Roboter übernehmen die Inventur, bringen die Pakete, künstliche Intelligenz sorgt für Modetipps. Wie die KI die Arbeitswelt verändert und warum dass auch mehr Autonomie für Mitarbeiter bedeuten kann, sagt Lothar Schröder, Digital-Experte und Verdi-Bundesvorstand. Schröder, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom, skizziert im Podcast die Arbeitswelt der Zukunft.

Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, dann macht Lothar Schröder bei der Panikmache nicht mit. KI müsse dem sozialen Fortschritt und den Mitarbeitern dienen, meint er und zeigt Möglichkeiten auf, wie das gelingen kann.

Eindringlich warnt er vor einer Angststarre gegenüber der KI. Stattdessen müsse man Handlungsmuster entwickeln, die technischen mit sozialem Fortschritt verbinden und vor allem auf nützliche Anwendungen für Mitarbeiter und Menschen schauen.

Deutlich spricht er sich gegen ein gesichertes Grundeinkommen aus, das er für eine „Abwrackprämie für Digitalisierungsopfer“ hält. Stattdessen plädiert er für eine Art Maschinenertragsteuer zugunsten von Beschäftigung und Sozialsystemen.

Schröder, im Verdi-Bundesvorstand zuständig für den Bereich Innovation und Gute Arbeit sowie Leiter des Fachbereichs Telekommunikation, Informationstechnologie, und Datenverarbeitung, ist außerdem Mitglied der Enquete-Kommissionen "Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale" des Bundestags. Sie soll Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der Künstlichen Intelligenz (KI) formulieren.
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