
Achtung, Handel! #5 – Pascal Beij, Chief Commercial Officer, Unzer
Was Unified Commerce Händlern für Vorteile bringt, wie lange es noch Käufe auf Rechnung gibt und wann der Agentic Commerce Wirklichkeit wird.
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Was Unified Commerce Händlern für Vorteile bringt, wie lange es noch Käufe auf Rechnung gibt und wann der Agentic Commerce Wirklichkeit wird.

Vier Fahrten: So viele Ubers haben KI-Agenten in der geschäftigsten Oktoberwoche rund um Halloween gebucht, berichtet Techcrunch.com. Bei Uber Eats seien es 500 Bestellungen gewesen – von insgesamt rund 320 Mio. Fahrten und Aufträgen. Viel Zeit dürfte der digitale Butler ohnehin nicht sparen: In der Uber-App dauere eine Fahrtbuchung im Schnitt 50 Sekunden, das Nachbestellen eines Lieblingsgerichts 90 Sekunden.

Henkel bringt eine wasserbasierte, recyclingfähige Heißsiegelbeschichtung für Versandtaschen aus Papier auf den Markt, berichtet Packaginginsights.com. Vor allem in der Modebranche, auf die Henkel zufolge mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach flexiblen Versandverpackungen entfalle, gewinne die Papiertasche gegenüber dem vorgeformten Karton an Bedeutung. Die Tasche aus Kraftpapier von der Rolle passe sich dem Produkt an, spare Material sowie Luft im Paket und lasse sich automatisiert verarbeiten. So könne sie auch die Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung erfüllen, die ab 2030 Recyclingfähigkeit und minimalen Leerraum verlangt.

Die deutsche Länderendung „.de“ ist 40 Jahre alt geworden, berichtet Heise.de. 1988 habe die Universität Dortmund ganze sechs Adressen gezählt, heute seien es mehr als 18 Mio. mit dem Kürzel für Deutschland am Ende. Besonders Alltagswörter seien wertvoll gewesen: Für shopping.de seien 2008 fast zwei Mio. Euro, für ferienhaus.de 2025 immerhin noch 357.000 Euro geflossen . Doch kaum jemand tippe Adressen noch von Hand ein, vielmehr klicke man auf Links. Die KI serviere künftig sowieso Antworten ohne Nationalstolz.

Hellofresh hat im dritten Quartal knapp zehn Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum, nämlich 1,43 Mrd. Euro, berichtet T-Online.de. Der bereinigte operative Gewinn sei dagegen um mehr als ein Drittel auf 54,4 Mio. Euro gestiegen und habe die Analysten überrascht. Hellofresh profitiere eigenen Angaben zufolge von geringeren Marketingausgaben. Schon im September habe der Kochboxenversender wegen schwacher Neukundengewinnung die Prognose gesenkt. Für das Gesamtjahr bleibe es bei einem währungsbereinigten Umsatzminus von neun bis elf Prozent.

Westwing hat seinen Quartalsumsatz um 12,5 Prozent auf 111,4 Mio. Euro gesteigert, berichtet Retail-News.de. Den Schub liefere das Geschäft außerhalb des DACH-Raums mit 21,5 Prozent Plus; im Heimatmarkt seien es 4,5 Prozent. Das Fremdmarkengeschäft wachse mehr als dreimal so schnell wie die Eigenmarke. Die bereinigte Ebitda-Marge sinke wegen höherer Transport- und Logistikkosten auf 5,8 Prozent. Gegensteuern wolle der Einrichtungshändler mit Preisanpassungen und höheren Versandgebühren.

Amazon holt Uber Eats in seine Website und in die Shopping-App, berichtet Geekwire.com. US-Prime-Mitglieder könnten dort mit ihrem Amazon-Konto bei Hunderttausenden Restaurants bestellen und ab 25 Dollar Bestellwert die Liefergebühr sparen. Grubhub verliere damit seinen Platz als Prime-Vorteil. Für Amazon sei es ein neuer Anlauf beim Essen: Den eigenen Dienst Amazon Restaurants habe der Konzern 2019 nach vier Jahren eingestellt. Uber habe Amazon kurz zuvor in seinem Börsenprospekt noch als Wettbewerber aufgeführt.

