
ChatGPT im Handel braucht einen Daten-Türsteher
KI-Assistenten rücken in Support, CRM und Mailboxen vor. Händler brauchen jetzt Filter, Protokolle und klare Freigaben – nicht nur bessere Prompts.
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KI-Assistenten rücken in Support, CRM und Mailboxen vor. Händler brauchen jetzt Filter, Protokolle und klare Freigaben – nicht nur bessere Prompts.

Zunehmend tarnen sich chinesische Anbieter als deutsche Online-Shops, warnt der HDE. Doch hinter einer deutschen Domain, deutschen Texten und oft auch europäischen Anschriften würden sich trotzdem oft Anbieter verbergen, die EU-Regeln missachteten und häufig Minderwertiges lieferten. Nutzer sollten besonders die Rücksendebedingungen prüfen, die oft mit Kosten verbunden seien, die den Warenwert überstiegen. Das Kalkül: Kunden verzichteten dann eher auf ihr Widerrufsrecht.
Das Bundeskartellamt hat Apples Zusagen für bindend erklärt. Die Verbände, die das Verfahren angestoßen haben, nennen die Abhilfe „zu nachsichtig" – und sehen eine Grundlage für Schadensersatz. Was Händler mit eigener App jetzt wissen müssen.

Das Paketvolumen aus Fernost ist in Österreich seit Juli, aufgrund des EU-Pauschalzolls von drei Euro auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, um 25 Prozent gesunken, meldet Handelsverband.at. Bis dahin habe der jährliche Schaden in Österreich für ein Umsatzminus von 570 Mio. Euro, einen BIP-Rückgang von 212 Mio. Euro und 100 Mio. Euro an entgangenen Abgaben ausgemacht. Mehr als 1.600 Arbeitsplätze seien betroffen gewesen.

Laut ECDB erreicht Deutschlands E-Commerce in diesem Jahr 118,7 Mrd. Euro und bleibt damit in Mitteleuropa mit 57 Prozent Marktanteil das Schwergewicht, meldet Retail-News.de. Deutsche Online-Händler wie Otto, Zalando, About You, Kaufland und MediaMarkt prägten auch die Nachbaren mit. Doch der Markt sei, wie auch in Österreich oder der Schweiz, bereits ausgereift. Aus diesem Grund fände dynamisches Wachstum mittlerweile eher in Griechenland (10,9 Prozent), Polen (8,9 Prozent) und Ungarn (7,7 Prozent) statt.

Gen Z wendet sich von Dating-Apps ab und sucht die große Liebe bei analogen Hobbys, meldet Fastcompany.com. So wären Trivia-Abende für Singles um 403 Prozent gewachsen; Mahjong-Runden legten um 235 Prozent zu, Vogelbeobachtungs-Treffen um 131 Prozent. Auch Pflanzentausch-Workshops und Pilates-Kurse wären durchaus Kulissen, um die Liebe des Lebens kennenzulernen. Generell werde die „analoge Freizeit“ wieder zum Mittelpunkt der Partnersuche.

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Wie Manager-Magazin.de berichtet, bietet Revolut deutschen Neukunden den aktuellen Höchstsatz von 4,25 Prozent Zinsen auf Tagesgeld. Damit überhole die britische Neobank die US-Bank Chase (vier Prozent) und den Berliner Neobroker Trade Republic (2,25 Prozent). Das Angebot gelte vier Monate. Außerdem sichere die deutsche Einlagensicherung (Deutsche Bank) ab sofort Einlagen bis 100.000 Euro ab.

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

Indiens sechs große Quick-Commerce-Plattformen wickeln im August täglich rund 9,5 Mio. Bestellungen ab, berichtet Indiantelevision.com. Marktführer Blinkit habe 36,7 Prozent Anteil, Zepto folge mit 26,2 Prozent vor Swiggy Instamart mit 14,4 Prozent. Flipkart Minutes (Walmart-Tochter) erreiche die Millionenmarke, Amazon Now und BigBasket lägen bei 500.000 bis 700.000 Bestellungen. Alle Anbieter bemühten sich, den Premium- und Gourmetmarkt zu bedienen, um ihre Warenkorbwerte zu erhöhen.

