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3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
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Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.
Foto: Frau prüft verpackte Produkte in einem kleinen Lager, daneben ein aufgeklappter Laptop.
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Google entfernt Produktkarussells aus EU-Suchergebnissen

Google hat im Europäischen Wirtschaftsraum Produktkarussells aus seinen Shopping-Suchergebnissen fast vollständig entfernt, berichtet Ecommercenews.eu. Der Konzern berufe sich auf den Digital Markets Act. Die niederländische Analyseplattform Productrise habe binnen weniger Tage Einbrüche von 90 bis 100 Prozent gemessen, in Großbritannien und den USA hingegen blieben die Ergebnisse unverändert. Statt Produktkacheln liste Google nun Shops und Preisvergleicher, der Shopping-Tab sei komplett verschwunden. Dies werde kleinere Online-Händler härter treffen als große.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann scannt Versandetikett auf Karton an einem Packtisch im hellen Lager
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Weihnachtsgeschäft: Nachfrage positiv, Lager ungewiss

Sämtliche befragten Marktplatzbetreiber und Händler rechnen im Weihnachtsgeschäft 2026 mit mehr Online-Käufen als im Vorjahr, zitiert Excitingcommerce.de eine Retail-Dive-Studie. Ebenso einig sind sie bei ihren Sorgen: 98 Prozent sähen Lager- und Fulfillment-Kapazität als zentrales Risiko. Denn diese Saison sei weniger planbar, weil bei der Kaufentscheidung zunehmend die KI mitrede: 47 Prozent der Weihnachts-Shopper hätten sie bereits in der vergangenen Saison für Preisvergleiche und Geschenkideen genutzt. Ungewiss bleibe, was genau der Assistent empfehlen werde.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau sitzt in heller Küche am Laptop, neben ihr stehen Paketkartons und Haushaltsprodukte.
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Idealo legt um 22 Prozent zu

Idealo hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 22 Prozent gesteigert, berichtet Retail-News.de. Außerhalb Deutschlands seien die Erlöse sogar um 36 Prozent gestiegen, vor allem in Frankreich (plus 48 Prozent) und Spanien (plus 46 Prozent). Damit wachse der Preisvergleicher schneller als der europäische E-Commerce. Dieses Plus schaffe Spielraum für Investitionen in KI und neue Geschäftsmodelle. Ein neues Standbein stehe bereits: Seit Mai verkaufe Idealo Werbeplätze an Marken und Händler.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau prüft ein beigefarbenes Kleidungsstück an einer Kleiderstange in einem hellen Lagerraum
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Debenhams: plus Ergebnis, minus Lager und Schulden

Die Debenhams Group hat ihr bereinigtes Ebitda im Halbjahr bis Ende August um 13,9 Prozent auf 24 Mio. Pfund gesteigert und die Jahresprognose bestätigt, berichtet Drapersonline.com. Zugpferd sei Debenhams mit 14,1 Prozent mehr Handelsvolumen. Aber auch Boohoo, PrettyLittleThing und Karen Millen seien wieder im Plus. Der Marktplatz solle künftig mehr als die Hälfte des Volumens liefern, bislang seien es 38,9 Prozent. Außerdem habe der Verkauf des Lagers in Sheffield an Primark und der der Marke Nasty Gal die Schulden gedrückt.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
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Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau lädt Karton und Papierrollen in den offenen Kofferraum vor einem großen Geschäft.
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USA: Costco liefert landesweit mit Uber Eats

Costco liefert sein volles Sortiment in allen 47 Bundesstaaten, in denen es vertreten ist, auch über Uber Eats aus, berichtet Digitalcommerce360.com. Bislang beschränkte sich die Kooperation auf 17 Staaten, nun seien knapp 600 Märkte angeschlossen. Kunden bestellten per Mitgliedsnummer und erhielten Rabatt über das Abo-Programm „Uber One“. Instacart und DoorDash blieben aber weiter an Bord. Laut Costco dauere die Zustellung im Schnitt 45 Minuten. Der Lieferdienst wachse schneller als das Digitalgeschäft mit seinem Plus von 22,6 Prozent.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau tippt am Laptop zwischen Kosmetikdosen und Versandkartons in hellem Büro.
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Shopify-Händler buchen ChatGPT-Werbung aus dem Backend

Shopify-Händler können ab 23. September auch in Deutschland Werbung auf ChatGPT über eine eigene App im Shopify-Backend buchen, berichtet Onlinemarketing.de. Die App binde den Produktkatalog automatisch an, Budgetvorgabe und Erfolgsmessung erledige der Händler ebenfalls dort. Wer HubSpot nutze, könne sein Anzeigenkonto schon jetzt mit dem CRM verknüpfen. In den USA teste OpenAI zudem „Sponsored Agents“: Wer eine Anzeige gesehen habe, könne den Chatbot der Marke mit Folgefragen löchern, Budget und Bedenken nennen und im besten Fall auch einkaufen.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Verpacktes Fahrradlaufrad und Versandkartons in einem modernen Lager mit Fahrradteilen
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Bike24 tritt kräftiger in die Pedale

Bike24 hebt seine Umsatzprognose für 2026 auf 345 bis 360 Mio. Euro an, berichtet Retail-News.de. Bislang habe der Fahrradhändler 318 bis 332 Mio. Euro angepeilt. Beim Ergebnis sehe es weniger optimistisch aus: Die Spanne für das bereinigte Ebitda schrumpfe wohl von 16 bis 20 auf 16 bis 18 Mio. Euro. Als Gründe nenne das Unternehmen die Expansion, die zuletzt nach Dänemark, Slowenien und Irland geführt habe, den veränderten Produktmix und die geopolitischen Belastungen.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft in einem hellen Rechenzentrum ein Serverrack mit geordneten Kabeln
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Gartner schraubt KI-Prognose auf 2,7 Bio. Dollar