Asos verkauft weniger, arbeitet aber rentabler, berichtet Wallstreet-Online.de. Das bereinigte Ebitda des britischen Online-Modehändlers sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um 29 Prozent auf 170,3 Mio. Pfund gestiegen, die Bruttomarge von 47,1 auf 50,5 Prozent geklettert – bei neun Prozent weniger Umsatz. Im Schlussquartal sei der Bruttowarenwert erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder gewachsen. Ein Cyberangriff im Oktober habe seither zwei bis vier Prozent davon gekostet, schätze Asos. Für das laufende Geschäftsjahr peile der Händler 180 bis 200 Mio. Pfund Ebitda an.

The Platform Group hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 17,1 Prozent auf 622,7 Mio. Euro gesteigert, berichtet Goldesel.de. Die Zahl der aktiven Kunden steige um 28,4 Prozent auf 8,6 Mio. Das bereinigte Ebitda klettere um 16,4 Prozent auf 53,3 Mio. Euro, das berichtete sinke dagegen um 3,2 Prozent und die Bruttomarge von 36,7 auf 35,0 Prozent. An den Jahreszielen halte der Konzern fest: mindestens eine Mrd. Euro Umsatz sowie 70 bis 80 Mio. Euro bereinigtes Ebitda.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland hat Homeoffice seit der Corona-Hochphase zurückgefahren, zeigt eine Umfrage des Bitkom. Fast jedes sechste habe es ganz abgeschafft. Und der Rückbau gehe weiter: Gut jedes dritte Unternehmen wolle in den kommenden zwei Jahren weiter kürzen oder streichen. Dabei sei die Mehrheit überzeugt, dass ohne Homeoffice gutes Personal schwerer zu finden sei. Noch größer sei allerdings die Sorge, dass der Zusammenhalt im Team bröckele.

MercadoLibre hat im dritten Quartal 448 Mio. Dollar verdient und damit die erwarteten 476 Mio. Dollar verfehlt, berichtet Reuters.com. Dabei sei der Umsatz um 45 Prozent auf 10,75 Mrd. Dollar gewachsen, getrieben von der Nachfrage in Brasilien. Die operative Marge sei von knapp zehn auf 6,3 Prozent geschrumpft. Steigende Spritkosten reiche der ursprünglich argentinische Marktplatz über höhere Versandgebühren an die Händler weiter.

Google will seine Wallet vom digitalen Kartenetui zum Einkaufsbegleiter ausbauen, berichtet Paymentsdive.com. Payments-Chef Stavan Parikh zufolge solle sie künftig Belege speichern, Online-Bestellungen verfolgen, Rückerstattungen abwickeln und Händlerrabatte genau dann ausspielen, wenn sie passen. Zudem solle die Wallet KI-Agenten das Bezahlen ermöglichen – mit eng begrenzten Zugangsdaten ohne Zugriff auf private Informationen. Die Infrastruktur stehe, am Produkt feile Google noch.

Die dänische Wunschlisten-App GoWish zählt weltweit mehr als 20 Mio. registrierte Nutzer, berichtet Channelx.world. Größter Markt seien die USA mit über zehn Mio., in Großbritannien nähere sich die Zahl 1,5 Mio. Allein im Oktober habe GoWish 2,8 Mio. Downloads verzeichnet. Dabei wandle sich der digitale Wunschzettel zum Schaufenster: Statt nur Geschenkideen zu teilen, stöbere die Community dort nach Produkten und Inspiration. In Deutschland nimmt die App im Google-Play-Store unter den kostenlosen Shopping-Apps den 18. Rang ein, vor Joybuy, Ebay, MediaMarkt oder AliExpress. Stand: 5. November.

Nur 54 Prozent der Verbraucher halten Black-Friday-Preise für tatsächlich niedriger als sonst, zeigt eine Umfrage der Boston Consulting Group. Jeder Fünfte misstraue den Rabatten offen, noch etwas größer sei die Gruppe, die weniger ausgeben oder die Aktionstage auslassen wolle, denn Rabatte gebe es ohnehin ständig. Vertrauen stifte vor allem Handfestes: der Ruf des Händlers, Geld-zurück-Garantien, verifizierte Bewertungen und ein klarer Vergleich mit dem regulären Preis. Das Schlusslicht der vertrauensbildenden Maßnahmen sei Influencer-Marketing, der Hinweis auf knappe Lagerbestände schneide aber nur wenig besser ab.