Autodoc setzte im ersten Halbjahr zum ersten Mal mehr als eine Milliarde um, berichtet Reifenpresse.de. Genau genommen erreichte der Berliner Plattformbetreiber für Kfz-Ersatzteile von Januar bis Juni 1.003,4 Mio. Euro, was ein Plus von 12,8 Prozent bedeute. Gleichzeitig sei das Ebitda um 13,7 Prozent auf 91,9 Mio. Euro und die Marge auf 9,2 Prozent gestiegen. Der Marktplatz sei im Juli in Polen gestartet und habe außerdem seine Lagerkapazitäten in Großbritannien ausgebaut.

Ab Donnerstag startet Amazon seinen Lagerdienst „Amazon Warehousing & Distribution“ in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, berichtet Ecommercenews.eu. Zu einem Pauschalpreis könnten Händler ihre Waren dort längerfristig einlagern, Amazon versorge die FBA-Logistikzentren, deren Kapazitäten beschränkt seien, bei Bedarf automatisch. Das erhöhe den Komfort für die über 100.000 europäischen Drittanbieter, aber auch die Abhängigkeit vom Marktplatz.

Ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Mode, steigender Lohndruck in personalintensiven Fulfillment-Prozessen und eine seit Juli weggefallene Zollbefreiung für Kleinsendungen: Annemarie van Leijen aus dem Etailment-Expertenrat zeigt, welche drei Kalkulationsannahmen 2026 nicht mehr stimmen.
Apple gestaltet die Tracking-Abfrage bei der Installation von Apps auf iPhones und iPads neu und beendet damit ein Verfahren des Bundeskartellamts, meldet Tagesschau.de. Bislang sei der Dialog so gestaltet gewesen, das Drittanbieter-Apps auf Nutzer datenhungriger gewirkt hätten als die von Apple. Künftig wolle der Konzern auf das Wort „Tracking“ ganz verzichten und den Button „Erlauben“ weiter oben darstellen. Diese Änderungen würden für den EU-Raum übernommen.

Im Juli konnte der amerikanische Omnichannel-Großhändler Costco seinen Umsatz um 10,7 Prozent auf 23,12 Mrd. Dollar steigern, meldet Boerse-Express.de. Besonders gebrummt habe das Geschäft online, wo die Umsätze um 17,7 Prozent zulegten. Das sei vor allem der Kundentreue zu verdanken; über 92 Prozent der zahlenden Kunden hätten ihre Karte verlängert. Dieses Fundament erlaube Costco eine aggressive Preisgestaltung, was sich unlängst in einem branchenweiten Butter-Preiskampf bewährt habe.

In den Tarifen „Free“ und „Go“ (7,99 Euro monatlich) erscheinen auch in Europa noch in diesem Monat Anzeigen im Chatverlauf von ChatGPT, berichtet Trendingtopics.eu. In den USA wäre das schon seit Februar so, allerdings bislang mit mäßigem Erfolg. Die Anzeigen seien, je nach Chat-Thema, Standort und Uhrzeit, streng kontextbezogen, eine Personalisierung nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich. Wann auch europäische Händler Anzeigen schalten könnten, lasse OpenAI noch offen, allerdings könnten sich Interessierte hier registrieren lassen.
© Black Forest Labs / FluxGen Z wendet sich von Dating-Apps ab und sucht die große Liebe bei analogen Hobbys, meldet Fastcompany.com. So wären Trivia-Abende für Singles um 403 Prozent gewachsen; Mahjong-Runden legten um 235 Prozent zu, Vogelbeobachtungs-Treffen um 131 Prozent. Auch Pflanzentausch-Workshops und Pilates-Kurse wären durchaus Kulissen, um die Liebe des Lebens kennenzulernen. Generell werde die „analoge Freizeit“ wieder zum Mittelpunkt der Partnersuche.

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Wie Manager-Magazin.de berichtet, bietet Revolut deutschen Neukunden den aktuellen Höchstsatz von 4,25 Prozent Zinsen auf Tagesgeld. Damit überhole die britische Neobank die US-Bank Chase (vier Prozent) und den Berliner Neobroker Trade Republic (2,25 Prozent). Das Angebot gelte vier Monate. Außerdem sichere die deutsche Einlagensicherung (Deutsche Bank) ab sofort Einlagen bis 100.000 Euro ab.

