Und da Technologien wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning oder Blockchain langsam zu einem integralen Bestandteil der so genannten Modernen EDIs werden, ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen die neuen Funktionalitäten nutzen wollen, um sich einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern zu verschaffen.

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Möglichkeiten, ein EDI nach den Standards des 21. Jahrhunderts zu verbessern - entweder kann ein Unternehmen sein bestehendes System mit den neuesten Funktionen aufrüsten (was stark vom jeweiligen EDI-Anbieter und der Lösung selbst abhängt) oder, was wahrscheinlicher ist, muss es eine neue Lösung finden, die seinen Erwartungen entspricht.

Neben der Verbesserung der Unternehmenseffizienz gibt es viele andere Gründe, warum man darüber nachdenken sollte, sein EDI-System durch ein zeitgemäßes zu ersetzen - Globalisierung, Harmonisierung, verschiedene Änderungen der Branchenvorschriften, die Bedeutung einer ausgewogenen, integrierten IT-Umgebung, bestehend aus EDI-, ERP-, und CRM-Lösungen. Zudem wird es angesichts der gesetzlichen Änderungen in der EU zunehmend wichtiger, die geforderten Formate (z.B. XRechnung oder ZUGFeRD) abzudecken.

© Comarch


Das IT-Unternehmen Comarch hat vor Kurzem eine Umfrage unter seinen EDI-Nutzern durchgeführt, um herauszufinden, warum konkret und wann Unternehmen ihr bestehendes System erneuern und wie die Modernisierung effizient gelingt. Welche Rolle spielten die Geschäftspartner, und sollten E-Rechnungs-Systeme mit modernen Technologien wie Blockchain, Maschinellem Lernen und IoT kompatibel sein? Das aus der Umfrage entstandene Whitepaper steht auf der Webseite von Comarch zum Download zur Verfügung.

Aus dem Inhalt:

  • Was sind die Hauptgründe für Unternehmen, ihr EDI-System zu verändern?
  • Wie ersetzen Unternehmen ihr EDI in 5 einfachen Schritten?
  • Haben neue Technologien (KI, Machine Learning) Einfluss auf EDI?
  • Was ist ein modernes EDI? Was ist die nächste Stufe in der EDI-Evolution?
  • Was sind messbare Vorteile durch die Nutzung von EDI?
  • Macht es Unternehmen wirklich effizienter?

Das denken Langzeitnutzer wirklich über EDI

  • 67% der Umfrageteilnehmer möchten den Dokumentenaustausch auf neue Geschäftspartner ausweiten
  • 33% der Unternehmen entscheiden sich dafür, alle Abteilungen mit einem einheitlichen EDI-Lösungsanbieter abzudecken
© Comarch

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Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht – EDI in 5 einfachen Schritten austauschen

Die Umfrage zeigt, welche Erfahrungen die Nutzer vor und nach der Implementierung ihres EDI-Systems gemacht haben. Daraus leiten sich 5 grundlegende Schritte zur Modernisierung ab, die sich immer ähneln. Lesen Sie diese jetzt im Whitepaper nach, von Schritt eins – Beurteilung der Situation und Festlegen der Ziele – bis zu Schritt 5 – Einrichten eines Reporting-Tools.
Hier geht´s zum Download.