Estée Lauder hat im ersten Geschäftsquartal den Umsatz um 6,7 Prozent auf 3,7 Mrd. Dollar gesteigert und die Jahresprognose angehoben, berichtet Digitalcommerce360.com. Statt drei bis fünf Prozent organischem Wachstum peile der Kosmetikkonzern nun vier bis 5,5 Prozent an. Online wachse das Kosmetikunternehmen im hohen einstelligen Bereich, in Asien-Pazifik sogar zweistellig. Parallel weite es seine Präsenz auf Plattformen aus: Auf Amazon seien es inzwischen 13 Marken in 17 Märkten, auf Tiktok Shop 15 Marken in elf Märkten.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat laut Pressemitteilung Shein vor dem Landgericht Berlin verklagt. Labortests im Auftrag der DUH hätten in Shein-Textilien, vor allem in Kinder- und Jugendjacken, Überschreitungen der EU-Grenzwerte für PFAS-Ewigkeitschemikalien ergeben – bei einer Kapuzenjacke um mehr als das 12.000-Fache. Shein habe die Artikel aus dem Sortiment genommen, verweigere aber eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Von Bundesumweltminister Carsten Schneider fordere die DUH, „Ultra-Fast-Fashion“ mit dem geplanten Textilgesetz auszubremsen.

Shopify hat seinen Umsatz im dritten Quartal um 32 Prozent auf 3,74 Mrd. Dollar gesteigert, berichtet Retail-News.de. Noch steiler sei der Betriebsgewinn geklettert: um 66 Prozent auf 568 Mio. Dollar. Der freie Cashflow habe um 61 Prozent auf 816 Mio. Dollar zugelegt. Über die Plattform seien Waren im Wert von 119 Mrd. Dollar gelaufen, knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Schlussquartal rechne der Konzern erneut mit einem Umsatzplus von gut 30 Prozent.
© KI-generiert / OpenAIWestwing hat seinen Quartalsumsatz um 12,5 Prozent auf 111,4 Mio. Euro gesteigert, berichtet Retail-News.de. Den Schub liefere das Geschäft außerhalb des DACH-Raums mit 21,5 Prozent Plus; im Heimatmarkt seien es 4,5 Prozent. Das Fremdmarkengeschäft wachse mehr als dreimal so schnell wie die Eigenmarke. Die bereinigte Ebitda-Marge sinke wegen höherer Transport- und Logistikkosten auf 5,8 Prozent. Gegensteuern wolle der Einrichtungshändler mit Preisanpassungen und höheren Versandgebühren.

Amazon holt Uber Eats in seine Website und in die Shopping-App, berichtet Geekwire.com. US-Prime-Mitglieder könnten dort mit ihrem Amazon-Konto bei Hunderttausenden Restaurants bestellen und ab 25 Dollar Bestellwert die Liefergebühr sparen. Grubhub verliere damit seinen Platz als Prime-Vorteil. Für Amazon sei es ein neuer Anlauf beim Essen: Den eigenen Dienst Amazon Restaurants habe der Konzern 2019 nach vier Jahren eingestellt. Uber habe Amazon kurz zuvor in seinem Börsenprospekt noch als Wettbewerber aufgeführt.

Asos verkauft weniger, arbeitet aber rentabler, berichtet Wallstreet-Online.de. Das bereinigte Ebitda des britischen Online-Modehändlers sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um 29 Prozent auf 170,3 Mio. Pfund gestiegen, die Bruttomarge von 47,1 auf 50,5 Prozent geklettert – bei neun Prozent weniger Umsatz. Im Schlussquartal sei der Bruttowarenwert erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder gewachsen. Ein Cyberangriff im Oktober habe seither zwei bis vier Prozent davon gekostet, schätze Asos. Für das laufende Geschäftsjahr peile der Händler 180 bis 200 Mio. Pfund Ebitda an.

The Platform Group hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 17,1 Prozent auf 622,7 Mio. Euro gesteigert, berichtet Goldesel.de. Die Zahl der aktiven Kunden steige um 28,4 Prozent auf 8,6 Mio. Das bereinigte Ebitda klettere um 16,4 Prozent auf 53,3 Mio. Euro, das berichtete sinke dagegen um 3,2 Prozent und die Bruttomarge von 36,7 auf 35,0 Prozent. An den Jahreszielen halte der Konzern fest: mindestens eine Mrd. Euro Umsatz sowie 70 bis 80 Mio. Euro bereinigtes Ebitda.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland hat Homeoffice seit der Corona-Hochphase zurückgefahren, zeigt eine Umfrage des Bitkom. Fast jedes sechste habe es ganz abgeschafft. Und der Rückbau gehe weiter: Gut jedes dritte Unternehmen wolle in den kommenden zwei Jahren weiter kürzen oder streichen. Dabei sei die Mehrheit überzeugt, dass ohne Homeoffice gutes Personal schwerer zu finden sei. Noch größer sei allerdings die Sorge, dass der Zusammenhalt im Team bröckele.
© KI-generiert / OpenAIMercadoLibre hat im dritten Quartal 448 Mio. Dollar verdient und damit die erwarteten 476 Mio. Dollar verfehlt, berichtet Reuters.com. Dabei sei der Umsatz um 45 Prozent auf 10,75 Mrd. Dollar gewachsen, getrieben von der Nachfrage in Brasilien. Die operative Marge sei von knapp zehn auf 6,3 Prozent geschrumpft. Steigende Spritkosten reiche der ursprünglich argentinische Marktplatz über höhere Versandgebühren an die Händler weiter.