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

Autodoc setzte im ersten Halbjahr zum ersten Mal mehr als eine Milliarde um, berichtet Reifenpresse.de. Genau genommen erreichte der Berliner Plattformbetreiber für Kfz-Ersatzteile von Januar bis Juni 1.003,4 Mio. Euro, was ein Plus von 12,8 Prozent bedeute. Gleichzeitig sei das Ebitda um 13,7 Prozent auf 91,9 Mio. Euro und die Marge auf 9,2 Prozent gestiegen. Der Marktplatz sei im Juli in Polen gestartet und habe außerdem seine Lagerkapazitäten in Großbritannien ausgebaut.
© Black Forest Labs / FluxIndiens sechs große Quick-Commerce-Plattformen wickeln im August täglich rund 9,5 Mio. Bestellungen ab, berichtet Indiantelevision.com. Marktführer Blinkit habe 36,7 Prozent Anteil, Zepto folge mit 26,2 Prozent vor Swiggy Instamart mit 14,4 Prozent. Flipkart Minutes (Walmart-Tochter) erreiche die Millionenmarke, Amazon Now und BigBasket lägen bei 500.000 bis 700.000 Bestellungen. Alle Anbieter bemühten sich, den Premium- und Gourmetmarkt zu bedienen, um ihre Warenkorbwerte zu erhöhen.

Ab Donnerstag startet Amazon seinen Lagerdienst „Amazon Warehousing & Distribution“ in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, berichtet Ecommercenews.eu. Zu einem Pauschalpreis könnten Händler ihre Waren dort längerfristig einlagern, Amazon versorge die FBA-Logistikzentren, deren Kapazitäten beschränkt seien, bei Bedarf automatisch. Das erhöhe den Komfort für die über 100.000 europäischen Drittanbieter, aber auch die Abhängigkeit vom Marktplatz.

Ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Mode, steigender Lohndruck in personalintensiven Fulfillment-Prozessen und eine seit Juli weggefallene Zollbefreiung für Kleinsendungen: Annemarie van Leijen aus dem Etailment-Expertenrat zeigt, welche drei Kalkulationsannahmen 2026 nicht mehr stimmen.
Apple gestaltet die Tracking-Abfrage bei der Installation von Apps auf iPhones und iPads neu und beendet damit ein Verfahren des Bundeskartellamts, meldet Tagesschau.de. Bislang sei der Dialog so gestaltet gewesen, das Drittanbieter-Apps auf Nutzer datenhungriger gewirkt hätten als die von Apple. Künftig wolle der Konzern auf das Wort „Tracking“ ganz verzichten und den Button „Erlauben“ weiter oben darstellen. Diese Änderungen würden für den EU-Raum übernommen.
© Black Forest Labs / FluxIm Juli konnte der amerikanische Omnichannel-Großhändler Costco seinen Umsatz um 10,7 Prozent auf 23,12 Mrd. Dollar steigern, meldet Boerse-Express.de. Besonders gebrummt habe das Geschäft online, wo die Umsätze um 17,7 Prozent zulegten. Das sei vor allem der Kundentreue zu verdanken; über 92 Prozent der zahlenden Kunden hätten ihre Karte verlängert. Dieses Fundament erlaube Costco eine aggressive Preisgestaltung, was sich unlängst in einem branchenweiten Butter-Preiskampf bewährt habe.

In den Tarifen „Free“ und „Go“ (7,99 Euro monatlich) erscheinen auch in Europa noch in diesem Monat Anzeigen im Chatverlauf von ChatGPT, berichtet Trendingtopics.eu. In den USA wäre das schon seit Februar so, allerdings bislang mit mäßigem Erfolg. Die Anzeigen seien, je nach Chat-Thema, Standort und Uhrzeit, streng kontextbezogen, eine Personalisierung nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich. Wann auch europäische Händler Anzeigen schalten könnten, lasse OpenAI noch offen, allerdings könnten sich Interessierte hier registrieren lassen.