Microjobbing per App, Geldverdienen mit dem Smartphone. Das geht unter anderem mit der App Appjobber. Mit Gründer Robert Lokaiczyk sprechen wir über Crowdworker im Internet, die Folgen der Gig Economy, New Work, das Bedingungslose Grundeinkommen und über die eigenen Erfahrung als Gründer.

Robert Lokaiczyk ist der Gründer, der aus der Forschung kam. Der Gründer und Geschäftsführer der wer|denkt|was GmbH in Darmstadt forschte einst in der Informatik. Dann enwickelte er mit Freunden einen "Mängelmelder" für Gemeinden. Den gibt es noch heute. Aus ihm entstand die App Appjobber. Sie entstand auch mit Hilfe des ESA-Gründungsprogramms. Genau. Die Europäische Raumfahrtorganisation.
Robert Lokaiczyk ist Gründer und Geschäftsführer der wer|denkt|was GmbH in Darmstadt.
© wer|denkt|was GmbH
Robert Lokaiczyk ist Gründer und Geschäftsführer der wer|denkt|was GmbH in Darmstadt.
Mit der App kann man kleine Aufgaben vergeben und sich um diese Jobs bewerben. Handy-basierte Mikro-Jobber helfen dann Immobilien-Maklern Wohnraum zu finden, checken Plakatflächen, schauen, ob die Ware eines Herstellers tatsächlich im Supermarktegal ist oder überprüfen Preise. Kontrolliert wird zudem per Kamera-App. 
Hunderttausende machen dabei mit. Engagiert werden sie unter anderem auch von vielen Großkonzernen und Handelsriesen. 



Ein Taschengeld gibt es für die Nebenbei-Jobs. Das ist die Gig Economy. Bei der viele kleine Aufträge kurzfristig an viele Helfer für meist kleines Geld vergeben wird. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. Darüber, über Appjobber und das eigene Selbstverständnis als Gründer diskutieren Rene Hempe und Olaf Kolbrück mit Robert Lokaiczyk und wollen außerdem wissen, wie er sich Arbeit 2.0 oder New Work vorstellt.

Links zur Sendung

Jaron Lanier - Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst (Sachbuch).
Gunter Dueck - Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam (Sachbuch)
Olaf Kolbrück - Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten (Science Fiction)

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