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Foto: Lieferdrohne senkt eine graue Essenstasche vor einer Haustür im Vorgarten ab
© Black Forest Labs / Flux

Doordash will Essen in fünf Minuten einfliegen

Doordash hat die Drohne vorgestellt, mit der es in Nordkalifornien Essenslieferungen testen will, berichtet Techradar.com. Der Sechsrotor lande nicht, sondern seile die Bestellung vor der Haustür oder im Garten ab und surre wieder davon. Laut Doordash seien rund 80 Prozent aller Bestellungen leicht genug für den Luftweg. Eine Lieferung dauere in ersten Tests im Schnitt keine fünf Minuten.

Redaktion05.10.263 Min.
Frau vergleicht eine geplante Anschaffung am Laptop
© OpenAI

Besserverdiener treten auf die Konsumbremse

Die Konsumlaune kippt ausgerechnet dort, wo das Geld sitzt, zitiert Sueddeutsche.de eine Auswertung des NIM. Während das Konsumklima für Oktober um 3,8 auf minus 30,6 Punkte sinke, rutsche es beim einkommensstärksten Viertel sogar um 13,8 auf minus 38 Punkte ab. Die obere Einkommenshälfte, die rund 68 Prozent der Konsumausgaben trage, halte sich also zunehmend mit Anschaffungen zurück. Wer hingegen weniger verdiene, spare auch weniger und kaufe so viel wie bisher.

Redaktion05.10.262 Min.
Zwei Personen im Gespräch über die Nutzung digitaler Dienste
© OpenAI

Briten mögen KI-Firmen weniger als Waffenhersteller

59 Prozent der Briten sehen KI-Unternehmen negativ, berichtet Techradar.com unter Berufung auf eine YouGov-Umfrage. Damit schneide die Branche schlechter ab als Rüstungskonzerne (52 Prozent) und Big Tech (50 Prozent). Unbeliebter seien nur noch Social-Media-Firmen (64 Prozent) sowie Tabak- und Glücksspielanbieter. Ausschließlich bei täglichen Anwendern überwiege die Zustimmung (41 Prozent) die Ablehnung (39 Prozent). Bei Nichtnutzern liege die Missbilligung bei 76 Prozent.

Redaktion05.10.263 Min.
Reisende kommt in einer gepflegten Ferienwohnung an
© OpenAI

Airbnb, Booking und Expedia legen 5,3 Prozent zu

Über Airbnb, Booking und Expedia haben Urlauber im zweiten Quartal 258,8 Mio. Übernachtungen in EU-Kurzzeitunterkünften geshoppt, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, meldet Eurostat. Gegenüber 2024 beträgt das Plus 23,9 Prozent. In Österreich nahm die Zahl der gebuchten Übernachtungen um drei Prozent ab, Deutschland steigerte sich um 6,3 Prozent. Fünf der zehn gefragtesten Regionen lagen in Spanien, drei in Frankreich, zwei in Italien.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt grauen Versandbeutel in eine Kiste mit Paketen an einer Sortieranlage
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Auslands-Euro landen bei Temu & Co.

Neun von zehn Euro, die EU-Verbraucher 2025 online bei Händlern außerhalb der Union ausgaben, landeten bei Temu, Shein und Aliexpress, zitiert Ecommercenews.eu eine Studie von ECDB. Das seien 49,7 Mrd. von 55,1 Mrd. Euro. Insgesamt habe der Abfluss 13,1 Prozent der Online-Ausgaben für physische Waren ausgemacht. 2020 seien es nur 2,3 Prozent gewesen, für dieses Jahr würden 15,2 Prozent erwartet. Der Gegenverkehr wirkt wie ein Rinnsal: Der EU-Handel habe nur 3,9 Mrd. Euro an Kunden außerhalb der Union umgesetzt , gut die Hälfte davon an die Schweiz.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Ingenieur prüft im Elektroniklabor eine Server-Leiterplatte mit einer Prüfspitze.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Tech-Jobs durch KI

Tech-Unternehmen schreiben wieder deutlich mehr Jobs aus als zu Jahresbeginn, zitiert Businessinsider.de Daten der Rekrutierungsplattform TrueUp. Sie zähle bei mehr als 9.000 erfassten Firmen über 280.000 offene Stellen. Die Kündigungswelle verliere an Tempo: Rund 190.000 Entlassungen seit Januar seien weit entfernt von den etwa 430.000 des Rekordjahrs 2023. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Hardware-Ingenieuren, befeuert von Investitionen in KI-Infrastruktur. Bei Softwareentwicklern halte sich die Nachfrage stabil, KI-Programmierwerkzeugen zum Trotz.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Person hält Smartphone am Küchentisch, daneben liegen Stoffbörse und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Gen Z verlangt ihre Wallet

36 Prozent der Gen-Z-Käufer in den USA haben im vergangenen Monat einen Kauf abgebrochen, weil die gewünschte Zahlart fehlte, berichtet Engadget.com. Bei Millennials seien es 31 Prozent, bei der Generation X nur 15. Allein das fehlende Paypal habe 17,7 Mio. Kunden vertrieben, darunter 11,1 Mio. wegen der fehlenden Ratenzahlung „Pay Later“. Fast die Hälfte der Gen Z gebe an, ohne ihre Wallet den Händler zu wechseln oder ganz zu verzichten.

