Für 2021 wird ein neuer Onlineumsatz-Rekord prognostiziert, deshalb ist es wichtig, Vorkehrungen für eine optimale Webseitenkommunikation zu treffen. Um das Potenzial des umsatzstärksten Quartals zu nutzen, empfiehlt die Google-Ads-Agentur Smarketer die folgenden acht größten Hebel.

#1 Integration von Sticky Bars und Pop-Ups
Die Integration von Pop-Ups oder „Sticky Bars“ ermöglicht es, auf Black-Friday-Aktionen aufmerksam zu machen. Es empfiehlt sich, beides nur auf bestimmten bzw. vordefinierten Seiten einzublenden und nicht im Checkout, um die User nicht vom Bezahlvorgang abzulenken. Die Möglichkeit, den Rabattcode direkt in die Zwischenablage zu kopieren, erhöht die Benutzerfreundlichkeit und erleichtern es den Usern, die Codes schnell anzuwenden.

#2 Implementierung von Countdowns
Ein Countdown für Black-Friday-Angebote nutzt das Prinzip der künstlichen Verknappung. Anstelle der üblichen Angaben, zum Beispiel eines Produktbestands, sollte eine zeitliche Knappheit angezeigt werden. Diese zeitliche Limitierung kann dann mit einem Rabattcode kombiniert werden.

#3 Spezielle Menüpunkte in der Navigation einpflegen und hervorheben
Durch das Einfügen zusätzlicher Event-Menüpunkte (z. B. „Black Friday“) kann die Orientierung geschärft werden: Die Nutzer sehen intuitiv, wo sie die Angebote oder Aktionen finden und anklicken können.

#4 Lieferzeiten und Bestand deutlich anzeigen
Für reibungslose Kundenprozesse sollte die Logistik auf die erhöhte Black-Friday-Nachfrage vorbereitet sein und schnelle Lieferzeiten sicherstellen. Eine klare Kommunikation der Versand- und Lieferoptionen schafft zudem Sicherheit für die Kundschaft. Verlängerte Rückgabefristen bis Weihnachten können sich außerdem positiv auf die Kaufentscheidung auswirken.

#5 Den „Pre-Black Friday Peak“ nutzen
Für Angebote, die auf Suchanfragen zielen, lohnt es sich, sie vor dem eigentlichen Datum bereitzustellen, da bereits eine Woche vor dem Black Friday die Suchanfragen in die Höhe schnellen.

#6 Spezielle Kategorien erstellen
Schon Anfang November gibt es eine enorme Menge an Suchanfragen nach Geschenkgutscheinen. Es bietet sich an, flexible Gutscheingrößen anzubieten, wobei die Bedingungen für die Einlösung klar dargestellt werden sollten. Vorgefertigte Themen und FiIterungen erleichtern die Suche und inspirieren die Nutzer. Beispiele: „Produkte unter 25 Euro“, „Geschenkgutscheine“, „Dekoration für die Weihnachtstafel“. Die Kategorien sollten im sichtbaren Bereich als eigene Buttons platziert, die Rabattierung als Produkt-Tag dargestellt werden.

#7 Besondere Angebote
Zeitlich exklusive Tagesangebote haben Potenzial, also temporäre Angebote mit neuen oder Bestandsprodukten und inkludiertem Rabatt. Es muss sichergestellt sein, dass sie als Angebote deklariert sind (zum Beispiel durch Tags auf der Kategorienseite). Knappheit lässt sich durch begrenzte Stückzahl schaffen. Es lohnt sich auch, das Bewusstsein der Kundschaft für Nachhaltigkeit aufzugreifen, etwa durch das Angebot eines klimaneutralen Versands, die Unterstützung gemeinnütziger Aktionen oder eine Baumpflanzung pro Bestellung.

#8 Klare Kommunikation
Eine durchgehende Kommunikation ist aus Kundensicht ein wichtiges Bewertungskriterium. Beachtet werden sollten daher: die Gewährleistung einer durchgängigen Preiskommunikation von der Startseite bis zum Checkout, die Sicherstellung einer einheitlichen visuellen und textlichen Wiedererkennung sowie die Darstellung der bevorzugten Bezahlmethoden, der Liefermöglichkeiten und Lagerbestände.