Die Top-Sorgen haben sich verschoben
Aus der GfK-Studie geht hervor, dass finanzielle Sorgen deutlich zugenommen haben. Wie im Vorjahr liegt die Angst vor der Geldentwertung durch weiter steigende Energie- und Lebensmittelpreise hierzulande auf Platz 1 der Sorgenliste.
Entsprechend wächst die Angst der Menschen, nicht genug Geld zu haben, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Das ist mittlerweile die zweigrößte Sorge der Verbraucher und hat die Klimaangst auf den dritten Platz verdrängt. Auf Platz 4 und 5 folgen Sorgen um Immigration/Zuwanderung (Vorjahr: Platz 9) und über die Zukunft der Rente (unverändert Platz 5).
Krise geht auch an Besserverdienern nicht vorüber
Vor allem Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen fürchten, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Bei Gutverdienern, also Personen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von über 3.500 Euro, steht diese Sorge dagegen nicht wie bei der Gesamtbevölkerung auf Platz zwei, sondern erst an achter Stelle.
"Dennoch geht die anhaltende Krise auch an diesen Menschen nicht spurlos vorüber", sagt Petra Süptitz, Expertin für Konsumententrends bei der GfK. "Waren im vergangenen Jahr noch 67% der Besserverdienenden wirtschaftlich zuversichtlich, befürchtet gerade diese Gruppe massive Wohlstandsverluste, nur noch 58% blicken optimistisch in die Zukunft."
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Redakteurin
Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.
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