Redaktion05.10.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone an einem hellen Tisch
© OpenAI

90 Prozent der Betrugsversuche laufen übers Smartphone

90 Prozent aller Betrugsversuche laufen über das Smartphone, zitiert Techradar.com eine Studie von BioCatch. Die häufigste Masche sei der Kaufbetrug, auf den ein Drittel aller Versuche entfalle. Der Bankbetrug sei in einem Jahr um 35 Prozent gewachsen, weil sich vom Handy aus Geld bequem überweisen lasse. Liebesbetrug habe um 23 Prozent zugelegt. Am schmerzhaftesten sei der Anlagebetrug, der pro Fall 6.600 Dollar koste.

Redaktion05.10.262 Min.
Buchhändler verpackt ein Buch für den Versand
© OpenAI

Buchhandel blättert ins Minus, online bleibt stabil

Der Umsatz der deutschen Buchbranche ist 2025 um 2,7 Prozent auf 9,62 Mrd. Euro geschrumpft, berichtet Tagesspiegel.de. In den ersten acht Monaten 2026 liege das Minus sogar bei 3,0 Prozent. Während der stationäre Buchhandel 3,7 Prozent verloren habe, sei das Online-Geschäft stabil geblieben, ebenso das mit E-Books. Der Hörbuchumsatz sei um mehr als 13 Prozent gestiegen. Die Käuferzahl sei um knapp fünf Prozent gesunken, bei den Zehn- bis 15-Jährigen um mehr als 30 Prozent. Ein Plus gebe es nur bei Belletristik, Young Adult und New Adult.

Redaktion05.10.263 Min.
Symbolbild: Hinweis Nur Barzahlung an einer gepflegten Bäckereitheke
© OpenAI

Jeder Zweite stößt auf „Cash only“ im Geschäft

Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland wollte in diesem Jahr mindestens einmal mit Karte oder Smartphone zahlen und musste dann doch Scheine zücken, berichtet Tagesspiegel.de. In einer YouGov-Umfrage für den Genoverband liege der Anteil bei 56 Prozent, nach 45 Prozent im Jahr 2021. Fast die Hälfte würde gern öfter bargeldlos zahlen, wenn es mehr Möglichkeiten gäbe. Finanzminister Lars Klingbeil wolle nachhelfen: Ein Gesetz solle Geschäfte und Restaurants 2027 verpflichten, auch Zahlungen per Karte und Smartphone zu akzeptieren.

Redaktion05.10.262 Min.
Symbolbild: Gestaltung eines Onlineshops mit digitaler Assistenz
© OpenAI

Canvas: Shopify macht den Shop zur KI-Leinwand

Shopify bringt mit „Canvas“ eine Designoberfläche, die den gesamten Online-Shop auf einer Arbeitsfläche zeigt, berichtet Retail-News.de. Änderungen ließen sich dort direkt vornehmen oder per Chat an den KI-Agenten „Sidekick“ delegieren. Der greife auf die Theme-Dateien zu, ändere mehrere Templates zugleich und präsentiere das Ergebnis anhand von Screenshots, bevor der Händler es freigebe. Shopify rolle Canvas in den kommenden Tagen schrittweise aus, der alte Editor bleibe vorerst erhalten.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hand mit weißem Umschlag vor zugeklebtem Briefkastenschlitz in einer modernen Briefkastenanlage
© Black Forest Labs / Flux

Kein toter Briefkasten: Amazon verliert gegen Verbraucherschützer

Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, im Impressum eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die keine Kommunikation möglich ist, und damit laut Pressemitteilung einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands stattgegeben. Wer dorthin schrieb, habe zeitweise nur eine Automatenantwort bekommen: Die Adresse akzeptiere keine eingehenden E-Mails. Ein Briefkasten mit zugeklebtem Schlitz also. Eine Adresse im Impressum müsse nach Auffassung des Gerichts eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hand wählt ein Produkt aus einem Lieferkarton mit Waren und grünen Blattsymbolen auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Nachhaltigkeit verkauft sich

Amazons Nachhaltigkeitssiegel „Climate Pledge Friendly“ kurbelt die Verkäufe messbar an, schreibt Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH FÖRDERER und Marketingprofessor an der Universität zu Köln. Grundlage sei eine Studie von Davide Proserpio auf Basis von echte Verkaufsdaten statt Umfragen. In Europa wachse der Umsatz nach Aufnahme ins Programm um 15,5 Prozent, in den USA um 12,5 Prozent. Oft schiebe der Händler allerdings Werbung und Aktionen nach. Wer das nicht herausrechne, überschätze den Labeleffekt um 19 bis 27 Prozent. Am meisten bringe das Siegel zuvor weniger beachteten Produkten sowie Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln.

Redaktion02.10.263 Min.

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