Gartner schraubt seine Prognose nach oben: Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz werden 2026 wohl um knapp 50 Prozent auf 2,7 Bio. Dollar klettern, berichtet Heise.de. Damit stecke in rund 42 Prozent aller IT-Ausgaben Künstliche Intelligenz. Den Löwenanteil von 1,48 Bio. Dollar schlucke die Infrastruktur, die steigenden Speicherpreise bremsten den Ausbau kaum. Nach der Ernüchterung über generative KI griffen Unternehmen lieber zu den eingebauten Funktionen ihrer Stammanbieter. Modellentwickler müssten künftig günstiger liefern, trotzdem solle sich ihr Segment auf 28,3 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Frau am Küchentisch betrachtet ein Smartphone, daneben liegen Notizbuch, Stift und Tasse.
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Meta haftet für Fakeanzeigen

Meta muss gefälschte Anzeigen und Profile auf Facebook und Instagram vorab herausfiltern, statt sie erst nach Meldung zu löschen, berichtet Spiegel.de. Das Landgericht Frankfurt gab damit der Plattform „Finanzfluss“ und derem Gründer Thomas Kehl recht, mit deren Gesicht und Namen Betrüger Anleger in Whatsapp-Gruppen angelockt hätten. Wer per Algorithmus über die Ausspielung entscheide und daran verdiene, sei kein neutraler Speicherplatz, befanden die Richter. Bei Verstößen drohten bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld, zudem müsse Meta die Einnahmen aus den Fakeanzeigen offenlegen.

Redaktion18.09.262 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
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Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen

Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

etailment17.09.264 Min.
Foto: Ladeninhaber hinter dem Tresen schaut auf sein Smartphone neben einem Zahlungsaufsteller.
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Indiens Gratis-Bezahlsystem UPI bittet zur Kasse

Indiens Bezahlschnittstelle UPI kostet Händler bald Geld: Ab 15. Oktober fällt auf ausgewählte Zahlungen über 2.000 Rupien (rund 20 Dollar) eine Gebühr von 0,4 Prozent an, berichtet Reuters.com. Damit ende eine mehr als sechsjährige Gratisära, deren Kosten bislang Banken und Zahlungsdienstleister alleine trugen. Kleine Händler und Privatüberweisungen würden vorerst noch ausgenommen. Zum Vergleich: Kreditkarten kosten indische Händler rund 1,5 Prozent.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Frau sortiert Reiseunterlagen an einem Schreibtisch vor Flughafenfenstern
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Kartellstrafe verhagelt Trip.com das Quartal

Das größte chinesische Online-Reisebüro Trip.com rutscht laut Pressemitteilung im zweiten Quartal mit 312 Mio. Euro in die Verlustzone. Den Ausschlag gebe eine Kartellstrafe der chinesischen Marktaufsicht über 676 Mio. Euro. Operativ wachse der Konzern weiter: Der Umsatz sei um sechs Prozent auf rund zwei Mrd. Euro geklettert. Das Ticketgeschäft für Flüge und Bahnfahrten habe allerdings ein Prozent eingebüßt, gebremst durch teure Energie und geopolitische Spannungen.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Geöffneter Versandkarton mit Haushaltswaren auf heller Holzbank, daneben ein unscharfes Smartphone
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Amazon holt in Dänemark auch ohne Marktplatz auf

Amazon hat in Dänemark zum nordischen Online-Händler Boozt aufgeschlossen, ohne einen eigenen Marktplatz im Land zu betreiben, berichtet Ecommercenews.eu. 15 Prozent aller aktiven Online-Käufe laufe über die Marktplätze der Nachbarländer. 2023 seien es noch zehn Prozent gewesen. Wer bei Amazon kaufe, suche gezielt: Einkaufszettel statt Schaufensterbummel. Für 34 Prozent sei der Preis das Hauptmotiv, für 30 Prozent das fehlende Angebot anderswo. Spontan kaufe nur knapp jeder Fünfte, im gesamten dänischen Online-Handel dagegen mehr als jeder Dritte.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Smartphone neben Kassenbons und farbigen Kundenkarten auf hellem Schreibtisch
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KI und Cashback-Apps schnappen sich das Werbegeld

Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps stecken statt in klassische Digitalwerbung, zeigt eine Studie der Northwestern University und Minty. Der Hintergrund: Kunden ließen zunehmend KI nach Rabatten, Cashback und günstigeren Alternativen fahnden. Für zwei Drittel der 150 befragten Entscheider sei KI im kommenden Jahr deshalb das wichtigste Tor zum Kunden, mehr als die Hälfte davon verknüpfe sie mit Spar-Apps. Deren Anteil am Budget solle von 18 auf 30 Prozent steigen.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Pakete, Scanner und Zolldokument auf einem Tisch in einem hellen Logistiklager
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Wer in die EU verkauft, deklariert auch

Die EU macht Plattformen aus Drittstaaten zu zollrechtlichen Importeuren, meldet Handelsverband.at. Das EU-Parlament habe die Reform des Zollrechts final beschlossen. Die Plattformen hafteten damit selbst für Angaben, Formalitäten und Abgaben. Bei wiederholten Verstößen drohten Strafen von bis zu sechs Prozent des Importwerts der vergangenen zwölf Monate. Hinzu komme eine Gebühr pro bestelltem Artikel, deren Höhe die EU-Kommission noch festlege.

Redaktion17.09.263 Min.

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