Google will seine Wallet vom digitalen Kartenetui zum Einkaufsbegleiter ausbauen, berichtet Paymentsdive.com. Payments-Chef Stavan Parikh zufolge solle sie künftig Belege speichern, Online-Bestellungen verfolgen, Rückerstattungen abwickeln und Händlerrabatte genau dann ausspielen, wenn sie passen. Zudem solle die Wallet KI-Agenten das Bezahlen ermöglichen – mit eng begrenzten Zugangsdaten ohne Zugriff auf private Informationen. Die Infrastruktur stehe, am Produkt feile Google noch.

Die dänische Wunschlisten-App GoWish zählt weltweit mehr als 20 Mio. registrierte Nutzer, berichtet Channelx.world. Größter Markt seien die USA mit über zehn Mio., in Großbritannien nähere sich die Zahl 1,5 Mio. Allein im Oktober habe GoWish 2,8 Mio. Downloads verzeichnet. Dabei wandle sich der digitale Wunschzettel zum Schaufenster: Statt nur Geschenkideen zu teilen, stöbere die Community dort nach Produkten und Inspiration. In Deutschland nimmt die App im Google-Play-Store unter den kostenlosen Shopping-Apps den 18. Rang ein, vor Joybuy, Ebay, MediaMarkt oder AliExpress. Stand: 5. November.

Nur 54 Prozent der Verbraucher halten Black-Friday-Preise für tatsächlich niedriger als sonst, zeigt eine Umfrage der Boston Consulting Group. Jeder Fünfte misstraue den Rabatten offen, noch etwas größer sei die Gruppe, die weniger ausgeben oder die Aktionstage auslassen wolle, denn Rabatte gebe es ohnehin ständig. Vertrauen stifte vor allem Handfestes: der Ruf des Händlers, Geld-zurück-Garantien, verifizierte Bewertungen und ein klarer Vergleich mit dem regulären Preis. Das Schlusslicht der vertrauensbildenden Maßnahmen sei Influencer-Marketing, der Hinweis auf knappe Lagerbestände schneide aber nur wenig besser ab.

Estée Lauder hat im ersten Geschäftsquartal den Umsatz um 6,7 Prozent auf 3,7 Mrd. Dollar gesteigert und die Jahresprognose angehoben, berichtet Digitalcommerce360.com. Statt drei bis fünf Prozent organischem Wachstum peile der Kosmetikkonzern nun vier bis 5,5 Prozent an. Online wachse das Kosmetikunternehmen im hohen einstelligen Bereich, in Asien-Pazifik sogar zweistellig. Parallel weite es seine Präsenz auf Plattformen aus: Auf Amazon seien es inzwischen 13 Marken in 17 Märkten, auf Tiktok Shop 15 Marken in elf Märkten.

Shopify hat seinen Umsatz im dritten Quartal um 32 Prozent auf 3,74 Mrd. Dollar gesteigert, berichtet Retail-News.de. Noch steiler sei der Betriebsgewinn geklettert: um 66 Prozent auf 568 Mio. Dollar. Der freie Cashflow habe um 61 Prozent auf 816 Mio. Dollar zugelegt. Über die Plattform seien Waren im Wert von 119 Mrd. Dollar gelaufen, knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Schlussquartal rechne der Konzern erneut mit einem Umsatzplus von gut 30 Prozent.
© KI-generiert / OpenAIDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat laut Pressemitteilung Shein vor dem Landgericht Berlin verklagt. Labortests im Auftrag der DUH hätten in Shein-Textilien, vor allem in Kinder- und Jugendjacken, Überschreitungen der EU-Grenzwerte für PFAS-Ewigkeitschemikalien ergeben – bei einer Kapuzenjacke um mehr als das 12.000-Fache. Shein habe die Artikel aus dem Sortiment genommen, verweigere aber eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Von Bundesumweltminister Carsten Schneider fordere die DUH, „Ultra-Fast-Fashion“ mit dem geplanten Textilgesetz auszubremsen.